AT86846B - Schaltungsanordnung zum Prüfen handbedienter Anschlüsse in Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Prüfen handbedienter Anschlüsse in Fernsprechanlagen.

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AT86846B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zum Prüfen handbedienter Anschlüsse in   Fernsprechanlagen.   



    Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, die dazu dienen soll, einen Übelstand beim Prüfen handbedienter Fernsprechanschlüsse abzustellen. Für derartige Anschlüsse wird häufig die Prüfweise angewandt (Fig. i), dass die. Beamtin mit der Spitze des Stöpsels VS die Klinkenbüchse K berührt. Liegt diese Büchse an Spannung, d. h. ist die Leitung besetzt, so fliesst ein Prüfstrom von Erde über die Prüfwicklung PS, cl, Stöpselspitze, Klinkenbüchse zur Batterie in dem nicht gezeichneten, besetzthaltenden Stöpsel. Der durch diesen Strom erzeugte Stoss wird im Hörer H hörbar und gibt der Beamtin das Zeichen, dass die gewünschte Leitung besetzt ist. Ist die Leitung frei, so führt die Beamtin den Stöpsel VS in die Klinke K ein, wodurch das Relais C erregt wird : +, C, Stöpsel VS, Klinke K, Widerstand w,-.

   Das Relais C schaltet durch Umlegen des Kontaktes Cl die Prüfspule PS ab und schaltet am Kontakt c. die Sprechader a durch. 



  Diese Prüfweise setzt nun voraus, dass das Relais C unter allen Umständen anspricht, sobald der Stöpsel VS gesteckt wird. Bei solchen Anlagen jedoch, bei denen, wie es beispielsweise Fig. 3 zeigt, ein Teil der Anschlüsse handbediente Anschlüsse, ein anderer Teil an automatische Wähler angeschlossene Anschlüsse sind, können in dieser Hinsicht leicht Störungen entstehen. Wenn nämlich der Teilnehmer N2 selbst eine Verbindung herstellen will und den Hörer abhebt, so wird dabei in bekannter Weise das Anrufrelais R des Vorwählers VW erregt und der Vorwähler sucht einen freien ersten Gruppenwähler. 



  Dabei bewegt sich der Prüfarm 03 von dem Ruhekontakt ko fort und die c-Ader sowie   
 EMI1.1 
 (Fig. I) durch ein Relais zu ersetzen. Es ergab sich mithin die in Fig. 2 angegebene Schaltungsanordnung. Das für den Beamtenplatz gemeinschaftliche Relais P ist so unempfindlich gewickelt, dass es nur anspricht, wenn ein ungeteilter Stromkreis über die Klinke K nach Batterie entsteht. Das Relais P kann mithin nicht ansprechen, wenn die Batterie fehlt oder wenn die Klinkenleitung c an anderer Stelle über den niedrigen Widerstand eines dort angeschalteten Relais C am Pluspol liegt. Nur wenn ein Stromkreis : +, 
 EMI1.2 
 die Freilampe FL ein. 



   . Diese Anordnung nach Fig. 2 hat aber den Nachteil, dass, wenn die Beamtin aus Versehen den Stöpsel an eine Leitung steckt, welche ein abgehendes Gespräch führt, das Relais C nicht anspricht, weil die Büchse   K   spannungslos ist. Infolgedessen bleibt der Kontakt cl geschlossen und das Prüfrelais P ist nicht abgeschaltet. Solange aber der Irrtum nicht entdeckt wird, ist ein weiteres Prüfen am ganzen Platz unmöglich. 



   Die Erfindung vermeidet diese Gefahr der Störung des Prüfstromkreises bei Doppelverbindungen dadurch, dass ein der Schnur allein zugehöriges Relais als Prüfrelais benutzt 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfrelais (Y) in der Ruhelage an die Sprechader (Stöpselader) angeschaltet und die Sprechader ohne Unterbrechungsstelle für die Prüfanordnung durchgeschaltet ist.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige der Zustandsänderungen (Ansprechen) des Prüfrelais (Y) eine für den Platz gemeinschaftliche Anzeigevorrichtung (P) angeordnet ist.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige der Zustandsänderungen (Ansprechen) des Prüfrelais (Y) der prüfenden Schnur (VS) ein ihr allein zugehöriges Signal (Lampe Z zugeordnet ist.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen beim Einstecken des Stöpsels (VS) umgelegten Kontakt (ci, c), der den Prüfanzeigekreis (&gamma;a, P) ausschaltet und den bekannten Speisestrom-Überwachungskreis (y"SL,) einschaltet.
    7 Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfrelais (Y) bei einem irrtümlichen Einstecken des Stöpsels (VS) an eine im Gesprächszustand befindliche Leitung das Schlusszeichen (SJ dieser Schnur einschaltet.
AT86846D 1919-09-20 1920-08-19 Schaltungsanordnung zum Prüfen handbedienter Anschlüsse in Fernsprechanlagen. AT86846B (de)

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