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Einrichtung zur elektromechanischen Betätigung von'Signaleinrichtlmgen u. dgl.,
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die in Serie mit dem Umschalter 32 geschaltet sind. 2. Durch die Luftleitung 2, den einphasigen Wechselstrom 17, der die Wicklungen 7 und S des Elektromagneten 6 durchläuft, welche Wicklungen in Serie mit den Umschaltern 31 und 32 liegen.
Der Anker 9 wird demnach magnetisiert und pendelt unter der Wirkung des durch den Elektromagneten 6 erzeugten wechselnden Kraftflusses. Der. Anker 34 lässt eine Drehung des Zahnse1. -tors 28 um seine Achsen zu.
Nach Beendigung des Sendens der Deblockierungsströme nimmt der Empfangsapparat die in Fig. 2 veranschaulichte Stellung ein. Bei dieser Stellung kann der Betätigungshebel 23 umgestellt werden, um das Signal 5 freizugeben. Während der Öffnungsbewegung für das Signal dreht sich die Achse 29 durch Vermittlung des Schaltrades 30. Nach Beendigung dieser Bewegung ändern die auf die Achse 29 aufgekeilten Umschalter 31 und 32 ihre Stellung, was zur Folge hat, dass einerseits die Magnetwieklungen 12 und 7 mit der Leitung 2 und anderseits die Wicklungen 8 und- 13 mit der Luftleitung 1 in Serie geschaltet sind.
Von diesem Moment an kann das Empfangsorgan nicht mehr durch die Gruppe der Ströme 15 und 17 betätigt werden, das für die erste Deblockierung diente. Man ersieht dies sofort wenn man den Weg dieser Ströme in den Magnetwicklungen verfolgt, die nunmehr wie vorhin angegeben geschaltet sind, dass diese Ströme keine Pendelbewegung des Ankers 9 mehr hervorrufen können.
Bei der Zurückführung des Geberorgans 19, nach erfolgter Absendung der Deblockierungsströme, in seine in Fig. 1 dargestellte Normallage, wird durch Vermittlung des Schaltrades 37 die Achse. ? gedreht. Der auf dieser Achse aufgekeilte Umschalter 22 dreht sich ebenfalls um einen bestimmten Winkel, so dass die Schalter 20 und 21 in Verbindung mit den Leitungen der intermitierender Ströme 18 bzw. 16 kommen. Eine Drehung der Achse 38 im entgegengesetztem Sinne wird durch das Schaltrad 39 und zugehörige Klinke verhindert.
Während der Schliessbewegung des Signals bleibt die Achse 29 infolge des Klinkenmechanismus. 33 in Ruhe und nach Schluss dieser Bewegung nehmen die Einrichtungen im Posten A die in Fig. 2 dargestellte Lage ein. Eine in den Zeichnungen, weil durch aus bekannt, nicht dargestellte Verriegelung- einrichtung verhindert eine Wiederöffnung des Signals. Die Wirkung dieser Verriegelungsvorrichtung wird selbsttätig dann ausgeschaltet, wenn durch den Postenwärter die Einrichtungen des Postens A in ihre in Fig. 1 dargestellte Normallage zurückgebracht worden sind.
Zu letzterem Zwecke stösst der Postenwärter ji das Organ 40 des Empfängers abwärts und betätigt gleichzeitig die Stromerzeugungsmaschine 41. die, wie früher, aus einer von Hand aus angetriebenen magnetelektrischen Maschine besteht.
Dies hat zur Folge, dass das Gestänge 25, 26 in seine Ausgangslage zurückgebracht, die Wirkung der Feder 35 ausgeschaltet und die Stellung der Schalter 42 und 43 geändert wird.
Fig. 1 zeigt nun den Weg der Ströme 44 und 45, die die Wicklungen 12 bzw. 8 durchlaufen. Da der Strom 44 ein pulsierender Gleichstrom und 46 ein einphasiger Wechselstrom ist, macht der Anker 9 eine Pendelbewegung, wodurch der Zahnsektor 28 seine in Fig. 1 dargestellte Normallage wieder einnehmen kann. Der Postenwärter A bringt hierauf das Organ 40 wieder in die Stellung nach Fig. 1 zurück.
Wenn in der vorangegebenen Weise in den beiden Posten alle für die Annahme des ersten Zuges notwendigen Handhabungen durchgeführt worden sind, kann der Wärter im Posten B jenen im Posten. A
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für diese zweite Freigabe aussendet, vermögen das Empfangsorgan des Postens A zu betätigen, dessen Wicklungen in der hiezu geeigneten Weise verbunden sind. Die magnetisierenden Ströme nehmen nachfolgenden Weg : Durch die Leitung fliesst-der intermitierende Strom 18 und geht durch die Wicklungen 1. 3 und 8 hindurch, die durch die Umschalter 3T und 32 in Serie geschaltet sind. Durch die Luftleitung 2 fliesst der intermitierende Strom 16, geht durch die Wicklungen 7 und 12 hindurch, die durch den Umschalter 32 in Serie geschaltet sind.
Da die intermittierenden Ströme 16 und 18 durch den Generator abwechselnd aufeinanderfolgend erzeugt werden, ergibt sich, dass sie je eine einfache Schwingung des Ankers 9 hervorrufen und demzufolge dessen Pendelbewegung bewirken. Alle Organe des Blockapparates im Posten A funktionieren nun wie vorhin besehrieben und das Signal 5 kann geöffnet werden.
Wenn alle für die Annahme eines zweiten Zuges erforderlichen Handhabungen vollständig zu Ende geführt worden sind, nehmen die Organe der BIockeinrichtungen des Postens. A und des Postens B wieder
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jene Stellung ein, die sie vor der Absendung der ersten Deblockierungsströme eingenommen haben, d. h. die in Fig. 1 dargestellte Stellung.
Der Posten B kann nun den Posten A neuerlich ermächtigen, das Signal 5 zum drittenmal zu öffnen,
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die Stromgruppe 16 und 18 in Betracht usf.
Aus Vorgesagtem ergibt sich, dass die Wärter des Postens A und B zwangläufig genötigt sind, die Blockapparate regelmässig zu handhaben, insbesondere besteht für den Wärter im Posten B die Notwendigkeit, das Geberorgan zwischen zwei aufeinanderfolgenden Deblockierungen in seine Normallage zurückzuführen. Daraus folgt, dass, wenn der Geber 19 durch eine mechanische oder elektrische durch den Zug selbst betätigte Einrichtung verriegelt ist, eine vollständige Sicherheit des Betriebes gewährleistet ist.
PATENT-ANSPRUCHS :
1. Einrichtung zur elektromechanischen Betätigung von Signaleinriehtungen u. dgl., insbesondere für Eisenbahnen, gekennzeichnet durch ein die Verriegelung des Blocksignalhebels (23) freigebendes Empfangsorgan in dem Empfängerposten, dessen elektromagnetische Einrichtung (6-13) derart ge-
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aber selbsttätig derart umgeschaltet wird, dass eine folgende Betätigung des Empfangsorgans nur durch eine Gruppe von vom Geberposten ausgesendeten Strömen anderer Charakteristik, wie bei der vorhergehenden Betätigung ausführbar ist.