AT96586B - Selbstentlader. - Google Patents

Selbstentlader.

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AT96586B
AT96586B AT96586DA AT96586B AT 96586 B AT96586 B AT 96586B AT 96586D A AT96586D A AT 96586DA AT 96586 B AT96586 B AT 96586B
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Description


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  Selbstentlader. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Selbstentlader nach Patent Nr. 89879 und bezweckt die Sicherung der Entladeklappe in der Schliess- und in der Öffnungsstellung mit Hilfe eines durch Druckluft od. dgl. gesteuerten Antriebsorganes auszulösen, ohne die Möglichkeit eines unmittelbaren Antriebes der Klappe von Hand zu beeinträchtigen. 



   Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Sattelbodenselbstentlader mit zwei an ihrem oberen Rande schwingbar aufgehängten, je eine Entladeklappe bildenden Seitenwänden dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt die Gesamtanordnung der in Betracht kommenden Teile des Selbstentladers. Die Fig. 2-5 zeigen den Antrieb der Klappen durch Druckluft, die Fig. 6-9 den Antrieb der Klappen von Hand. 



     A   bezeichnet den in starrer Verbindung mit dem Untergestell des Selbstentladers stehenden Sattelboden, Al die gleichfalls in starrer Verbindung mit dem Untergestell stehenden Stirnwände und B die beiden an ihrem oberen Rande   schwingbar an   den Stirnwänden    aufgehängten,   je eine Entladeklappe bildenden Seitenwände. Unter dem Sattelboden A lagert eine   Verschlusswelle   K. die an ihrem Ende je eine doppelarmige Schwinge trägt, deren einer Arm mit G und deren anderer Arm mit   C   bezeichnet ist. Die Arme G und Cl stehen durch je eine Lenkstange D mit den Seitenwänden B in Verbindung.

   Ein Arm C der beiden Schwingen G,   C   bildet zusammen mit einem am Untergestell des Selbstentladers gelagerten Kurbelarm   E   und einer diesen mit dem Arm G verbindenden Koppel F ein 
 EMI1.1 
 mit einem   Langloch/ für   den sie mit dem Kurbelarm E verbindenden Kurbelzapfen e2 versehen. In der   Schliessstellung   (Fig. 1 und 2) der durch die   Seitenwände gebildeten Entladeklappen   befindet sich der unter der Wirkung einer an einem Zapfen el angreifenden Feder G stehende Kurbelarm E in einer 
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 wird. Die Feder G hält den Anschlag e3 kraftschlüssig in Berührung mit der Koppel F. Der Zapfen e2 der Kurbel E liegt gleichzeitig am inneren Ende des Langloches der Koppel F an dieser an.

   Beim Drehen des Ritzels H dureh eine mit dem Kolben eines Druckluftzylinders M in Verbindung stehende Zahnstange   N   im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers legt sich der Mitnehmer hl des Ritzels H an den winkelförmig abgebogenen Mitnehmerzapfen f1 der Koppel F (s. Fig. 3) und bringt die Gelenkstütze E, F zum Einknicken. Ein weiterer   Mitnehmer/   des Ritzels H verhindert beim Ausschwingen der Schwingen C,   C   die Bewegung der Gelenkstützen in die Totpunktlage, bevor das Ritzel   nachgeeilt   ist, indem er erst dann dem Anschlag e4 der Kurbel E den Weg zum Ausschwingen in die Totlage freigibt, wenn er vollständig aus der Bahn des Anschlages e4 herausgetreten ist, was in Fig. 4 erreicht ist.

   Anderseits bewirkt der   Mitnehmer/   beim Zurückbewegen des Ritzels aus der Öffnungsstellung (Fig. 5) das Einknicken der Gelenkstützen durch Bewegung des Anschlages   e4 der Kurbel E im   entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers. Ein dritter Anschlag   h, 3   des Ritzels   H   vermag mit einem Anschlag   c2   der 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 Koppel F unter Druck auf den Zapfen e2 der Kurbel E stützt. Infolgedessen übt die Koppel in ihrer   Längsrichtung   auf den   Kurbelarm E   eine Kraft aus, die diesem eine Drehung im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles   x   zu erteilen sucht. Diese Drehung wird durch die Anlage   des Anschlages   an die Koppel F verhindert.

   Die Klappen B sind daher durch den Druck des Ladegutes mit   Selbsthemmung   in ihrer   Schliessstellung   gesichert. Zum Zwecke der Entladung mittels Druckluft wird das Ritzel H durch die Zahnstange N im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gedreht, wobei der Mitnehmer h1 des Ritzels   B gegen   den Mitnehmer f1 der Koppel F stösst und diese um ihre Drehachse f2 im Sinne der Uhrzeigerbewegung dreht. Sobald dadurch zwangläufig der Kurbelarm E seine Totlage   um   einen weiteren Betrag überschritten hat, dreht er sich unter Wirkung der durch den Druck des Ladegutes erzeugten Kräfte im Sinne des   Pfeiles a ; unabhängig   vom Ritzel H weiter. ändert dann, während sich die   Schwingen ('.

   ('1   unverändert im entgegengesetzten Sinne der Uhrzeigerbewegung dem Ritzel vorauseilend weiterdrehen. seine Richtung in einer zwischen Fig. 3 und 4 gelegenen Stellung und   gelangt schliesslich   in seine zweite Totlage (Fig.   4).   wenn das Ritzel sich inzwischen durch Druckluft so weit weiterbewegt hat, dass der 
 EMI2.2 
 weise infolge Gefrierens eines feuchten Ladegutes die Klappen B sich nicht selbsttätig zu öffnen suchen, so gelangt nach Entriegelung der   Gelenkstütze E.   F der Anschlag   h3   des Ritzels H in Eingriff mit dem Anschlag c2 der Schwinge C, C1 und nimmt die Schwinge C, C1 mit, so dass die Klappen   B geöffnet werden.   
 EMI2.3 
 Stellung gehalten. 



   Zum Zwecke der Zurückführung der   Klappen. C   in die   Schliessstellung wird   die Druckluft aus 
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 an dem inneren Ende des Langloches der Koppel F an dieser anliegt. Die Gelenkstützen E, F verhindern nunmehr das Zufallen der Klappen (Fig. 8). Zum Zwecke der Rückführung der Klappen in die   Schliess-   
 EMI2.5 
 sich jede Schwinge nach einer geringen Drehung im entgegengesetzten Sinne in der Richtung der Uhrzeigerbewegung dreht. Sobald der Kurbelarm E seine Totpunktlage um einen geringen Betrag iiberschritten hat, dreht er sich unter Wirkung des Eigengewichtes der Klappe selbsttätig im Sinne des Pfeiles   x   weiter bis zur Umkehrstellung.

   Aus dieser dreht er sich, während die Klappen B sich unter Wirkung ihres Eigengewichtes weiter ihrer Schliessstellung nähern, über seine erste Totpunktlage hinaus in   die Anfangsstellung nach Fig. ; t und 2.   ohne dass die Mitnehmer   h1, h2 und h3 des Ritzels H n@   it den entsprechenden Anschlägen der Kurbel E der Koppel   F nnd der Schwinge   C.   ss   in Berührung gekommen 

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 EMI3.1 
 erzielt. Hiemit ist wieder die Anfangsstellung erreicht, von der bei der Beschreibung der Wirkungsweise ausgegangen wurde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbstentlader nach Patent Nr. 89879, dadurch gekennzeichnet, dass das die   Entladeklappe   in der   Schliess-und in   der Öffnungsstellung verriegelnde Getriebe (E, F) mit einem durch Druckluft od. dgl. bewegten Antriebsorgan (H) in Verbindung steht, das mit   Auslosegliedern   (h1,   h2)   versehen ist, die bei bestimmten Winkelstellungen des Antriebsorganes (H) mit Auslösegliedern (fl, e4) des die Entladeklappe verriegelnden Getriebes (E,   F)   im Sinne des Entriegelns der Entladeklappe zusammenzuarbeiten vermögen. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. in die Bahn eines an dem einen Kurbelarm (F) des die Verriegelung der Entladeklappe bewirkenden Kurbelgetriebes (E, F) sitzenden. als Anschlag (f1) ausgebildeten Auslösegliedes, und der andere (h2) EMI3.3 als Anschlag (e4) ausgebildeten Auslösegliedes hineinragt.
    3. Selbstentlader nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan (H) ein Kupplungsglied (h3) besitzt, welches das Antriebsorgan (H) mit einem mit der Entladeklappe (B) in zwangläufiger Verbindung stehenden Getriebeteil (C) zu kuppeln vermag.
    4. Selbstentlader nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eine (h2) der an dem Antriebsorgan (H) sitzenden Anschläge (hl, h2) so ausgebildet ist, dass er beim Übergang des Getriebes von der Schliess-in die Öffnungsstellung ein Voreilen des an dem einen (E) der beiden Arme des die Entladeklappe (B) verriegelnden Kurbelgetriebes (E, F) sitzenden Anschlages (e4) gegen- über dem Antriebsorgan (H) verhindert.
    5. Selbstentlader nach den Ansprüchen 1 bis 4. mit zwei Entladeklappen, die unter Vermittlung einer Schwinge miteinander gekuppelt sind. dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsorgan (H) lose drehbar auf der Welle (K) der Schwinge (C, G) gelagert ist.
AT96586D 1920-06-07 1923-01-13 Selbstentlader. AT96586B (de)

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DE89879X 1920-06-07
DE96586X 1922-03-07

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AT96586B true AT96586B (de) 1924-04-10

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AT96586D AT96586B (de) 1920-06-07 1923-01-13 Selbstentlader.

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