AT96835B - Verfahren zur Herstellung ein- und mehrfarbiger photographischer Papierbilder und Diapositive. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung ein- und mehrfarbiger photographischer Papierbilder und Diapositive.

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  Verfahren zur Herstellung ein-und mehrfarbiger   photographischer Papierbilder   und
Diapositive. 



   Das nachstehend beschriebene Verfahren benutzt die sogenannte Absaugungsmethode. d. h.. eine entsprechend vorbehandelte Kopie vom Negativ wird mit Anilinfarben gefärbt und dann mit Gelatinepapier in engen Kontakt gebracht. Nach einer bestimmten Zeit ist die Farbe aus der Kopie mit allen Abstufungen in Licht und Schatten übergegangen. Ein solches Verfahren ist z. B. die   Pinatypie der   
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 Von diesem wird dann eine Kopie auf eine mit Gelatine überzogene Glasplatte, die mit Chromaten lichtempfindlich gemacht wurde, hergestellt. Diese Druckplatte wird dann mit   Anilinfarben gefärbt, welche   die Eigenschaft haben ungehärtete Gelatine sehr stark, gehärtete aber wenig oder nicht anzufärben.

   Diese Farben lassen sich ausserdem nicht mehr auswaschen, noch laufen sie in der Gelatine aus. so dass scharfe   Bilder erzielt werden. Der Nachteil dieser Methode ist ihre Umständlichkeit, erst ein Diapositiv und davon   die Druckplatte machen zu müssen. Dann ist es nicht möglich, reine Bilder zu erhalten. da sich diese stets etwas mit anfärben, wenn. sie auch noch stark gehärtet sind. Bei öfterer Benutzung werden die Druckplatten immer dunkler, so dass es bald unmöglich wird, die Teilbilder aufeinander zu passen. E, müssen dann neue Druckplatten gemacht werden. 



   Das vorliegende Verfahren benutzt Farbstoffe mit denselben Eigenschaften wie die oben   be-     schriebenen.   Das vom Negativ kopierte Diapositiv wird jedoch gleich als Druckplatte verwandt. Zu diesem   Zwecke wirdinFiln mit einer Kolloidschichte   übergossen, die   nichtlösliche   Stoffe   in feinstverteiltem   Zustande erhält, welche bewirken, dass die Kolloidschicht nicht eine homogene Masse bildet. sondern durch ungezählte, mikroskopisch feine Körnchen unterbrochen wird. Solche Sottfe sind z. B.   feinstverteilte   Kohle, Schlemmkreide. Harze usw. Auf diese Art ist es möglich, auch gehärtete   Kolloide   z. B.

   Gelatine. die sonst von oben angeführten Farben kaum gefärbt werden,   kräftig   anzufärben, denn die Farben können in die Gelatine eindringen, da dieselbe durch die hinzugesetzten Stoffe   sozusagen porös gemacht worden   ist. Versuche haben gezeigt, dass reine Gelatineschichten ohne die angeführten Zusätze mit obigen Farben kein Resultat ergeben. Ebenso gehen die Farben im Kontakt mit   Gelatinepapier wieder   heraus und tadellos in letzteres über. 



   Diese Folien werden mit Chromaten lichtempfindlich gemacht und von der   Riick'eite   kopiert. 



  Dann werden sie ohne Übertragung im warmen Wasser entwickelt wie ein Pigmentbild und angefärbt. Da die Lichter entsprechend der Härtung ausgewaschen sind, bleiben dieselben immer klar und rein. Die 
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 Teilbilder bei Druckfarbendrucken gewährleistet wird. 



   Er ist zwar bekannt (Deutsche Reichspatentschrift Nr. 232914), dass Gelatine in differente Stoff, wie Asphalt, Steinkohle zuzusetzen, jedoch haben diese Zusätze nur den Zweck, bei   Pigmentbildern ein'   
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung ein-und mehrfarbiger photographiseher Papierbilder und Diapositive. EMI1.4 dadurch befähigen, in durch Licht gehärtetem Zustande Farbstoffe aufzunehmen. welche gehärtet" Kolloide sonst nicht anfärben, lichtecht, sowie wasserbeständig sind und nicht in feuchter Gelatine au- laufen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT96835D 1922-03-16 1923-03-15 Verfahren zur Herstellung ein- und mehrfarbiger photographischer Papierbilder und Diapositive. AT96835B (de)

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