AT81957B - Umkehrsperre für Rechenmaschinen. Umkehrsperre für Rechenmaschinen. - Google Patents

Umkehrsperre für Rechenmaschinen. Umkehrsperre für Rechenmaschinen.

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AT81957B
AT81957B AT81957DA AT81957B AT 81957 B AT81957 B AT 81957B AT 81957D A AT81957D A AT 81957DA AT 81957 B AT81957 B AT 81957B
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locking
disc
crank
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Karl Viktor Rudin Karl V Rudin
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Karl Viktor Rudin Karl V Rudin
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  Umkehrsperre für Rechenmaschinen. 



   Die bisher bekannten Umkehrsperren für Rechenmaschinen, d. h. solche Sperren, die eiu Zurückdrehen der Kurbel während eines gewissen Teiles ihrer Umdrehung verhindern, bestehen gewöhnlich aus einer auf der Welle der Kurbel oder des Einsteltwerkes gelagerten und auf einem Teile ihres Umkreises gezahnten Sperrscheibe, die mit einem auf dem Gestelle gelagerten, drehbaren Sperrarme in-Eingriff steht, wobei dieser letztere federbeeinflusst ist. 



   'Eine derartige Anordnung ist in den Fig. i bis 3 der Zeichnung veranschaulicht und bezeichnet 1 die Kurbel, 2 die Welle derselben, J die Sperrscheibe und 4 den schwenkabren Sperrarm. 



   Bei der Handhabung dieses bekannten Sperrmechanismus wird der   Arm -1 bei   der Drehung der Kurbel, z. B. entgegengesetzt der Richtung der Uhrzeiger (Fig. I und 2), in Eingriff mit der linken Anschlagfläche der Scheibe 3 gebracht (Fig. 2), um sodann während der fortgesetzten Drehung der Kurbel in Eingriff mit den Sperrzähnen der Scheibe 3 zu stehen. Keine Sperrung der Scheibe 3 kann aber herbeigeführt werden, so lange die Kurbel in einer und derselben Richtung gedreht wird. Sollte man es indessen versuchen, die 
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   Diese bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, dass bei der Drehung der Kurbel ein   knackendes Geräusch   entsteht, indem der Arm   4   gegen die Zähne der   Scheibe J anschlägt-   Ausserdem werden dieselben wie auch die Kante des Armes 4 durch den dauernden Eingriff allmählich abgenutzt oder ausgeschliffen, wodurch der Eingriff beim Sperren weniger verlässlich wird. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und besteht im wesentlichen in der Anordnung einer zweckmässig auf der Welle der Kurbel angebrachten Fläche, die bei der normalen Bewegung der Kurbel in der einen oder der anderen Richtung ausser Eingriff mit einer zweiten, auf dem Gestelle der Maschine angeordneten Fläche   ist, während   der   Zurückbewegung der   Kurbel aber unmittelbar oder mittelbar in sperrenden Eingriff mit 
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 Scheibe aus einem Stück mit der Welle, es kann aber auch eine auf der   Wdlle iestgekeilte   Scheibe angewendet'werden. Die Scheibe trägt einen Ring 6, welcher els Sperrorgan für die Scheibe   5   gegenüber einem zweckmässig zentrisch zur Kurbelwelle angeordneten festen Sperrkranz o. dgl, 7 dient.

   Diese Sperrscheibe besteht aus einer   am Maschingestelle   befestigten, innen gezahnten Hülse. Der Ring 6 ist im Verhältnis zur Scheibe J beweglich und'mit einem Sperrabsatz 8 o. dgl. versehen. Dir Ring steht unter der Wirkung einer Feder 9 und kann daher an der Bewegung der Scheibe 5 nur unter Vermittlung eine, Mitnehmers teilnehmen. Letzterer besteht nach der dargestellten Ausführungsform aus einem an der Scheibe angeordneten Stift 10, der je nach der Bewegungsrichtung gegen eine von zwei auf dem Ringe 6 angeordneten Anschlagflächen 11   stösst.   Diese Flächen können beispielsweise dadurch gebildet werden, dass der Ring ausgeschnitten wird, so dass gleichzeitig mit dem Entstehen der Anschlagflächen eine Nut für den Stift 10 entsteht.

   Der Stift ist   zweckmässig auf   dem am wenigsten exzentrischen Teile der Scheibe angeordnet und befindet sich daher dem Sperransatz 8 gerade gegenüber. 
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 stand zwischen den Anschlagflächen 11 des Ringes. Diese Vorrichtung hat den Zweck, beim Anfang der Drehung der Kurbel den Sperransatz   8   des Ringes im Sperrkranz 7 frei bewegen zu können.

   Sobald aber der Stift 10 eine der Anschlagflächen 11 erreicht hat, ist der Sperransatz derart in ein Verhältnis zu dem exzentrischen Teil der Scheilbe 5 gebracht, 

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 dass der Sperransatz während der Drehung in ein und derselben Richtung frei im Sperrkranz geht (Fig-5)-
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise : In der Ruhelage der Kurbel   (Fig.   4) stützt sich der Stift 10 gewöhnlich gegen eine der Anschlagflächen 11 an, je nach der Richtung, in welcher die Kurbel während der letzten Drehung bewegt wurde. In der Lage des Stiftes nach Fig. 4 ist die Kurbel im Sinne des Uhrzeigers bewegt worden. Soll die Kurbel bei nächster Rechenoperation gleichfalls im Sinne des Uhrzeigers gedreht werden, wird der Ring 6 unmittelbar in der Bewegung der Kurbel mitgenommen. 



   Soll dagegen die Bewegung in entgegengesetzter Richtung geschehen, so bewegen sich die Scheibe 5 und der Stift 10 in der Pfeilrichtung (Fig.   4),   während der Ring 6 infolge der Wirkung 9 stillstehend bleibt. Wenn der Stift 10 inzwischen die andere Anschlagfläche 
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 (im Sinne des Uhrzeigers) zu drehen, so wird der Ring ()'unmittelbar still stehen   (Fig.   6), während die Scheibe 5 ihre Bewegung im Sinne des Uhrzeigers fortsetzt. Hierbei wird der Sperransatz zwischen den Sperrkranz 7 und den exzentrischen Teil der Scheibe 5 eingepresst, was eine sofortige Sperrung der Scheibe 5 und damit der Kurbel zur Folge hat. 



  Nur die fortgesetzte Bewegung in der entgegengesetzten Richtung wird also möglich, in welchem Falle der Stift 10 sich wieder gegen die untere Anschlagfläche (11, Fig. 6) bewegt, während welcher Bewegung der Sperransatz 8 und der exzentrischeste Teil der Scheibe 5 wieder ihre relative Lage verändern, so dass sich der Sperransatz im Sperrkranz frei bewegt. 



   Es ist ersichtlich, dass bei dieser Vorrichtung kein knackendes Geräusch bei der normalen Drehung der Kurbel entstehen kann, weil die Sperrteile nur bei der Sperrung selbst miteinander in Eingriff gelangen. 



   Diese Wirkung wird auch durch die in den Fig. I bis 3 dargestellte Modifikation 
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 In derselben Ebene wie die Scheibe 13 ist ferner auf dem Sperrarm   4   ein Ansatz o. dgl. 11 angeordnet. Die Scheibe   75   3 ist hierbei von solchem Durchmesser im Verhältnis zur Sperrscheibe   3,   dass der Arm   4   während der Drehung der Kurbel in ein und derselben Richtung ausser Eingriff mit der Zahnung der Sperrscheibe 3 gehalten wird. Wenn man aber versucht, 
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 mit der Zahnung (Fig. 3) und die Kurbel wird gesperrt. 



   PATEXT-ANSPRÜCHB : i. Umkehrsperre für Rechenmaschinen,   d   h.   selche   Sperren, die ein Zurückdrehen der Kurbel während eines gewissen Teiles ihrer Umdrehung verhindern, gekennzeichnet durch eine zweckmässig auf der Welle der Kurbel angebrachte Fläche, die bei der normalen Bewegung der Kurbel in der einen oder der anderen Richtung ausser Eingriff mit einer zweiten, auf dem Gestelle der Maschine   angeordneten Fläche steht, während   der Zurückbewegung der Kurbel aber unmittelbar oder mittelbar in sperrenden Eingriff mit genannter Fläche gelangt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i. gekennzeichnet durch eine auf der Welle der Kurbel exzentrisch angebrachte Scheibe (, die unter Vermittlung eines Sperrorgans derart mit einem zweckmässig zentrisch zur Kurbel angeordneten Sperrkranz (7) oder dgl. zusammenwirkt, dass das Sperrorgan bei Zurückführung der Kurbel während einer Umdrehung der Scheibe (Åa) und damit die Kurbel am Sperrkranz sperrt. EMI2.4 aus einem auf der Scheibe (5) beweglichen Ringe (6) besteht, der mit einem zum Eingriff mit dem Sperrkranz bestimmten Sperrabsatz o. dgl. (8) versehen ist, welcher Absatz während der Zurückbewegung der Kurbel zwischen dem exzentrischesten Teile der Scheibe (5) und dem Sperrkranz (7) festgeklemmt wird.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (5) mit einem Stift (10) o. dgl. versehen ist, der sich gegen eine von zwei auf dem Ringe angebrachten Anschlagflächen stützt und den Ring in der Bewegung der Scheibe (5) mitnimmt, zum Zwecke, den Sperrabsatz während der normalen Drehung der Kurbel in solcher Lage zum exzentrischesten Teile der Scheibe (, zu halten, dass der Sperrabsatz im Sperrkranz frei geht.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch kennzeichnet, dass der Ring () federheeinnusst ist, <Desc/Clms Page number 3> 6, Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift 1If)) auf dem am wenigsten exzentrischen Teil der Scheibe (5) angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrscheibe auf ihrem der Ruhelage der Kurbel entsprechenden Teile mit einer Aussparung. Öffnung o. dgl. zum Passieren des Sperrabsatzes des Ringes (6) versehen ist, welche Öffnung zweckmässig grösser ist, als der Abstand zwischen den Anschlagflächen des Ringes, zum Zwecke, die Drehung der Kurbel in der einen oder der anderen Richtung am Anfang der Drehung nicht zu hindern.
    8. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher zweckmässig auf der Welle der Kurbel eine teilweise an ihrer Peripherie gezahnte Sperrscheibe (3) gelagert ist, die im Eingriff mit einem auf dem Gestelle gelagerten schwenkbaren Sperrarm (4) steht, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle der Sperrscheibe (3) eine zweite besondere oder aus einem Stück mit der Sperrscheibe hergestellte Scheibe (13) gelagert ist, deren Durchmesser im Verhältnis zu demjenigen der Sperrscheibe (3) so gross ist, dass die Scheibe (13) unter Mitwirkung eines auf dem Sperrarm befindlichen Ansatzes o. dgL (14) normalerweise den Sperrarm ausser Eingriff mit der Sperrscheibe (. 3) hält.
AT81957D 1917-11-16 1918-11-08 Umkehrsperre für Rechenmaschinen. Umkehrsperre für Rechenmaschinen. AT81957B (de)

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