DE902387C - Anordnung fuer Stellwerksanlagen mit Signalwiederholungssperre und Streckenblockfeld - Google Patents

Anordnung fuer Stellwerksanlagen mit Signalwiederholungssperre und Streckenblockfeld

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Publication number
DE902387C
DE902387C DEV1677D DEV0001677D DE902387C DE 902387 C DE902387 C DE 902387C DE V1677 D DEV1677 D DE V1677D DE V0001677 D DEV0001677 D DE V0001677D DE 902387 C DE902387 C DE 902387C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet
lock
contact
arrangement according
support magnet
Prior art date
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Expired
Application number
DEV1677D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Wilhelm Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE902387C publication Critical patent/DE902387C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Anordnung für Stellwerksanlagen mit Signalwiederholungssperre und Streckenblockfeld Die Sicherung dar Zugfolge auf der Strecke erfolgt ,ih den Stellwerken durch die! Streckenwiederholungsspeirre in Verbindung mit dem Streeke@nanfangsfeld. Beide Einrichtungen arbeiten derart zusammen, daß beim Auffahrtstellen des Signals die Sereekenwiederhodungssperre in die Wirkstellung gebracht wird. Hierbei unterbricht die Streckenwied'arholungssperre einem Kontakt im Signalkuppelstromkrei's, so daß eine erneute Signalstellung verhindert wird. Die Rückstellung der Streekenwiederholungssperre in die Grundstellung erfolgt bei der Bedienung des Streekenanfangsfeldes. Da hierbei der Kontakt der Streckenwiederhalungssperre im Signalkuppelstromkreis wieder geschlossen wird, muß dann das, Auffahrtstellen des Signals durch einen bei der Blockung öffnenden Kontakt des Blockfeldes im Si@nalkuppelstromkreis verhindern werden. Erst wenn nach der Enfiblockung des Streckenanfangsfeldes durch die vorliegende Blockstelle dieser Kontakt des Streckenanfangsfeldes wieder geschlossen wird, ist eine erneute Signalstellung möglich. Die Sperrung und, Wiederfreigabe des Signals ist also abhängig von zwei in bestimmter Reihenfolge und' zu verschiedenen Zeiten arbeitenden Einrichtungen mit recht unübersli!chtlichen Schaltungsanordnungen.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Vereinfachung der Anordnung und eine klarere und übersichtlichere Schaltungsanordnung dadurch erreicht, daß man die Aufgaben der Strerkenwiederholungs@-sperre und des Streckenblackfeldes eiher gemeinsamen Einrichtung, z. B. einem Stützmagneten, überträgt. Hierbei wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen; daß die Streckenwiederhodüngssperra beim Auffahrtsteller des, Signals in die Wirkstelhing und bei der Rückblockung durch mittelbare oder unmittelbare, Einwirkung des Blockstromes in die Grundstellung gebracht wird. Dabei besteht die Möglichkeit., die Rückstellung der Strecke:nwiederliolungssperre in die Grundstellung dadurch zu bewirken, daß im Stromkreis der Rückstellwicklung des Stützmagneten ein bei( der Rückblockung vorübergehend schließender Kontakt des durch den. Blockstrom beeinflußten Magneten liegt. Man kann aber auch die Rückstellung der Wiederholungssperre in die Grundstellung dadurch bewirken, -daß der Blockstrom die Rückstellwicklung unmittelbar beeinflußt. Diese Beeinflussung muß dann derart erfolge, da.ß die Umstellung der Kontakte erst nach einer bestimmten Anzahl von Stromstößen erfolgt, was z. B. durch Anordnung eines Steigrades an dem als Wiederholungssperre benutztem Stützmagneten erfolgen kann. Während also die Rückstellung des als Wiederholungssperre verwendeten Stützmagnetischalters. in die Grundstellung erst nach einer bestimmten. Anzahl von Stromstößen erfolgt, wobei; der Blockstrom entweder mittelbar oder unmittelbar auf die Wiederholungssperre einwirkt, kann die Umstellung des Stützinagneiten von der Grundstellung in die Wirkstellung sofort beim Ziehen des Signals und Schließen eines vom Signalhebel gesteuertem Kontaktes erfolgen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in Fig. i und 2 dargestellt. Fig. i zeigt eine Anordnung, be,i der der als Wiederholungssperre v6rwendete Stützmagnet mittelbar vom Blockstrom beeinflußt wird. Die links dargestellte Schaltung des Stützmagneten mit den Spulen 4 und 5 zeigt die Sicherungen i und z, den Signalhebelkontakt 3 und den Kontakt 61 des Magneten 6. Die Wicklung 4 steuert die! Kontakte 41, 42 und 43, während der Kontakt 5i durch die Wicklung 5 gesteuert wird. Der Motorinduktor io erhält Strom über die Sicherung 9 und den von der Blocktaste abhängigen Kontakt i i. Die gleiche Taste steuert auch die Kontakte 12 und 13. Der Motorinduktor io ist durch die Kabeladern 7 und 8 mit dem Magneten 6 verbunden" der seinen Kontakt 61 nach einer besitimmte@n Anzahl vor schließt und nach Beendigung des Blockvorganges wieder unterbricht. Bei der Signalstellung wird durch Umlegen des Signalhebels &r Kontakt 3 geschlossen. Dadurch erhält die, Wicklung 4 des Stützmagneten Strom, so daß dieser seinen Anker anzieht. Damit verliert der bis: dahin abgestützte Anker der Wicklung 5 seine Stütze und fällt ab. Durch diese Umstellung des Stützmagneten: werden die Kontakte 41, 42, 43 und 51 umgesteuert. Ein nicht dargestellter Kontakt des Magneten 5 unterbricht in bekannnter Weise den Signalkuppelstromkreis. Um Ein vorzeitiges Aufhaltfallen des Signals! zu verhindern, isst dieser Kontakt bei eingestelltem Signalhebet durch einen spät schließenden. Kontakt das Signalhebels überbrückt. Wird der Signalhebel zurückgelegt, so ist ein erneutes Einstellen verhindert, weil der voirerwähnte Signalhebelkoonbakt erst schließt, wenn die Sperrstufen der- Signalhebelsperren überwunden sind. Ein Ankeranzug des Signalhebelsperrmagn-etcn ist aber durch den in der Wirkstellung unterbrochenen Kontakt der Wiederhalungssperre verhindert. Erst wenn der Zug auf der vorliegenden Blockstelle angekommen ist und dort sämtliche Varbedingungen zur Einleitung des Rückblockvorganges. erfüllt sind, können durch .Niederdrücken der Blocktaste die Kontakte 11, 12 und 13 geschlossen. werden. Der Antriebsmotor des Moto:rinduktoes io erhält dann Strom über die Sicherung 9 und den geschlossenen Kontakt ii. Der in dein Induktor erzeugte Strom fließt übeir den: Kontakt 12, die Leitung 7 und den Kontakt 42 zum Magneten 6 und von dort über den Kontakt 43, die Leitung 8 und den Kontakt 13 zurück zum Induktar. Der Anker des Magneten 6 beginnti zu pendeln und schließt nach einer bestimmten: Anzahl von Stromstößen den Kontakt 61. Dadurch wird die Witcklung 5 des Stützmagneten über die Sieherung -2 .und über die Kontakte 61 und 41 erregt. Der Magnet 5 zieht seinen Anker an. Der Anker des stromlosen Magneten ,4 verliert seine Stütze und fällt ab. Die Kont.akte 41, 42, 43 und 51 nehmen dann wieder die, gezeichnete Stellung ein. Durch die Kontakte 42 und 43 wird der Rückblockstromkreis unterbrochen. Dies erfolgt zu einem Zeitpunkt, bei dem der Kontakt 61 wieder unterbrochen ist. Durch die Umsteuerung des Stützmagneten wurde gleichzeitig der nicht dargestellte Kontakt im Signalkuppelstromkreis geschlossen, so daß nunmehr eine erneute Signalstellung erfolgen kann.
  • Fig. 2 zeigt eine Anordnung, bei welcher der Rückblockstrom unmittelbar die Wicklung 500 des Stützmagneten beeinflußt. Beim Einstellen des Signalhebels erhält die Wicklung 4oo dies Stützmagneten Strom über die, Sicherung ioo, den spät schließender Signalhebelkontakt 300 und den Kontakt 5oi. Beim Umstellen des Stützmagneten werden die Kontakte 4oi, 4o2 und 5o i umgesteuert. Ein nicht dargestellter Korbakt dieses Magneten liegt wieder in dem nicht dargestellten Signalkuppels:tromkreis, und ist genau, wie oben beschrieben, durch einen spät schließenden Signalhebelkontaktüberbrückt. Der Motorinduktor ioo auf der vorliegenden Blockstelle ist über die Kabeladern 700 und 8oo mit der Wicklung 5oo verbunden. Ist der Zug auf der vorliegendem Blockstelle angelangt und sind alle Vorbedingungen für die: Rückblockung erfüllt, so, erhält nach dem Niederdrücken der Blocktaste, durch welche die, Kontakte i ioo, i los und iio2 gesteuert werden, der Motor des Motorinduktors ioo Strom über die Sicherung goo und den Kontakt i ioo. Der in dem Induktor erzeugte Blockstrom fließt über den Kontakt iioi, die Leistung 7oo und den Kontakt 4oi zur Wicklung 5oo und von dort über den Kontakt 4oa, die Leistung 8oo, den Kontakt i i o2 zum Induktor zurück. Nach einer bestimmten Anzahl von Stromstößen bewegt sich der von der Wicklung äoo beeinflußte Anker des Stützmagneten nach oben. Dadurch verliert der abgestützte Anker des stromlosen Magneten 4oo seine Stütze und fällt ab. Durch das Umsteuern des Stützmagnüten wird auch wieder der Kontakt im Signalkuppelstromkreisi gesichlossen, so daß das Signal bei der nächsten Zugfahrt wieder in die Fahrtstellung gebracht werden kann.
  • Bei dieser Anordnung ist es durchaus nicht erforderlich, als Wiederholungssperre einen der, bekannten Stützmagneten zu verwenden. Es kann ohne weiteres, jeder beliebige Magneitschalter verwendet werden, bei dem diel Umstellung der Kontakte im die Wirkstellung durch einen einzigen Stromstoß und die Rückstellung in die Grundstellung durch eine bestimmte Anzahl von Stromstößen erfolgt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für Stellwerksanlagen mit Signalwiederholungssperre und Streckenblockfeld, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabeln der Wiederholungssperre und dies Streckenblockfeldes einer gemeinsamen Einrichtung, z. B. einem Stützmagneten (4, 5 bzw. 400, 500), übertragen sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stre>ckenwiederholungssperre (4, 5 bzw. 400, 5oo) beim Awffahrtstellen des Signals in die Wirkstellung und bei der Rückblockung durch mittelbare, oder untni'titelbare Einwirkung des Blockstromes in die Grundstellung gebracht wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Rückstellwicklung (5) des Stützmagneten, ein bell der Rückblockung vorübergehend schließender Kontakt (61) des durch den Blocksitrom beeinflußten Magneten (6) liegt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riickstellwi@cklung (5oo) des Stützmagneten unmittelbar durch dein Blockstrom beei'n@flußt wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerung der Kontakte (4o1, 4o2 bzw. 5oi) des Stützmagneten in die Wirkstellung sofort nach der Erregung der Spule des Stützmagneten (400) erfolgt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Rückstellung des Stützmagneten in die Grundstellung nach einer bestimmten, auf die Spule des Magneten (5oo) einwirkenden Anzahl von Stromstößen erfolgt.
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