DE892142C - Schaltung fuer Gleichstromblockanlagen - Google Patents

Schaltung fuer Gleichstromblockanlagen

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Publication number
DE892142C
DE892142C DEV1675D DEV0001675D DE892142C DE 892142 C DE892142 C DE 892142C DE V1675 D DEV1675 D DE V1675D DE V0001675 D DEV0001675 D DE V0001675D DE 892142 C DE892142 C DE 892142C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
magnet
circuit
lever
signal
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Expired
Application number
DEV1675D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Heyl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE892142C publication Critical patent/DE892142C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Schaltung für Gleichstromblockanlagen Es wurde bereits vorgeschlagen, bei mechanischen Stellwerksanlagen mit Gleichstromblock ,die Abhängigkeit .zwischen der Wiederholungssperre und,den. Signalhebeln dadurch herzustellen, daß .an Stelle der mechanischen Wiederholungssperre ein Magnetschalter, z. B. ein Stützmagnetschalter, in Verbindung mit einer elektrischen Signalbebelsperre am mechanischen Signalhebel verwendet wird. Hierbei wird die Grundstellung des als Wiederholungssperre verwendeten Magnetschalters im Stromkreis,des Fahrstraßenhebelsperrmagneten und die Wirkstellung des Wiederholungssperrmagneten im Stromkreis des S,ignal'hebelsperrmagneten überwacht. Der Fa'hrstraßenhebel kann ,b"ei dieserAnordnung also nur :dann eingestellt werden, wenn die Wiederholungssperre die Grundstellung einnimmt, während der Signalhebel nur dann entsperrt wird, wenn. ,dieWiederholungssperre in der Sperrstellung steht. Um zu verhindern, da@B der einmal zurückgelegte Signalhebel nochmals in ,die Fahrtstellungumgelegt werden kann, ohne daß zunächst der Fahrstr.aßerihebel zurückgelegt und neu eingestellt wird, ist im Stromkreis des Signalrückmelders ein in -Grundstellung geschlossener Kontakt der Wiederholungssperre parallel zu einem bei erregtem Rückmelder geschlossenen Kontakt des Signalrückmelders angeordnet, während ein zweiter Kontakt des Rückmelders im. Stromkreis der elektrischen Signalhebelsperre liegt. Sobald also die Wiederholungssperre :die Wirkstellung einnimmt, ist .dieser im Stromkreis des Signalrückmelders liegende Kontakt der Wiederholungssperre unterbrochen. Wind jetzt der Signalrückmelder bei der Fahrtstellung .des Signals stromlos, so unterbricht °r seinen parallel zu dem bereits unterbrochenen Kontakt der Wiederholungssperre liegenden Kontakt im eigenen Stromkreis. Gleichzeitig wird durch den im Stromkreis der Signalhebelsperre liegenden Kontakt des Rückmelders deren Stromkreis solange unterbrochen, bis derSignalrückmelder wieder über den Kontakt der in die Grundstellung zurückgekehrten Wiederholungssperre erregt wird. Da dies erst dann möglich ist, wenn der Fahrstraßenhebel zurückgelegt wird, ist ,damit ein wiederholtes Ziehen des Signalhebels ohne vorheriges Zurücklegen und Wiedereinstellen des Fahrstraßenhebels verhindert. Bei dieser Anordnung ist es aber möglich, den Signalhebel mehrmals in .die .Fahrtstellung zu bringen, ohne daß zunächst der Fahrstraßerihebel zurückgelegt .und wieder neu eingestellt wird, wenn bei dem Auf-Fahrt,Gehen des Signals durch irgendwelche Störungsursachen der Anker des Signalr.ückmelders nicht abfällt. Außerdem ist es erforderlich, alle Signale mit Si:gnalrückmeldern zu versehen, was besonders bei ,den meistens in nächster Nähe der Stellwerke stehenden Ausfahrtsignalen nicht notwendig ist. Es wurde daher bereits vorgeschlagen., die Aufhebung der Sperrung des Signalhebels abhängig zu machen von der Sperrbereitschaft des Fahrstraßenhebelsperrmagneten. Man erreicht dies dadurch, daß im Stromkreis des Signal-hebelsperrmagneten ein in Grundstellung unterbrochener, Kontakt des Fahrstraßenhebelsperrmagneten liegt. Der Fahrstraßenhebelsperrmagnet muß also zunächst anziehen, um den Fahrstraßienhe.bel zum Umlegen freizugeben und dann wieder abfallen, um den Signalhebel zu entsperren. Nach dem Umlegen des Signalhebels wird dann außerdem :die Sperrbereitschaft des wieder stromlos gewordenen Signalhebelsperrmagneten im Stromkreis der @Signalflügelkupplung überprüft.
  • Die Erfindung zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der ein wiederholtes Ziehen des Signalhebels durch einen Kontakt des beim Ziehen des Signals stromlos werdenden Befehlsempfangsmagneten und durch einen Kontakt des beim Ziehen des Signalhebels in die, Wirkstellung gehenden Wiederholungssperrm:agneten verhindert wird. Dies wird z. B. dadurch erreicht, daß im Stromkreis des Befehlsemp:fangsmagneten ;parallel zu einem Fahrstraß"enkonfakt und in Reihe mit seinem Selbstschlußkontakt des Befehlsempfangsmagneten ein spät unterbrechender Kontakt des Signalhebels liegt. Hierbei kann die Wirkstellung des Wiederh.olungssperrmagneten durch einen Kontakt dieses Magneten im Stromkreis des Festlegemagneten überwacht werden..
  • Ein .Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung.
  • In Fig. i wird der Stromkreis des Fahrstraßenhebelsperrmagneten 4 über die Sicherung i, den Kontakt 2 des nicht dargestellten Zustimmungsempfangsmagneten und über den Kontakt 3 des Fahrstraßenhebels, der während der Einstellung vorübergehend geschlossen wird, geführt. Der eingestellte Fahrstraßenhebel wird durch -einen nicht dargestellten Festlegemagneten gesichert. Der Befehlsempfangsmagnet 7 wird über den bei festgelegter Fahrstraße geschlossenen Kontakt 5 des Festlegemagnetien, die Kabelader 6 und über den Fahrstraßenkontakt 31 angeschaltet. Nach dem Anzug seines Ankers schließt er den Kontakt 71 und schaltet ,sich :damit einen Haltestromkreis über den spät -unterbrechenden Kontakt 30 des Signalhebels.
  • In Fig. 2 ist der Fahrstraßenhebelsperrmagnet mit 13 und der Signalhebelsperrmagnet mit 14 bezeichnet. Der' Stromkreis für diese beiden Magneten ist zunächst gemeinsam über die Sicherung i i, den, Kontakt 72 des Befehlsernpfangsmagneten und den Kontakt z82 des Wiederholungssperrmagneten 18 geführt. ,Dieser gemeinsame Stromkreis gabelt sich dann in einen. Stromkreis, der über den beider Einstellung vorübergehend geschlossenen Kontakt 12 des Fahrstraßen' ebels zum F.ahrstraßenhebelsperrmagneten 13 führt, und einen weiteren Stromkreis, der über einen bei festgelegtem Fahrstra.ßenhebel geschlossenen Kontakt 151 des nicht dargestellten Festlegemagneten für den Fahrstraßenhebel zum Signalhebels:perrmagneten 14 führt.
  • Fig.3 zeigt die Schaltung der als Wiederholungssperre verwendeten Stützmagneten 18 und i9 .mit der Sicherung 8; dem Fahrstraßenhebelkontakt 9, dem Kontakt 21 des nicht dargestellten Zustimmungsempfangsmagneben, dem Kontakt 73 des Befehlsempfangsmagneten, der Sicherung 32 und dem Signalhebelko.ntakt-34. Der Stützmagnet 18 steuert den Kontakt 181 und der Stützmagnet i9 den Kontakt 191.
  • Fig. 4 zeigt die Schaltung des Fest.lea magneten 15 mit der Sicherung 33, dem Si,gnalhebefkontakt 16, dem Kontakt 17 des nicht dargestellten Magneten der.isolierten Schiene und dem Kontakt 192 des Stützmagneten i9. Soll die Fahrstraße eingestellt werden, so erhält unter der Voraussetzung, daß die Zustimmung des mitarbeitenden Stellwerks eingegangen und somit der Kontakt 2 geschlossen ist, der Fahrstraßenhebelsperrmagnet4 Strom über den vorübergehend geschlossenen Kontakt 3 des Fahrstraßenhabels. Der Hebelsperrmagnet 4 wird erregt und gibt,den Fahrstraßenhebel zum vollständigen Umfliegen frei. Nach dem vollständigen Umlegen des ,Fahrstraßenhebels ist der Kontakt 3 wieder unterbrochen. :Gleichzeitig verliert in bekannter Weise der nicht dargestellte Festlegemagnet seine Stütze, ,so daß dieser abfällt, den umgelegten Fahrstraßenhebel festlegt und den Kontakt 5 schließt. Dadurch wird :dann über die Kabelader 6 und. den geschlossenen Kontakt 31 er Befehlsempfangsmagnet 7 erregt. Der Magnet 7 bildet sich über seinen eigenen Kontakt 71 und :Über den S.ignal'hebelkontakt:3-o einen Haltestromkreis. Gleichzeitig wurde der Kontakt 72 im Stromkreis der Fahrstraßen- und Signalhebelsperre geschlossen und der Kontakt 73 im Stromkreis der Wiederholungssperre unterbrochen. Wird nun beim Einstellen des Fahrstraßenhebels der Kontakt 12 vor-,übergehend geschlossen, so. .erhält der Fahrstraßenhebelsperrmagnet 13 Strom über die Sicherung i i, die Kontakte 7-2 und 182. Der erregte Fahrstraßenhebelsperrmagnet 13 gibt den Fahrstraßenhebel zum vollständigen LTrn'#---en frei. Der umgelegte Fahrstaßenhebel wird durch den nicht dargestellten Festlegemagneten verschlossen. Hierbei schließt der Kontakt 151, so daß nun der Signalhebelsperrmagnet 14 erregt wird und .den Signalhebel zum Umlegen freigibt. Beim Einstellen des Fahrstraßenhebels wurde der Kontakt 31 im Stromkreis des Befehlsempfangsmagnetenunterbrochen. Wird nun der Signalhebel eingestellt, so schließt nach Überwindung der Sperrstufe des Signalhebelsperrmagneten 14 der Kontakt 34 im: Stromkreis der Wiederholungssperre 18. Der Wiederholungssperrmagnet 18 zieht seinen Anker an, während der seine Stütze verlierende Anker des Wie@derholungssperrmagneten ig abfällt. Dadurch wird der Kontakt r82 im Stromkreis des Fahrstraßenhebelsperrm-agneten 13 und. des Signalhebelsperrmagneten 14 unterbrochen.. Gleichzeitig wechseln .die Kontakte 181, igi und 192. Im letzten Teil der Bewegung des Signalhebels unterbricht auch der Kontakt 30 im Stromkreis des Be,fe'hlsempfangsmagneten 7, so daß dieser seine Kontakte wieder in die gezeichnete Stellung zurücksteuert. Dadurch ist also der Stromkreis der Fahrstraßenhebelsperre 13 und der Signal'hebelsperre 14 auch noch: durch den Kontakt 72 unterbrochen. Wird nach beendigter Zugfahrt der Signalhebel zurückgelegt, so wird der vorher unterbrochene Signalhebefkontakt 16 wieder geschlossen. Sobald der Zug die isolierte Schiene derFabrstraßenauflösung befahren hat und der mit dieser in Verbindung stehende Magnet erregt ist, schließt der Kontakt 17. Der Kontakt ig2 wurde bereits beim Wechsel der Stützmagneten 18 und ig geschlossen. Der Festlegemagnet 15 erhält also Strom über die Sicherung 33 und die Kontakte 16, 17 und 1g2. Der erregte Festlegemagnet 15 gibt den Fahrstraß.enhebel zum Zurücklegen frei. Sobald nun im Befehlsstellwerk beim Zurücklegen des Fahrstraßenhebels der Kontakt 9 und gleichzeitig durch den Ankerabfall des nicht dargestellten Zustimmungsempfangs.magneten der Kontakt 21 geschlossen wird, erhält der Wieder'holungssperrmagnet i9 Strom über die Sicherung 8, die Kontakte g und 21, die Kabelader io und die Kontakte 73 und i8i. Der Anker des Stützmagneten ig zieht an, während er Anker des Stützmagneten 18 wieder abfällt. Damit ist auch der Kontakt 182 im Stromkreis des Fahrstraßenhebelsperrmagneten 13 und des Signalhebelsperrmagneten 14 wieder geschlossen. Der Kontakt 72 in diesem Stromkreis bleibt aber so lange unterbrochen, bis vom Befehlsstellwerk ein neuer Befehl eingeht. Durch den Kontakt 192 des Wieder'holungssperrmagneten ig im Stromkreis des Festlegemagneten, 15 wird die Wirkstellung der Wiederholungssperre überprüft. Würde nun aus irgendeinem Grunde die Wiederholungssperre nicht richtig arbeiten, so bestände die Möglichkeit, den.Signal'hebel zweimal hintereinander zu ziehen, weil dann der Kontakt 182 geschlossen bleibt. Da aber außerdem im gleichen Stromkreis ein Kontakt 72 des bei der Einstellung des Signalhebels stromlos werdenden Befehlsernpfangsmagneten 7 liegt, ist die Gewähr dafür gegeben, daß auch in diesem Fall ein mehrmaliges Ziehen des Signalhebels verhindert ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Gleichstrornblockanla.gen mit Magnetschalter als Wiederholungssperre, bei der die Grundstellung der Wiederholungssperre im Stromkreis des Fahrstraßenhebelsperrmagneten. überprüft wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein wiederholtes Ziehen des Signalhebels durch einen Kontakt (72) des beim Ziehen. des Signalhebels stromlos werdenden Befehlsempfangsimagneten (7) und ,durch einen Kontakt (r82) des beim Ziehen .des Signalhebels in die Wirkstellung gehenden Wiederholungssperrmagneten (i8) verhindert wird.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des Befehlsempfangsmagneten. (7) parallel zu einem Kontakt (3i) des Fahrstraßen'hebels und in. Reihe mit einem Selbstschlußkontakt (7i) des Befehlsempfangsmagneten ein spät unterbrechender Kontakt (3o) des ,Signalhebels liegt.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, d.aß die Wirkstellung des Wiederholungssperrmagneten (ig) durch einen Kontakt (1g2) im Stromkreis des Festlegemagneten (i5) überwacht wird.
DEV1675D 1943-02-20 1943-02-20 Schaltung fuer Gleichstromblockanlagen Expired DE892142C (de)

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