DE77874C - Als Luftpumpe wirkender Geschwindigkeitsregler für Kraftmaschinen - Google Patents

Als Luftpumpe wirkender Geschwindigkeitsregler für Kraftmaschinen

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DE77874C
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piston
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DENDAT77874D
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E. THUNDERBOLT, Carlton, Col. Victoria, Drummond Str., Australien
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

PATENTAMT.
KAISERLICHES
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Geschwindigkeitsregler für Motoren irgend welcher Art, welcher in der Hauptsache in einem Luftcompressor besteht, der durch die erzeugte Luftcompression das Zulafsorgan des Motors beeinfiufst.
Auf beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι ein waagrechter Schnitt durch den Luftcompressor,
Fig. 2 ein Schnitt durch den eigentlichen Regler.
Fig. 3 und 4 veranschaulichen Einzelteile.
Der Luftcompressor besitzt zwei Pumpen A B, in denen die Kolben C gleiten. Die Kreuzknöpfe C2 der Kolbenstangen C1 sind mit den Gleitböcken C5 verbunden, die in Schlitzen des Gestells D gleiten, und stehen durch die Lenker C3 mit den Kurbeln C4 in Verbindung, die von dem zu regelnden Motor aus mittelst der Antriebsriemscheibe E in Bewegung gesetzt werden. Beide Pumpen AB haben Einlafsventile FF1F2F3, deren Stangen F4 in bekannter Weise durch Federn F5 gegen durchlochte Stützplatten F6 angezogen und hierdurch auf ihre Sitze gedrückt werden. Ferner sind beide Cylinder A B mit einander gegenübergestellten Auslafsventilen GG1HH1 ausgestattet, die durch eine gemeinsame Feder H2 von einander abgedrückt und hierdurch auf ihre Sitze geprefst werden. Durch diese Ventile G G1 HH1 gelangt die verdichtete Luft in ein Rohr K, welches zum Cylinder L des Reglers führt. In letzterem gleitet der unter der Einwirkung der Feder N stehende Kolben M, dessen Kolbenstange Ai1 bei M2 an das Zulafsorgan des Motors a% geschlossen ist. Soll z. B. der Gang einer Dampfmaschine geregelt werden, so wird mit M2 die Drosselklappe des Dampfrohres verbunden.
Von dem Cylinder L zweigt sich ein engerer Cylinder O ab,' in welchem die mit einander gekuppelten Kolben Q und R gleiten. Der Kolben R befindet sich, in einer besonderen cylindrischen Bohrung R1 und steht unter der Einwirkung der Feder R*. Die gemeinsame Stange R2 der Kolben Q und R ist mit Gewinde versehen. Auf diese sind die Muttern R3 gesteckt, so dafs unter gröfserer oder geringerer Anspannung der Feder i?4 eine Verstellung vorgenommen werden kann. Der Kolben Q ist mit feinen Oeffnungen Q.1 versehen und wirkt vor der Oeffnung P, Fig. 4, als Schieber.
So lange die zu regelnde Maschine mit normaler Geschwindigkeit läuft, kann die Luft, welche durch den Compressor verdichtet wird, durch die Oeffnung Q1 des Kolbens Q und die Oeffung P entweichen. Läuft jedoch der Motor zu schnell, so tritt eine zu starke Verdichtung der Luft ein und die Luft kann durch die genannte Oeffnung nicht mehr schnell genug entweichen. Es wird vielmehr der Kolben R zurückgedrückt, so dafs der Kolben Q. die Oeffnung P. verschliefst. Sobald dies geschieht, äufsert sich der Druck der verdichteten
Luft sehr stark auf den Kolben M. und drängt diesen zurück, wodurch die Drosselklappe, welche an M2 angeschlossen ist, geschlossen wird. Sobald der Kolben M die Oeffnung Y überläuft, kann die verdichtete Luft entweichen. Die Kolben Q und -R kehren alsdann in ihre Stellung wieder zurück.
Das anfängliche ZurUckweiehen des Kolbens M kann zur Förderung des Luftabschlusses noch durch die folgende Einrichtung benutzt werden:
In dem Rohr O ist eine Drosselklappe T angebracht, deren Hebel S3 durch die Zugstange S2 mit dem Hebel S1 verbunden ist, der durch eine Zugstange mit dem Arm S der Kurbelstange S1 in Verbindung steht. Jedes Zurückweichen des Kolbens M wird alsdann ein Schliefsen der Drosselklappe T zur Folge haben.
Das Manometer W dient zur Beurlheilung der Verdichtung, der Hahn Z zum Auslassen der Flüssigkeit aus dem Cylinder L und die Oeffnung Y1 als Ausweg für die Luft vor dem Kolben M.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Als Luftpumpe wirkender Geschwindigkeitsregler für Kraftmaschinen, bei welchem die Luft bei normaler Tourenzahl durch Oeffnungen (Q}) eines Kolbenschiebers (Qj und eine Auslafsöifnung (P) geprefst wird, während bei zu raschem Gang der Maschine die geförderte gröfsere Luftmenge einen Ueberdruck erzeugt, der den Kolben (Q) vortreibt, so dafs letzterer den Austritt (P) ganz oder theilweise absperrt und ein von einer Feder (N) zurückgehaltener und durch seine Kolbenstange (M1) auf das Einlafsorgan einwirkender Kolben (M) entsprechend vorwärtsgeschoben wird.
2. Ein Regler der unter i. gekennzeichneten Art, sofern bei demselben eine Drosselklappe T im Cylinder O angeordnet ist, welche beim Vorwärtsgang des Kolbens M von diesem verstellt wird j so dafs die Drosselklappe die Wirkung des Kolbenschiebers Q unterstützt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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