AT8526B - Schaltungsanordnung Verbindung von Fernsprechvermittlungsämtern. - Google Patents

Schaltungsanordnung Verbindung von Fernsprechvermittlungsämtern.

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AT8526B
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SIEMENS & HALSKE, AKTIEN-GESELLSCHAFT IN WIEN. 



   Schaltungsanordnung zur Verbindung von   Fernsprechvermittlungsämtern.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Schaltungsanordnung von Amtsverbindungs leitungen mit parallel abgozweigten Klinken, welche bezweckt, die Verbindungsleitung so lange besetzt erscheinen zu lassen, als sie noch einen Stöpsel auf einem der verbundenenÄmterenthält. 



   Dies ist   gemäss vorliegender Erfindung   dadurch   erreicht, dans   auf beiden   intern   mit dem Einführen der Verbindungsstöpsel je eine Batterie an die Amtsyerbindungsleitung gelegt wird, wobei die Batterien in gleichem Sinne auf das in   der Amtsvcrbindungsleitung   enthaltene Relais zum Besetztmachen der Leitung einwirken, so dass also das Relais unter der Wirkung der Amtsbatterien die Leitung so lange als besetzt anzeigt, als noch einer der beiden Vorbindungsstöpsel steckt. 



     Fni   hiebei gleichzeitig eine von dem Zustand des   anrufenden. \mte"a hängige,   
 EMI1.1 
 Stärke derart bemessen und derart in die   Stöpselleitung   eingeschaltet. dass sie bei ihrem Anschalten an die Verbindungsleitung sich entgegenarbeiten und in ihren Wirkungen auf das in den Stromkreis des gerufenen Amtes eingeschaltete Schlusszeichen aufheben, so dass letzteres erst abgegeben wird, nachdem durch Ziehen des Stöpsels auf dem anrufenden   Amt die Batterie desselben von   der Verbindungsleitung abgeschaltet wurde. 



   Auf der anliegenden Zeichnung ist als   Ausführungsbeispiel   der Erfindung eine Amtsverbindungsleitung dargestellt, welche die Linienleitungen A und B zweier Theilnehmer über die beiden Ämter I und II miteinander verbindet. 
 EMI1.2 
 führt den Abfragestöpsel b eines Stöpselpaares in die Abfrageklinke der Linienleitung ein und fragt dann über seinen in der Zeichnung fortgelassenen Sprechapparat ab. Wünscht 
 EMI1.3 
 dargestellten Sprochunischalters ist eino Batterie g zwischen zwei Drosselspulen h, h1 in Hintereinanderschaltung mit dem Schlusszeichen-Galvanoscop i und dem zu diesem parallel geschalteten Widerstande k in Brücke zu den Stöpselleitungen   d,   dl gelegt.

   Eine zwischen 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 und die in dieselbe über die   Abfrageklin1çe q   auf Amt II eingeschalteten Windungen des Rufzeichens r. Das Rufzeichen   t'kann   entweder durch diesen Strom der Batterie g, oder durch einen vom Amt I oder vom rufenden Theilnehmer mittelst eines Anrufinductors ausgesandten Wechselstrom zur Auslösung gebracht werden. Um hiebei diesen Anrufstrom 
 EMI2.2 
 dem sind   Polarisationszellen s   der Windung dieses Relais parallel geschaltet. Der die Drosselspule m noch etwa durchdringende schwache Theilstrom des Rufstromes findet durch diesen Nebenschluss einen besseren Weg als durch das Relais. Die Drosselspule verhindert ausserdem eine Verzweigung der   Sprechströme   über den   Relaisstromkrois.   



   Ein Beamter des Amtes II, welcher durch die Auslösung des Rufzeichens   l'von dem     Anruf   in Kenntnis gesetzt wurde, fuhrt den   Abfragostöpsol   t, t1 in die Abfrageklinke q ein und schaltet dabei durch Abheben der Klinkenfeder das Rufzeichen r ab.

   In Brücke zu den Stöpselleitungen u, u1 ist eine mit Bezug auf Amt I gleichartige Brücke vorgesehen, welche eine Battel ie v zweckmässig von geringerer, elektromotorischer Kraft als die Batterie g und ein gegen den gewünschten Theilnehmer hin durch eine Polarisationszelle   w   
 EMI2.3 
 sind in ihrer Stärke derart bemessen und derart an die Verbindungsleitung angeschaltet, dass sie sich entgegenarbeiten und in ihrer Wirkung auf das Schlusszeichen x aufheben, so dass eine vorzeitige Abgabe des Schlusszeichens beim Stecken   beider Stöpsel t   und c vermieden wird. Dagegen bleibt das in   Briicke   zu dem gemeinsamen Stromkreis beider Batterien liegende Relais l unter der Wirkung beider Batterien erregt. 



   Nach erfolgter Abfrage vollzieht   der Beamte   des Amtes II durch   Stecken des Stöpsels y   in eine Klinke   der gewünschten Linienleitung B   die vollständige Verbindung der an die Linien. 4 und   B   angeschlossenen Theilnehmer miteinander. 



   Ist das Gespräch boendet, so bewirkt der Theilnehmer der   Linionleitung J durch     Anhängen seines Fernhörers an   den Hakenumschalter in bekannter Weise die Abgabe des Schtnsszeiehens auf Amt 1. Nachdem hierauf der   Stöpse ! c   aus der Amtsverbindungsleitung entfernt und so die Batterie g von der Leitung abgeschaltet wurde, kommt der Strom der Batterie v auf das Schlusszeichen x zur Wirkung. Demzufolge erscheint auf Amt H das   Schlusszeicben, während   die Glühlampen p infolge der Erregung des Relais l durch die Batterie c noch so lange weiter leuchten und die Leitung besetzt anzeigen, bis auch der Stöpsel t des zweiten Amtes aus der Amtsverbindungsleitung entfernt wurde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Amtsverbindungsleitungen mit parallel abgezweigten Klinken, bei welcher die Verbindungsleitung so lange durch ein in sie eingeschaltetes Relais als besetzt angezeigt wird, als auf eiuom der beiden Ämter ein Stöpsel in einer Klinke der Verbindungsleitung steckt, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Relais   ,)   durch in den   Stöpselleitungen   jedes der beiden Ämter liegende, im gleichen Sinne auf das Relais wirksam werdende Stromquellen (9 und v), welche mittelst des   Prüfstöpsels   des rufenden und mittelst   NM     Wragftupsels   des angerufenen Amtes in Parallelschaltung an die Amts- verbindungsleitung gelegt werden, erregt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiuss- EMI2.4 liegenden Theile des von der Stromquelle (v) gespeisten Stromkreises des Relais ect- halten ist, und dass behufs Vermeidung vorzeitiger Abgabe des Schlnsszeichens die Strom- (iuellen (g und v.) beider Ämter I und II in ihrer Stärke derart bemessen und derart an die Amtsverbindungsleitung geschaltet werden, dass die Stromquelle (v) des gerufenen Amtes erst nach Abschaltung der Stromquelle (g) des rufendes Amtes von der Verbindungs- leitung durch Herausziehen des Prüfstöpsels auf den Schlusszeichengeber (x) des gerufenen Amtes zur Wirkung gelangt, wobei sie dann auch allein das Relais (1) weiter erregt erhält, sc lange noch der Abfragestöpsel (t,
    t1) des angerufenen Amtes in der Klinke der Ver- bindungsleitung steckt.
AT8526D 1901-07-31 1901-07-31 Schaltungsanordnung Verbindung von Fernsprechvermittlungsämtern. AT8526B (de)

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