CH119359A - Schaltanordnung zur Verminderung von Rundfeuer bei Motoren elektrischer Triebfahrzeuge. - Google Patents

Schaltanordnung zur Verminderung von Rundfeuer bei Motoren elektrischer Triebfahrzeuge.

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CH119359A
CH119359A CH119359DA CH119359A CH 119359 A CH119359 A CH 119359A CH 119359D A CH119359D A CH 119359DA CH 119359 A CH119359 A CH 119359A
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Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/04Cutting off the power supply under fault conditions

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Description


  Schaltanordnung zur Verminderung von Rundfeuer bei     lllotoren    elektrischer  Triebfahrzeuge.    Es ist bekannt, bei elektrischen Trieb  fahrzeugen auf Nullspannung beziehungsweise  auf eine gegebene,     verhältnismässig    tiefe     Ab-          fallspannung(Spannung,    bei welcher das Relais  abfällt, das heisst wirksam wird) eingestellte  Schutzrelais,     sogenännte        Nullspannungsrelais,     anzuwenden.

   Dieselben     bewirken    ein selbst  tätiges Abschalten der Triebmotoren, falls  der Fahrdraht aus irgend einem Grunde  spannungslos wird, und verhüten so ein un  vermitteltes     Wieder-Unterspannungsetzen    der  Motoren bei Linzwischen verminderter Fahr  geschwindigkeit oder bei Stillstand.

   Die  Schutzwirkung eines solchen Relais ist aber  nicht oder nur unvollkommen vorhanden,       wenn    insbesondere bei hoher     (jeschwiiidig-          keit    die     Stromabnehmer    unter Funkenbildung  unsicheren     Kontakt    mit dem Fahrdraht bilden,  und dadurch die Spannung einerseits am  Fahrdraht und anderseits an den Motoren  heftigen     Schwankungen    unterworfen ist.

   Die       Spannung    zwischen den     Motorbürsten        kann     bei Abgehen des Schleifbügels augenblicklich  auf einen tiefen aber noch über der Abfall  spannung liegenden Wert fallen, im nächsten    Augenblick infolge Anspringen des Schleif  bügels wieder plötzlich hochschnellen. Die  Spannung an den Motorbürsten kann aber  auch unter die Abfallspannung: des Relais  fallen, aber nur so kurze Zeit, dass dasselbe  nicht Zeit hat in Tätigkeit zu treten, bevor  die Spannung wieder hochgeschnellt ist. Solche  unvermittelten Spannungssprünge haben auf  die Triebmotoren die bekannte nachteilige  Folge, die unter dem Namen Rundfeuer,       "flashes"    und Überschläge bekannt sind.

    Diesbezüglich besonders     empfindlich    sind mit  Feldschwächung arbeitende Gleichstrombahn  motoren; dazu kommt noch,     da.ss    die Feld  schwächung meist bei hohen Geschwindig  keiten angewendet wird, wo das Abspringen  und die Funkenbildung der     Stromabnehmer     eine unvermeidliche Begleiterscheinung ist.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist, die  Einstellung der Abfallspannung des Relais  zu ermöglichen. Man kann dieselbe beispiels  weise von     derFahrgeschwindigkeit    beziehungs  weise der Feldschwächung bei Gleichstrom  bahnmotoren abhängig     machen-und    damit das  Relais     empfindlicher,,Igestalten.    Es ist ein-      leuchtend, dass ein     Nullspannungsrelais    mit  tiefer Abfallspannung in vielen Fällen nicht  wirkt, wo ein solches mit hoher Abfallspan  nung wirken würde. Anderseits ist aber eine  hohe Abfallspannung der Relais in gewissen  Betriebsbereichen, insbesondere bei tiefen       Fahrgeschwindigkeiten,    nicht nötig und auch  nicht erwünscht.

   Bei hohen Fahrgeschwin  digkeiten, die im Gefälle und in der Ebene  auftreten, sind die     Fahrdrahtströme    gewöhn  lich klein und die     Fahrdrahtspannung    also  entsprechend hoch. Hier bedingt also ein  Höherstellen der Abfallspannung des Null  spannungsrelais keinen Nachteil, da     immer     noch genügend Spielraum zwischen Betriebs  spannung und     Abfallspannung    bestehen kann.  Anderseits kann aber auch ein öfteren An  sprechen des     Nullspannungsrelais    in Kauf  genommen werden, wenn damit     grössere     Schäden an den Motoren verhütet werden  können.  



  In der beiliegenden. den Erfindungsgegen  stand beispielsweise und schematisch erläu  ternden Abbildung bedeutet:  1 Spannungsmagnet des     Nullspannungs-          relais,     2     Magnetkern    des     Nullspaunungsrelais,     3     0ffnuugskontaktdesNrillsp:

  innungsrelais,     4 und 5     Vorschaltwiderstände    des Null  spannungsrelais,  6     Kontakt    auf dein Fahrschalter, der       geöffnet    ist, wenn     finit    Feldschwächung gefah  ren wird,  7 Kontakt auf dem Fahrschalter, der in  der Nullstellung desselben geschlossen ist,  8 Kontakt auf dein Fahrschalter, der in  der Nullstellung desselben     geöffnet    ist,  L Leitung, die zur     Motorschalter-Betäti-          gungseinrichtung    führt.  



  In der Nullstellung des Fahrschalters ist  der     Kontakt    7 geschlossen. Die Spule 1 des         Nullspannungsrelais    wird erregt und der       Kontakt    3 somit geschlossen. Ist dieser       Kontakt        geschlossen,"so    wird die Spule 1  über Kontakt 3 gespeist, und der Fahrschalter       kann    aus der Nullstellung gebracht werden,  ohne dass die Erregung ;der Spule 1 unter  brochen wird.

   Bei ungeschwächten Motoren  ist der     Vorschaltwiderstand    5 überbrückt,  und die Spule 1 des     Nul(spannungsrelais    steht  unter     höherer    Spannung als bei Feldschwä  chung der     Motoren,    wo der     Kontakt    6 ge  öffnet und somit die Widerstände 4 und 5  der     Nullspannungsspule    1 vorgeschaltet sind.  Bei Feldschwächung wird also der Nullspan  nungskern 2 bei höherer     Fahrdrahtspannung     abfallen als bei ungeschwächten     Motorfeldern     und ergibt so ein früheres Eintreten der       Schutzwirkung.     



  Es ist denkbar, die Abfallspannung auch       mittelst    eines von der     Geschwindigkeit    ab  hängigen     Fliehkraftschalters    zu verändern,  derart,     dar,    dem     Nullspannurigsrelais    bei  höheren Geschwindigkeiten durch denselben  ein Widerstand vorgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Scliältanordnung zur Verminderung von Rundfeuer bei Motoren elektrischer Trieb fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass Re gelungsorgane für die Beeinflussung der Ab fallspannung eines Nullspannungsrelais vor handen sind. UNTERANSPRMIE 1. Schaltanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Beeinflus sung mittelst des Fahrschalters erfolgt. 2. Schaltanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Beeinflus sung mittelst eines Zentrifugalschalters erfolgt.
CH119359D 1926-04-23 1926-04-23 Schaltanordnung zur Verminderung von Rundfeuer bei Motoren elektrischer Triebfahrzeuge. CH119359A (de)

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