AT78184B - Kanalmuffelofen zum Brennen keramischer Gegenstände und zum Glühen von Metallen, chemischen und anderen Stoffen. - Google Patents
Kanalmuffelofen zum Brennen keramischer Gegenstände und zum Glühen von Metallen, chemischen und anderen Stoffen.Info
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Description
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Kanalmuffelofen zum Brennen keramischer Gegenstände und zum Glühen von Metallen, chemischen und anderen Stoffen.
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anderen Stoffen im stetigen Betrieb.
Bei den bekannten Ofen dieser Art ist es schwierig, eine gleichmässige Temperatur in der ganzen Höhe der Brennkammer zu erzielen, da die mit zu erwärmende Masse der Wagenoberteile einen grossen Teil der zugeführten Wärme Nach der Erfindung wird bei derartigen Ofen eine möglichst gleichmässige, starke und rasche Erhitzung dadurch eireicht, dass die untersten Heizkanäle mit dem grössten, die mittleren mit einem kleineren und die unter dem Gewölbe
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deutung ist. als das Gewicht der Sohle unter Umständen ebenso gross sein kann wie das des gesamten Brenngutes.
Die mittleren Kanäle dienen der eigentlichen Erwärmung des Brenngutes, während die durch die verhältnismässig kleinen, an der Gewölbedecke befirdlichen Kanäle er-
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Die den Kanalofen in seiner ganzen Linge durchziehenden regelbaren Kanäle sind in den Zeichnungen mit 1, 2, 3 bezeichnet. Von ihnen haben die beiden untersten Kanäle 1 den grössten, die mittleren Kanäle 2 einen kleineren, und die unter dem Gewölbe 4 liegenden Heizkanäle 3 den geringsten Querschnitt.
Die Beheizung des Ofens soll im vorliegenden Falle mittels Gas erfolgen, das von einem abseits stehenden, in der Zeichnung nicht gezeigten Generator beliebiger Bauart erzeugt wird.
Statt der Gasfeuerung kann jedoch auch Halbgas-oder Ölheizung verwendet werden.
Die Zuführung des Brennstoffes zu den Kanälen 1, 2,3 erfolgt ungefähr in der Mitte des Ofens durch Zuleitungskanälè 5, 6,7, deren Querschnitte entsprechend denen der Kanäle 1, 2,3
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das im Ofen allmählich nach hinten bewegte Brenngut, wobei sie stark vorgewärmt wird. Dadurch ergibt sich eine sparsame, rauchlose Verbrennung bei möglichst hoher Temperaturentwicklung.
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unterbrochen, durch welche die von hinten durch die Kanäle 1, 2, 3 strömende Luft gezwungen wird, aus'diesen in einen die verschiedenen Kühlluftströme mischenden Sammelkanal 16 und aus diesem durch im Mauerwerk liegende, durch Verschlussorgane 17, 18, 19 regelbare Kanäle 20, 21, 22 zur Verbrennungsstelle zu ziehen.
Die Verbrennungsgase ziehen, ohne mit dem Brenngut in Berührung zu kommen, durch die als Heizkanäle dienenden vorderen Teile der Kanäle 1, 2, 3, wobei ihre Bewegung ebenso wie diejenige der Verbrennungsluft durch den Zug eines Schornsteines oder auch durch einen Ventilator erfolgt. Die Abgase können gegebenenfalls zu Trocken-oder anderen Zwecken weiter verwendet werden.
Der zwischen den Trennungswänden 14, 15 befindliche Teil des Ofens bildet die Beharrungszone, d. h. in diesem Teil erfolgt weder eine Steigerung der Temperatur des Brenngutes, noch eine Kühlung. Diese Zone veranlasst einen Ausgleich der Hitze im Brenngut und trägt zugleich zur Erzielung eines gleichmässigen Brandes bei. Sollte der Ofen im unteren oder oberen Teil zu heiss gehen, so wird durch Betätigung der Absperrvorrichtungen 8, 9, 10 die Brennstoffzufuhr verringert oder ganz abgestellt und nur die in der Kühlzone vorgewärmte Luft durch die Heizkanäle 1, 2,3 gelassen. Ferner kann man durch Regelvorrichtungen (z. B. Schieber) 23, 24. 25 die Heizkanäle 1, 2, 3 ganz oder teilweise ausschalten.
Um auch bei kürzeren Ofen eine genügende Kühlung zu erreichen, kann man kurz vor dem Ende des Ofens einen leichten (in der Zeichnung nicht dargestellten) Hilfsschornstein vorsehen, durch den die überschüssige Wärme abgesaugt werden kann. Der Hilfsschornstein steht auf einem Kanal, der auf dem Ofen angeordnet ist und mit diesem durch regelbare, in beliebiger Anzahl angebrachte Öffnungen verbunden ist. Die Absaugung der überflüssigen Waime kann natürlich auch durch einen Ventilator erfolgen, was namentlich dann, wenn man diese Wärme noch weiter ausnutzen will, in Frage kommt.
Die Kanäle 1, 2, 3 selbst können glatt durchlaufen oder in bekannter Weise mit eingebauten Widerständen versehen sein, die den Heizgasen einen schlangenförmigen Weg vorschreiben.
Übrigens können statt der sechs Kanäle natürlich auch mehr oder weniger verwendet werden.
Die Kanäle können durch aus dem Ofenmauerwerk herausragende Steine 26 gebildet werden, gegen welche Falzplatten 27 anliegen, die mit Mörtel gedichtet sind (Fig. 3) oder zwischen welchen entsprechende Falzplatten gespannt sind. Auch können besondere Formsteine 28 (Fig. 2) zur Herstellung der Kanäle Verwendung finden. In beiden Fällen sind bei den gezeichneten Ausführungsbeispielen die gegen den Innenraum des Ofens gerichteten Wandflächen der Kanäle (bei Fig. 2 die Flächen la, 2a, 3a, bei Fig. 3 die Platten 27) so geneigt bzw. gekrümmt, dass sie die den Kanälen entströmende Hitze möglichst nach Mitte des Ofenquerscbnittes, bzw. unter die Wagensohle 29 leiten.
Diese Wirkung kann ncch dadurch erhöht werden, dass zwischen den einzelnen Kanälen geeignet gestaltete Formsteine 30 (Fig. 2) angeordnet werden, welche die Hitze an die gewünschten Stellen lenken helfen.
Die bewegliche Sohle des Ofens besteht aus Wagen 31, die von Hand oder motorisch fortbewegt werden und mit einer Eisenplatte 32 abgedeckt sind. Die abgebogenen Randteile der letít, ren gleifen in bekannter Weise in eine darunter hängende, im Mauerwerk des Ofens ge- hgerte Sandrinne 33, um den, Ofen nach unten luftdicht abzuschliessen. Die Eisenplatte 32 ist zur Vermeidung von starken Wärmeverlusten durch unerwünschte Übertragung von Wärme an die Eisenteile der Wagen 31 mit einer feuerfesten Auflage 34 abgedeckt, auf der Schamotte- böcke 35 stehen, die in Zwischenräumen gelagerte Schamotteplatten 29 als die Unterhitze gut durchlassende Unterlage für das Brenngut tragen,
das auf diese Weise in der Hauptsache ohne
Verwendung von eisernen Körben oder besonderen Kapseln auf den Wagen gestellt werden
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1. Kanalmuffelofen zum Brennen keramischer Gegenstände und zum Glühen von Metallen, chemischen und anderen Stoffen mit mehreren an oder in den Wandungen liegenden regelbaren, Heiz- oder Kühllängskanälen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer gleichmässigen Erhitzung des Brennraumes die den Ofen durchziehenden Längsheizkaräle verschieden grossen Querschnitt haben, derart, dass die untersten Kanäle (1) den grössten, die mittleren Kanäle (2) einen geringeren und die unter dem Gewölbe (4) liegenden Kanäle (3) den geringsten Querschnitt haben.
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Claims (1)
- heizbar sind.3. Kanalofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nach dem Innern des Ofens gerichteten Wandflächen (1a, 2a, 3a) der mit verschieden grossen Querschnitten ausgeführten Heizkanäle (1, 2, 3) in zwei Gruppen angeordnet sind, derait, dass die Flächen der einen Gruppe (la) um eine unter der Wagensohle liegende Achse gekrümmt oder in spitzen Winkeln gegen die Wagensohle geneigt sind, während die Wandflächen der anderen Gruppe (2a, 3a) um die Längsachse des Ofenraumes gekrümmt oder in einem rechten oder spitzen Winkel gegeneinander geneigt sind. EMI3.3 EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> kann.Die die Eisenplatte 32 abdeckende feuerfeste Auflage 34 besteht aus Formsteinen (Fig. 2 und 4), die einen oder mehrere zusammenhängende isolierende Hohlräume 36 einschliessen.In dem Brennkanal des Kanalofena kann man auch zwei oder mehr Wagenreihen nebeneinander laufen lassen. Bei dieser Ausführung mussnatürlich zwisehen jeder Wagenrele ein Heizkanal liegen. EMI4.1 t. Kanalmuffelofen zum Brennen keramischer Gegenstände und zum Glühen von Metallen, chemischen und anderen Stoffen mit mehreren an oder in den Wandungen liegenden regelbaren, Heiz- oder Kühllängskanälen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung einer gleichmässigen Erhitzung des Brennraumes die den Ofen durchziehenden Längsheizkaräle verschieden grossen Querschnitt haben, derart, dass die untersten Kanäle (1) den grössten, die mittleren Kanäle (2) einen geringeren und die unter dem Gewölbe (4) liegenden Kanäle (3) den geringsten Querschnitt haben.2. Kanalmuffelofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit von unten nach oben kleiner werdenden Querschnitten ausgeführten Heizkanäle (1, 2, 3) gesondert beheizbar sind.3. Kanalofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die nach dem Innern des Ofens gerichteten Wandfächen (la, 2a, 3a) der mit verschieden grossen Querschnitten ausgeführten Heizkanäle (1, 2, 3) in zwei Gruppen angeordnet sind, derart, dass die Flächen der einen Gruppe (la) um eine unter der Wagensohle liegende Achse gekrümmt oder in spitzen Winkeln gegen die Wagensohle geneigt sind, während die Wandflächen der anderen Gruppe (2a, 3a) um die Längsachse des Ofenraumes gekrümmt oder in einem rechten oder spitzen Winkel gegeneinander geneigt sind.4. Kanalofen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Heizkanälen (1, 2, 3) Formsteine (26) eingeschaltet sind, die den im Anspruch 3 angegebenen Bedingungen entsprechend gewölbte oder geneigte Begrenzungsflächen für den Ofenraum aufweisen.5. Kanalmuffelofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ver meidung von Wärmeverlusten nach den Eisenteilen der Wagen (31) hin die diese schützerde Schamotteauflage (34) aus Folmsteinen gebildet ist, die einen oder mehrere zusammenhängende Hohlräume (36) einschliessen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.6. Kanalmuffelofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die in oder an den Wandungen der Kühlzone liegenden Kühlkanäle (1, 2, 3) mit von unten nach oben zu kleiner werdenden Querschnitten ausgeführt sind, wobei die Kühlkanäle vor der Brennzone in einen Sammelkanal (16) münden, aus welchem nach Mischung der verschieden heissen Kühl- luftströme die Verbrennungsluft den verschiedenen Verbrennungsstellen zugeführt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1433884B1 (de) * | 1964-10-28 | 1970-07-09 | Johnson Brothers Hanley Ltd | Transportvorrichtung |
-
1916
- 1916-08-29 AT AT78184D patent/AT78184B/de active
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