CH123741A - Verfahren zur Herstellung von hochviskosen Produkten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hochviskosen Produkten.

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CH123741A
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Georg Schicht A G
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Schicht Georg Ag
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    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M2207/00Organic non-macromolecular hydrocarbon compounds containing hydrogen, carbon and oxygen as ingredients in lubricant compositions
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Description


  Verfahren zur Herstellung von hochviskosen Produkten.    Die hochwertigsten Schmiermittel werden  aus Gemischen von Mineralölen und fetten  Ölen erzeugt, wobei der     Schmiermitteltechnik     als Ziel die Aufgabe vorschwebt, solche Mi  schungen herzustellen, die bei einem Minimum  des Gehaltes an fetten Ölen ein Maximum der  Viskosität und Schmierfähigkeit, insbeson  dere auch bei hohen Temperaturen, aufwei  sen, dabei beständig, nicht     autoxyd@abel    und  praktisch neutral sind.

   Der Gehalt des  Schmiermittels an fetten Ölen hat jedoch  nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile:  Das fette Öl     ist    chemisch angreifbarer als  das Mineralöl; es enthält mindestens geringe  Mengen von freien Säuren, und es werden,  wenn     Bedingungen    für eine Spaltung des Fet  tes gegeben sind, freie Säuren nachgebildet,  ferner enthält jedes fette Öl ungesättigte Ver  bindungen die     autoxydabel    sind, das heisst  durch den     Luftsauerstoff    zu sauren, harzar  tigen, also schädlichen Produkten, oxydiert  werden; weiter     sind,'    die     fetten    Öle wesent  lich teurer als Mineralöle, so     dass.ein    grosser  Zusatz unwirtschaftlich ist;

   schliesslich zei  gen     Mischungen    von Mineralölen mit gebla-         senen    Ölen auch eine, mit dem Gehalt auf  fettem Öle steigende Neigung zum Ent  mischen. Aus allen diesen Gründen ergab  sich für die einschlägige Technik das Bestre  ben, ,die geblasenen Öle durch noch dickflüs  sigere, in Mineralölen leicht lösliche Produkte  zu     ersetzen.     



  Die bisher bekannten aus Leinöl usw. her  gestellten Dick- oder Standöle sind auch zur  Herstellung von     Schmierölen    vollkommen  ungeeignet, nicht nur wegen ihrer zu gerin  gen Viskosität und Ausgiebigkeit, sondern  vor allem wegen ihres Gehaltes an mehrfach       ungesättigten    Fettsäuren, auf dem eben ihre  trocknenden     Eigenschaften    beruhen.  



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet ein Verfahren zur Herstellung  von hochviskosen fetten Ölen, die als Zusätze  zur     Erhöhungi    der Viskosität von Mineralölen  diese Anforderungen vollkommen zu befrie  digen vermögen. Ein     linol-    und     linolen-          säurehaItige!s   <B>01</B> wird durch     Erhitzen    auf  Temperaturen über 200   unter Ausschluss von  Oxydationsvorgängen so lange     polymerisiert,     bis die mehrfach     ungesättigten    Fettsäuren      aus dem Öl verschwunden sind, wobei jedoch  die Erhitzung unterbrochen wird, bevor das  verdickte Öl seine Löslichkeit in Mineralölen  eingebüsst hat.

   Diese nicht trocknenden Pro  dukte werden erst unlöslich, wenn die Er  hitzung     bis    zur Koagulation des verdickten  Öls     fortgesetzt    wird. Schon vorher gelingt  es aber, die mehrfach ungesättigten Fettsäu  ren, offenbar dadurch, dass an der Binde  stelle der ungesättigten     Kohlenstoffatome,          Polymerisation        erfolgt,    vollkommen zu be  seitigen, was sich durch Bestimmung der     in-          nern    Jodzahl scharf nachweisen lässt, indem  diese Jodzahl durch die fortgesetzte Er  hitzung des Leinöls bis 90 sinkt.

   (Unter in  nerer Jodzahl versteht man die Jodzahl der  nach Abtrennung der festen     Fettsäuren    zu  rückbleibenden flüssigen Fettsäuren eines  rette). Die Erfindung fusst also auf der  theoretischen Erkenntnis, dass durch die fort  gesetzte     Polymerisation    des trocknenden Öls  vor dem     Eintreten    des     Unlöslichwerdens    in  Mineralölen     ein    Zwischenzustand erreichbar  ist, in welchem die mehrfach ungesättigten  Säuren den Charakter von nicht trocknenden  Ölen angenommen haben.

   Die in dieser Weise  hergestellten Produkte sind im Gegensatz zu  den durch Blasen     verdickten    Ölen     praktisch     neutral, sie sind ferner nicht mehr     autoxy-          dabel,    von einer ganz ausserordentlichen  Zähigkeit, aber in Mineralölen leicht und  dauernd löslich. Die     chara.kteristischesteEigen-          schaft    ist die enorme Viskosität, welche die  Produkte selbst bei hohen Temperaturen  zeigen.  



  <I>Beispiele:</I>  1.     Linol-    und     linolensäurehaltiges    Öl  wird unter Rühren bei     Luftausschluss    auf  70 bis 350   erhitzt, bis die innere Jodzahl  auf 90 gefallen ist.  



  2.     Linol-    und     linolensäurehaltiges    Öl  wird unter Ausschluss von Luft auf 270 bis    <B>350'</B> erhitzt, wobei     während    des Prozesses       Kohlenwasserstoffe    zugesetzt werden. Das  Erhitzen auf obige Temperatur wird solange  fortgesetzt, bis die innere Jodzahl auf 90 ge  fallen ist.  



  3.     Linol-    und     linolensäurehaltiges    Öl wird  unter Rühren     bei        Luftabschluss    auf     \?    70 bis  350   erhitzt, bis die innere Jodzahl auf 90  gefallen ist. Das Reaktionsprodukt wird auf  zirka. 120       abgekühlt    und soviel Kohlen  wasserstoffe zugesetzt, dass das     Cremiseh    bei  100   noch leicht fliesst.  



  . Die. Reaktion kann auch bei Temperaturen  unter 270   durchgeführt werden. Das Krite  rium der Dauer der Reaktion ist das Errei  chen der innern Jodzahl von 90.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von hochvis kosem<B>01</B> aus linol- und linolensäurehaltigem Öl, dadurch gekennzeichnet, dass ein linol- und linolensäurehaltiges Öl durch Erhitzen auf Temperaturen über<B>200'</B> unter Ausschluss von Oxydationsvorgängen so lange polymeri siert wird, bis die mehrfach ungesättigten Fettsäurep aus dem Öl verschwunden sind, wobei jedoch die Erhitzung unterbrochen wird,
    bevor das verdickte Öl seine Löslichkeit in Mineralölen eingebüsst hat. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Öl während des Erhitzungsprozesses Kohlenwasserstoffe zugemischt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gel@ennzeichnet, dass das verdicli#te Öl nach Beendigung des eigentlichen Polymerisa- tionsprozesses im warmen Zustand mit Kohlenwasserstoffen vermischt wird.
CH123741D 1925-04-14 1926-04-09 Verfahren zur Herstellung von hochviskosen Produkten. CH123741A (de)

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