DE546493C - Schaltanordnung fuer zwei Verteilungsnetze - Google Patents
Schaltanordnung fuer zwei VerteilungsnetzeInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/003—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to reversal of power transmission direction
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- Protection Of Generators And Motors (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Anlagen, in denen zwei Verteilungsnetze, die beide eine
eigene Speisestromquelle besitzen, für gewöhnlich miteinander gekuppelt sind. Hierbei
ist es erforderlich, wenn die Speisung des größeren Netzes durch den größeren Generator
aus irgendeinem Grunde unterbrochen ist, das kleinere Netz von ihm zu trennen, damit
der Generator des kleineren Netzes nicht überlastet wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die beiden Netze nicht ohne weiteres immer
dann zu trennen, wenn das kleine Netz auf das größere arbeitet, sondern die Trennung
erst vorzunehmen, wenn feststeht, daß der Generator des kleineren Netzes hierdurch überlastet
wird. Wenn also die Belastung des großen Verteilungsnetzes so klein ist, daß sie
von der Speisestromquelle des kleineren
ao Netzes bewältigt werden kann, sollen beide Netze miteinander verbunden bleiben.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß energierichtungsabhängige und
von der Spannung abhängige Schalteinrich-
s5 tungen vorgesehen sind, welche die Trennung
der beiden Netze nur dann herbeiführen, wenn Energie in Richtung vom kleinen zum großen
Netz übertragen wird und gleichzeitig die Spannung'unter einen bestimmten Wert sinkt.
Zweckmäßig werden die beiden Netze erst dann wieder zusammengeschaltet, wenn die
Spannung des kleineren Netzes unterhalb eines bestimmten Wertes liegt oder das Netz
überhaupt stromlos ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 1 und 2
stellen zwei elektrische Stromkreise dar, welche mittels eines Schalters 3 miteinander
verbunden sind. Die Leitungen 1 und 2 werden durch eigene Speisestromquellen, beispielsweise
die Generatoren 4 und 5, gespeist.
Es sei angenommen, daß die Leitung 1 ein Teil einer großen elektrischen Verteileranlage
ist, während die Leitung 2 ein Teil einer kleineren elektrischen Verteileranlage ist. .
Da es wünschenswert ist, die beiden Leitungen voneinander zu trennen, wenn ein zu
hoher Strom in irgendeiner Richtung über den Schalter 3 fließt, ist der Schalter mit einer
Überstromauslösespule 6 ausgerüstet,· die mittels eines Stromwandlers 7 angeschaltet ist.
In der Zeichnung ist der einfachen Darstellung wegen nur eine Überstromauslösespule
dargestellt. Es ist jedoch selbstverständlich, daß in der Praxis mehrere solcher Spulen verwendet
werden können, um die einzelnen Phasen einer Mehrphasenleitung zu schützen.
Da die Kapazität der Stromquelle 5 verhältnismäßig klein ist im Verhältnis zu der
Kapazität der größeren Verteileranlage, von go
der die Leitung 1 einen Teil bildet, ist es wünschenswert, die Trennung der beiden Lei-
tungen ι und 2 vorzunehmen, wenn die Speisung der Leitung 1 durch die Stromquelle 4 aus
irgendeinem Grunde unterbrochen wird, während der Schalter 3 geschlossen ist. Zu diesem
Zwecke ist ein energierichtungsabhängiges Relais 14 und ein Spannungsrelais 8 vorgesehen,
welches von der Spannung des Stromkreises ι abhängig ist. Die Relais 14 und 8
sind so angeordnet, daß, wenn Strom von der Leitung 2 nach der Leitung 1 fließt und
gleichzeitig die Spannung des Stromkreises 1 unter einem bestimmten Wert liegt, diese Relais
den Abfall eines dem Schalter 3 zugeordneten Niederspannungsauslösers 9 herbeiführen.
Der Auslöser 9 wird für gewöhnlich über die Leitung 1 erregt, und er bewirkt bei
seinem Abfall die öffnung des Schalters 3. Das energierichtungsabhängige Relais 14 kann
als gewöhnliches Stromrichtungsrelais oder als Wattrelais ausgebildet sein, welches seine
Kontakte schließt, sobald ein bestimmter Betrag an Leistung von der Leitung 2 zur Leitung
ι fließt. Es sei darauf hingewiesen, daß der Ausdruck energierichtungsabhängige Einrichtung
beide Arten von Relais decken soll. Um das Wiederschließen des Schalters 3 herbeizuführen, ist eine geeignete Zeitschaltvorrichtung
vorgesehen, welche die Erregung eines Steuerrelais 11 für die Einschaltspule 12
des Schalters 3 herbeiführt, nachdem der Schalter 3 eine bestimmte Zeit lang geöffnet
geblieben ist. Da es zweckmäßig ist, den Schalter 3 zu schließen, wenn die Leitung 1
allein gespeist wird, ist die Zeitschaltvorrichtung 10 so angeordnet, daß sie über die Leitung
ι erregt wird und daher nur die Wiedereinschaltung des Schalters 3 bewirken kann,
wenn die Spannung über die Leitung 1 oberhalb eines bestimmten Wertes liegt.
Ferner ist ein Spannungsrelais 13 vorgesehen, welches von der Spannung der Leitung
2 abhängig ist und den Stromkreis des Relais 11 derart steuert, daß die Zeitschaltvorrichtung
10 die Wiedereinschaltung des .Schalters 3 nur herbeiführen kann, wenn die
Spannung in der Leitung 2 unterhalb eines bestimmten Wertes liegt.
Die Zeitschalteinrichtung 10 besteht aus dem Antriebsmotor 21 und der Kontaktwalze
20. Die Kontaktwalze 20 ist für gewöhnlich durch einen Anschlag 22, der in Eingriff
mit einem Ansatz 23 auf der Walze steht, gegen Drehung gesperrt. Der Anschlag 22
wird außer Eingriff mit dem Ansatz 23 gebracht, wenn der Auslösemagnet 24 aberregt
wird. Dieser Auslösemagnet wird erregt, wenn der Schalter 3 geöffnet ist und die Leitung
ι unter Strom steht. Der Anschlag 22 kommt ferner mit einem Ansatz 25 auf der
Walze in Eingriff, wenn der Magnet 24 erregt ist und die Schaltwalze in einer bestimmten
Stellung steht. Wenn die Schaltwalze durch den Anschlag 22 in dieser Stellung festgehalten
wird, wird eine weitere Bewegung der Schaltwalze verhindert, obgleich der Schalter 3 geöffnet ist. Der Anschlag 22 ist
mit einer Aushöhlung 26 versehen, welche so angebracht ist, daß der Ansatz 25 in dieser
Aushöhlung liegt, wenn die Schaltwalze in der Sperrstellung steht. Infolgedessen wird der
Auslösemagnet 24 auch daran gehindert, selbsttätig in seine Ruhestellung zurückzugehen,
wenn seine Erregerspule aberregt wird. Die Schaltwalze 20 ist mit zwei Kontaktsätzen
28 und 29 versehen, die so angeordnet sind, daß sie bei Drehung der Schaltwalze in
bestimmter Reihenfolge geschlossen werden, und zwar so, daß jeweils nur ein Kontaktsatz
geschlossen ist. Wenn die Kontakte 28 überbrückt werden, wird, falls der Schalter 3
geöffnet ist, ein Stromkreis für ein Kontrollrelais 30 geschlossen. Wenn das Relais 30
erregt wird, schließt es einen eigenen Haltestromkreis, so daß, wenn darauf die Kontakte
28 geöffnet werden, das Relais 30 so lange erregt bleibt, wie der Schalter 3 in der
Ausschaltstellung steht. Wenn die Kontakte 29 nach der Erregung des Relais 30 geschlossen
werden, wird unmittelbar darauf ein Stromkreis für das Kontrollrelais 11 geschlossen,
welches die Einschaltung des Schalters 3 herbeiführt, sobald die Kontakte des Relais
13 geschlossen werden. Durch die Überbrückung der Kontakte 29 wird ferner die
Erregung eines Kontrollrelais 32 herbeigeführt, welches seinerseits den Stromkreis für
den Antriebsmotor 21 öffnet, so daß die Schaltwalze stehenbleibt.
Im folgenden sei nun die Wirkungsweise der Anordnung näher beschrieben: lao
Wenn der Schalter 3 geschlossen ist und sowohl die Leitung 1 als auch die Leitung 2
durch ihre zugeordneten Stromquellen 4 und 5 gespeist werden, nehmen die verschiedenen
Kontrolleinrichtungen die in der Zeichnung dargestellten Stellungen ein. Das Spannungsrelais 8, welches mittels eines Spannungswandlers 33 an eine Phase der Leitung 1 angeschlossen
ist, hält seine Kontakte 34 geschlossen, so daß die Spule eines zugeordneten Kontrollrelais 35 und ein Widerstand 36 in
Reihe zur Sekundärwicklung des Spannungswandlers 33 geschaltet sind. Über seine geschlossenen
Kontakte 37 schließt das Relais einen eigenen Haltestromkreis, so daß dieses Relais nicht aberregt wird, wenn das
Spannungsrelais 8 seine Kontakte 34 öffnet. Über seine geschlossenen Kontakte 38 verbindet
das Relais 35 die Auslösespule 9 des Schalters 3 mit der Sekundärwicklung des Spannungswandlers 33. Da die Leitung 2
unter Spannung steht, hält das Relais 13,
welches mittels des Spannungswandlers 39 an einer Phase der Leitung 2 liegt, seine Kontakte
40 geöffnet.
Falls der Generator 4 aussetzt oder irgendeine andere Störung in der Leitung 1 auftritt,
so daß Energie von der Leitung 2 zur Leitung ι übertragen wird und damit das auf
diese Richtung der Kraftübertragung ansprechende Relais 14 seine Kontakte 43 schließt
und ferner gleichzeitig die Spannung in der Leitung 1 so weit sinkt, daß das Relais 8 seine
Kontakte 34 öffnet und seine Kontakte 42 schließt, wird durch die Kontakte 42 des Relais
8 und die Kontakte 43 des Relais 14 ein Kurzschluß über die Wicklung des Relais 35
hergestellt. Das Relais 35 fällt ab und bewirkt durch Öffnen seiner Kontakte 38 die
Aberregung der Auslösespule 9, dj£ ihrerseits
die Ausschaltung des Schalters 3 herbeiführt.
Wenn bei der Umkehr der Energieübertragung die Spannung in der Leitung 1 so hoch
bleibt, daß das Relais 8 erregt bleibt und seine Kontakte 42 geöffnet hält, kommt der Kurzschluß
über das Relais 35 nicht zustande, und die Auslösespule 9 bleibt erregt und der Schalter 3 geschlossen.
Es sei angenommen, daß im vorliegenden Falle der Schalter 3 geöffnet worden ist.
Wenn die Spannung der Leitung 1 nach dem Öffnen des Schalters 3 über einen bestimmten
Wert ansteigt, schließt das Spannungsrelais 8 seine Kontakte 34 und bringt hierdurch das
Kontrollrelais 35 zum Ansprechen, welches seinerseits den Stromkreis über die Auslösespule
9 wieder schließt. Darauf wird über die Sekundärspule des Transformators 33 ein Stromkreis für die Auslösespule 24 der Schaltwalze
20 geschlossen. Dieser Stromkreis verläuft über die Hilfskontakte 45 des Schalters
3 und die Kontakte 46 der Auslösespule 9. Wenn der Magnet 24 erregt wird,, wird der
Anschlag 22 außer Eingriff mit dem Ansatz 2T, gebracht, so daß die Schaltwalze durch den
Motor 21, dessen Stromkreis über die Kontakte 47 des Kontrollrelais 32 und die Sekundärwicklung
des Transformators 33 verläuft, in Umdrehung versetzt werden kann.
Wenn die Schaltwalze die Kontakte 28 überbrückt, wird ein über die Sekundärwicklung
des Transformators 33 verlaufender Stromkreis für das Kontrollrelais 30 geschlossen.
Dieser Stromkreis enthält ferner die Hilfskontakte 45 des Schalters 3, die Kontakte
48 des Kontrollrelais 32 und die Kontakte 46 der Auslösespule 9. Durch Schließen
seiner Kontakte 49 legt sich das Relais 30 in einen eigenen Haltestromkreis, der unabhängig
von den Schaltwalzenkontakten 28 ist, so daß das Relais 30 bei der darauffolgenden
Unterbrechung der Kontakte 28 nicht aberregt wird. Wenn darauf die Schaltwalze 20
die Kontakte 29 überbrückt, wird über die Sekundärwicklung des Transformators 33 ein
Stromkreis für das Kontrollrelais 32 geschlossen. In diesem Stromkreis liegen ferner die
Hilfskontakte 45 des Schalters 3, die Kontakte
49 des Kontrollrelais 30 und die Kontakte 46 der Auslösespule 9. Durch Öffnen seiner Kontakte 47 schaltet das Relais 32 den
Motor 21 ab, so daß der Motor und die Schaltwalze zum Stillstand kommen. Über
seine Kontakte 50 schließt das Relais 32 seinen eigenen Haltestromkreis, der unabhängig
von den Schaltwalzenkontakten 29 und den Kontakten 49 des Relais 30 ist, so daß das
Relais 32 auch noch erregt bleibt, nachdem das Relais 30 bei der Unterbrechung seines
Stromkreises durch die Kontakte 48 des Relais 32 seine Kontakte 49 öffnet. Die Relais
30 und 32 sind so angeordnet, daß das Relais 32 durch die Kontakte 50 seinen Haltestromkreis
schließt, bevor das Relais 30 durch die Kontakte 49 den Erregerstromkreis für das Relais 32 unterbricht.
Wenn die Speisung der Leitung 2 in dem Augenblick unterbrochen wird, wo die Schaltwalzenkontakte
29 geschlossen sind, wird über die Kontakte 40 das Relais 13 und über die
Sekundärwicklung des Transformators 33 sofort ein Stromkreis für das Steuerrelais 11
geschlossen. Dieser Stromkreis enthält ferner die Hilfskontakte 45 des Schalters 3, die
Kontakte 49 des Kontrollrelais 30 und die Kontakte 46 der Auslösespule 9. Durch Schließen seiner Kontakte 51 verbindet das
Steuerrelais 11 die Einschaltspule 12 mit der
Sekundärwicklung des Transformators 33 und führt hierdurch die Wiedereinschaltung des
Schalters 3 herbei. Durch das Wiedereinlegen des Schalters 3 wird das Kontrollrelais
32 zum Abfall gebrachtrso daß er seine Kontakte
47 schließt. Der Antriebsmotor 21 wird erregt und bringt die Schaltwalze 20 in die
Ruhestellung. Da der Schalter 3 geschlossen ist, wird durch Schließen der Schaltwalzenkontakte
28 während der Zurückführung der Schaltwalze in die Ruhestellung das Kontrollrelais
30 nicht zum Ansprechen gebracht. Ferner wird der Auslösemagnet 24 nicht erregt,
und daher kann der Anschlag 22 nicht in Eingriff mit dem Ansatz 25 kommen und die Schaltwalze 20 in der Sperrstellung anhalten.
Wenn die Schaltwalze die Ruhestellung erreicht hat, wird sie durch den Ansatz 23, der mit dem Anschlag 22 in Eingriff
kommt, in dieser Stellung angehalten.
Falls die Leitung 2 unter Spannung steht und infolgedessen die Kontakte 40 des Relais
13 offen sind, wenn die Schaltwalze 20 die Kontakte 29 überbrückt und die Erregung des
Kontrollrelais 32 herbeiführt, wird die Schaltwalze 20 angehalten^ und der Schalter 3 kann
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nicht eher eingeschaltet werden, als bis die Speisung der Leitung 2 unterbrochen wird und
infolgedessen das Relais 13 seine Kontakte 40 schließt. Darauf wird der Schalter 3 ohne
Zeitverzögerung 'eingeschaltet und die Schaltwalze 20 in der oben beschriebenen Weise
in ihre Ruhestellung gebracht.
Falls, während der Schalter 3 geschlossen ist, in einer Leitung eine Überlastung auftritt,
führt die Überstromauslösespule 6 die öffnung des Schalters herbei. Das Wiedereinlegen
dieses Schalters wird darauf in der oben beschriebenen Weise durch die Zeitschalteinrichtung
10 veranlaßt. Wenn die Überlastung andauert, so daß der Schalter 3, unmittelbar
nachdem er wieder geschlossen worden ist, wieder geöffnet wird, dann wird dieser Vorgang
durch die Schaltwalze 20 mehrere Male wiederholt.
Falls der Schalter 3 offen ist, so daß der Magnet 24 erregt ist, wenn die Schaltwalze
20 ihre Sperrstellung erreicht, dann greift der Ansatz 25 auf der Schaltwalze in die
Aushöhlung 26 auf dem Anschlag 22 ein, da diese Aushöhlung in dem Weg liegt, den der
Ansatz 25 bei der Drehung der Schaltwalze beschreibt. Infolgedessen wird eine weitere
Drehung der Schaltwalze 20 verhindert, und daher kann durch sie der Schalter 3 nicht eher
wieder selbsttätig geschlossen werden, als bis die Schaltwalze von Hand entsperrt wird.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Schaltanordnung für zwei Verteilungsnetze, von denen j edes mit einer eigenen Speisestromquelle versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß energierichtungsabhängige und von der Spannung abhängige Schalteinrichtungen vorgesehen sind, welche die Trennung der beiden Netze nur dann herbeiführen, wenn Energie in Richtung vom kleinen zum großen Netz übertragen wird und gleichzeitig die Spannung unter einen bestimmten Wert sinkt.
- 2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis der Auslösespüle (9) des Kupplungsschalters (3) oder eines die Auslösespule steuernden Relais (35) von Kontakten beider Schalteinrichtungen (8 und 14) abhängig ist.
- 3. Schaltanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Netze erst dann wieder miteinander verbunden werden können, wenn die Spannung des dem größeren Netz zugeordneten spannungsabhängigen Relais auf einen bestimmten Betrag angestiegen ist und die Spannung im kleineren Netz unterhalb eines bestimmten Wertes liegt.
- 4. Schaltanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiedereinschaltung des Kupplungsschalters (3) selbsttätig erfolgt und mittels einer Zeitschalteinrichtung (10) verzögert wird.
- 5. Schaltanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für die Einschaltspule (12) oder eines die Einschaltspule steuernden Relais (il) erst dann geschlossen wird, wenn ein an der Spannung des kleinen Netzes liegendes Relais zum Abfall gekommen ist.
- 6. Schaltanordnung nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Schalteinrichtungen andere auf Überstrom ansprechende Schaltmittel (6) vorgesehen sind, welche bei ihrer Betätigung ebenfalls die Ausschaltung des Schalters (3) herbeiführen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US546493XA | 1928-10-23 | 1928-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE546493C true DE546493C (de) | 1932-03-15 |
Family
ID=21992569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA59422D Expired DE546493C (de) | 1928-10-23 | 1929-10-24 | Schaltanordnung fuer zwei Verteilungsnetze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE546493C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162471B (de) * | 1957-11-26 | 1964-02-06 | Allis Chalmers Mfg Co | Schutzeinrichtung fuer Wechselstromnetze |
-
1929
- 1929-10-24 DE DEA59422D patent/DE546493C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1162471B (de) * | 1957-11-26 | 1964-02-06 | Allis Chalmers Mfg Co | Schutzeinrichtung fuer Wechselstromnetze |
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