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Zeilenmess- und Anzeigevorrichtung an Registerstreifenlochmaschinen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Zeilenmess-und Anzeigevorrichtung an Registerstreifenlochmaschinen z. B. nach Patentschrift Nr. 47603 und bezweckt hauptsächlich, den
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Das Wesen der Erfindung ist am besten im Zusammenhang mit der Beschreibung der baulichen Ausführung zu entnehmen.
In den Zeichnungen ist Fig. i ein Schnitt, zum Teil Ansicht einer Maschine, die mit der vorliegenden Einrichtung ausgestattet ist. Fig. 2 ist eine Endansicht, zum Teil Schnitt der Fig. i, und Fig. 3 eine Draufsicht, zum Teil Schnitt einer Einzelheit.
1 ist das Einheitenrad, 2 der Zylinder, 3 die darin bewe. iche, zum Antrieb dienende Zahnstange, die durcl Vermittlung des Triebes 4 auf der Welle des Einheitenrades das letztere zu drehen sut, 5 ist der Rückführungszylinder, 6 die Einheitenzahnstange, 7 deren Träger, der, sobald v (irgendeiner der Tasten aus ein Zeichen gegeben wird, emporgeht, um die Einheitenzahns < ..'ge mit dem Einheitenrad in Eingriff zu bringen. 8 ist eine Reihe von Einheitenanschlägen, von denen bei Abgabe eines Zeichens der eine oder der andere gehoben wird, um die Bewegung der Einheitenzahnstange und des Einheitenrades zu begrenzen.
9 ist der Trieb auf der Welle 10 der Ausschliessungstrommel H, der durch Zahnräder 12 und 13 von der zur Anzeige der Ausschliessungen dienenden Zahnstange 14, die mit dem Trieb 13 in Eingriff steht, Antrieb erhält. 15 ist der lose auf der Antriebzahnstange 3 sitzende Schlitten, der einen Arm 16 trägt, welcher mit. der Zahnstange 14 in Eingriff steht, und 17 sind die die Lochstempel und die Zeilenmessvorrichtung betätigenden Tasten.
Bei der in der oberwähnten Patentschrift beschriebenen Maschine bleibt die Ausschliessungstrommel während des Setzens einer Zeile in Ruhe und wenn der Arbeiter die für eine Zeile erforderliche Ausschliessung ermitteln will, so betätigt er eine besondere Taste, wodurch Druckmittel in den Antriebszylinder der Zahnstange 14 eingelassen wird, die dann vorgeht, bis ein an ihr befindlicher Ansatz mit dem Arm 16 und der Schlitten 15 mit dem Kolben der Zahnstange 3 oder einem Anschlag an derselben in Eingriff tritt. Diese Einrichtung erfordert somit zwecks Einstellung der Trommel 11 einen besonderen Handgriff seitens des Arbeiters und verursacht Zeitverlust. Es ist bei Maschinen dieser Art, z.
B. bei der Maschine nach der Patentschrift Nr. 5764, vorgeschlagen worden, die Antriebszahnstange des Einheitenrades als Motor für die Ausschliessungstrommel zu benutzen, statt zur Begrenzung ihrer Bewegungen (englische Patentschrift Nr. 15545 A. D. 1906 und österr. Patent- schrift Nr. 47603).
Nach der Patentschrift Nr. 5764 tritt die Einheitenzahnstange, wenn das Setzen einer
Zeile bis in den Ausschliessungsbereich gediehen ist, mit einem Trieb auf der Ausschliessungs- trommel in Eingriff und dreht sie. Um die Antriebszahnstange zu entlasten, ist ein Hilfs- motor für die Zahnstange der Ausschliessungstrommel vorgesehen, der selbsttätig zur Wirkung gebracht wild, wie in der Patentschrift Nr. 5764 angegeben. Infolge der Plötzlichkeit, mit der die Antriebsvorrichtung für die Trommel in Gang gesetzt und angehalten wird, zeigt das Einheiten 1 Neigung zum Durchgehen, was zum Bruch oder zur Beschädigung ver- schiedener Tei ! e, insbesondere der gezahnten, führt. Diesem Übelstand sollten die Ein-
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sondern bloss zur Begrenzung ihrer Bewegung.
Aber diese spätere Einrichtung macht eine besondere Taste zum Einstellen der Trommel nötig.
Die Mängel der beiden bekannten Einrichtungen werden durch vorliegende Erfindung beseitigt, wonach zwischen dem Trommelantrieb und der Antriebszahnstange ein Zwischenmechanismus eingeschaltet ist, durch den Stösse sowie plötzliches Ingangsetzen und Anhalten vermieden werden und der Antrieb auf die Trommel rasch, aber sanft übertragen wird.
Gemäss der Erfindung wird, wenn der Satz bereits in den Ausschliessungsbereich gediehen ist, von dem durch den Motor angetriebenen Teil oder von der Zahnstange ein Schlitten entgegen der Wirkung eines Puffers vorgeschoben und ein Anschlag für den Ausschliessungsanzeiger durch einen Hilfsmotor an den Schlitten herangeschoben. Der Anschlag ist mit dem Ausschliessungsanzeiger unmittelbar gekuppelt und ist unabhängig von dem Schlitten, der an einem vorbestimmten Punkt von der Zeilenmessvorrichtung vorgeschoben
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des Schlittens entgegenwukt, die von der Zeilenmessvorrichtung hervorgerufen wird.
Der Puffer ist schwächer als der das Zeilenmessorgan vorschiebende Motor, gibt daher sanft nach, wenn der Schlitten vorgeschoben wild und der mit dem Ausschliessungsanzeiger gekuppelte Anschlag ihm frei folgen kann und von dem beständig tätigen Motor vorgeschoben wird, der mit dem Ausschliessungsanzeiger gekuppelt ist. Jeder bei dieser Vorbewegung auf tretende Stoss wird von dem Schlitten und Puffer aufgenommen und nicht auf das Einheitens ad übertragen, das mit dem Zeilenmessorgan gskuppelt ist. Gemäss der Erfindung führt ferner der Puffer die Anzeigevorrichtung in die Normallage zurück.
Wenn die eine oder die andere der Typentasten 17 angeschlagen und das Einheitenrad von seiner Sperrklinke freigegeben wird, wird auch die Einheitenzahnstange 6 gehoben und mit den Zähnen des Einheitenrades in Eingriff gebracht. Letzteres wird durch die im Zylinder 2 auf die Antriebszahnstange 3 wirkende Druckluft vorgerückt und diese Vorbewegung wird durch den einen oder den anderen Einheitenanschlag 8 in der bekannten Weise begrenzt. Ist der Satz der Zeile bis in den Ausschliessungsbereich gediehen, so stösst der Kolben 3 a oder ein Anschlag der Zahnstange 3 gegen den lose in einer Führung in der Zahnstange 3 sitzenden Schlitten 15, so dass die Zahnstange 3 bei ihrer weiteren Bewegung den Schlitten 15 mitnimmt.
Gemäss der vorliegenden Erfindung liegt der Arm 16 an einem Bund a der Stange des Kolbens Al des Puffefzylinders A, in den Druckluft ständig durch ein Rohr A3 eingelassen wird, um den Kolben Al in die äussere Endlage zu drücken, so dass der Bund a ständig am Arm 16 des Schlittens 15 liegt. Es wird daher, sobald der Satz der Zeile in den Ausschliessungsbereich gelangt ist, der Schlitten durch den Antriebskolben des Zylinders 2 entgegen dem Druck im Zylinder A vorgeschoben, welcher letztere eine geringere Kraft äussert als der Motor 2. Beim Vo-schieben des Kolbens Al entgegen dem im Zylinder A herrschenden Druck rückt der Schlitten 15 diesen Kolben von. einer Hülse B weg, die mit der in die Ausschliessungstrommel 77 eingreifenden Zahnstange 14 verbunden ist.
Die Hülse B ist an einem Ende im Zylinder A und am anderen Ende in einem Zylinder A4 geführt, der im wesentlichen eine Verlängerung des Zylinders A darstellt.
Die Hülse B enthält einen stellbaren Anschlag BI, der jede erforderliche Einstellung oder Regelung leicht vornehmen lässt und mit einem Ende für gewöhnlich am Arm 16 des Schlittens anliegt, während das andere Ende gegen einen feststehenden Teil E gedrückt wird. Die bauliche Ausführung der Hülse B nebst Anschlag BI ist für die Erfindung belanglos.
Diese Teile werden für gewöhnlich in der in Fig. i angedeuteten Stellung entgegen einer auf die Hülse B wirkenden Kraft durch den diese Kraft überwiegenden Puffer A gehalten ; die Kraft, die auf die Hülse B wirkt, kann von einer Feder geliefert werden, besser aber von einem Gewicht D, das durch eine Schnur D'mit einer kleinen Trommel auf der Achse 10 der Ausschliessungstrommel 11 verbunden ist.
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form wird sie einer Stelle unterhalb der Ventile entnommen, welche den Papiervorschub überwachen ;
PATENT-ANSPRüCHE :
I. Zeilenmess-und Anzeigevorrichtung nn Registerstreifenlochmaschinen, bei welcher das Zeilenmessorgan beim Setzen der Zeile unter der Einwirkung eines ständig wirkenden Motors sowie eines Rückführmotors steht, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Organ von einem bestimmten Punkt der Zeile ab ein Stellorgan entgegen der Wirkung eines ständig wirkenden Puffers verschiebt und der Ausschliessungsanzeiger von einem zweiten Motor bewegt und seine jedesmalige Bewegung durch das genannte Stellorgan begrenzt wird.