AT96920B - Anlage zum gefahrlosen Lagern und Abzapfen feuergefährlicher Flüssigkeiten. - Google Patents

Anlage zum gefahrlosen Lagern und Abzapfen feuergefährlicher Flüssigkeiten.

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AT96920B
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Austria
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liquid
gas
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pump
pressure
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English (en)
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Anton Dukat
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Anton Dukat
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Description


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  Anlage zum gefahrlosen Lagern und   Abzapfen fenergefährlicher Fliissigkeiten.   
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 der Flüssigkeit zu lagernde Schutzgas noch zu Sonderzweeken, u. zw. entweder zum Antreiben der Pumpe oder zur Beeinflussung von aus   Quecksilbersäulen   gebildeten Ventilen, die das Abzapfen   dr   Flüssigkeit von dem Vorhandensein einer genügenden Menge des Schutzgases im Lagerbehälter abhängig machen. 
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 in den   Lagerbehälter geleitet und   dort als Schutzgas verwendet.

   Die hiebei erhaltenen Raummengen des Druckgases sind aber   grösser als   die   entnommenen Raunulengen   der Flüssigkeit ; denn der durch die Pumpe geförderten Flüssigkeitsmenge entspricht mindestens eine gleiche Menge hochgespannten Gases, die nach Entspannung einen weit grösseren Raum einnimmt als die Flüssigkeitsmenge. Ausserdem ist das Druckgas nach seiner Arbeitsleistung in der Pumpe nicht gänzlich entspannt, sondern weist noch mindestens den Druck auf, der dem inneren Widerstand der Pumpe entspricht. Deshalb gelangt auch 
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 Druck, der höher ist als der äussere Luftdruck.

   Bei den Anlagen der zweiten Art   muss   das Schutzgas   im Lagerbehälter ebenfaHs   einen gewissen Überdruck aufweisen, wenn es das Ventil in der Weise beeinflussen soll, dass es die Flüssigkeitsförderung beim Antrieb der Pumpe aufhebt, wenn der bestimmte Druck des Schutzgases nicht vorhanden ist. Ausserdem liegt bei derartigen Anlagen die Möglichkeit des Eindringens von Luft vor, wodurch Gefahrzustände geschaffen werden. Alle diese Anlagen weisen 
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 in der Zapfleitung mindestens bis zur Pumpe steht, so dass bei Undichtigkeiten, zu denen gerade Pumpen Veranlassung   : bieten. Flüssigkeit ausläuft.   
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 von   feuergefährlicher   Flüssigkeit dem Lagerbehälter durch eine Pumpe eine der entnommenen Flüssigkeits- menge entsprechend abgemessene Raummenge eines Schutzgases, z. B.

   Kohlensäure, zugeführt wird. 



  Dadurch ist es   ermöglicht,   das Schutzgas unter einem dem äusseren Luftdruck gleichen oder annähernd gleichen Druck zu halten, und damit entfallen alle die Schwierigkeiten, die die Sicherung von mit feuer- gefährlichen Flüssigkeiten gefüllten, unter Druck stehenden Leitungen bietet, und die abzuzapfenden
Mengen werden dann allein durch die Ansaugewirkung der Pumpe gefördert. Die Pumpe zum   Einfördern   des Schutzgases kann von der Flüssigkeitspumpe getrennt oder auch mit dieser vereinigt sein. Fördert sie eine der entnommenen   Flüssigkeitsmenge entsprechend   abgemessene Gasmenge in den Lagerbehälter, 
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 im Lagerbehälter aus. Da die Gaszuführung gleichzeitig mit der Flüssigkeitsentnahme stattfindet, so können merkliche Druckunterschiede im Lagerbehälter nicht entstehen.

   Das Gas kann der Pumpe entweder unmittelbar aus einem Vorratsbehälter unter Zwischenschaltung eines Druckminderventils oder auch aus einem Zwischenbehälter zugeführt werden, der das Gas unter verringertem Druck enthält. 



   Für den vorliegenden Zweck eignen sich besonders vorteilhaft sogenannte Rundlaufpumpen, die ohne Ventile arbeiten und daher eine völlig abgedichtete Förderung bei genauer Bemessung der geförderten Mengen   ermöglichen.   Ausserdem lassen sich derartige Pumpen durch geeignete Ausbildung der Kolben so einrichten, dass mittels nur einer Pumpe sowohl die Flüssigkeit als auch das Schutzgas 
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 u. zw. stellen dar :
Fig. 1 eine Anlage zum Lagern und Abzapfen   feuergefährlicher   Flüssigkeiten in schematischer Darstellung, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der dabei vorgesehenen Rundlaufpumpe im   Schnitt, Fi ?.   3 einen Querschnitt nach der Linie   A-B   in Fig. 2 und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 2. 



   Die Anlage nach Fig. 1 hat in üblicher Weise einen in der Erde gelagerten Flüssigkeitsbehälter 5, dem die Flüssigkeit durch eine Rundlaufpumpe 6 mittels eines Saugrohres 7 entnommen wird. An die 
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 mittels   Handkurbel j ! C angetrieben   und ist so eingerichtet, dass sie zugleich das neutrale Gas, beispielsweise Kohlensäure, in den   Flüssigkeitsbehälter 5 fördert.   Zu diesem Zweck ist die Pumpe durch ein Rohr 11 mit einem   Zwischenbehälter   12 und durch ein Rohr 13 mit dem Gasraum des Flüssigkeitsbehälters 5 verbunden.

   An den   Zwischenbehälter   12 ist eine Kohlensäureflasche 14 mittels eines   Druckminder-   
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 so fördert sie die feuergefährliche Flüssigkeit aus dem Behälter 5 zur Zapfstelle 8, gleichzeitig aber eine entsprechende Menge Kohlensäure aus dem   Zwischenbehälter   12 in den   Flüssigkeitsbehälter 5.   



   Eine für diese Doppelförderung geeignete Rundlaufpumpe zeigen Fig. 2-4 in vergrössertem Massstabe. In einem zylindrischen Gehäuse   17   ist eine durch eine Welle 18 drehbare zylindrische   Trommel 19   
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 scheibe 22 legen. Die Kolben sind miteinander durch einen auf der Welle 18 nach Art eines Kugelgelenkes liegenden Stern 23 verbunden, dessen Arme in Durchbohrungen 24 der Kolben eingreifen. 
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 die   Flüssigkeitsförderung   dienenden Kolben 21 sind bis an die hintere Stirnwand der Trommel 19 durchgeführt und kreisen während des Umlaufs der Trommel an einem   kreisbogenförmigen     Saugkanal 23   und einem ebensolchen Druekkanal 26 vorbei, die beide in der Stirnwand des Pumpengehäuses angeordnet sind.

   An den Saugkanal 25 ist die   Flüssigkeitssaugkitung 7,   an den Druckkanal 26 die   Zapfleitung   8 
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 und der Kanal 29 mit dem zum Behälter. 5 führenden Gasleitungsrohr 13 verbunden ist. Bei der einen halben Umdrehung der Kolbentrommel dringt in den vom zurückgellenden Kolben 21'freigegebenen Zylinderraum aus dem Rohr 11 durch die Kanäle 28 und 27 Druckgas ein, das während der darauf folgenden andern halben Umdrehung, während deren der Kolben vorbewegt wird, in den Kanal 29 und von diesem in das Rohr 13 übertritt, hier expandiert und in den Gasraum des Flüssigkeitsbehälters 5 gelangt. 



   Die Pumpe 6 fördert also einerseits die Flüssigkeit aus dem Behälter 5 zur Zapfstelle, anderseits Gas aus dem Gasbehälter 12 in den Gasraum des Flüssigkeitsbehälters   5,   und wenn die Kolben so bemessen sind, dass sie stets der Raummenge nach soviel Gas dem Flüssigkeitsbehälter zuführen, als diesem an Flüssigkeitsmenge entnommen wird, so ist die Gewähr gegeben, dass der   Flüssigkeitsbehälter   stets die 
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 stehenden Vorratsbehälter unmittelbar in die Pumpe übertreten, nachdem es durch ein   Druckminder-   ventil in seinem Druck verringert ist.

   Die Verwendung eines   Zwischenbehälters   bietet jedoch den Vorteil, dass das von hohem auf einen niederen Druck gebrachte Gas in dem Zwischenbehälter 12 die Wärme 
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 Zwischenbehälter   12   eine Sperrvorrichtung abhängig gemacht werden, die den Antrieb der Pumpe freigibt, solange das Gas im Zwischenbehälter den bestimmten Druck aufweist, dagegen den Antrieb sperrt, wenn der Druck unter ein gewisses Mass gesunken ist. 
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 in der die Flüssigkeit in verhältnismässig grossen Mengen sich ausserhalb der gesicherten Teile der Anlage ansammelt, überflüssig, da die Kolben stets genau bemessene Mengen fördern, so dass bestimmte Flüssigkeitsmengen durch bestimmte Umdrehungszahlen der Pumpe abgezapft werden können.

   Zu dem gleichen Zweck kann auch die Pumpe in ihrer Förderleistung veränderlich sein, beispielsweise durch Änderung der Neigung der schrägen Hubscheibe 22. Durch eine solche Neigungsänderung wird der Hub der Förderkolben und damit die von jedem Kolben bei einem Trommelumlauf geförderte Flüssigkeitsmenge ver- ändert. 



   Zum unterirdischen Füllen des Lagerbehälters 5 dient ein   Füllrohr. 30   mit am Erdboden mündenden 
 EMI3.3 
 Flüssigkeit aus dem   Fass durch   die Rohre 8 und 7 in den   Lagerbehälter.   Dabei kann die Anordnung so getroffen werden, dass die durch das Füllen des Behälters verdrängte Gasmenge nicht ins Freie entweicht, sondern durch die Pumpe entsprechend den zugeführten Flüssigkeitsmengen aus dem zu füllenden Lager- behälter abgesaugt und in einen besonderen Gasbehälter gedrückt wird, aus dem sie dann später wieder dem Flüssigkeitsbehälter beim Abzapfen von Flüssigkeit in der beschriebenen Weise zugeführt werden kann.

   Hiedurch wird der Bedarf an Schutzgas auf das geringste Mass beschränkt, da nunmehr die Möglichkeit besteht, das Schutzgas nach jeder Füllung des Flüssigkeitsbehälters wieder zu verwenden und nur etwa durch Undichtigkeiten oder sonstwie eingetretene geringe Verluste aus dem Vorratsgasbehält-er zu ergänzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Anlage zum gefahrlosen Lagern und Abzapfen feuergefährlicher Flüssigkeiten, bei der die 
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 zeitig mit der Entnahme von   feuergefährlicher   Flüssigkeit dem Lagerbehälter   (5)   durch eine Pumpe eine der entnommenen Flüssigkeitsmenge entsprechend abgemessene Raummenge eines Schutzgases,

Claims (1)

  1. EMI3.5 genau abmessen.
    3. Anlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Fördern der feuergefährlichen EMI3.6 kolben benutzt wird.
    4. Anlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundlaufpumpe unabhängig von der Drehzahl in ihrer Förderleistung veränderlich ist.
    5. Anlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe das Schutzgas einem Zwischenbehälter (12) entnimmt, in dem das Gas gegenüber dem Vorratsbehälter (14) unter vermindertem Druck steht.
AT96920D 1923-06-07 1923-06-07 Anlage zum gefahrlosen Lagern und Abzapfen feuergefährlicher Flüssigkeiten. AT96920B (de)

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