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Anlaufrad für Flugzeuge.
Die gegenwärtig in Verwendung stehenden Anlaufräder für Flugzeuge, die entweder aus Metall oder aus Holz hergestellt sind und deren Seitenflächen durch die Speichen überdeckende Leinwandscheiben abgeschlossen sind, haben einerseits den Nachteil, dass sie entweder wegen des verwendeten Materiales oder wegen der Konstruktionsweise zu schwer sind, andererseits bieten die aus Gewebe bestehenden Deckflächen keinerlei Widerstand, werden insbesondere beim Landen leicht gerissen und können durch Umwickeln um die Hindernisse, wie Gestrüpp oder dgl., den Flieger in Gefahr bringen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Anlaufrad, bei welchem die vorgenannten Nachteile dadurch beseitigt sind, dass das Rad ganz aus Holz so zusammengebaut ist, dass es neben geringstmöglichen Gewicht bedeutende Widerstandsfähigkeit besitzt.
Zu diesem Zwecke ist das Rad mit Ausnahme der ausgebuchsten Holznabe aus gebogenem Holze und aus Furnierblättern gebildet, die das eigentliche, aus Holzringen und Speichen bestehende Rad beiderseits abdecken, ferner zur Bildung von Versteifungsrippen zwischen Felgenkranz und Nabe sowie zum Ersatz der bisher aus Gewebe bestehenden Abdeckungsscheiben benutzt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein derartiges Anlaufrad im Schnitt, mit daran angebrachten Luft ! aufreifen.
Die Nabe a, welche mit den Lagerbüchsen b für die Radachse versehen ist. trägt j zwischen einer Schulter (, und einem aufgeschobenen Passring cl einen Ring f aus gebogenem Holz, der durch radiale, die Speichen bildende Holzstäbe g mit einem einen Teil der Felge bildenden Ring h aus gebogenem Holze verbunden ist. Die Speichen und deren Zwischenräume sind beiderseits durch Furnierscheiben i überdeckt, die vorteilhaft mit Durchstechungen versehen und am inneren Rande zwischen den Ringen c, f bzw. d, f, am ausseren Rande zwischen dem Felgenring h und beiderseits desselben aufgelegten, die Felge ergänzenden Ringen k aus gebogenem Holz eingespannt sind.
Zwischen diesen Ringen k und der Nabe a srnd radial angeordnete, senkrecht zsr Radmittelebene gestellte, vorteilhaft durchbrochenen Versteifungsrippen m eingestellt, die
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deckung'ìscheibon 11, tragen, welche die Seitenflächen des Rades bilden und einerseits M der Nabe a andererseits an den Felgenringen k befestigt sind.
Das derart zusammengebaute Anlaufrad ist in üblicher Weise mit dem Luftlaufreifen ausgerüstet, der mitez der gebräuchlichen Luftpumpe aufgepumpt werden kann, zu welchem Zwecke eine der Abdeckungsscheiben mit einer durch eine eingelegte verdleh- und feststellbaren Hatten abzuschliessenden Öffnung versehen ist, um den an das Luftventil anzusetzenden chuch der Luftpumpe einführen und nach dem Aufpumpen wieder abnehmen zu können.
Zufolge der Profilierung des dreiteiligen Felgenkranzes kann das Rad ohne Luftlaui- reifen auch als Seilscheibe Verwendung rinden.
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