CH106922A - Stufenschalter-Vielfachsteuerung für nicht automatischen, halbautomatischen und vollautomatischen Betrieb von elektrischen Triebfahrzeugen. - Google Patents

Stufenschalter-Vielfachsteuerung für nicht automatischen, halbautomatischen und vollautomatischen Betrieb von elektrischen Triebfahrzeugen.

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CH106922A
CH106922A CH106922DA CH106922A CH 106922 A CH106922 A CH 106922A CH 106922D A CH106922D A CH 106922DA CH 106922 A CH106922 A CH 106922A
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automatic
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step switch
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
Laternser Albin
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Oerlikon Maschf
Laternser Albin
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/04Means for controlling progress of starting sequence in dependence upon time or upon current, speed, or other motor parameter
    • H02P1/08Manually-operated on/off switch controlling power-operated multi-position switch or impedances for starting a motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description


      Stufenschalter-Vielfachsteuerung        fär    nicht automatischen, halbautomatischen  und vollautomatischen Betrieb von. elektrischen Triebfahrzeugen.    Bei elektrischen Triebfahrzeugen, die ihr       Zugsgewicht    unter annähernd gleichbleiben  den Bedingungen zu fördern haben, ist es  von     wirtbchaftlichein    Vorteil, die     Steuerung     für selbsttätigen     Anfahrvorgang    einzurichten,  einmal um während desselben keine unnütze  Zeit zu verlieren und anderseits um den  Energieverbrauch auf ein Mindestmass herab  zusetzen. Diese Gesichtspunkte spielen bei       Stadtbahnbetrieb,    wo es hauptsächlich auf  das Anfahren ankommt, eine grosse Rolle.

    Bei     Lokomotiv-    und     Motorwagenbetrieb    für  Überlandbahnen hingegen müssen diese Ge  sichtspunkte zugunsten einer grösseren An  passungsfähigkeit dieser Triebfahrzeuge an  die stets wechselnden     Betriebsbedingungen     zurücktreten. Eine automatische Steuerung  führt hier im allgemeinen nur zu einer un  nötigen Komplikation in der Steuerung ohne  von grösserem Nutzen zu sein.  



  Während nun aber bei der     erstern    Trieb  fahrzeuggattung ein nicht selbsttätiges An  fahren in aussergewöhnlichen     Fällen    zur Not  wendigkeit wird (Rangieren, abnormales Zugs-         gewicht        etc.);    kann es bei der zweiten Gat  tung unter Umständen von Nutzen sein, die  nichtautomatische Steuerung auch für auto  matischen Betrieb einzurichten.  



  Die Entscheidung     _    für eine gemischte       Steuerung    wird natürlich erleichtert, wenn  dieselbe nicht wesentliche Komplikationen  mit sich bringt und die Betriebssicherheit  daher nicht beeinträchtigt.  



  Die Steuereinrichtung nach vorliegender  Erfindung sucht diesen- Gesichtspunkten zu  entsprechen.  



  In den     Fig.    1 bis 3 ist das Schema und  das Schaltdiagramm eines Ausführungsbei  spiels des Erfindungsgegenstandes für ein  Gleichstromfahrzeug dargestellt, dessen beide  Motoren     bezw.    Motorgruppen in der üblichen       Serieparallelschaltung        betrieben    werden.  



  In     Fig.    1 bedeutet T einen Hauptschalter  (Schütz) ; 1-8 deuten die Stufenkontakte  eines     funkenlosen    Stufenschalters an,<B>8</B>, P, G  die mit den Widerstandskontakten 1-8 me  chanisch auf dem gleichen Stufenschalter  vereinigten     Gruppierungskontakte    für die fun-           kenlose    Umschaltung der     Motoren        .3h    und       1h,    und     l6        IR        bezw.        SR    Schutz-     bezw.    Steuer  relais. R ist der     Anfahrwiderstand.     



       Fig.    2 veranschaulicht in üblicher Dar  stellung die Schaltstellungen der einzelnen  Kontakte des Stufenschalters auf den ver  schiedenen Stufen. Diese Kontakte schalten,  wie erwähnt,     funkenlos,    was heissen will,  dass immer der Hauptschalter T Strom un  terbricht und niemals die     Stufenschalterkon-          takte.     



       Fig.    3 ist das     Steuerstromschema,    auf  Grund dessen die Schalterstellungen gemäss       Fig.    2 erzielt werden.  



       FS    bedeutet den Fahrschalter mit den       Kontaktbelagen        Ci-Co    und den Fingern  <I>f</I>     i-f   <I>c,<B>S IV</B></I> die mit der     Stufenschalterwelle     direkt gekuppelte Steuerwalze mit den Kon  taktbelägen     C,-Cso    und den Fingern     fi-l'16.          S"-11    ist der Steuermotor, U der Umschalt  apparat zu letzterem mit den Betätigungs  spulen     V    und R und den Kontakten<I>v</I> und     r,          KR    das Bremsrelais zum     Steuermotor        8-41I,

       und     SR    das Steuerrelais mit Hauptstrom  spule     I32    und zwei weitern Betätigungsspulen  TV, und     IV, .    A     S    deutet eine Sperrscheibe  auf der     Stufenschalterwelle    an, in welche die  vom Bremsrelais bewegte Sperrklinke einfällt.  A ist die Betätigungsspule des Hauptschalters  T und     Csi    dessen Haltekontakt;     C32    und     Css     sind     Verriegelungskontakte    auf demselben;  AR ist das     Auslöserelais    zum Hauptschalter,       1141R    ein Schutzrelais.

   Für das automatische  Anfahren vollzieht sich der Steuervorgang  nun folgendermassen:  Die     Fahrschalterkurbel    kann entweder  auf Stellung     S    oder auf P eingestellt wer  den. Im ersteren Falle läuft der Stufen  schalter bis auf seine Stellung     S    nach.

   Es  ergeben sich hierbei die folgenden zeitlich  aufeinanderfolgenden     Steuerstromwege:     1. : (<B>+</B>);     l'16;   <B>C31;</B> Kontakt von     SR;     Spule von     KR.    Die Erregung der letzteren  bewirkt ein     Öffnen    des Ankerkurzschlusses  vom Steuermotor     SM    und zugleich das Frei  geben der Sperrscheibe<I>AS.</I> Dieser Steuer  stromverlauf ist bereits auf Stellung 0 des  Fahrschalters     FS    vorhanden.

      <I>2. .</I>     f(+);        Cl;        C',   <I>; f 2</I> (Fahrschalter) ;  Steuerleitung 2 ; f 2 (Steuerwalze),     Cio    ;     Cs    ;       Cs;    V:     Cs.i;    (-). Dieser Stromkreis bewirkt  bei geschlossenem Kontakt     Cai    die Erregung  der Spule     V    des Umschaltapparates U und  weiterhin das Schliessen der entsprechenden  Kontakte     V.     



  3. :     (+);        fic;        Cai;   <I>F</I> und An (Steuer  motor).  



  Der Stufenschalter kann sich also vor  wärts bewegen. Ist er auf Stellung I ange  langt, so werden die Triebmotoren einge  schaltet und es nehmen dieselben einen vom  Widerstand R abhängigen     Stromstoss    auf.  Ist dieser genügend gross, um über Spule     ll'2     des Steuerrelais     SR    dessen Kontakt zu öffnen,  so wird durch die Kontakte des     Bremsrelais          KR    der     Ankerkurzschluss    des Steuermotors  bewirkt und derselbe infolgedessen elektrisch  abgebremst. Gleichzeitig mit dem Anker  kurzschluss fällt die Sperrklinke des Brems  relais     KR    in das Sperrad AS und begrenzt  den Auslauf des Steuermotors.  



  Der Triebmotor kommt nun auf Umdre  hungen und bewirkt ein Fallen des Haupt  stromes. Ist dieser auf einen bestimmten  kleinsten Wert gefallen, so vermag die Spule       Z42    die Kontakte des Steuerrelais     SR    nicht  mehr offen zu halten; dieselben schliessen  und der     Ankerkurzschluss    des Steuermotors       SH    wird wieder aufgehoben und die Sperr  scheibe A     S    freigegeben.

   Der Stufenschalter  bewegt sich dann nach Massgabe des Steuer  relais     SR        bezw.    dessen     Hauptstromspule    über  die Stufen 0,     I-VI    hinweg, tun auf     Stellung          VII    angehalten zu werden.

   Die Steuerkon  takte des Steuerrelais werden dabei auf den  Widerstandsstellungen     I-VI    jedesmal ge  öffnet     bezw.    wiederum kurzgeschlossen und  der     Steuermotoranker    vermittelst des Brems  relais kurzgeschlossen, wenn der Motorstrom  stoss eine genügende Grösse erreicht.     bezw.     dessen Kurzschluss     geöffnet,    wenn der Motor  strom auf einen gewissen Wert gesunken ist.

    Das Kurzschliessen des     Steuermotorankers    be  wirkt ein sofortiges     Stillsetzen    des Motors  und damit auch des Stufenschalters, sei es  bei verstärktem     Steuerinotorfeld    wie in den      Stellungen     I-IV    oder nur bei     Remanenzfeld-          wirkung    auf Stellung     VII.    Auf letzterer  Stellung ist nämlich Finger 2 vom Kontakt Co  abgelaufen, und das     Steuermotorfeld    infolge  dessen stromlos.

   Nach Erreichen der ersten  Stellung des Stufenschalters wird der Haupt  schalter T über Finger 12, Kontakt     Ci7,     Finger 10,     Auslösekontakt    -des     Auslöserelais,          Betätigungsspule   <I>A</I> des Hauptschalters<I>T</I> und       Verriegelungskontakt   <B>035</B> des .Schutzrelais  eingeschaltet. Einmal eingeschaltet, wird der  Stufenschalter mittelst des Kontaktes     Cai    in       -ingeschalteter    Stellung gehalten, so dass die       Vinger    10 und 12 wieder ablaufen können.  



  Wird der     Fahrscbalterhebel    von Stellung  S auf P gebracht, so wird dessen Finger 2  spannungslos. Kontakt     C3    und Finger 3 er  halten Spannung, und es ergibt sich der sonst  gleiche     Steuerstromverlauf    über die Vorwärts  spule des Ausschaltapparates U wie in den       vorgängigen        Seriestufen.    Da der Stufen  schalter ganz ohne     Funkenlöschung    gedacht  ist, so muss vor dem     Motorgruppierungswechsel     der Hauptschalter T herausfallen und nach  demselben wieder einfallen.

   Dies wird da  durch bewirkt, dass kurz nach Verlassen der  Stellung     VII    der Stufenschalter mittelst der  Finger 9 und 13 das     Auslöserelais    des Haupt  schalters betätigt. Letzterer fällt also heraus  und ermöglicht durch seinen Kontakt     Csa     und Finger 11 der Steuerwalze     S   <I>W</I> eine  Weiterspeisung der Vorwärtsspule des Um  schaltapparates U, trotzdem Finger 7 vom  Kontakt     Cs    abgelaufen ist. Der Finger 7  muss nämlich deshalb abgeschaltet werden,  damit der Stufenschalter auf Stellung a so  lange stehen bleibt, bis der Hauptschalter T  ausgeschaltet ist.  



  Auf Stellung     VIII    angelangt, schaltet die  Steuerwalze     S   <I>W</I> den Hauptschalter mittelst  Finger 10 wieder ein, da inzwischen Finger  9 vom Kontakt     Cic    abgelaufen ist und Fin  ger 7 läuft auf Kontakt     C7    auf.

   Der Über  gang von Stufe     VIII    über Stufen     I%,    X,     XI     auf     XII    geschieht wiederum vermittelst des  Steuerrelais     SR    in gleicher Weise wie auf  den     Seriestufen.    Auf Stellung     XII    ange  langt läuft Finger 3 des Stufenschalters von    Kontakt C ab, und der- Steuermotor -wird  wieder im     remanenten    Feld abgebremst.  



  Der Fahrschalter kann natürlich anstatt  zunächst auf Stellung     b'    auch direkt von  0 auf P gestellt werden, worauf der Stufen  schalter stufenweise direkt bis in Stellung  P nachläuft, im Tempo, das vom Steuerrelais  vorgeschrieben wird.  



  Soll nun anstatt automatisch nicht auto  matisch angefahren werden, so wird mit der       Fahrsehalterkurbel    nicht direkt von 0 auf     S     gefahren, sondern zunächst auf I, worauf der  Stufenschalter nur bis auf Stellung I nach  läuft und dort stehen bleibt. Das Stehen  bleiben wird     bewirkt    durch die Erregung der       obern        Steuerstromspule        Wi    des Steuerrelais       SR    über Kontakt<I>C2, C4</I> und Finger 4,     bezw.     Finger 4, Kontakt     Cis    und Finger 14 des  Fahrschalters     bezw.    Steuerwalze des Stufen  schalters.

   Da aber gleichzeitig über Kon  takt     CE    und Finger 6 des Fahrschalters die  untere     Steuerstromspule        Ws    des Steuerrelais  erregt und die     Hauptstromspule        W2    in ihrer  Wirkung neutralisiert wird,     bezw.    die Wir  kung der Spulen     Wi    und     TW2    diejenige der  Spule     W3    überwiegt, wird der Steuerrelais  kontakt unterbrochen und der Steuermotor  samt Stufenschalter mittelst des Bremsrelais  abgebremst. Zugleich wird der Hauptschal  ter wie bereits beschrieben eingeschaltet.

    Wird die     Fahrschalterkurbel    um eine Stel  lung weiter auf H bewegt, so wird die obere  Steuerspule des Steuerrelais so lange strom  los, bis der Stufenschalter auf Stellung     II     nachgelaufen ist, und wird dann neuerdings  erregt, was ein     Stillsetzen    des     Stufenschälters     zur Folge hat.

   Durch zweimaliges     Zurück-          und    wieder Vorwärtsbewegen der Fahrschal  terkurbel werden dann     auf    gleiche Weise  wie auf I und     II    nacheinander die Stufen       III-VI    eingestellt unter Benützung der Kon  takte     C2o-C24.    Stufe     VII    oder     S    wird mit  Stellung     S'    der     Fahrschalterkurbel    erzielt,  wobei das Steuerrelais über Finger 12,  Kontakt     Cis,        Ces    und Finger 14 betätigt  wird.  



       Hauptstromspule    und obere Steuerstrom  spule wirken im Moment, wo die Stufe     VII         erreicht ist, allein, da die untere Steuerstrom  spule infolge     Ablaufens    von Finger G vom  Kontakt     C6    des Fahrschalters stromlos ge  worden ist. In ähnlicher Weise wie von  Stufe 0 bis     VII    (8) kann bis auf Stufe     KII     oder P des Stufenschalters hochreguliert wer  den, indem die     Fahrschalterkurbel    über 8  hinaus auf Stellung     VIII    und IX,     bezw.    K       KI    auf     KII    oder P bewegt wird.

   Der Über  gang von     Serie    auf Parallel vollzieht sich  wieder bei stromlosem Stufenschalter.  



  Wird der eben beschriebene Vorgang bei  offenem Schalter     .S'    durchgeführt, so     kann     eine halbautomatische Anfahrt erzielt wer  den, derart, dass nicht schneller aufgeschaltet  werden kann, als es die     Hauptstromspule     erlaubt. Es entspricht dies einer nach oben  begrenzten Beschleunigung, während nach  unten dieselbe durch langsameres Schalten  des Fahrschalters beliebig erniedrigt werden  kann.

   Eine Aufhebung der Wirkung der       Hauptstromspule    des Steuerrelais findet näm  lich durch die untere     Steuerstromspule    nicht  mehr statt, so dass für das Schliessen und       Öffnen    der     Steuerkontakte    obere Steuerstrom  spule und     Hauptstromspule    miteinander allein  in Funktion     treten.     



  Die     Rückwärtsregulierung    ist durchaus  eindeutig; es     kann    von P bis auf     8"    oder       direkt    bis 0 zurück geschaltet werden, wenn  der     Fahrschalterhebel    in die     entsprechende     Stellung gebracht wird.

   Wird derselbe von  P aus nur um eine oder zwei Stellungen       zurückgedreht,    so bewegt sich der Stufen  schalter nicht     rückwärts.    Bedingung hierfür  ist mindestens das Erreichen einer Stellung       .S\    mit dem     Fahrschalterhebel,    weil erst auf  einer Stellung     S    des     Fahrschalters    Finger 2  der Steuerwalze Spannung bekommt, und somit  die Spule R des     ITmschaltapparates    U erregt  werden kann, was eine     Rückwärtsbewegung     des Stufenschalters nach sich zieht. Über     .S     hinaus bewegt sich der Stufenschalter aber  in keinem Fall.

   Erst     finit    der     0-Einstellung    des       Fahrschalterhebels    geht der Stufenschalter  auf 0 zurück. Ein stufenweises Zurückstellen  des Stufenschalters ist nicht     möglich.    Ist der  Stufenschalter in der Stellung P, und wird    der     Fahrschalter    in die Stellung     S    gebracht,  so ergibt sich folgender     Steuerstromverlauf:

       Kontakte     ci,        G'_2,    Finger 2 des Fahrschalters  -     Leitung    2 und Finger     ?,Kontakt        Cii-C,4,     Finger 9 der Steuerwalze -     Auslüserelais     des Hauptschalters.

   Der     Hauptschalter    fällt  also heraus und     ermüglicht    damit die Erre  gung der     Rückwärtsspule    des     Steuerselialters     <I>U</I> über den Kontakt     Csu,    des Hauptschalters<I>T.</I>  Solange nämlich der Hauptschalter T noch  eingeschaltet ist, kann die Spule P nicht er  regt werden, weil der Kontakt 032     offen    ist.  Der Schalter T muss also zuerst ausgeschaltet  werden. Der Stufenschalter bewegt sich nun       rückwärts    bis auf Stellung<B>S</B>. Ist der Stufen  schalter auf<B>S</B> angelangt, so wird der Haupt  schalter über Finger 12 und 10 wieder ein  geschaltet.

   Wird der Fahrschalter auf Stel  lung 0 zurückgestellt, so läuft der Stufen  schalter, nachdem der Hauptschalter wiederum  herausgefallen ist, auf 0 zurück.  



  Spricht das Schutzrelais     JIR    auf irgend  einer Stellung an, so wird zunächst der  Hauptschalter über Finger 9 ausgeschaltet  und zugleich der Steuermotor auf     Rückgang     gesteuert. Das Schutzrelais wird dann erst  wieder auf Stellung 0 des Stufenschalters  freigegeben. Sobald der Kontakt     Cjc    ge  schlossen ist, kann das     Ausliiserelais    AR  über     (-]-)    ;     Csa    ;     f@   <I>;</I><B>f</B>     q,    erregt werden und  also den Hauptschalter T ausschalten lassen.

    Ist die Ursache des     Schutzrelaisansprechens     nach Erreichen der Stellung 0 des Stufen  schalters verschwunden, so geht der Stufen  schalter wiederum hoch bis in die     voni    Fahr  schalter vorgezeichnete Stellung. Das oder  die Schutzrelais sind noch mit Hilfskontak  ten 034;     Css        versehen,    die einerseits ein Hoch  gehen des Stufenschalters, sowie das Ein  schalten des Hauptschalters nach Ansprechen  der     Schutzrelais    verhindern.  



  Die eben beschriebene Steuerung für ein  Gleichstromfahrzeug mit     funkenloseni    Stufen  schalter kann natürlich derart geändert wer  den, dass sie sich auch für     Stufenschalter     mit     Funkenlüschung    eignet, sei es     für        Gleich-          oder        Wecliselstromfahrzeuge,    in weich     ersterem     Falle dann der Übergang von Serie- auf Pa-           rallel    unter Strom vorgenommen werden kann.

    Insbesondere ist der stufenweise Rückgang  des Stufenschalters unter Strom, wie er bei       Wechselstromfahrzeugen    erwünscht ist, durch  eine entsprechende Änderung am Kontakt  belag des Fahrschalters leicht zu erreichen.

Claims (1)

  1. <B>PATE,</B> NTANSPRUCH: Stufenschalter-Vielfachsteuerung für nicht automatischen, halbautomatischen und voll automatischen Betrieb von elektrischen Trieb fahrzeugen, gekennzeichnet durch ein Steuer relais, das für automatischen Betrieb nur vom Motorstrom, für halbautomatischen Be trieb von diesem und vom Steuerstrom über eine Spule und für nicht automatischen Be trieb vom Hauptstrom und vom Steuerstrom über zwei Spulen so beeinfiusst ist, dass ein stufenweises Verstellen des Stufenschalters durch Öffnen und Schliessen des Steuermotor- Ankerkurzschlusses bewerkstelligt wird. C1NTB1tANSBRt1C1@ 1.
    Stufenschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Steuerrelais in Verbindung mit einem Bremsrelais den Steuermotor-Ankerkurzschluss öffnet und schliesst. 2. Stufenschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsrelais gleichzeitig mit dem Steuermotor-Ankerkurzschluss mittelst Ein fallklinke und Klinkenrad den Stufenschalter festhält, und erstere gleichzeitig mit- dem Öffnen desselben das Klinkenrad wieder freigibt. 3.
    Stufenschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Öffnen des SteuerMotor-Ankerkurzschlusses durch ab laufende Finger am Fahrschalter und das Schliessen desselben durch auflaufende Finger am Stufenschalter geschieht.
CH106922D 1923-12-14 1923-12-14 Stufenschalter-Vielfachsteuerung für nicht automatischen, halbautomatischen und vollautomatischen Betrieb von elektrischen Triebfahrzeugen. CH106922A (de)

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