AT91657B - Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen.

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Description


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  Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen. 
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 und das   Anruf2 ichen-   erscheint. Die Beamtin der Hauptstelle bringt den Schalter ATI in die Arbeitstellung, in welcher er gespent gehalten wird. In dieser sind seine Kontakte   1,   2,   3-und 4 geschlossen.   



  Über Kontakt 1 kommt ein Stromkreis zustande : Erde, Batterie, Relais BR, Leitungen c und 10, Kontakt 1 von ATI, Leitungen 11 und   12,   niederohmige Wicklung 13 und hochohmige Wicklung eines Relais Ph, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais BR und Ph an. Beide zusammen schliessen einen Stromkreis, der von Erde, Batterie über 18, Leitung d, Lampe BLI, Widerstand 19, Kontakt 20 zur Erde verläuft. In diesem kommt die Lampe BLI zum Leuchten und zeigt das Besetztsein der Leitung AI an. 
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 takte 24, 25 nicht   schliessen,   so dass, obwohl am Schalter NTI die Kontakte 26,27 geschlossen sind, eine Verbindung der Nebenstelle N mit der Amtsleitung AI verhindert wird, so lange das Relais PA erregt ist.

   Gleiche Vorgänge finden auch statt beim Einstellen des Schalters   NTIR.   In gleicher Weise verhindert das Relais   Pn   nach Kurzschliessen seiner hochohmigen Wicklung die Erregung eines andern Relais   P.   so dass niemals mehr als nur eine einzige der Sprechstellen an eine der Amtsleitungen angeschaltet sein kann. 



   Für den Fall, dass vom Amt eine Verbindung mit einer der Nebenstellen, z. B. mit   N   gewünscht 
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 die Arbeitsstellung. Dabei geht der Schalter   J. Tj selbsttätig   in seine Ruhestellung zurück. An seinem Kontakt 1 wird der Stromkreis für das Relais Ph unterbrochen und dieses aberregt. Das Relais   BR   bleibt 
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 des Schalters NTI führt.

   In diesem Stromkreis spricht auch das Relais Pn an und verhindert nach Kurzschliessen seiner hochohmigen Wicklung 8 am Kontakt 9 andere   Prüfeinrichtungen   P am Ansprechen.   DieVerbindung der Amtsleitung AImit dem Sprechapparat S der Hauptstelle ist an den Kontakten 2,. j   und   28,   29 unterbrochen und dafür über die Kontakte 26,27 und 24, 25 die Verbindung des Amtes über die Leitung AI mit der Nebenstelle N hergestellt. 



   Beim Einstellen der-Schalter der Amtsleitungen, z. B. des Schalters   ATr, wird   an diesem über einen Kontakt 4 auch ein Stromkreis für ein Relais Rh vorbereitet, der bei Einstellen eines Schalters HTh an der Hauptstelle vollendet wird. Wenn nämlich die Hauptstelle nicht eine Verbindung des Amtes mit einer Nebenstelle herstellen will, sondern bei dieser über das vorhandene Hausnetz nur eine Rückfrage zu halten hat, bringt die Beamtin der Hauptstelle den Schalter   NTA   in die Arbeitsstellung. Dabei geht 
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 bleiben, dagegen der Kontakt 1 geöffnet wird. Dies hat zur Folge, dass Relais Ph aberregt und damit die Verbindung des Amtes mit dem Sprechapparat S der Hauptstelle bei 28 und 29 unterbrochen wird.

   Am Schalter   HTh   ist nun aber über den Kontakt 7 der Stromkreis ausser für das Relais BR auch für das Relais Rh geschlossen (Erde, 7,   Rh, 15, 4, 10, c, BR,   Batterie, Erde). Das Relais   PA   stellt folgenden Stromkreis bei seinem Ansprechen her : Erde, Batterie, Wicklung 32 des Relais DR, Relais SR, Leitungen 33, 
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 Drosselspule 39, Wicklung 40 des Relais Dr, Erde. In diesem Stromkreise spricht, ebenso wie bei Angeschaltetsein des   Spreehapparates     S   der Hauptstelle H an die Amtsleitung   AI, das   Relais   DR   nicht an, wohl   aber das Relais SR. Dieses verhindert für   die Zeit der Rückfrage ebenso, als wenn der   Spreeh-   
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 Sprechapparat S wieder hergestellt ist. 



   Die Tasten FT dienen nur dazu, während des Bestehens einer Verbindung mit dem Amt zu diesem ein Flackersignal geben zu können. Beim   Drücken   der Taste FT, z. B. an der Hauptstelle, wird das Relais   DR   einseitig (Erde,   FT,   29,3, a, 33, Wicklung 32, Batterie, Erde) erregt und schliesst über seinen Kontakt 21 das Relais SR kurz. Der Kontakt 16 wird geöffnet und im Amt die Schlusszeichenlampe zum Leuchten gebracht. Wiederholtes Bewegen der Taste PT bewirkt also eine Flackersignalgabe im Amt. 



   Die Verbindungen von der Hauptstelle zum Amt werden dadurch hergestellt, dass die Taste einer freien Amtsleitung, an der also die Besetztlampe BL nicht leuchtet, z. B. die Taste   A     I   der Amtsleitung   Ar-   in die Arbeitsstellung und dadurch das Relais PA zur Erregung gebracht wird (Erde, Batterie,   BR,   e, 
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 Erde, Batterie, Wicklung 32, SR, 33, a, 3,29, S,   28,   2, b, 39, Wicklung 40, Erde geschlossen, in dem das Relais SR erregt wird, das Relais DR jedoch infolge Erregung beider Wicklungen nicht anspricht. Relais   SR   gibt durch Schliessen seines Kontaktes 16 zum Amt in bekannter Weise das   Anrufzeichen.   

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   Für den Fall einer Verbindung von einer Nebenstelle zum Amt, ruft die Nebenstelle   N   über das Hausnetz zunächst die Hauptstelle H an und diese stellt dann durch Einstellen des dieser Nebenstelle zugeordneten   Amtsschalters   NTI einer freien Amtsleitung die Verbindung mit dem Amte her. 



   Auch bei diesen Verbindungen zum Amt kann stets nur eines der Relais P zur Zeit erregt sein, indem dieses dann den andern Relais P den Strom zum Ansprechen entzieht. Es kann also in jedem Falle nicht mehr als eine Sprechstelle mit ein und derselben Amtsleitung verbunden sein, so dass ein Mithören während der Verbindung einer Stelle mit dem Amt unter allen Umständen ausgeschlossen ist. 
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1. Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen, bei der das Anschalten der Fernsprechstellen an eine Amtsleitung auf zweierlei Art. von Hand und selbsttätig durch eine Prüfvorrichtung, erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die   Prüfvorrichtung (P) auch   gleichzeitig die Sperrung der belegten Leitung unmittelbar bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für Nebenstellenanlagen mit mehreren Amtsleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sprechstelle zur wahlweisen Anschaltung an die Amtsleitungen für jede dieser je eine von Hand einzustellende Schalteinrichtung (AT, NT), zur selbsttätigen Anschaltung jedoch nur eine einzige, den Amtsleitungen gemeinsame Prüfeinrichtung (P) zugeordnet ist.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausschliesslich Arbeitskontakte enthält.
AT91657D 1919-09-11 1921-03-24 Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen. AT91657B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE91657X 1919-09-11

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AT91657B true AT91657B (de) 1923-03-10

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ID=5643798

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AT91657D AT91657B (de) 1919-09-11 1921-03-24 Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen.

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