DE765978C - Anordnung fuer Streckenblockanlagen - Google Patents

Anordnung fuer Streckenblockanlagen

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Publication number
DE765978C
DE765978C DEV38916D DEV0038916D DE765978C DE 765978 C DE765978 C DE 765978C DE V38916 D DEV38916 D DE V38916D DE V0038916 D DEV0038916 D DE V0038916D DE 765978 C DE765978 C DE 765978C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
contacts
magnets
blocking
arrangement
Prior art date
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Expired
Application number
DEV38916D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Jansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
Application filed by Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH filed Critical Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE765978C publication Critical patent/DE765978C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/12Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only partly operated by train

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Linear Motors (AREA)

Description

  • Anordnung für Streckenblockanlagen Bei Einführung der mit Blockmagneten arbeitenden Blockanlagen war man bestrebt, den Zeitaufwand für die Bedienung der Anlagen möglichst herabzusetzen. Während bei der Bedienung der mit Blockfeldern der üblichen Bauart arbeitenden Anlagen die Blocktasten während des ganzen Blockvorganges gedrückt gehalten werden müssen, gelang es bei der Einführung des Blockmagneten, den Blockvorgang durch kurzzeitiges Betätigen des Blockhebels oder einer Blocktaste einzuleiten und durchzuführen. Man erreichte dies dadurch, daß der Anschaltmagnet über einen vorübergehend geschlossenen Kontakt des kurzzeitig umgelegten Blockhebels oder der kurzzeitig gedrückten Blocktaste erregt wurde. Der Ankerabfall des erregten Anschaltmagneten wurde dann nach dem Öffnen des Blockhebelkontaktes durch einen parallel zu seiner Spule geschalteten Kondensator um etwa 5 bis 6 Sekunden verzögert. Läßt der Anschaltmagnet nach dem Ablauf dieser Zeit seinen Anker abfallen, so ist normalerweise die Blockhandlung vollständig durchgeführt, d. h. es haben sich beide Felder verwandelt. Es kann aber z. B. bei träge arbeitenden Feldern vorkommen, daß der Blockvorgang vorzeitig durch die beim Ankerabfall des Anschaltmagneten öffnenden Kontakte unterbrochen tvird. Hierdurch bann zwar kein betriebsgefährlicher Zustand auftreten; eine vorzeitige Unterbrechung des Blockvorganges wirkt aber immer betriebsstörend und betriebsli2minend.
  • Gemäß der Erfindung wird di°ser Übel- stand dadurch vermieden, daß die Haltestromkreise der --,N-nsclialtmagnete über von der StePung der Blockmagnete abhängige Kontakte derart geführt sind. daß die Haltestrorlkreise unabhängig von der Zeit bis zur vollstä=ndigen Verwandlung beider Felder geschlossen bleiben.
  • Ein Ausführungsbeispiel für diese Anordnung ist in der Zeichnung dargestellt. Hierbei wurde angenommen, daß auf beiden Stellen ;loclzmagnete vorgesehen sind. Die Anordnung kann aber auch für solche s-rcvendet «-erden, bei d°nen nur ein Blochiliagne t vorhanden ist, während auf der lrellacllbat-ten Stelle ein normales Wechselstrombiockfeld vorgeseheil ist. Die Zeichnung zeigt auf der B10chsteile.3 die beiden Antriebssysteine i und 2 des Blockmagneten, die gemeinsam den Kontakt 3 steuern. Das Ani wird zur Vorblockung und das Antriebss_vste_r;12 zur Rückblockung verwendet. Auf der Blockstelle B ist der mitarbeitende Blockmagnet mit den Antriebssystemen 10 und 20 und dem von diesen gesteuerten Kontakt 3o dargestellt. Über den Kontakt 3 dos Blockmagneten werden die Stützmagnete a. und 5 und über den Kontakt 3o des zweiten Bloclzmagneten die Stützmagnete .to und 5o gesteuert. Die St#itzmagnete4und5 betätigen die Kontakte .I1. .I2, .I3, 44 und 51, ;a, 53 und 3.I. Die Stützmagnete.LO und 5o steuern die Kontakte _r: ;1. 4.02, .I03, d.od. und 501. 302. 303 und 5o-.. Die Kontakte 53 und 503 arbeiten ollile Unterbrechung. Die Anschaltmagnete, die die Ilontalite 61, 62, 63, 64, 65 und 66 bnv. 6a1, 6o-2. 603, 6od., 605 und 6o6 steuern. sind mit fi und 6o bezeichnet. Die Blockhebel werden in der Grundstellung durch die Sperrmagnete ; und ; 0 gesperrt. Sie geben die Blockhebel erst dann zum vollständigen Umlegen frei, wenn alle Vorbedin gungen zur Einleitung der Blockung erfüllt sind. Der ;Magnet ; steuert den Kontakt ; 1 und der Magnet ; o den Kontakt ; o1. Der Kontakt der Signalwied°rholungssperre ist mit 8: bezeichnet. Der Kontakt am Signalriicl@rielder für das Einfahrsignal ist mit So und dfe Signalll@belkontahte sind mit 9 und 9o bezeichnet. Dr Kontakt ioi wird durch den nicht dargestellten Magnetschalter für die isolierte Schiene zur Auslösung der Streckentastenspicrre gesteuert. Die Blockhehelkontakte tragen die Bezeichnung 16 und 16o. Mit i i und i io sind die Motorinduktoren bezeichnet. Die ?.Motorinduktoren werden in bekannter Weise z. B. durch Gleichstrommotoren angetrieben, die durch Kontakte des Anschaltmagneten eingeschaltet «-erden. Auf die Darstellung dieser Einschaltstromkreise wurde verzichtet. Die Sicherungen in den einzelnen Stromkreisen sind mit 1 2 und 13 und 111, 112, die beiden Blockleitungen mit 14 und 15 bezeichnet.
  • Die Anlagz befindet sich in der Grundstellung. d. h. das Anfangsfeld in der B1ockstülle _q ist entblockt, während das Endfeld in der Blockstelle B die geblockte Stellung einnimmt. Ist eine Zugfahrt erfolgt und hierbei die Streckenwiederholungssperre ausgel;ist sowie der Signalhebel in die Grundstellung zurüclzgelegt, so erhält der BlockllebeIsperrmagnet; Strom über die Sicherung 12 und die Koiltakhe4i. S. 9 und 62. Der erregte Sperrmagnet ; gibt den Blockhebel zum Umlegen frei. Der Blockhebel wird vorübergehend eingestellt und schließt hierbei den Kontakt 16, so daß der Anschaltmagnet 6 über die Sicherung 12 und die Kontakte 16 und 53 erregt wird. über den Kontakt 61 bildet der Anschaltmagnet (i seinen Haltestromkreis, so daß er auch nach dem Unterbrechen des Kontakts 16 erregt bleibt. Der Kontakt 62 des Anschaltmagneten 6 unterbricht den Stromkreis des Blockfeldsperrmagneten ; , so daß dieser abfällt und den Blockhebel wieder in der Grundstellung sperrt. Ein nicht dargestellter Kontakt des Anschaltmagnete n schaltet die Antriebsmaschine des Motorinduktors i i ein, so daß nun nach dem Umschalten der Kontakte 62 bis 66 Blockstrom fließt, vom Motorinduktor i i Tiber die Kontakte 64.,;1, 51, das Antriebssvstem i, den Kontakt 66, Leitung 1.i und über die Kontakte .Io.I, 6o5 zur Erde. Das Antriebssystem i steuert den Kontakt 3 um. Der Blockmagnet in der Blockstelle A nimmt also jetzt die geblockte Stellung ein. Sobald der Kontakt 3 seine Stellung geändert hat, wird der Stützmagnet .I erregt und zieht seinen Anker an. Dadurch verliert der Anker des stromlosen Magneten 5 seine Stütze und fällt ab. Die Kontakte .I1 bis .I4 und 51 bis 54 sind nun umgesteuert. Da der Kontakt 53 ohne Unterbrechung arbeitet, wird der Stromkreis des Anschaltmagneten 6 nunmehr vom Kontakt 53 über die Leitung 14 und über die Kontakte 4o4 und 603 geführt. Der Blockstrom fließt nach der T-`msteuerung des Stützmagneten nunmehr über den Kontakt 51, die Leitung 14 und den Kontakt 696 zum Antriebssystem 2o und von da über Leitung 14, die Kontakte 66. 63 und 52 zurück zum Motorinduktor i i. nunmehr wird der Blockmagnet in der Blockstelle B entblockt. Hierbei wird der Kontakt 30 umgesteuert, so daß der Stützmagnet 5o erregt wird. Dadurch verliert der Anker des stromlosen Stützmagneten 4o seine Stütze und fällt ab. Die Kontrakte 401 bis 404 und 5o,i bis 505 nehmen nun die entgegengesetzte Stellung ein. Der Kontakt 404 unterbricht den Haltestromkreis für den Anschaltmagneten 6, so daß dieser abfällt und den Motorinduktor abschaltet. Die Abschaltung erfolgt unabhängig von der Zeit erst dann, wenn beide Felder vollständig in die entsprechende Stellung gelaufen sind. Bei der Rückblockung spielen sich die Schaltvorgänge in gleicher Weise wie bei der Vorblockung ab, so daß auf eine nochmalige Schilderung verzichtet werden 'kann. Wichtig ist, daß, bevor der Blockstrom zustande kommt, der vorübergehend umgelegte Blockhebel oder die kurzzeitig niedergedrückte Blocktaste wieder ordnungsmäßig gesperrt wird. Bei der Anordnung gemäß der Erfindung ist die eingetretene Sperrung des Blockhebels durch die Hebelsperrmagnete' 7 und 70 dadurch überprüft, - daß der Blockstrom über die Kontakte 71 bzw. 7o-i dieser Magnete geführt wird. Da diese Kontakte nur dann geschlossen sind, wenn die Blockhebel g#- - sperrt sind, wird hiermit eine ausreichende Sicherheit erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für Streckenblockanlagen, bei denen die Blockstromkreise über Kontakte eines Anschaltmagneten angeschaltet werden, der bei Einleitung des Blockvorganges über vorübergehend geschlossene Kontakte des Blockhebels oder der Blocktaste erregt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestromkreise der Anschaltmagnete (6, 6o) über von der Stellung der Blockmagnete (i, 2 bzw. io, 2o) abhängige Kontakte (53, 404 bzw. 5o3, 4q.) derart geführt sind, daß die Haltestromkreise unabhängig von der Zeit bis zur vollständigen Verwandlung beider Felder geschlossen bleiben. z. Anordnung für Streckenblockanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise der Anschaltmagnete (6, 6o) bei Einleitung des Blockvorganges zunächst unmittelbar geerdet sind und erst nach Blockung des eigenen Feldes (i, 2) über eigene Kontakte (53, 50,3) und über die Blockleitungen (i4, 15) in der Nachbarblockstelle über Kontakte (4o4, 6o5 bzw. 44, 65) der Stützmagnete bzw. Anschaltmagnete mit der Erde verbunden werden. . 3. Anordnung für Streckenblockanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Blockstromkreis liegende Kontakte (7i, 701) der Blockhebelsperrmagnete (7, 7o) die Sperrung des Blockhebels überprüfen.
DEV38916D 1942-06-28 1942-06-28 Anordnung fuer Streckenblockanlagen Expired DE765978C (de)

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DEV38916D DE765978C (de) 1942-06-28 1942-06-28 Anordnung fuer Streckenblockanlagen

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DE765978C true DE765978C (de) 1953-07-27

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ID=7590534

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DE (1) DE765978C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012323B (de) * 1953-10-23 1957-07-18 Lorenz C Ag Schaltungsanordnung fuer handbediente Blockanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1012323B (de) * 1953-10-23 1957-07-18 Lorenz C Ag Schaltungsanordnung fuer handbediente Blockanlagen

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