DE734313C - Fernschreibgeraet - Google Patents

Fernschreibgeraet

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Publication number
DE734313C
DE734313C DEE52810D DEE0052810D DE734313C DE 734313 C DE734313 C DE 734313C DE E52810 D DEE52810 D DE E52810D DE E0052810 D DEE0052810 D DE E0052810D DE 734313 C DE734313 C DE 734313C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmitter
receiver
teleprinter
receivers
line
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Expired
Application number
DEE52810D
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English (en)
Inventor
Gustav Ehrenberg
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REICHSBAHN REICHSBAHN ZENTRALA
Original Assignee
REICHSBAHN REICHSBAHN ZENTRALA
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Filing date
Publication date
Application filed by REICHSBAHN REICHSBAHN ZENTRALA filed Critical REICHSBAHN REICHSBAHN ZENTRALA
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Application granted granted Critical
Publication of DE734313C publication Critical patent/DE734313C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Fernschreib?erät In der Fernschreibtechnik pflegt man je einen Sender und Empfänger zu einer baulichen Einheit zusammenzufassen, um einen Gegenverkehr zu ermöglichen. In bestimmten Fällen erweist sich jedoch diese Anordnung als unvorteilhaft.
  • Dies ist z. B. der Fall beim Telegraphenverkehr längs Eisenbahnlinien, insbesondere im Zugmeldeverkehr, Bei Zugmeldestellen enden im allgemeinen zwei Leitungen. Auf einen gleichzeitigen Gegenverkehr auf diesen beiden Leitungen kann zwar im allgemeinen verzichtet werden, jedoch muß auf jeder der beiden Telegr aphenleitungen Empfangsbereitschaft bestehen.
  • Gemäß der Erfindung wird für diese Betriebsverhältnisse ein besonders vorteilhaftes Gerät vorgeschlagen. Die Erfindung besteht darin, daß ein Sender und zwei oder mehrere Empfänger zu einer baulichen Einheit mit gemeinsamem Antriebsin-otor in der Weisse zusammengefaßt sind, daß -wahlweise der Sender und einer der Empfänger mit einem fernen Gerät im Gegenschreibverkehr zusammenarbeiten kann, während zu gleicher Zeit die anderen Empfänger die Sendung anderer ferner Sender empfangen.
  • Bei einem derartigen Gerät liegen alle Empfänger -- vorzugsweise werden zwei Empfänger verwendet - ständig an der zitigeordneten Leitung. Es kann also in dringenden Fällen, die im Zug meldeverkehr besonders bei Schnellfahrten auftreten. die :.Meldung immer empfangen werden. Gegenüber der Verwendung von zwei vollständigen Telegraphengeräten wird das Gerät nach der Erfindung insofern einfacher, als nur ein Sender nebst Tastatur sowie ein Antriebsino.tor erforderlich ist. Die Zahl der Empfänger kann sich den jeweils vorliegenden B@etriebsv@erhältnisse:n anpassen. 'Man kann für das Anlassen des Gerätes an sich bekannte Schaltungen zur Ferneinschaltung verwenden.
  • Ist an einer bestimmten Stelle nur eine Leitung vorhanden, so kann die Schaltung so getroffen werden, daß der zweite Empfänger als Reserve dient. Es wird dann noch ein cnfsgref@hcndcr Vnisclialter vorgesehen.
  • Das Gerät mit mehreren Empfängern ka,tin aber auch zweckmäßig a.n Stellen ein:ges.et-rt werden, die an einer oder mehreren durch-Leitungen angesdilossen sind, z. B. Zwischenstellen in Bezirksleitungen, Blockstellen in Zugineldel:eitunjen usw. Auch ist es verwendbar, wenn in einer Stelle durchlaufende und endende Leitungen gleichzeitig angeschlossen iverdeii sollen.
  • Zweckmäßig werden die Empfänger, der Sender und der Motor auf einer gemeinsamrn Grundplatte angeordnet, so daß sich ein in sich geschlossenes Gerät ergibt. Der Antrieb von Sender und Empfängern, von- denen jed-@r eine getrennte Antriebskuppluina besitzt, erfolgt über ein Zaliniad-etriebc von dem gemeiüsanien Motor aus.
  • In den beiliegenden Fig. i biss q. ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht des Gerätes, während Fig. 2 eine Draufsicht darstellt. Die Fig.3 zeigt eine Schaltung des Gerätes mit dem Umschalter für Verwendung an zwei Leitungen. und die Fig. -. eine Schaltung mit einer Leitung, bei der der zweite Empfänger als Reserveempfänger dient.
  • Auf der Grundplatte i ist der iNtotor 2 befestigt, der über ein Ritzel3 ein Zahnrad antreibt, das auf der Welle 5 befestigt ist. Auf der Welle 5 sitzt auch ein Zahnrad 6, das seinerseits die Zahnräder 7 und 8 antreibt. Das Zahnrad 4 treibt in weiteres Zahnrad 9 an, das auf der Achse io befestigt ist. die an ihrem Ende die Kupplung i i trägt. Auf der Sendeachse 12 sitzt die zweite Scheibe der Reibungskupplung i i. Die Kupplung wird über die Stangen 13 und 14 beim Niederdrücken einer der Tasten 15 für :eine Umdrehung in bekannter Weise freigegeben.
  • Das Zahnrad 7 treibt über die Kupplung 16 die Empfängei-tvelle 17 des einen Empfängers an. Die Kupplu;ng -wird von dem Anker des Empfangsmagneten 18 in bekannter, nicht dargestellter Weise bis zum Einlauf des Startimpulses angehalten und dann für eine Umdrehung ausgelöst. In der üblichen Weise erfolgt der Abdruck der Buchstaben auf dem Papierstreifen i9, beispielsweise durch Zusammensetzung des Buchstabenbildes aus Schriftzeichenelementen, -wie dies z. B. im Patent 648 312 beschrieben ist. Der Empfänger kann jedoch auch nach jedem anderen bekannten Telegraphenprinzip, z. B. mit Fünferalphabet, oder nach dem Faksimileprinzip arbeiten. Die Einfärbung des Typenrades erfolgt durch die Farbrolle 2 i, während durch die Feder a2 der Druckhammer 23 den Papierstreifen 19 gegen das Typenrad 2o drückt. In genau der --]eichen Weise ti-eilit dis Z1lmrad 8 über die Kupplung 24. die Achse 25 des zweiten Empfängers, die von- Anker des Empfangsmagneten 26 gesteuert wird, an. Die Teile des zweiten Empfängers entsprcclijii @rciia.u den Teilen des ersten Empfängers. so daß sich eine -weitere Beschreibung erübrigt.
  • In der Fig. 3 ist. die Schaltung des Gerätes bei Anschaltung von zwei Leitungen dargestellt. Bei Anscbaltung des Senders an dic Leistung L, liegt der Umschalter UE in der d.argestcllten Stellung, und zwar verläuft der Strom von der Batterie D über die Senclchon:talzte die Kontakte tte.. bzw. tief, die beiden Wiclclti:ngen I und ]I des Einpf2ii,-smagneten 18, die beiden Adern a und h der Leitung L, zum fernen Gerät. Gleichzeit-; ist die Spannung der Batterie D über die Kontakte tte,; und tte, und die beiden Wickhmgen I und 1I des Magneten 26 an die Adern u und h der Leitung L" gelegt. In dieser Stellung kann also über die Leitung L, gesendet und empfangen werden, und zwar beeinflussen Tiber die Leistung L, ankommende Impulse deii Empfangsmagneten je. Gleichzeitig kann Tiber die Leitung L., auch empfangen werden. nämlich unter Steuerung des Empfanäsmagi@etrn 26, jedoch kann über die Leitung L_, nicht gleichzeitig gesendet -werden.
  • Soll über die Leitung L. gesendet werden, so wird der LTmschalterCIE umeleat, so dait der Sender "über die Kontakte tte, und tte; aii die Wicklungen I und II des @laai:eten 26 angesclialtet wird und die Batterie an die Kontakte tte,; und ne; und damit an die beiden Wicklungen. und II des "Magneten 18 gelegt wird. In dieser Schaltung wird dann von der Leitung L, aus der Empfangsmagnet iS betätigt, und es kann über diese Leitung nur empfangen werden. Über die I_eituna L@ kann gesendet und empfangen werden. Uin störende Stromunterbrechuinjen oder Kurzschliesse zti vermeiden, müssen die Kontakte des Umschalters so gesteuert sein, dafi siele die nachstehend gekennzeichnete Kontaktfolge ergibt:
    i. UE;, und 1F_; schließen,
    2. UE (; und UEg öftneii,
    3. U E . und (JE, öffnen,
    .l. UE, und LTF_ ; sclilicßen.
    Beim Zurücklegen des Schalters in die -ezeichnete Lage ist folgende Schaltfolge einzuhalten
    i. UE, und UES schließen,
    a: UE5 und [JE" öfnen,
    3. UE, und L[E; öffnen,
    4.. UE., und UF_, schließen.
    Iti der Fig. 4. ist dargestellt, wie das Gerät bei einer Leitung geschaltet sein kann. 1n diesem Falle dient der zweite Empfänger als Reserve. Außer dem Umschalter UE, der in jedem Falle vorgesehen ist, wird ein zweiter Umschalter UL benutzt, in dessen mittleren Kontakten die Aderna und b der Leitung L liegen. Diese mittleren Kontakte können entweder mit den Kontakten i und 3 oder 2 und 4. und damit entweder mit den des Magneten 26,oder denen des Magneten 18 verhunden werden. Die Umschaltung des Senders erfolgt in der gleichen Weise wie nach Fig.3 mit Hilfe des Umschalters UE.
  • Wird nun in einer der beiden Schaltungen nach Fig.3 oder 4. bei dem in Fig. i und 2 dargestellten Gerät eine Taste 15 gedrückt, so wird die Kupplung i i für eine Umdrehung freigegeben, und der Sender sendet die entsprechende Impulsreihe aus. Der in die Leitung eingeschleifte Empfänger schreibt den ausgesendeten Text mit, und gleichzeitig kann auf dem zweiten Empfänger eine andere Sendung eines fremden fernen Apparates lempfangen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernschreibgerät, dadurch gekennzeichnet, daß :ein Sender und zwei oder mehrere Empfänger zu einer baulichen Einheit mit gemeinsamem Antriebsmotor in der Weise zusammengefaßt sind, daß wahlweise der Sender und einer der Empfänger mit einem fernen Gerät im Gegenschreibverkehr zusammenarbeiten kann, während zu gleicher Zeit die anderen Empfänger die Sendung anderer ferner Sender empfangen.
  2. 2. Fernschreibgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb über ein Zahnradgetriebe erfolgt und daß " der Sender und jeder Empfänger über eine eigene Kupplung angetrieben werden.
  3. 3. Fernschreibgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschalter vorgesehen ist, durch den der Empfangsmagnet eines jeden Empfängers mit den Sendekontakten des Senders ziisammengeschaltet werden kann. q..
  4. Fernschreibgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Umschalter eine Reihenschaltung von Empfangsmagnet und Sendekontakten hergestellt -wird. _
  5. 5. Fernschreibgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß beim Vorhandensein nur ,einer Leitung der zweite bzw. der dritte usw. Empfänger als Reserveempfänger dient, der ivahlw.e.:@se durch einen Umschalter an die Leitung angeschaltet werden kann.
  6. 6. Fernschreibgerät nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfänger die Buchstaben aus Buchstabenelementen in an sich bekannter Weise zusammensetzen. Fernschreibgerät nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfänger in an sich bekannter Weise mit dem Fünfstromschrittalphabet arbeiten. B. Fernschreibgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender, der Motor und die Empfänger auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet s;nd. g. Fernschreibgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei vierdrahtmäßiger Anschaltung des Senders und Empfängers der Umschalter lediglich den Sender wahlweise in einen der beiden Sendeortskreise legt.
DEE52810D 1939-07-26 1939-07-27 Fernschreibgeraet Expired DE734313C (de)

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DEE52810D DE734313C (de) 1939-07-26 1939-07-27 Fernschreibgeraet

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