AT336931B - Bremseinrichtung fur den wagenrucklauf eines schnelldruckwerks - Google Patents

Bremseinrichtung fur den wagenrucklauf eines schnelldruckwerks

Info

Publication number
AT336931B
AT336931B AT32576A AT32576A AT336931B AT 336931 B AT336931 B AT 336931B AT 32576 A AT32576 A AT 32576A AT 32576 A AT32576 A AT 32576A AT 336931 B AT336931 B AT 336931B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
carriage
printing
printer
car
braking device
Prior art date
Application number
AT32576A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA32576A (de
Original Assignee
Extel Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT182772A external-priority patent/AT334660B/de
Application filed by Extel Corp filed Critical Extel Corp
Priority to AT32576A priority Critical patent/AT336931B/de
Publication of ATA32576A publication Critical patent/ATA32576A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT336931B publication Critical patent/AT336931B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/68Carriage-return mechanisms, e.g. manually actuated
    • B41J19/70Carriage-return mechanisms, e.g. manually actuated power driven
    • B41J19/72Carriage-return mechanisms, e.g. manually actuated power driven with power stored during character spacing

Landscapes

  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremseinrichtung für den Wagenrücklauf eines Schnelldruckwerks, dessen Wagen von einer Antriebseinrichtung längs eines gegebenen Weges in Zeilenschreibrichtung bewegbar und von einer Federanordnung unabhängig von der Antriebseinrichtung schnell in seine Ausgangsposition gegen einen festen Anschlag zurückführbar ist, mit einer Vorrichtung, die den Wagen erfasst und abbremst, wenn er sich seiner Ausgangsposition nähert. 



   Bei vielen verschiedenartigen Schnelldruckern wird ein Wagen schrittweise längs eines gegebenen Weges vorgeschoben (vgl. deutsches Gebrauchsmuster 6600773). Bei vielen Druckwerken sind die Vorschubstrecke gewöhnlich gleich einer Zeichenbreite. Bei andern Druckwerken, insbesondere bei manchen Arten von Punktoder Matrixdruckern sind dagegen die Wagenvorschubschritte wesentlich kleiner. Bei allen diesen Druckwerken hängt die Arbeitsgeschwindigkeit und Leistungsfähigkeit des Druckers in erheblichem Masse vom schnellen 
 EMI1.1 
 
Bei manchen Schnelldruckwerken werden für das Zurückziehen des Wagens vom Ende einer Zeile zum
Anfang der nächsten Zeile Federrückführmechanismen verwendet. Diese können so ausgebildet werden, dass der
Wagenrücklauf sehr schnell erfolgt, wodurch die verlorene Zeit sich erheblich verlängert.

   Der Federrückzug des
Wagens wirft jedoch häufig andere Probleme auf. Vor allem wenn er mit hoher Geschwindigkeit zurückläuft, neigt der Wagen dazu, am Ende der Rücklaufbewegung zurückzuspringen oder   zu "prallen".   In diesem Fall muss man zusätzliche Zeit vergehen lassen, bis der Wagen zur Ruhe gekommen ist, wenn man keine
Unregelmässigkeiten im Druck am Beginn der Zeile in Kauf nehmen will. 



   Ein Schnelldrucker, dessen Wagen mittels eines kontinuierlich umlaufenden Zahnriemens bewegbar ist, welcher mit einem am Wagen gelagerten Ritzel in Eingriff steht, ist beispielsweise aus der USA-Patentschrift
Nr. 3, 424, 291 bekannt. Zum Drucken wird das Ritzel mittels einer elektromagnetischen Bremsvorrichtung auf dem Wagen arretiert, so dass der Wagen vom Zahnriemen zu den gewünschten Druckpositionen mitgenommen wird. Nach Vollendung einer Zeile wird die als Kupplung wirkende elektromagnetische Bremsvorrichtung wieder gelöst, worauf der Wagen von einer Zugfeder in die Ausgangslage zurückgebracht wird und hiebei gegen einen
Anschlag stösst. Hiebei tritt das oben erläuterte Problem auf. 



   In der USA-Patentschrift Nr. 3, 444, 976 ist eine Schreibmaschine bekannt, die einen Bremsmechanismus zum Abbremsen des Wagens während seiner schnellen Rücklaufbewegung hat. Es handelt sich um eine
Reibungsbremse mit zwei durch Fliehkraft betätigten Bremselementen, deren Welle über ein Ritzel von einem vom Wagen schwenkbaren Zahnsegment angetrieben wird. Die Reibungsbremse dieser Schreibmaschine ist nicht in der Lage, den Wagen am Ende der Rücklaufbewegung an seinem Anschlag festzuhalten und dadurch bei einer gewissen Auftreffgeschwindigkeit ein Rückprallen zu verhindern. 



   Aufgabe der Erfindung ist, eine Bremseinrichtung für ein Schnelldruckwerk mit durch einen Federmechanismus bewirktem Wagenrücklauf (von einer beliebigen Stelle des Wagenweges aus) anzugeben, der auch bei sehr schnellem Betrieb ein Rückprallen des seiner Ausgangsposition erreichenden Wagens weitestgehend verhindert. 



   Diese Aufgabe ist bei einer Bremseinrichtung der einleitend angegebenen Gattung erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein sich an einer gegebenen Stelle in den Weg des Wagens erstreckender Steuerhebel vorgesehen ist, welcher über eine   Zweiweg-Reibungskupplung   mit einem Schwungrad gekuppelt ist und bei der schnellen Rückführbewegung des Wagens von diesem an der gegebenen Stelle erfasst wird und das Schwungrad unter Absorbierung eines Teiles der kinetischen Energie des Wagens in Drehung versetzt, und dass das Schwungrad bei seiner weiteren Drehung den Wagen über den Steuerhebel gegen den festen Anschlag drückt. 



   Die Erfindung ermöglicht einen sehr schnellen Betrieb mit minimalem Zeitverlust zwischen zwei Zeilen, ohne dass Schreibschwierigkeiten zu Beginn einer Zeile auftreten. Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, dass die Bremseinrichtung zunächst die kinetische Energie des Rücklaufenden Wagens absorbiert und die absorbierte kinetische Energie dann dazu benutzt, den Wagen gegen den Anschlag zu halten, also mit Hilfe seiner eigenen Energie. Ein Rückprallen wird dabei praktisch vollkommen verhindert. 



   Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen Fig. l eine perspektivische Darstellung eines Schnelldruckers, in welchem die Bremseinrichtung Verwendung finden kann ; Fig. 2 eine perspektivische Vorderansicht des Schnelldruckers, dessen Deckel und einige andere Teile entfernt sind ; Fig. 3 eine perspektivische Hinteransicht des Druckers nach   Fig. 2 ; Fig. 4 eine   weggeschnittene Draufsicht des Druckers, wobei der grösste Teil der Schreibwalze und des Wagens weggelassen ist ; Fig. 5 eine Seitenschnittdarstellung ungefähr entsprechend der Schnittlinie 5-5 in   Fig. 2 ;   und Fig. 6 eine Schnittdarstellung einer Bremsvorrichtung. 



   Fig. l bis 6 zeigen einen   Schnelldrucker--20--in   Form eines Punkt- oder Matrixdruckers mit Wagenantrieb gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Der   Drucker--20--hat   eine   Bodenplatte --21--,   auf deren linker und rechter Seite je eine vertikale Seitenplatte--23 bzw. 24-angeordnet sind. Die oberen Teile der Seitenplatten--23 und   24--werden   durch mehrere Verbindungsstangen,   u. zw.   eine hintere Verbindungsstange--25--, eine obere Verbindungsstange--26-und eine untere Verbindungsstange--27--, die die   Platten--23   und   24--und   die   Bodenplatte--21--zu   einem starren Rahmen verbinden, im vorgeschriebenen Abstand voneinander gehalten. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Im oberen Mittelteil des   Druckers --20-- ist   eine   Walzenwelle-28-angeordnet,   die in Lagern in den beiden Seitenplatten-23 und 24-gelagert ist und eine im einzelnen noch zu beschreibende hohle Schreibwalze --39-- trägt. Die Schreibwalze --29-- ist durch eine   Öffnung --30-- in   der Oberseite des 
 EMI2.1 
 
Druckers-20- (Fig. l)--31-- hinein, um die   Schreibwalze --29-- herum   und wieder heraus geführt, wie in Fig. 1 und 5 gezeigt. 



  Gewünschtenfalls kann man auch ein einzelnes Papierblatt verwenden. 



   Da der   Drucker --20-- ein   Punktschriftdrucker ist, muss das Papierblatt --32-- an der Druckstelle im 
 EMI2.2 
 --29-- gedrücktmit seinen Enden am Rahmen des Druckers angelenkt ist. Und zwar ist der Drahtbügel--34--, wie man in Fig. 2 und 10 sieht, mit seinem rechten Ende an der Seitenplatte --24-- und mit seinem andern Ende in einem an der Seitenplatte --23-- befestigten Halter --35-- angelenkt. An seinem bei der Seitenplatte --24-- befindlichen Ende hat der Drahtbügel eine Nase--36--, an der das eine Ende einer Feder --37-befestigt ist, die mit ihrem andern Ende an einem   Bolzen --38-- auf   der Seitenplatte --24-- befestigt ist. 



  An seinem andern Ende der   Drahtbügel-34-eine Nase-39-,   an der eine   Feder --41-- befestigt   ist, die mit ihrem andern Ende an einem vorstehenden Bolzen --42-- auf dem   Halter --35-- befestigt   ist. Die   Federn-37   und   41--drücken   normalerweise den   Drahtbügel-34-fest   gegen die Schreibwalze-29--, wie besonders in   Fig. 2,   10 und 12 gezeigt. Jedoch kann der Haltebügel von der Schreibwalze in eine zweite stabile Lage weggeschwenkt werden, wie durch die gestrichelte Linie--34A--in Fig. 5 angedeutet, um das Einführen eines neuen Papierblattes zu erleichtern. 
 EMI2.3 
 --20-- enthältFig. 4 und 5 gezeigt ist.

   Er weist einen Stützhebel --45-- auf, der in der Mitte der hinteren Verbindungsstange --25-- an dieser angelenkt ist, mit seinem einen Ende bis unterhalb der   Schreibwalze --29-- nach   unten steht und in einem   U-Bügel--46--endet,   in dem eine   Andrückrolle--47--gelagert   ist. Am andern Ende 
 EMI2.4 
 



   Auf der   Verbindungsstange --25-- ist   ferner eine   Papierführung--51--angeordnet (Fig. 4 und   5), die mit einer geneigten oder schrägen Führungsfläche --52-- das Papierblatt --32-- gegen die Schreibwalze - 29--führt (Fig. 5). Sie endet in einer Lippe--53-- (Fig. 4 und 5), die sich über die gesamte Breite der 
 EMI2.5 
 dies zur Behebung von Papierverklemmungen oder zu Wartungszwecken notwendig oder erwünscht ist. 



   Auf der Vorderseite des   Druckers --20-- sind,   wie in   Fig. 2,   4 und 5 gezeigt, zwei Führungsschienen   --56   und 57--zwischen den beiden Seitenplatten-23 und 24-sowie auf beiden Seiten der unteren   Verbindungsstange--27--angeordnet.   Ein auf den Führungsschienen --56 und 57--angeordneter Druckwagen --60-- wandert beim Drucken einer Zeile entlang den Führungsschienen von links nach rechts, gesehen in Fig. 2. 



   Wie in Fig. 5 gezeigt, hat der Wagen--60--einen vertikal angeordneten Druckmagnethalter --61--, von dem zwei freitragend gelagerte obere Wagenträgerrollen --62-- vorstehen. Jede der Wagenträgerrollen --62-- hat zwei beabstandete Flansche-63--, die die Oberfläche der Führungsschiene --56-- erfassen, so dass der   Wagen-60--in   genauer Ausrichtung auf den Führungsschienen gehalten wird und sich nicht längs der Achsen der Wagenträgerrollen --62-- verschieben kann. Das freie Ende jeder   Wagenträgerrolle--62--   hat einen kreisförmigen Querschnitt und ruht lediglich auf der andern   Führungsschiene--57--.   Die beiden   Wagenträgerrollen--62--bestehen   vorzugsweise aus Kunststoff und sind auf einer freitragend am Druckmagnethalter--61--befestigten Metallwelle--64--drehbar gelagert. 



   Am unteren Ende des Druckmagnethalters--61--sind zwei von diesem unterhalb der Führungsschiene 
 EMI2.6 
 eine 5 X 7-Matrix, sieben Punkte hoch und fünf Punkte breit. In einem Druckvorgang wird jeweils eine volle Kolumne aus sieben Punkten reproduziert, so dass sieben einzelne, vertikal übereinander angeordnete Punktdruckorgane erforderlich sind. Zwei dieser Punktdruckorgane oder einheiten sind in Fig. 5 gezeigt. Die obere Punktdruckeinheit hat einen Druckmagneten-71--, der auf der gekrümmten   Aussenfläche-72-   des   Halters --61-- angeordnet   ist und durch eine   Öffnung-70- (gezeigt   in Fig. 2) durch diesen Halter 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 vorsteht.

   Ein langgestreckter, steifer nadelartiger Druckdraht-73-steht vom   Druckmagnet-71-durch   eine   Drahtführung--74--vor   und endet an einer Stelle unmittelbar bei der Oberfläche der Schreibwalze --29--. Die   Drahtführung--74--ist   auf einem Haltebügel --75-- angeordnet, der von zwei freitragend am Halter --61-- angeordneten Druckführungen --76-- abgestützt ist.

   Die ebenfalls in Fig. 5 gezeigte unterste Punktdruckeinheit hat ebenfalls einen auf der gekrümmten   Aussenfläche--72--des Halters--61--   angeordneten Druckmagneten-77--, der einen langgestreckten nadelartigen   Druckdraht-78-betätigt,   der wie der   Druckdraht--73--vom   Druckmagneten durch die   Drahtführung--74--vorsteht   und an einer Stelle unmittelbar bei der Oberfläche der Schreibwalze--29--endet. Die übrigen fünf Punktdruckeinheiten sind in den Zeichnungen weggelassen ; die Öffnungen für ihre Anbringung auf dem Halter --61-- sind in Fig. 2 gezeigt. 
 EMI3.1 
 das eine Reihe von Steuerschaltern betätigt und ausserdem als Verbindungsglied in der Wagenbremsvorrichtung dient. 



   Auf der linken Seite des Druckers--20-- (gesehen in Fig. 2 und 4) ist auf der Seitenplatte --23-- ein verstellbarer Anschlag --83-- in Form eines freitragenden Elementes angeordnet, das von der Seitenplatte   --23--   gegen den Schlitten vorsteht und in einem austauschbaren Polster-oder Pufferteil--84--aus Gummi od. dgl. elastischem Material endet. 
 EMI3.2 
 --20-- enthältWelle--88--des Motors--86--ist vertikal angeordnet und mit ihrem unteren Ende in einem Lager --89-- auf der Bodenplatte --21-- gelagert (Fig.5). Das untere Ende der   Welle --86-- trägt   eine Riemenscheibe--91--, die einen gezahnten Antriebsriemen--92--antreibend erfasst.

   Der Antriebsriemen   --92--   erfasst an seinem andern Ende eine drehbare Antriebsscheibe--93--, die auf einer kurzen   Vertikalwelle--94--sitzt,   wie in Fig. 4 und 5 gezeigt. Auf der   Welle--94--ist   ausserdem ein leerlaufender 
 EMI3.3 
 komplementären, beabstandeten Parallelwänden ausgebildet, und im Zwischenraum zwischen ihnen ist eine   Schraubenfeder--96--angeordnet,   wie in Fig. 5 ersichtlich. Der eine Arm--98--des Hebels--95--hat einen nach unten stehenden   Wellenteil--99--,   auf dem ein Zwischenzahnrad--101--angeordnet ist (Fig. 4). Der   Hebel--95--ist   ferner mit einer an der Seitenplatte--24--verankerten Feder--104-verbunden.

   Eine auf der Bodenplatte--21--angeordnete Federklinke--103--steht gegen das Zwischenzahnrad--101--vor, ohne jedoch normalerweise in dieses einzurasten. 
 EMI3.4 
 wie der Antriebsriemen--92--. Er ist mit seinem einen Ende an der rechten Seite des Druckwagens --60-befestigt und mit seinem andern Ende um eine Riemenscheibe--111--geführt und an der linken Seite des Wagens --60-- befestigt, wie besonders in Fig. 2 und 4 gezeigt. 



   Die   Riemenscheibe--111--ist   auf einer vertikalen   Welle--112--angeordnet   und gehört zu einer ähnlich wie die Hülse --108-- ausgebildeten langgestreckten   Hülse--113--.   Am einen Ende der Hülse   --113-- ist   eine   Torsionsfeder--114--befestigt,   die mit ihrem andern Ende an der Bodenplatte--21-befestigt ist. Die Torsionsfeder --114-- ist so orientiert, dass sie, wenn der Wagen --60-- beim Drucken einer Zelle von links nach rechts wandert, immer fester gewickelt oder angezogen wird. Sie dient als Rückstelloder Rückführfeder zum Zurückziehen des Wagens--60--in seine Ausgangslage am Anschlag --83-- für den jeweiligen Beginn einer neuen Druckzeile. 



   Wenn der Wagen --60-- längs des durch die Führungsschienen --56 und 57--festgelegten Laufweges von links nach rechts über den Drucker--20--wandert, zeigt das Betätigungsorgan --82-- die Ankunft des 
 EMI3.5 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 entstehen könnten, wenn der Wagen--60--ganz rechts festgehalten würde. 



   Beim Aufbau der einzelnen Zeichen drucken die einzelnen Druckdrähte   (z. B.   die Druckdrähte --73, 78--in Fig. 5) jeweils eine Anzahl von Punkten auf das auf der Schreibwalze--29--aufliegende Papierblatt--32--. Das Drucken erfolgt mit hoher Geschwindigkeit ; bei einem typischen Drucker beträgt die Druckgeschwindigkeit gewöhnlich --600-- oder mehr Zeichen pro Minute. 



   Wenn entweder durch ein empfangenes telegraphisches Signal oder durch die Betätigung eines der   Fühlschalter--116   und   117--der   Wagenrücklauf ausgelöst wird, kehrt sich die Drehrichtung des Motors   --86--   um. Dadurch wird der   Antriebsriemen--92--in   der der Pfeilrichtung (Fig. 4) entgegengesetzten Richtung angetrieben, und die   Riemenscheibe--93--beginnt   sich in Gegenuhrzeigerrichtung zu drehen. Dadurch wird die Schraubenfeder --96-- angezogen, so dass sie die Wände der   Antriebsscheibe --93-- und   des Hebels --95-- greift (Fig.5 und 6). Als Folge davon beginnt der   Hebel-95-im   Gegenuhrzeigersinn zu schwenken, so dass das Zwischenzahnrad--101--vom Zahnrad--105--ausgekuppelt wird (Fig. 4).

   In einer vorbestimmten Anzahl von Schaltschritten des Motors --86-- in der Gegenrichtung wird das Zwischenzahnrad   --101-- in   seine zweite   Lage--101A--gerückt,   in der es das   Zahnrad--105--vollständig   freigibt, und die Federklinke --103-- erfasst. Der Hebel--95--, das   Zwischenzahnrad--101--und   die Feder   --96-- bilden   also eine Kupplung, die das Ritzel --107-- mit dem getriebenen Zahnrad--105--kuppelt, so dass letzteres bei Drehung der   Antriebsscheibe--93--in   der Normalrichtung sich im Uhrzeigersinn dreht. Jedoch wird diese Kupplung bei entgegengesetzter Drehung des   Ritzels--107--automatisch   und sofort in den ausgekuppelten Zustand geschaltet.

   Bei einem praktisch erprobten Drucker erfolgt das Lösen der Kupplung in vier Arbeitszyklen des   Schrittschaltmotors-86--.   



   Sobald der Kupplungsmechanismus mit dem Zwischenzahnrad--101--ausgekuppelt ist, ist der Wagen   --60--   frei, so dass er durch die Spannkraft der   Torsionsfeder--114--bewegt   werden kann. Die Torsionsfeder --114-- ist bei jedem Bewegungsschritt des Wagens --60-- während des Druckens einer Zeile angezogen worden. Wenn der Wagen bis in die Nähe des rechten Endes seines Laufweges bewegt worden ist, wie in Fig. 2 gezeigt, ist die Torsionsfeder--114--straff angezogen, so dass sie eine erhebliche Kraft auf den   Riemen--110--ausübt.   Beim Ausrücken des Zwischenzahnrades--101--der Kupplung wird der Wagen   --60--   unter sehr schneller Beschleunigung in der Rücklaufrichtung in seine Ausgangslage am Anschlag   --83-- zurückgeführt.    



   Wenn der Wagen --60-- sich in der Rücklaufleitung gegen den Anschlag--83--bewegt, erfasst das Betätigungsorgan --82-- am Wagen den   Fühleransatz--162--des Steuerhebels--161--für   den Bremsmechanismus--160--. Bei Weiterbewegung des Wagens wird der Steuerhebel --161-- und ebenso das   Zahnsegment --166-- im   Uhrzeigersinn gedreht. Dadurch wird das Zahnrad --167-- im Gegenuhrzeigersinn gedreht, gesehen in Fig. 4. 



   Wird der Wagenrücklauf ausgelöst, wenn der Wagen nur ein kurzes Stück in der Zeile vorangeschritten ist, wie es beim Drucken einer nur kurzen Zeile der Fall ist, so ist die Torsionsfeder--114--nur in beschränktem 
 EMI5.2 
 Der Wagen --60-- trifft auf den Gummipuffer--84--am Anschlag--83--mit langsamer Geschwindigkeit auf, so dass die Prallneigung gering ist. 



   Wenn dagegen eine lange Zeichenzeile gedruckt worden ist und der Wagen --60-- seinen Rücklauf vom oder in der Nähe des rechten Endes seines Laufweges beginnt, ist die Torsionsfeder--114--viel straffer angezogen, so dass sie eine wesentlich grössere Kraft auf den Wagen ausübt. Ausserdem hat in diesem Fall der Wagen --60-- eine grössere Strecke zum Beschleunigen. Folglich trifft das Betätigungsorgan --82-- auf den   Fühleransatz--162--des Steuerhebels--161--mit   hoher Geschwindigkeit auf, so dass das Zahnrad   --167--   sehr rasch beschleunigt wird. In diesem Fall ist die für eine entsprechende Beschleunigung des Schwungrades--171--erforderliche Kraft grösser als die Reibungskopplung zwischen dem   Zahnrad--167--   und dem Schwungrad--171--.

   An den Stirnflächen der Filzscheiben --172 und 173-- tritt ein Schlupf auf, und diese Reibungsbremse absorbiert nahezu die gesamte kinetische Energie des Wagens. Wenn der Wagen auf eine der Drehgeschwindigkeit des hochträgen Schwungrades --171-- angepasste Geschwindigkeit abgebremst ist, hört der Schlupf auf und die Bremswirkung ist beendet. Der Wagen --60-- läuft frei, jedoch langsam in seine Ausgangslage zurück. 
 EMI5.3 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 der Wagen in seiner Ausgangslage ohne nennenswertes Prallen arretiert. 



   Wenn der Kupplungsmechanismus mit dem   Zwischenzahnrad--101--ausgerückt   und das 
 EMI6.2 
 elektrisches Signal, das erzeugt wird, wenn das   Betätigungsorgan --82-- den   linken Grenzschalter--118-berührt, was anzeigt, dass der Wagen seine Ausgangslage am linken Ende einer Zeile wieder erreicht hat. Die Mindestgesamtzeit, die für den Wagenrücklauf und das Widereinrücken der Kupplung mit dem Zwischenzahnrad 
 EMI6.3 
 erfolgt das Wiedereinrücken in vier Bewegungsschritten in der Normalrichtung, so dass der Drucker in der für das Drucken eines einzigen Zeichens erforderlichen Zeit wieder in Bereitschaft für einen weiteren Druckvorgang gebracht wird.

   Die tatsächlich aufgewendete Zeit kann dabei etwas länger sein, je nach der Geschwindigkeit des Wagenrücklaufs und der für die zweite Umsteuerung des   Motors --86-- erforderlichen   Zeit. 



   Die Torsionsfeder--114--sorgt für einen sehr schnellen Wagenrücklauf bei minimalem Platzbedarf für 
 EMI6.4 
 sobald er diesen erreicht. Auf diese Weise wird die Energie des Wagens effektiv vernichtet oder ausgenutzt, um ein Prallen des Wagens zu verhindern. Indem er das Prallen und Vibrieren weitgehend unterbindet, vermindert der   Bremsmechanismus--160--den   Verschleiss des   Druckers--20--auf   Grund des Wagenrücklaufs und stabilisiert den Wagen schnell in seiner Ausgangslage am Anfang der Zeile, so dass ein gleichmässiger linker Rand der reproduzierten Kopie entsteht. Somit trägt der Bremsmechanismus erheblich zu einer raschen, kontrollierten, wohlgesteuerten Umschaltung am Ende des Wagenrücklaufs bei. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Bremseinrichtung für den Wagenrücklauf eines Schnelldruckwerks, dessen Wagen von einer Antriebseinrichtung längs eines gegebenen Weges in Zeilenschreibrichtung bewegbar und von einer Federanordnung unabhängig von der Antriebseinrichtung schnell in seine Ausgangsposition gegen einen festen Anschlag zurückführbar ist, mit einer Vorrichtung, die den Wagen erfasst und abbremst, wenn er sich seiner 
 EMI6.5 
 Weg des Wagens (60) erstreckender Steuerhebel (161) vorgesehen ist, welcher über eine Zweiweg-Reibungskupplung mit einem Schwungrad (171) gekuppelt ist und bei der schnellen Rückführbewegung des Wagens (60) von diesem an der gegebenen Stelle erfasst wird und das Schwungrad (171) unter Absorbierung eines Teils der kinetischen Energie des Wagens (60) in Drehung versetzt, und dass das Schwungrad (171) bei seiner weiteren Drehung den Wagen (60)

   über den Steuerhebel (161) gegen den festen Anschlag (83) drückt. 
 EMI6.6 


Claims (1)

  1. ein Zahnsegment (166) enthält, das auf dem Steuerhebel (161) angeordnet ist und mit einem gleichachsig mit dem Schwungrad (171) montierten getriebenen Zahnrad (167) kämmt, sowie wenigstens ein ringförmiges Reibungsglied (172,173) zwischen dem Schwungrad (171) und dem Zahnrad (167). EMI6.7 Steuerhebel (161) gabelförmig ist und ein Fühlelement (162), das normalerweise in den Weg des Wagens (60) ragt, sowie ein normalerweise aus diesem Weg entferntes Arretierelement (163) aufweist.
AT32576A 1972-03-03 1976-01-19 Bremseinrichtung fur den wagenrucklauf eines schnelldruckwerks AT336931B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT32576A AT336931B (de) 1972-03-03 1976-01-19 Bremseinrichtung fur den wagenrucklauf eines schnelldruckwerks

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT182772A AT334660B (de) 1972-03-03 1972-03-03 Antriebseinrichtung fur den wagen eines schnelldruckwerkes
AT32576A AT336931B (de) 1972-03-03 1976-01-19 Bremseinrichtung fur den wagenrucklauf eines schnelldruckwerks

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA32576A ATA32576A (de) 1976-09-15
AT336931B true AT336931B (de) 1977-06-10

Family

ID=25592322

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT32576A AT336931B (de) 1972-03-03 1976-01-19 Bremseinrichtung fur den wagenrucklauf eines schnelldruckwerks

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT336931B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA32576A (de) 1976-09-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1059930B (de) Tastengesteuertes Druckwerk fuer Schreibmaschinen mit dreh- und verschiebbarem Typenzylinder
DE2634249A1 (de) Druckvorrichtung mit mehreren druckstationen
AT336931B (de) Bremseinrichtung fur den wagenrucklauf eines schnelldruckwerks
DE3232000A1 (de) Anschlagfreie druckvorrichtung
DE3341673C1 (de) Vorrichtung zum Heben und Transportieren von Farb- und Korrekturband in Schreib- und aehnlichen Maschinen
DE2021442C3 (de) Schnelldrucker
DE2166762C3 (de) Bremseinrichtung für den Wagenrücklauf eines Schnelldruckwerks
DE1253939B (de) Zeilendruckwerk
DE671168C (de) Schreibmaschine zum Erzeugen eines geraeuschschwachen Abdruckes
AT334660B (de) Antriebseinrichtung fur den wagen eines schnelldruckwerkes
DE1268629B (de) Vorrichtung zum veraenderlichen Einstellen der Anschlagstaerke von Typenhebeln in kraftangetriebenen Bueromaschinen
DE2060263A1 (de) Kettendrucker
DE2126195C3 (de) Antriebseinrichtung für den Wagen eines Schnelldruckwerks
DE2224951B2 (de) Druckwerk mit einer Vorrichtung zum Sichtbarmachen der gedruckten Zeichen in den Druckpausen
DE1436676B2 (de) Vorrichtung zur unterdrueckung einer rueckprallbewegung im antriebswerk einer kraftgetriebenen bueromaschine insbesondere schreibmaschine
DE894328C (de) Druckwerk fuer Buchungs- und aehnliche Buchhaltungsmaschinen
DE2166762A1 (de) Bremseinrichtung fuer den wagenruecklauf eines schnelldruckwerks
AT259591B (de) Vorrichtung zur Verminderung des Anschlaggeräusches von Typenträgern
DE2208823A1 (de) Druckvorrichtung
AT28023B (de) Schnellschreibmaschine.
DE2916903C3 (de) Druckwert für z.B. Büromaschinen
AT207392B (de) Zusatzeinrichtung für Schreibmaschinen
DE621361C (de) Schreibvorlagenhalter fuer Schreibmaschinen
AT68233B (de) Schreibmaschine mit Vorrichtung zur Erzeugung von Lochzeichen oder dgl.
DE502799C (de) Papierschlitten-Schaltvorrichtung fuer eine nach Art einer Schreibmaschine arbeitende Maschine zum Herstellen eines Satzes von typographischen Schriftzeichen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
REN Ceased due to non-payment of the annual fee
RZN Patent revoked