AT92163B - Telegraph mit Geheimübertragung. - Google Patents
Telegraph mit Geheimübertragung.Info
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Description
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Telegraph mit Geheimübertragung.
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den Reihe in möglichst grossen Intervallen zu erzielen, werden zwei oder mehrere Reihen von willkürlich gewählten Sätzen von Stromstössen vorgesellen. Diese Sätze werden nach einem bestimmten Gesetz kombiniert, wodurch man eine für die Praxis ausreichende Anzahl von Kombinationen erhält. Man kann z. B. die Anzahl der Sätze einer Reihe von der Anzahl der Sätze der anderen Reihe verschieden wählen. Dadurch werden die Sätze dieser Reihe bei jeder Wiederholung mit anderen Sätzen der anderen Reihen kombiniert, so dass dieselbe Kombination erst nach einem sehr grossen Zeitintervall wieder erscheint.
In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung der Erfindung. Fig. 2 zeigt ihre Anwendung auf den Empfangsverteiler einer Drucktelegrapheneinrichtung.
A. zeigt einen Sender, auf dem die Zeichen der Depesche der Reihe nach hervorgebracht werden.
Dieser kann ein Bandsender oder ein Tastensender sein, wie er gewöhnlich in der Drucktelegraphie
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oder negativen Klemmen von fünf Kontrollstromkreisen bilden. Zu diesem Zwecke sind die Kontakte zwischen einer positiven und einer negativen Sammelschiene. die mit den entgegengesetzten Polen einer Batterie 6 verbunden sind, beweglich. Zwei andere Sender X und Y, die zweckmässig gewöhnliche Bandsender sind, werden verwendet, um die Chiffrierung und Dechiffrierung des in A hervorgebrachten
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lungen der Relais ? c, e,-3e, 4c und Je verbunden, deren jedes mit zwei Kontakten versehen ist, die mit dem positiven bzw. negativen Pol der Batterie 6 verbunden sind.
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betätigten Mechanismus dar, so z.
B. die Wählmagnete zur Kontrolle eines Druck- oder Perforierapparates oder die Wählrelais, die in Verbindung mit dem Verteiler beim Senden der Impulse über die Linie verwendet werden. Die Wicklungen dieser Relais sind zwischen den Kontakten 1, 2, 1 und 5 des Senders 4 und den Ankern H. . j !. 3, j und 15 eingeschaltet.
Die Kontakte des Senders J werden entweder von Hand aus oder durch ein Band betätigt', das die Zeichen der Original- oder chiffrierten Depesche darstellt, je nachdem, ob die Depesche chiffriert oder dechiffriert werden soll.
Jeder der Sender X und Y ist mit einem besonderen perforierten Streifen versehen, der eine Reihe von Zeichen besitzt, die vorher beliebig ausgewählt darauf verzeichnet sind. Einer dieser Streifen hat eine grössere Anzahl von Zeichen als das andere, wobei eine Differenz von einem Zeichen für den vorliegenden Zweck genügt. Diese Streifen werden vorteilhaft in Form von in sich geschlossenen Bändern gebraucht, so dass jedes ununterbrochen durch seinen Sender wandern und die Tätigkeit an einem beliebigen Punkte beginnen kann.
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auf die positiven oder auf die negativen Sammelschienen zn liegen kommen, spricht dieses Relais nicht an, es spricht aber an, wenn ein Kontakt auf einer positiven und der andere auf einer negativen Sammerschiene liegt.
Wenn ein Band einen Umlauf vollendet hat, wird das andere Band, das eine andere Länge besitzt, im Umlaufe voraus oder zurück sein. Es wird daher im folgenden Rundlauf der Bänder die Kombination
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sein. Wenn z. B. eines dieser Bänder mit 1000 Zeichen und das andere mit 999 Zeichen (was gebräuch- liche Längen sind) versehen ist, so können die zwei Bänder 999mal durch die zwei Sender gehen, bevor sich die urspringliche Kombinationsreihe wiederholt. Daher können die zwei Bänder 999.000 Zeichenkombinationen in den Relais 1c,2c,3c,4c und 5c schaffen,bevor sich die Reihe zu wiederholen beginnt.
Natürlich können. um eine Wiederholung zu vermeiden. noch weitere Schlüsselbänder vorgesehen werden.
Nach Fig. 1 sind der erste, zweite und vierte Kontakt des Senders Li an die positive Sammelschiene gelegt und stellen so das Symbol für das Zeichen J oder + +-+-dar. Beim Sender X ist der vierte und fünfte Kontakt angelegt, wodurch das Symbol für das Zeichen 0 oder---+-+ dargestellt ist. Beim Sender Y ist der zweite und vierte Kontakt angelegt und wird so das Symbol für das. Zeichen R oder dargestellt.
In dem Satz der Relais le, 2e, 3c, 4c und 5c wird der Anker 11 unbeeinflusst bleiben, da beide Endklemmen der Relaiswieklung mit dem negativen Pole der Batterie verbunden sind. Anker 12 wird
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ist. Anker 13 wird unbetätigt bleiben, da die Relaiswicklung an beiden Enden mit dem negativen Pole verbunden ist. Anker 14 wird untätig sein, weil die Relaiswicklung an beiden Enden mit dem positiven Pole in Verbindung steht. Anker M wird verstellt sein, da die Relaiswicklung bei X mit dem positiven. bei Y mit dem negativen Pole verbunden ist. In diesem Satze von Relais ist der zweite und fünfte Kontakt betätigt, wodurch das Symbol für das Zeichen L oder-+--+ dargestellt ist.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Telegraph mit Geheimübertragung nach Patent Nr. 91059, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere chiffrierende bzw. dechiffrierende Reihen von willkürlich gewählten Sätzen von Strom- stössen vorgesehen sind, die nach einem bestimmten Gesetze derart kombiniert werden, dass eine möglichst grosse Anzahl von Stromstosskombinationen entsteht.2. Telegraph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Sätze mindestens einer Reihe verschieden ist von der Anzahl der Sätze der anderen Reihen.3. Telegraph nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromstosssätze durch Bandsender erzeugt werden, von denen mindestens einer eine von der der Zeichenallzahl der anderen Sender verschiedene Zeichenanzahl aufweist.4. Telegraph nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendestreifen der Bandsender aus endlosen, konstant rotierenden Bändern bestehen. EMI3.1
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US91059XA | 1918-09-13 | 1918-09-13 | |
| US92163XA | 1918-12-04 | 1918-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT92163B true AT92163B (de) | 1923-04-10 |
Family
ID=26679057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT92163D AT92163B (de) | 1918-09-13 | 1920-05-31 | Telegraph mit Geheimübertragung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT92163B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767351C (de) * | 1938-05-21 | 1952-06-13 | Lorenz A G C | Verfahren zur Verschluesselung von Nachrichten, die nach dem Prinzip der Telegrafier-Mehrfach-Alphabete uebertragen werden |
| DE767350C (de) * | 1938-05-21 | 1953-01-05 | Lorenz C Ag | Verfahren zur Erzeugung und Aussendung von geheimen Mehrfachalphabet-Telegrammen |
-
1920
- 1920-05-31 AT AT92163D patent/AT92163B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767351C (de) * | 1938-05-21 | 1952-06-13 | Lorenz A G C | Verfahren zur Verschluesselung von Nachrichten, die nach dem Prinzip der Telegrafier-Mehrfach-Alphabete uebertragen werden |
| DE767350C (de) * | 1938-05-21 | 1953-01-05 | Lorenz C Ag | Verfahren zur Erzeugung und Aussendung von geheimen Mehrfachalphabet-Telegrammen |
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