AT84507B - Verfahren zur Gewinnung des Stickstoffes beim Hochofenprozeß. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung des Stickstoffes beim Hochofenprozeß.

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  Verfahren zur Gewinnung des Stickstoffes beim Hochofenprozess. 



   Es ist bekannt, dass man durch Überführung des Koksstickstoffes in Chlorammon und Verseifung etwa auftretender anderer   Stickstoffverbindungen   durch Salzsäure zu Chlorammon ans dem Hochofen gebundenen Stickstoff in Gestalt von Chlorammon mit Gichtgasen abführen kann. Es wurde nun durch Versuche gefunden, dass man das Chlorammon von dem Gichtstaub und seinen Verunreinigungen (Eisenchlorid, Ferrochlorid, Manganchlorür usw.) weitgehend trennen kann, indem man ihn erhitzt und das Chlorammon absublimiert. Hierbei ergibt sich als besonderer Vorteil, dass diejenigen Teile des Chlors, welche nicht an Ammoniak, sondern an Eisen oder an Mangan oder Kalk gebunden sind, in dem Gichtstaub zurückbleiben und diesen zusammenbacken lassen, zumal, wenn man ihn etwas anfeuchtet.

   Man kann dann den Gichtstaub leicht brikettieren oder auch unbrikettiert, ohne dass er mehr stark stäubt, in den Hochofen zurückgeben und das überschüssige Chlor nutzbar machen. 



   Will man statt Chlorammons freies Ammoniak haben, dann befeuchtet man den Gichtstaub mit Wasser und treibt   N ha   ab. Der Kalkgehalt des Gichtstaubes reicht häufig dazu aus. Sonst setzt man noch nach Bedarf gelöschten Kalk hinzu. Bei dieser Arbeitsweise gewinnt man alles Chlor zurück und kann es zusammen mit dem abgetriebenen Gichtstaub in den Hochofen zurücksenden. Die Chloride dienen dabei als Bindemittel für den Gichtstaub, so dass eine besondere Brikettierung nicht nötig ist. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :   i.   Verfahren zur Gewinnung des Stickstoffes beim Hochofenprozess, dadurch gekennzeichnet, dass man aus dem salmiakhaltigen Gichtstaub das Chlorammon absublimiert und den chloridhaltigen Rest in den Hochofen zulückführt. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den Kreisprozess zur Wiederaufnahme der Chloride, indem man das freie Ammoniak in bekannter Weise unter Zusatz freien Kalkes durch Wärme abtreibt.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Gichtstaub enthaltenden Chloride als Bindemittel zur Brikettierung Verwendung finden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT84507D 1917-04-21 1918-06-28 Verfahren zur Gewinnung des Stickstoffes beim Hochofenprozeß. AT84507B (de)

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