AT92965B - Einrichtung zur Dämpfung der Schwingungen von Spannrollen von Riemen- und Seiltrieben. - Google Patents

Einrichtung zur Dämpfung der Schwingungen von Spannrollen von Riemen- und Seiltrieben.

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AT92965B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Dämpfung der Schwingungen von Spannrollen von Riemen- und   Seiltrieben.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Grundriss der zweiten   Ausführungsform   und Fig. 6 einen Schnitt nach VI-VI der Fig. 7 wieder, wogegen Fig. 7 einen Schnitt nach VII-VII der Fig. 5 darstellt. 



   Bei dem in Fig. 1-4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Spannrolle a von einem Arm b getragen, der um die von dem Lagerbock c unverdrehbar gehaltene Achse d verdrehbar ist. Auf das Ende der Achse d ist ein mit zwei Armen e versehener Drehkörper f aufgekeilt, der von einem Gehäuse g umgeben ist, das gegenüber der Welle d drehbar ist und mit dem Arm b der Spannrolle ein Stück bildet. An dem Gehäuse g greift auch das Gegengewicht q der Spannrolle an. Mit dem Gehäuse g ist ein   deckelförmiger   Gusskörper h unverdrehbar verbunden, der zwei Arme i besitzt. die in das Gehäuse hineintreten und, wie Fig. 4 zeigt, zwischen den Armen e zu liegen kommen.

   Sowohl die Arme e-als auch die Arme   i   sind dichtend in dem Gehäuse   g geführt.   Die Arme i besitzen je einen Durchtrittskanal k geringen Durchmessers, dessen Durehtrittsquerschnitt durch je ein Hahnküken l einstellbar ist. Das ganze Gehäuse ist dann schliesslich noch mit Öl als Bremsflüssigkeit gefüllt. 



   Treten nun Schwingungen der Spannrolle a auf und schwingt die Spannrolle in Richtung des Pfeiles m, so dreht sich das Gehäuse g mit dem Deckel h und den Armen   i   ebenfalls in Richtung des Pfeiles m um die Schwingungsachse d. Hiedurch werden die Räume n zwischen den Armen i und den Armen e verkleinert, und die in diesen Räumen n vorhandene Bremsflüssigkeit ist gezwungen, durch die kleinen   Kanäle 7c   in die Räume o des   Gehäuses g überzutreten, wodurch   die Schwingung der Spannrolle a in Richtung des Pfeiles m gedämpft wird. In entsprechender Weise findet auch eine Dämpfung der Schwingungen in entgegengesetzter Richtung statt, bei denen die Bremsflüssigkeit aus den Räumen o in die Räume n übertritt. 



   Bei dem in den Fig. 5-7 gezeichneten Ausföhrungsbeispiel wird die Spannrolle a von zwei Armen b, bl getragen, die fest   a, f   der Drehwelle dl sitzen, an der auch das Gegengewicht q angreift. Auf das Ende der Welle dl ist wieder ein zweiarmiger   Drehkörper mit   den beiden Armen el,   e1   aufgekeilt. Der Dreh-   körper   ist ebenfalls wieder. von einem Gehäuse gl umgeben, das jedoch bei dieser Ausführungsform von dem einen Lagerbock cl unverrückbar gehalten wird, und durch dessen zylindrischen Ansatz p die Welle   dl   hindurchtritt. Mit dem Gehäuse gl ist ebenfalls wieder ein Deckel hl verbunden, der zwei Flügelarme il trägt, die mit Durchbohrungen   Jel   versehen sind und in   denen Hahnenküken   gelagert sind.

   Bei einer Schwingung der Spannrolle a in Richtung des Pfeiles ml wird sich dann bei diesem Ausführungsbeispiel die Welle dl mit den   Arme. n el   in Richtung des Pfeiles ml innerhalb des ruhend bleibenden Gehäuses gl verdrehen, wobei die Bremsflüssigkeit aus den Räumen   01 in   die Räume nl eintreten muss und   hiedureh   die Dämpfung der Schwingung erzielt wird. 



   Unter Umständen ist es zweckmässig, dass die Dämpfung der Schwingung der Spannrolle nur in einer Drehrichtung erfolgt, während in der andern Drehrichtung eine unbehinderte Bewegung stattfinden darf. Dies kann bei der vorliegenden Neuerung dadurch   erreicht   werden, dass an Stelle oder neben der einfachen Drosselvorrichtung   I   bzw.   P   eines der bekannten Ventile gesetzt wird, welche dem Durchtritt der Bremsflüssigkeit nur in einer Richtung Widerstand entgegensetzen. Die beschriebene Wirkung könnte auch durch Einwirkung einer Pumpe erreicht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur   Dämpfung   der Schwingungen von Spannrollen von Riemen-und Seiltrieben mittels eines nachgiebigen Widerstandes   (Schwingungsdämpfer),   gekennzeichnet durch zwei relativ gegeneinander um die Schwingungsachse der Spannrolle verdrehbare Teile, zwischen die das Bremsoder Dämpfungsmittel geschaltet ist, so dass die gesamte   Dämpfungseinrichtung   unmittelbar auf der   Schwingungsweite   der Spannrolle angeordnet ist und von der Schwingungswelle selbst oder einem Lager   der Schwingungsweite mitgetragen   wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit Bremsflüssigkeit als Dämpfungsmittel, gekennzeichnet durch ein die Schwingungsachse (d bzw. dl) umgebendes, mit der Bremsflüssigkeit gefülltes zylindrisches EMI2.1 welche beiden Flügelarme dicht oder mit geringem Spiel an der Gehäusewandung anliegen, und von denen der eine Flügelarm mit einer Durchtrittsöffnung (7c, & für den Übertritt der Bremsflüssigkeit bei den Schwingungen der Spannrolle (a) von der einen Seite dieses Armes (i, il) auf die andere Seite versehen ist.
    3. Schwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen mit zwei Armen versehenen, auf der Schwingungsachse (d) der Spannrolle (a) aufgekeilten Drehkörper (i), der von einem Gehäuse (g) umgeben ist, das den Arm (b) der Spannrolle (a) und das Gegengewicht (q) trägt und das mit zwei zwischen die Arme (e) des Drehkörpers greifenden Armen (i) versehen ist, die mit von aussen her in ihrer Grösse einstellbaren Durchtrittsöffnungen (k) für die Bremsflüssigkeit versehen sind.
    4. Schwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf der einen oder mehrere Arme (b, bl) der Spannrolle tragenden Drehwelle (dl) aufgekeilter Drehkörper (f1) mit zwei Armen (e1) von einem feststehenden zylindrischen Gehäuse (gui) umgeben ist, das zwei zwischen <Desc/Clms Page number 3> die Arme (eI) des Drehkörpers (f1) greifende Arme (it) besitzt, die mit von aussen her in ihrer Grösse einstellbaren Durchtrittsöffnungen (kl) für die Bremsflüssigkeit versehen sind.
    5. Schwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Grösse der Durchtrittsöffnungen (k, k1) in den Flügelarmen (i, il) Hahnküken ( !, li) dienen, die in den Flügelarmen (i, il) drehbar gelagert und von aussen her verdrehbar sind.
    6. Schwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1-4, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung, dass eine Bremsung der Schwingungen der Spannrolle (a) nur in der einen Richtung stattfindet dagegen in der andern Richtung das Schwingen der Spannrolle (a) frei erfolgen kann, indem z. B. neben den Drosselvorrichtungen (k, kl) in den Flügelarmen (i, il) noch besondere Rückschlagventile angeordnet sind. EMI3.1
AT92965D 1920-12-11 1921-11-28 Einrichtung zur Dämpfung der Schwingungen von Spannrollen von Riemen- und Seiltrieben. AT92965B (de)

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