CH123716A - Nähmaschine zur Herstellung eines ein Band und Besatzfäden aufweisenden Besatzes an Gewebekanten. - Google Patents

Nähmaschine zur Herstellung eines ein Band und Besatzfäden aufweisenden Besatzes an Gewebekanten.

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CH123716A
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Union Special-Maschine Haftung
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Description


  Nähmaschine zur Herstellung eines ein Band und     Besatzfäden        aufweisenden    Besatzes  ' an     Gewebekanten.       Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine  zur Herstellung eines ein Band und Besatz  fäden aufweisenden Besatzes an Gewebekan  ten, und es besteht die Neuerung     darin,-dass     das Lager für die Achse zweier schwingen  der Fadenvorleger derart einstellbar ist, dass  die Öhre der Fadenvorleger bei ihrer Schwin  gung vor zwei Nadeln je in gleichem Abstand  bei beiden Nadeln     vorbeibewegt    werden, auch  wenn die Entfernung der Nadeln     voneinander     grösser oder kleiner angeordnet wird.  



  Ferner ist     zweckmässigerweise    an dem  einstellbaren Lager für die Fadenvorleger  eine     Besatzfadenösenführung    befestigt für  Abgabe und Aufnahme von     Besatzfaden,     welche sich mit dem Lager verschiebt und da  durch stets in geeignetem Abstand von den       Besatzfadenvorlegern    bleibt.  



       Zweckmässigerweise    sind die     Besatzfaden-          ösenderart        .nachgiebig    gelagert, dass sie sich in  der Richtung gegen die     Besatzfadenvorleger     vorschieben können und zu der Zeit Besatz  faden abgeben, wenn die     Besatzfäden    einen         Überdruck    auf die Nadelfäden ausüben und  ein     Reissen    der Nadelfäden verursachen wür  den.  



  In den Zeichnungen ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt die Nähmaschine in Vorder  ansicht;       Fig.    2     zeigt    einen Teil der Maschine in  Rückansicht;       Fig.    8 ist eine Einzeldarstellung in Vor  deransicht;       Fig.    4 ist eine Seitenansicht dazu;       Fig.    5 ist eine Draufsicht von oben;       Fig.    6 ist eine Draufsicht von oben, teil  weise Schnitt, wobei die strichpunktierten       Linien    die Stellung des     Vorlegerlägers    bei  geänderter Nadelentfernung zeigen;

         Fig.    7 ist ein Schnitt durch die     Ösenfüh-          rung    nach der Linie     Z-Z;          Fig.    8 ist eine Draufsicht, und zeigt die  Fadenvorleger in drei Stellungen, wobei die      strichpunktierten Linien die vordere und  hintere Endstellung, und die ausgezogenen  Linien eine mittlere Stellung der Vorleger  zeigen.

   Die vordere Endstellung der     Osen-          führung    ist durch strichpunktierte Linien  dargestellt;       Fig.    9 ist eine Draufsicht in grösserem       Massstabe,    in welcher die starken Linien die  Stellung I der Fadenvorleger bei zum Bei  spiel 10 mm Nadelentfernung, die strich  punktierten Linien die Stellung     II    bei zum  Beispiel 6 mm Nadelabstand darstellen.  



  Zur Herstellung des Besatzes dient ein  Band U, das in einem kleinen Abstand von  der Kante der     Gewebebahn    T und ausserdem  zwischen den beiden Nadeln 12 und 13 liegt.  Die linke Nadel 12     (Fig.    1) mit ihrem Nadel  faden R     (Fig.    8) verbindet die     Besatzfäden     Q und Q, mit der     Kante    der     Gew        ebebalin    T,  während     die    rechte Nadel 13 mit Hilfe ihres  Nadelfadens     R,.        (Fig.    8) und eines nicht ge  zeichneten     Greiferfadens    die     Besatzfäden    Q  und     Q,

          übernäht,    so dass also das Band U  zwischen den beiden Nadelfäden R und     1i!1     liegt und nicht     mitangenäht,    sondern ledig  lich von den querverlaufenden Stäbchen der       Besatzfäden    Q und     Q,    gehalten wird. Auf  diese Art und Weise wird ein Besatz an Ge  webekanten hergestellt, der ein Band U und       Besatzfäden    Q und     Q,.    aufweist.  



  Die in den Zeichnungen dargestellte Näh  maschine besitzt eine Grundplatte 1     (Fig.     1), auf der ein Ständer 2 mit überhängendem  Arm 3 sich erhebt. Letzterer trägt einen Kopf  4, auf dem ein     Nadelschwingrahmen    5 gela  gert ist. Eine Nadelstange 6 trägt zwei Na  deln 12 und 13. Der     Nadelschwingrahmen    5  wird mit Hilfe einer Kurvenscheibe 14, eines  Rollenzapfens 15 und eines     Steuergestänges     16, welches mit dem     Nadelschwingrahmen    5  verbunden ist, in Seitenrichtung, das heisst  nach rechts<B>und</B> links geschwungen.

   Die     Auf-          und        Abwärtsbewegung    der Nadelstange 6 er  folgt mit Hilfe der     Egzenterstange    10 und  des bei 9 gelagerten Schwinghebels 7, der  durch einen Lenker 8 mit der Nadelstange 6  verbunden ist     (Fig.    1). Die Nadeln 12 und    13 werden von einem Kopf 17 getragen, der  auf der Nadelstange 6 lösbar sitzt. Demnach  kann der Kopf 17 von der Nadelstange 6 ent  fernt und gegen einen andern Kopf mit Na  deln in grösserem oder geringerem Abstand  ausgetauscht werden, je nachdem ein breiter  oder schmaler Besatz hergestellt werden soll.  



  Ausser den beiden Nadeln 12 und 13 sind  noch zwei Fadenvorleger 54 und 55 vorge  sehen, die auf folgende Art angetrieben wer  den:  Von der     Hauptantriebsachse    11     (Fig.    1)  aus wird mit     Hilft,    geeigneter Übertragungs  mittel eine     Kurvenscheibe    71 angetrieben, in  deren Kurvennute 70 ein Rollenzapfen 69  eines Winkelarmes 67 läuft. Letzterer ist bei  100 gelagert     (Fig.    5) und steht mit Hilfe  eines Kugelzapfens 66 und einer Gelenk  stange 65 mit einem Arm 64     (Fig.    1, 2 und  3) einer Schwingwelle 62 in Verbindung.

    Diese Schwingwelle 62 trägt die beiden Fa  denvorleger 54 und<B>55.</B> Bei einer Drehung  der Kurvenscheibe 71 wird die Welle 62 ge  schwungen und damit auch die Fadenvor  leger 54 und 55, so dass diese also eine       Schwingbewegung    von rechts nach links und  umgekehrt ausführen und dabei den Vorlege  faden Q     (Fig.    8) mitnehmen, zu welchem  Zweck die beiden Fadenvorleger 54 und 55  mit Öhren 57 und 59 versehen sind.  



  Bei der bekannten     1Vlaschine    musste nun bei  Veränderungen der Nadelentfernung Ja     (Fig.     9) für einen breiteren Besatz auf eine neue       Nadelentfernung        IIa    für einen schmäleren  Besatz das Lager der Achse 62 für die Vor  leger 54 und 55 ausgetauscht werden, um die  Schwingbahn     Ib    der Vorlegeröhre 57 und 59  in gleichem Abstand X     (Fig.    9) von einer  die Nadelmitten verbrodenden Kreislinie     Ie     um das     Fa.denvorlegerzentrum    zu halten. Die  Auswechslung war zeitraubend und konnte  nur durch Fachleute ausgeführt werden.  



  Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel  ist dies nicht mehr erforderlich. Ein     Lager-          böckehen    A     (Fig.    6) ist durch die     Schraube     B in der Nute C     (Fig.    3) des Kopfes 4 der  Nähmaschine festgehalten.

   Auf der Kreis  bogenfläche D, deren Zentrum nicht in der           Mitte    des N     adelpaarabstandes    liegt, so dass  also die     greisbogenfläche    D exzentrisch zu  dem Nadelpaar 12 und 13 angeordnet ist,       wird    das Lager E für die     Vorlegerwelle    62  in einer Nute F geführt und durch     die     Schraube G, die durch ein Langloch H geht,  befestigt.  



  Soll die Nähmaschine zur Herstellung  einer andern     Besatzbreite    als bisher verwen  det werden, so ist eine schmälere oder brei  tere Nadelentfernung     (IIa        bezw.    Ja,     Fig.    9)  notwendig, was durch     Auswechslung    des     Na.-          ,delkopfes    17 erfolgt.

   Alsdann müssen für  die neue Nadelstellung. ein neues Schwing  zentrum gesucht und neue     Linien        IIb    und     IIc     bestimmt werden, was rasch und durch unge  schulte Kräfte leicht vorzunehmen ist, und  zwar dadurch, dass man die Schraube G löst,  darauf das Lager E mit seiner     vorlegerwelle     62 auf seiner Auflagefläche D verschiebt und  so die neue Stellung     II    für das Lager E er  hält, worauf durch Anziehen der     Schraube     G die Stellung gesichert wird.

   Dadurch ver  legen sich aber auch die Linien     Je    und     lb,     so dass diese     nunmehr,die    Stellung gemäss den  Linien     IP    und     IIb    einnehmen, die nunmehr  der neuen Nadelentfernung     II$    angepasst       sind.    Jetzt bewegen sich auch die beiden Vor  legemöhren 57 und 59 je     im    gleichen Abstand  an den beiden Nadeln 12 und 13 vorbei.  



  Damit nun bei einer Verschiebung des  Lagers E auf dem     Lagerböckchen        _A    zwecks  Einstellung für eine andere     Besatzbreite    die  geeignete Stellung der     Osenführung        M        (Fig.     7 und 8) für die     Besatzfäden    Q und     Ql    immer  gewährleistet ist, ist an dem Lager E das       Ösenführungslager    J mittelst Schraube     K     befestigt     (Fig.    6).

   Die     Osenführung    M ist       zweckmässigerweise    mit einer Führungsbüchse  L     (Fig.    7) verbunden, welche durch die       Zapfenschraube    N in der Nute 0 geführt  wird und unter     Wirkung    einer Feder P  steht, so dass also bei einer Vorwärtsbewe  gung der Vorleger 54 und 55 die     Besatzfaden-          führungsösen    M, entgegen der Wirkung der  Feder P in Richtung gegen die Nadeln 12  und 13     bewegt    werden und dabei ein länge  res Stück     Besatzfaden    abgeben     (Fig.    8).

   Die    Nute 0 und die Schraube     1V    begrenzen den  Weg der Ösen M, während die Feder P die  Ösen beim Nachlassen der Fadenspannung in  ihre Ruhelage zurückbringt     (Fig.   <B>7).</B>  



  Die Aufnahme eines neuen Stückes     Be-          saztfaldens        Q,        Q1        auf,die        Osenführung    M er  folgt, wenn die Fäden Q und     Q,    durch die  Nadelfäden R und     Rl        übernäht    sind und die  Fadenvorleger 54 und 55 sich nach rechts  zurückbewegen, und zwar dient ein Teil die  ser     Besatzfadenaufnahme    für die folgende       Besatzlegung        (Fig.    8).  



  Wie demnach aus der Beschreibung her  vorgeht, kann     einesteils    die     Schwingbahn    der       Vorlegerröhren;    57 und- 59 in     einfacher        Weise     derart eingestellt werden, dass die Schwing  bahn in gleichen Abstand an den beiden Na  deln 12 und 13 vorbeigeht ohne Rücksicht  auf die Entfernung der Nadeln voneinander,  während andernteils durch die federnde La  gerung der     Besatzfadenösen    M die     Besatzfa-          denabgabe    zu der Zeit ermöglicht wird,

   wenn       die        Besatzfäderi    einen Überdruck auf die Na  delfäden ausüben und ein Reissen der Nadel  fäden verursachen würden, während die Fa  denaufnahme auf die     Osenführung        M    beim  Rückgang der Vorleger     stattfindet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nähmaschine zur Herstellung eines ein Band und Besatzfäden aufweisenden Be satzes an Gewebekanten, dadurch gekenn zeichnet, dass das LageT für die Achse zweier schwingender Fadenvorleger derart einstell bar ist, dass die Öhre der Fadenvorleger bei ihrer Schwingung vor zwei Nadeln je im glei chen Abstand bei beiden Nadeln vorbeibe- wegt werden, auch wenn die Entfernung der Nadeln voneinander grösser oder kleiner an geordnet wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Nähmaschine laut Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem ein stellbaren Lager für die Fadenvorleger eine Besatzfadenösenführung befestigt ist für Abgabe und Aufnahme von Besatz- faden, welche sich mit dem Lager ver schiebt und :dadurch stets in geeignetem Abstand von den Besatzfadenvorlegern bleibt. 2.
    Nähmaschine laut Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Besatzfadenösen derart nachgie big gelagert sind, dass sie sich in der Richtung gegen die Besatzfadenvorleger vorschieben können und zu der Zeit Be- satzfaden abgeben, wenn die Besatzfäden einen Überdruck auf -die Nadelfäden aus üben und ein Reissen der Nadelfäden ver ursachen würden.
CH123716D 1925-08-24 1926-08-20 Nähmaschine zur Herstellung eines ein Band und Besatzfäden aufweisenden Besatzes an Gewebekanten. CH123716A (de)

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