AT81358B - Maschinengewehreinbau für Luftfahrzeuge. Maschinengewehreinbau für Luftfahrzeuge. - Google Patents

Maschinengewehreinbau für Luftfahrzeuge. Maschinengewehreinbau für Luftfahrzeuge.

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AT81358B
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Gothaer Waggonfabrik Akt Ges G
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschinengewehreinbau für Luftfahrzeuge. 
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 dass die das Maschinengewehr tragende   Pivotgabel   auf einem geschlossenen Ring gelagert wird, der auf einem ringförmigen Unterbau drehbar ist. Der ganze Maschinengewehreinbau besteht also hierbei aus zwei Ringen, von denen der obere mittels Rollen oder Kugeln auf dem unteren feststehenden derart geführt wird. dass er von diesem weder bei der Drehbewegung noch beim Abfeuern des Maschinengewehrs abspringen kann. 



   Eine weitere bekannte   Ausführung   des   Maschinengewehreinbaues   besteht darin, dass auf dem feststehenden Ring ein verschiebbarer Wagen oder Schlitten mit kleinen Abmessungen angeordnet wird, der mittels eines entsprechenden Verbindungsstückes sich am Fussboden der Flugzeuggondelabstützt. 



   Der geschlossene Laufring hat den Nachteil eines sehr hohen Gewichtes und verhältnismässig hoher Herstellungskosten ; ausserdem muss, falls aus dem   Maschinengewehrstand   zu den übrigen Teilen der Flugzeuggondel ein Durchgang bestehen soll, dieser unterhalb des Ringes hindurchgeführt we. den, so dass also lediglich für diesen Zweck ein kleines Loch   zum Durchschlüpfen   verfügbar sein kann. 



   Die Nachteile des fahrbaren Schlittens oder Wagens bestehen darin, dass der   Rückstoss   des abgefeuerten   Maschinengewehrs   auf eine verhältnismässig kleine Basis übertragen wird. so dass die den Stoss aufnehmenden Reaktionskräfte im Unterbau   verhältnismässig   gross sind ; das zur Aufnahme dieser Reaktionskräfte nach dem Boden der Gondel geführte Gestänge behindert den   Maschinengewehrschützen   in empfindlicher Weise. Weiterhin eckt und klemmt der Schlitten oder Wagen sehr häufig infolge seiner geringen Länge, besonders wenn er mit empfindlichen Rollen als Führung versehen ist. Der Luftwiderstand solcher Wagen oder Schlitten 
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 geben werden muss. 



   Vorliegende Erfindung beseitigt die den bisherigen   Maschinengewehreinbauten anhaftenden   Nachteile und vereinigt die Vorteile der beiden Systeme. Diese Vorteile bestehen hei dem bekannten geschlossenen Ring darin, dass der Rückstoss des Maschinengewehrs auf eine breite Basis übertragen wird, also von dieser nur verhältnismässig kleine Kräfte aufgenommen zu werden brauchen. Die Führung ist eine einwandfreie und bedingt eine vollkommene Betriebssicherheit beim Herumschwenken des Ringes; durch die geschlossene Form ergibt sich die Möglichkeit zur Erzielung günstiger Luftwiderstände. 



   Mit diesen Vorteilen des geschlossenen Ringes verbindet der Gegenstand vorliegender Erfindung diejenigen des bekannten beweglichen Wagens oder Schlittens, die in seinem verhältnismässig kleinen Gewicht und den verringerten Herstellungskosten bestehen, weiterhin darin, dass zur Schaffung eines Ausganges aus dem   Schützenstand   in einen anderen Gondelraum der feststehende   Unterring   derart unterbrochen werden kann, dass der Schütze in aufrechter Stellung den Durchgang benutzen kann.

   Während aber für die bisherige Schlitten-oder Wagenanordnung es erforderlich ist. in der Bereitschaft mit einer aufklappbaren Brücke den Durchgang zu   überbrücken   und so die Kreisführung zu schliessen. kann bei dem Gegenstand vorliegender Erfindung trotz der Schaffung des freien Durchganges von einer solchen aufklappbaren Brücke Abstand genommen werden. 

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   Die Vereinigung dieser Vorteile der bekannten Systeme erfolgt gemäss der Erfindung dadurch, dass man an Stelle des geschlossenen beweglichen Ringes ein   grösseres     Bogenstück   desselben,   zweckmässig   einen Halbring, verwendet. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht. 



   Fig. i ist eine Draufsicht. 



   Fig. 2 ein Schnitt nach A-B der Fig. I. 



   Der dargestellte Halbring wird in derselben Weise hergestellt wie der bisher übliche Vollring. Es ist hierbei   zweckmässig,   die Halbringe nicht einzeln zu   fabrizieren,   sondern in Gestalt eines Vollringes, welcher, nachdem er fertig gearbeitet, abgedreht und sauber verputzt ist, entzwei geschnitten wird und so zwei Hälften bildet, von denen jede für sich in ein Flugzeug eingebaut werden kann. 



   Bei dem dargestellten.   Ausführungsbeispiel   besteht der Halbring aus mehreren verleimten Holzlamellen, kann jedoch auch in irgendeiner anderen. Form und aus anderem Material hergestellt werden. 



   Die Führung des Halbringes erfolgt in derselben Weise wie bei dem bisherigen Vollring unter Verwendung senkrechter und wagrechter Führungsrollen (vgl. Fig. 2). Die Verteilung 
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 gang, der die Verbindung zwischen dem Schützenstand und einem anderen Gondelteil vermittelt, Rücksicht genommen ist. dass also die Rollen den beweglichen Ring trotz der Durchbrechung des festen Ringes in jeder Lage einwandfrei und sicher führen. 



   Statt des Halbringes kann auch ein grösseres oder kleineres Bogenstück Verwendung finden, vorausgesetzt, dass hierdurch die Vereinigung der oben gekennzeichneten Vorteile des bisher bekannten Vollringes und der ebenfalls bekannten Schlitten-oder Wagenanordnung nicht beeinträchtigt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
I. Maschinengewehreinbau für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass als Träger des schwenkbaren Maschinengewehrs ein grösserer Ringbogen, zweckmässig ein Halbring, verwendet wird. der in der bisher   üblichen Weise   auf einem festen ringförmigen Unterbau Führung erhält.

Claims (1)

  1. 2. Maschinengewehreinbau nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine solche Verteilung der Führungsrollen an dem beweglichen Ringbogen, dass die Rollen den letzteren trotz der als Durchgang dienenden Durchbrechung des ringförmigen Unterbaues in jeder Lage ein- wandfrei und sicher führen.
AT81358D 1917-11-15 1918-05-10 Maschinengewehreinbau für Luftfahrzeuge. Maschinengewehreinbau für Luftfahrzeuge. AT81358B (de)

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