AT93398B - Gebe- und Empfangseinrichtung für das Telegraphieren mittels Wechselstrom auf Morselinien. - Google Patents

Gebe- und Empfangseinrichtung für das Telegraphieren mittels Wechselstrom auf Morselinien.

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AT93398B
AT93398B AT93398DA AT93398B AT 93398 B AT93398 B AT 93398B AT 93398D A AT93398D A AT 93398DA AT 93398 B AT93398 B AT 93398B
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Ferdinand Kozel
Hans Ing Saenze
Werner Ing Nouackh
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Ferdinand Kozel
Hans Ing Saenze
Werner Ing Nouackh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Gebe-und Empfangseinrichtung für das Telegraphieren mittels Wechselstrom auf : Morselinien.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Elektromagnet wird als Selbstunterbrecher in bekannter Weise in Tätigkeit bleiben, so lange die Taste 8'niedergehalten wird. Die durch den Unterbrecher hervorgerufenen Extraströme laden den Kondensator 3, der seine Ladung über die Primärwicklung 4 des Gebetransformators   T3   zum Ausgleich bringt, wodurch in der   Sekundärwicklung   von Ta der Sendestrom induziert wird. 



   Wie bereits erwähnt, bezweckt die Erfindung auch die gegenseitige Verständigung zweier miteinander korrespondierender Stationen z. B. A und B, und zwar derart, dass während A oder B gibt, die empfangende Station ohne weiters dazwischen treten kann. Dieser Zweck wird durch die mit einem entsprechenden Federsatz ausgestattete Gebetaste erreicht. 



  Korrespondiert die Station A mit B, so ergibt sich folgender Stromlauf : der Geber G entsendet bei gedrückter Taste 8 den durch den Unterbrecher Ci unterteilten Wechselstrom über 9 nach dem Schliesskontakt der Federn   10, 11 über Primärwicklung   von Ti wie bereits beschrieben. Die in der Sekundärwicklung von Ti induzierten Wechselströme nehmen ihren Weg einerseits über die eigene Erde zur Erde der Gegenstation, anderseits über Leitung 13, den Schliesskontakt der Tasterfedern 15, 16, den Vorschaltwiderstand   TVi1   und den Kondensator Ei in die Linie Li und gelangen über den   Kondensator J {2   der Gegenstation B in ein Empfangsrelais ER2, ferner über Leitung 18 und die Kontakte der Federn 19, 20 des Tasters 21 zur Erde.

   Das Relais ERg unterbricht den Kontakt 22, 23, wodurch das Übertragerrelais   UR2   stromlos wird und in bekannter Weise den Morseschreiber M2 betätigt. Das Empfangsrelais besteht aus einem Elektromagneten 30, vor dessen Polen sich eine Membran 31 befindet, mit welcher eine Kontaktpeitsche   22,   d. i. eine federnde Zunge, fest verbunden ist. Diese Zunge liegt an einer zweiten Zunge, der   Gegenkontaktpeitsche.   23 an, die mittels Hebel und Stellschraube je nach Bedarf an die Peitsche 22 angedrückt werden kann, wodurch eine Einstellung auf Geschwindigkeit des Empfangsrelais gewährleistet ist.

   Um während des Gebens die Sendeenergie nicht unnütz zu schwächen, wird selbsttätig beim Niederdrücken der Gebertaste zum Empfangsrelais   ERi   bzw.   ER2   der jeweilig gebenden Station durch die Kontakte der Tasterfedern 16, 15 ein Nebenschluss   TVi1   bzw.   TVi2   gelegt, welcher gleichzeitig bewirkt, dass durch das Empfangsrelais-der Geberstation gerade noch so viel Strom fliesst, als zur Betätigung der eigenen Einrichtung zwecks Sendekontrolle erforderlich ist. Anderseits ist in der Empfangsstation B die sekundäre Wicklung des Transformators T2 über Tasterfedernsatz 19, 20 kurz geschlossen, so dass von der Station B nur das   Empfangsrelais ER2   in den Linienstromkreis eingeschaltet ist.

   Will die Station B während des Empfanges einer Depesche von A zwecks einer Korrektur dazwischen treten, so geschieht dies durch Betätigung der eigenen Taste 21, worauf sich in den Zeitintervallen der Aufeinanderfolge der Zeichen von A analog wie beim normalen Morsebetrieb Zeit erübrigt, während welcher das Empfangsrelais der Station   A   infolge der Sendeenergie von B zum Ansprechen gebracht wird.

   Beim Drücken der Taste 21 ergibt sich folgender   Stromweg : Die Ströme   der Sekundärseite von T2 gelangen einerseits zur Erde, anderseits in analoger Weise wie bereits beschrieben über Leitung- 18, Federn 19, 28, Nebenschluss   TVi2   über die Linie und die Kondensatoren in das Empfangsrelais ERi, dessen Nebenschluss   Wi,   infolge losgelassener Taste 8 bei Federsatz   j ! ss   offen ist, über Kontakte 15, 14 zur Erde. Infolgedessen-muss das Empfangsrelais   ERi   der Station A ansprechen und den Schreiber in bekannter Weise betätigen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 fest oder verstellbar eingeschaltet ist, wodurch eine automatische Unterteilung des Induktorstromes erreicht wird. 



   2. Geber für das Telegraphieren mittels Wechselstrom auf Morselinien mit einem vom Anker eines Elektromagneten gesteuerten Unterbrecherkontakt, dadurch gekennzeichnet, dass im Nebenschluss zum Elektromagneten (1) ein Kondensator   (3)   und die Primärwicklung (4) des Sendetransformators   (Tn)   in Parallelschaltung angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. 3. Gebe-und Empfangseinrichtung für das Telegraphieren mittels Wechselstrom auf Morselinien nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei korrespondierenden Stationen eine gegenseitige Verständigung während der Zeit, als eine der Stationen gibt, dadurch möglich wird, dass die Gebetaste (8 bezw. 21) mit einem entsprechenden Federnsatz (10, 11, 14-16) versehen ist, durch den bei gedrückter Taste ein Nebenschluss zum Empfangsrelais (ER1 bzw.
    ER2) hergestellt ist, hingegen bei nicht gedrückter Taste das Empfangsrelais in die Linie geschaltet wird, so dass von der Gegenstation ankommende Zeichen registriert werden können und wobei ausserdem noch der Zweck erreicht wird, dass die nicht gedrückte Taste die Sekundärwicklung eines eventuell vorhandenen Sendetransformators (Ti bzw. T2) kurz schliesst. <Desc/Clms Page number 3> 4. Gebe-und Empfangseinrichtung für das Telegraphieren mittels Wechselstrom auf EMI3.1 peitsche (23) mittels Hebel und Stellschraube an die erstere angedrückt werden kann. wodurch eine Einstellung auf Empfindlichkeit des Empfängerrelais erzielt wird. EMI3.2
AT93398D 1921-12-07 1921-12-07 Gebe- und Empfangseinrichtung für das Telegraphieren mittels Wechselstrom auf Morselinien. AT93398B (de)

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