AT96403B - Einrichtung zur Erzeugung ungedämpfter elektrischer Schwingungen für die drahtlose Telegraphie und Telephonie. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung ungedämpfter elektrischer Schwingungen für die drahtlose Telegraphie und Telephonie.

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AT96403B
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 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf die Erzeugung ungedämpfter elektrischer Schwingungen mittels einer den Strom nur in einer   Richtung durchlassenden Kathodenröhre   mit einem Glühdraht, einem Gitter und einer Anode, wobei die die beiden letzteren enthaltenden Stromkreise so angeordnet sind, dass sie sich gegenseitig beeinflussen. 



   Nach der Erfindung wird in dem Gitterkreis ein Kondensator an Stelle des früher üblicherweise 
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 deutend, erhöht den Wirkungsgrad und gestattet eine Verminderung des Heizstromes für den Gliihdraht oder gar ein vollständiges Ausschalten dieses Stromes nach Eintritt der   Wirkung der Röhre, wobei dann   der Glühdraht durch die Entladung'in der Röhre weiter im   Glühzustaud   gehalten wird. 



   Um weiter das Beharrungsvermögen der Röhre zu erhöhen, wird der Kondensator durch einen mit einer Batterie in Reihe geschalteten Widerstand   überbrückt. Der Zweck   dieses durch einen Widerstand und eine Spannungsquelle kurzgeschlossenen Kondensators kann folgendermassen erläutert werden. 



   Der Widerstand der Röhre verändert sich in   umgekehrtem Verhäitnis in Abhängigkeit   vom Strom und ist unbeständig. Zur Erzielung eines Beharrungszustandes ist es notwendig, diesen Widerstand mit einem festen Widerstand zu überdecken. Der empfindliche Punkt (besonderer Widerstandswert, der bei der Schwingungserzeugung die besten Werte gibt), wird durch Hindurchlassung eines bestimmten Strombetrages erreicht, wobei die Spannung von dem festen Widerstand abhängt ; der Widerstand wird durch den Kondensator zu dem Zweck kurzgeschlossen, dass auftretende Schwingungen nicht beim Durchgang durch den Widerstand verloren gehen. 



   In den Zeichnungen sind Schaltungen für Einrichtungen nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. 



   In Fig. 1 ist V eine Röhre mit einem durch eine Batterie 13 geheizten Glühdraht F, einem Gitter und einer Anode H. G ist ein Hochspannungserzeuger. pI und   p2   sind Selbstinduktionen, die so an- 
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 überbrückende Kondensatoren. K ist ein mit dem Gitter in Reihe geschalteter Kondensator, der durch einen Widerstand Rl und eine Batterie   BI   überbrückt ist und der für das Hoehfrequenzpotential des Kreises   K2,     P2   einen leichten Weg nach dem Gitter schafft. 



   Mittels eines durch einen Kondensator    überbrückten   Widerstandes R2, der mit der Anode, dem Glühdraht und dem Hochspannungserzeuger in Reihe geschaltet ist, wird ein plötzliches Ansteigen des Stromes in der Röhre verhindert und vermieden, dass okkludierte Luft in Freiheit gesetzt wird. Die Stärke der erzeugten Schwingungen wird durch Verkleinerung des   letzterwähnten   Widerstandes vergrössert, bis ein Lichtbogen auftritt ; aus Sicherheitsgründen wird jedoch vorzugsweise ein Widerstand verwendet, der ungefähr das Doppelte dieses kritischen Wertes zur Herbeiführung des Lichtbogens beträgt. 



   Zur Erhöhung der zur Verfügung stehenden Energie können mehrere Kathodenröhren in Parallelschaltung verwendet werden. Eine derartige Anordnung ist in Fig. 2 gezeigt, wo   F, zwei parallel   geschaltete Röhren sind. Die Anode jeder Röhre wird mit dem Hochspannungserzeuger G durch einen besonderen Regelwiderstand R3 verbunden, der durch einen Kondensator   A   überbrückt ist. Hiebei wird als   gewöhnlicher   Widerstand in diesem Kreis eine Drosselspule von   niedrigem   Widerstand, überbrückt durch einen veränderbaren Kondensator, verwendet.

   Die Gitter S'der verschiedenen Röhren sind paralle 

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 erzeugten Schwingungen an den Luftleiter   4.   weitergegeben, indem mit diesem die Selbstinduktion PI im   Anodenkreis   gekoppelt wird, wobei ein Kondensator K1 diese Selbstinduktion überbrückt. 



   Es hat sich herausgestellt, dass die Selbstinduktion pI im Anodenkreis in dem Luftleiterkreis 
 EMI2.2 
 Fig. 1 und 2 ersetzt. Diese Anordnung ist in Fig. 3 dargestellt. 



   Bei Verwendung der Einrichtung für die Telephonie wurde das   Mikrophon bisher im Luftleiter   angeordnet. Nach der Erfindung und Darstellung in Fig. 4 wird das Mikrophon 11 in einem Zwischen- 
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 gegenseitig beeinflussenden Selbstinduktionen P1 und P2 (Fig. 1, 2 und   3)   in den   Gitter-und Anoden-   kreisen angeordnet ist. 



   Bei Verwendung zweier Röhrenkreise und eines Mikrophonzwischenkreisesmuss die zweite Röhre 
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 EMI2.5 
 übermittlung unter Verwendung einer   Gliihkathodenröhre,   dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter der Röhre in Reihe mit einem durch einen hohen Widerstand und eine Spannungsquelle   überbrückten   Kondensator geschaltet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier oder mehrerer Kathodenröhren, deren Anoden über einen veränderlichen, durch einen Kondensator (A') überbrückten Widerstand (R3) parallel geschaltet sind, wobei die Gitter der Röhren ebenfalls parallel geschaltet sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode unmittelbar an eine in einem Luftleiterkreis liegende Selbstinduktion (P1) angeschlossen ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch l, insbesondere für drahtlose Telephonie, gekennzeiehnet durch einen ein Mikrophon (t) enthaltenden Stromkreis, der mit dem Gitterkreis und dem Anodenkreis der Röhre gekoppelt ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch l und 4, unter Verwendung einer zweiten Kathodenröhre zur Ver- EMI2.6
AT96403D 1914-05-29 1921-03-30 Einrichtung zur Erzeugung ungedämpfter elektrischer Schwingungen für die drahtlose Telegraphie und Telephonie. AT96403B (de)

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