CH100285A - Regelungsvorrichtung für Dampfmaschinen. - Google Patents

Regelungsvorrichtung für Dampfmaschinen.

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CH100285A
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CH
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pressure
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compression
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steam
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/34Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover with auxiliary non-electric power
    • G05D13/36Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover with auxiliary non-electric power using regulating devices with proportional band, i.e. P regulating devices
    • G05D13/40Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover with auxiliary non-electric power using regulating devices with proportional band, i.e. P regulating devices involving fluid governors of pump type

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Description


  Regelungsvorrichtung für Dampfmaschinen.    Bei Dampfmaschinen mit veränderlichem       Gegendruck    besteht der Übelstand,     da.ss    die       21.asehinen    bald mit zu kleiner, bald mit zu  grosser Kompression arbeiten. Wenn noch  dazu der Anfangsdruck in     gewissen    Grenzen  Schwankt, so verläuft die Kompression sogar  nur selten so,     dass    sie dem günstigsten Dia  gramm entspricht.

   Die vorliegende     Erfin-          ching,    mit der die Beseitigung dieses     Übel-.     Standes     bezweckt    wird, besteht darin, dass  die verstellbar     .ausgebildete        Auslasssteuerung     mit Hilfe einer Vorrichtung, die ihrerseits       mater    dem Einfluss mindestens des einen     .der     das     Druckgefälle    bestimmenden Dampfdrücke  steht, so verstellt wird, dass eine Zunahme  des Druckgefälles ein früheres Schliessen und  eine Abnahme des Druckgefälles ein späteres  Schliessen der     Auslasssteuerung        bewirkt,    zum  Zweck,

   die     Kompression    selbsttätig dem ver  änderlichen     Druckgefälle    anzupassen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung darge  stellt.  



       a    und<I>b</I> sind in zwei Zylindern c     bezw.   <I>d</I>  sich bewegende, mit je einer Feder e     bezw.        f     belastete Kolben, auf deren Unterseite in c    der Gegendruck und in d der Anfangsdruck  der Maschine wirkt.

   Diese Kolben sind durch  das Gestänge g,<I>h, i</I> und     k    mit der verstell  baren, nicht gezeichneten     Auslasssteuerung     der Maschine derart     verbunden,    dass     eine    Auf  wärtsbewegung     rder    Stange k ein späteres       Schliessen    und eine     Abwärtsbewegung    ein  früheres Schliessen der     Auslassorgane    bewirkt.  Steigt der Gegendruck so, dass er den Kolben  a zu heben vermag, so werden die     Auslass-          organe    später geschlossen.

   Die nach Schluss  der Auspufforgane im     Arbeitszylinder    blei  bende Dampfmenge     wird    infolgedessen ver  ringert. Sie wird vom Kolben auf einen ge  ringeren     Enddruck    komprimiert, d. h. die       Kompression    wird verkleinert. Bei fallendem  Gegendruck wird in .analoger Weise eine Ver  grösserung der Kompression bewirkt. Steigt  der Anfangsdruck so, dass er den Kolben b  zu heben vermag, so wird die Steuerung in  der Weise verstellt,     dass    die     Auslassorgane     früher geschlossen und somit die Kompres  sion vergrössert wird. In analoger Weise wird  die Kompression bei fallendem Anfangsdruck  verkleinert.

   Durch geeignete Bemessung der  Federn wird auf fliese Weise bewirkt, dass      die Kompression den jeweils günstigsten Ver  lauf annimmt. Dies ist auch dann noch der  Fall, wenn Anfangs- und Gegendruck, sei es  im gleichen oder im entgegengesetzten Sinne,  gleichzeitig schwanken. In der gezeichneten  Ausführungsform werden die Kolbenbewe  gungen linear auf die Steuerung     übertragen.     Diese Übertragung kann aber auch durch ein       entsprechend    ausgebildetes Gestänge nach  einem andern Gesetz erfolgen. Sie könnte  zum Beispiel auch mittelbar durch Servo  motoren erfolgen, und an Stelle der einfachen       Federn    durch Stufenfedern beeinflusst wer  den.

   Ist nur der Gegendruck veränderlich, so  kommt die unter dem Anfangsdruck stehende,  rechts gezeichnete     Druckregelungsvorrichtung     in Wegfall, und an Stelle der Stange<I>A</I> tritt  ein. fester Drehpunkt für den Hebel     i..    Ist da  gegen nur der Anfangsdruck veränderlich,  so fällt in analoger Weise die links gezeich  nete     Druckregelungsvorrichtung    weg und die    Stange     rg    wird -durch einen festen Drehpunkt  für den Hebel     z.    ersetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelungsvorrichtung für mit veränder lichem Druckgefälle arbeitenden Dampfma schinen.,dadurch gel@ennzeiehnet, dass die ver stellbar ausgebildete Auslasssteuerung mit Hilfe einer Vorrichtung, die ihrerseits unter dem Einfluss mindestens des einen der das Druclzgefälle bestimmenden Dampfdrücke steht, so verstellt wird, dass eine Zunahme des Druckgefälles ein früheres Schliessen und eine Abnahme des Druckgefälles ein späteres Schliessen der Auslasssteuerung bewirkt, zum Zweck,
    die Kompression selbsttätig dem ver änderlichen Druckgefälle anzupassen.
CH100285D 1922-02-27 1922-02-27 Regelungsvorrichtung für Dampfmaschinen. CH100285A (de)

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