AT88228B - Verfahren und Filzmaschine zur Herstellung von Haarhütten. - Google Patents

Verfahren und Filzmaschine zur Herstellung von Haarhütten.

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AT88228B
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Austria
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felting
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Wenzel Sichra
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Wenzel Sichra
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Filzmaschine zur Herstellung von Haarhüten. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   aufwärts gekehrter Basisrand durch einen Ring 26'versteift ist. Dieser hängt an vier Schnüren 27, die an einer über Rollen 28 geführten gemeinsamen Schnur 29 befestigt sind. 



  Die Haare, aus denen der Hut hergestellt werden soll, werden, wie üblich, mittels eines   
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 der   Ring 26   mit der Hand erfasst und so tief gesenkt, bis er auf dem Armkreuz 7 aufruht. Während dieses Vorganges ist der überzug 25 über den Fachkegel 9 bzw. das ihn umhüllende Fach gestülpt worden und schützt dasselbe gegen   Beschädigung.   Die Filzwalze   10,   welche inzwischen ausser
Gebrauch zusammen mit dem Hebel 11 in lotrechter Stellung sich befunden hat, wird nun um den Zapfen 12 nach abwärts verschwenkt, um sich an den Fachkegel 9 bzw. an den Überzug 25 
 EMI2.2 
 
Schnur 16 auf das Fach derart ein, dass dieses nach einiger Zeit verfilzt ist, ohne beschädigt werden zu können. 



  Während der Arbeit stützt sich das Lager 19 mit seiner Unterfläche gegen die schrägen
Anschlagflächen 24. Nach beendetem Filzen wird durch Ziehen an der Schnur   14   der Hebel 11 samt Filzwalze 10 in seine lotrechte Ursprungsstellung zurückverschwenkt, sodann durch Ziehen an der Schnur 29 der Überzug 25 abgehoben und schliesslich das verfilzte Fach vom Fachkegel entfernt, um weiterverarbeitet zu werden. Der Fachkegel 9 selbst kann von dem Armkreuz 7 ebenfalls leicht abgenommen und gegen einen anderen ausgewechselt werden. 



   Die Erfindung bringt folgende Vorteile mit sich : Das Fach braucht, bevor es verfilzt wird, weder angefeuchtet, noch von seinem Fachkegel abgenommen zu werden, wodurch an Arbeits- zeit gespart und das Fach vor Beschädigungen bewahrt wird. Überdies erfolgt das Verfilzen des Faches maschinell und auf eine äusserst vorteilhafte Weise. Um die Verfilzung zu unterstützen, wird während der Arbeit durch das Rohr.   30   Dampf in den Hohlraum des Fachkegels 9 geleitet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :' i. Verfahren zur Herstellung von Haarhüten in der Fachmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass das Fach, ohne befeuchtet worden zu sein, auf seinem Fachkegel belassen, mit einem über-   zustülpenden Überzug   aus Tuch o. dgl. versehen und, auf diese Weise gegen Beschädigung geschützt, verfilzt wird, worauf nach Abnahme des Überzuges von dem Fach, dieses erst von dem Fachkegel entfernt wird, um sodann, wie üblich, weiterverarbeitet werden zu können.

Claims (1)

  1. 2. Filzmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer der Form des Faches angepassten, vorzugsweise einstellbaren Walze (10) eine aus einem elastischen Material, wie z. B. Rosshaar, gefertigte Schnur, ein Kautschukschlauch o. dgl., schraubenförmig aufgewickelt ist und durch den Tuchüberzug (25) des Faches hindurch auf dieses filzend einwirkt.
    3. Filzmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager (18, 19) der Spindel (17), auf welcher die Walze (10) aufgesteckt ist, von einem in lotrechter Ebene schwing- baren Hebel (11) getragen werden und unabhängig voneinander dem letzteren zu nähern oder von ihm zu entfernen sind, um die Walze (10) ausser Gebrauch abseits verschwenken und ein und dieselbe Walze zum Anliegen an verschieden geformte Fachkegel (9) bringen zu können.
    4. Filzmaschine nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der kegel- förmige Überzug () mit nach auswärts gekehrter Innenseite, also im umgestülpten Zustande und mit dem durch einen Ring (26) versteiften Basisrand nach aufwärts oberhalb des Fach- EMI2.3
AT88228D 1918-10-12 1918-10-12 Verfahren und Filzmaschine zur Herstellung von Haarhütten. AT88228B (de)

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