AT76755B - Umsteuerungsvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mit elektrischer Zündung. - Google Patents

Umsteuerungsvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mit elektrischer Zündung.

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AT76755B
AT76755B AT76755DA AT76755B AT 76755 B AT76755 B AT 76755B AT 76755D A AT76755D A AT 76755DA AT 76755 B AT76755 B AT 76755B
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Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 wird der Block durch die Fliehkraft entweder gegen einen am Schwungrad fest angebrachten   Anschlag 18 oder   gegen den Ansatz 2 gedruckt gehalten.   während   des normalen Ganges, z. B. nach   vorwärts, erhält   die Maschine ihre gewöhnlichen Zündungen von dem durch den Ansatz 2 betätigten beweglichen Kontakt 4. Bei normalen oder sogar verhältnismässig geringen Geschwindigkeiten bis auf etwa 300   Drehungen herab, wird   der Block durch die Fliehkraft aussen gehalten.

   Soll die Drehrichtung umgekehrt werden, so wird der einen GriS bildende Arm des Hebels 6 gegen den Regelungsarm geschwenkt, der dann rasch in die   entgegengesetzte Zündlage   gedreht wird, d. h. in die Stellung, die der, Arm bei   Rück-     wärtadrehung   einnehmen soll. Bei dieser Drehung des Hebels 6 wird der Riegel 9 freigegeben und durch die Feder 11 nach aussen   geführt.   Wird der Hebel 6 unmittelbar danach losgelassen, so kehrt er nicht in seine frühere Stellung   zurück,   sondern bleibt an dem unteren Ende des aus dem Riegel herausragenden Armes 10 stehen. Die folgenden Drehungen des Schwungrades bewirken somit keine Zündungen, weil der am Hebel 6 angebrachte Kontakt 5 des Stromschalters ausser   Tätigkeit gebracht   ist.

   Die Geschwindigkeit des Schwungrades wird daher sehr   sehne) !   verfingert. Der Einfluss der Fliehkraft auf den Block 14 nimmt ab und dieser wird bei einer gewissen vorbestimmten Geschwindigkeit des Rades durch die Federn 16 nach   innen   gegen die Nabe geführt. Dabei trifft der am Block angebrachte Nocken 79 den nach oben gerichteten Stift   7. 2 am Riegel   und schiebt diesen zurück. Der Hebel 6   wird dadurch freigegeben, so dass   der   Stromschalter   4, 5 wieder in Tätigkeit kommt und die   Zündungen   bei der entgegengesetztel) Stellung des Regelungsarmes einsetzen ; die erste Zündung in der alten Drehrichtung   der Maschine   erfolgt somit zu früh, so dass ihre Drehrichtung gewechselt wird.

   Der Vorgang ist derselbe beim Übergang von der Rückwärts- zur Vorwärtsdrehung. 



   Dadurch, dass der Ansatz 2, wie gezeigt, weit vom Mittelpunkt des Schwungrades angeordnet ist, kann der Zeitpunkt der Zündungen viel   genauer einschalten werden, als wenn   dieser Ansatz an der Nabe des Schwungrades   angebracht wäre.   



   Bei der in Fig. 4 bis 9 gezeigten Ausführungsform besteht der auf der unteren Seite des 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
   unterbrochen. Es kann   aber auch irgend eine andere geeignete Anordnung für denselben Zweck verwendet werden. An der zweiten Kontaktschiene der Dose 21 liegt ein unter   Federe irkumj   stehender   Kontakt 29,   der in einer im Regelungsarm 3 fest angebrachten, aber davon isolierten Führung 30 gleitet, die auf die obere Seite des Armes 3 reicht und dort mit einem ähnlichem 
 EMI2.4 
 versehenen Schleifringe 33 an der unteren Seite des Schwungrades schleift.

   Zwischen der dreh baren Dose 21 und einem geeigneten Teil des Regelungsarmes ist eine Feder 34 eingespannt welche die Dose in einer   bestimmten   Mittellage zu halten sucht, die aber deren Drehung   um   einen Winkel in beiden Richtungen gestattet. Auf der unteren Seite des   Regelungsarmes J '   ein von der Dose 21 umschlossener, zweiarmiger Hebel 35 angebracht, der zweckmässig als   Ri) L ;   
 EMI2.5 
 Zapfen J6 gelagert ist. Der eine Arm des Hebels ist auf der Unterseite mit einem Ansatz 37 vetsehen, der für gewohnlich gerade über einem segmentförmigen Ansatz 38 im Boden der   De"     liegt und darauf   ruht. Der Hebel 35 steht derart unter der Einwirkung einer Feder 39, dass der Ansatz J7 stets nach unten gegen den Boden der Dose gedrückt ist.

   Am zweiten Arm des Hebels 35 liegt ein nach oben gerichteter, im Arme 3 verschiebbarer Knopf 40. der für gewöhnlich,   wie 11\   Fig. 6 gezeigt, hoch gehalten wird. 



   Die Dose   21 ist auf tier   Unterseite mit einem Arm 41 ausgestattet, der an seinem äusseren Ende eine Rolle 42 trägt. Unter dem Regelungsarm 3 ist. beispielsweise an dem oberen Lapel ein Bogen 43 mit regelbaren Stellvorrichtungen, z. B. Stellschrauben 44, an den Enden fest 
 EMI2.6 
 

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 EMI3.1 
 Knopfes 40 gehalten. Soll die Drehrichtung des Schwungrades umgekehrt werden, so wird nur der Regelungshebel 3 in die entgegengesetzte Endlage gebracht, d. h. in die strichpunktierte 
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 wird der Hebel 35 derartig geschwenkt, dass der Ansatz 37 vor das eine Ende des Ansatzes 38   l1enmtergebracht   wird und dadurch die   Zurückdrehung   der Dose verhindert.

   Die eine oder beide   Kontaktschienen   22,23 werden dadurch ausser Berührung mit den an ihnen anliegenden Kontaktstücken 25, 29 geführt, so dass der Stromkreis unterbrochen wird. Die folgenden Drehungen des Schwungrades bewirken keine Zündungen, weshalb die Geschwindigkeit des Schwungrades 
 EMI3.3 
   gefühlt wird,   d. h. in die in Fig. 9 dargestellte Stellung. In dieser Stellung trifft, er auf den Knopf   40   und drückt ihn nach unten, wodurch der Hebel 35 um seinen Zapfen 36 geschwenkt wird. so dass der Ansatz 37 am Hebel ausser Eingriff mit dem Ansatz 38 im Boden der Dose tritt. Der 
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 Drehrichtung des Schwungrades erfolgt zu früh, so dass die Drehrichtung gewechselt wird.

   Das   \ lihalten w ird   natürlich dasselbe beim Übergang von rückwärts nach vorwärts, wenn der Hebel 41 mit der Dose 21 durch den Ansatz 46 in entgegengesetzter Richtung gedreht und auf dieselbe Weise durch den Ansatz 37 festgestellt wird, der in diesem Falle mit dem entgegengesetzten Ende oder Rande des Ansatzes 38 zusammenwirkt. 



   Die Umsteueiungsvorrichtung kann für die meisten Zweitaktmaschilten und mit einigen, 
 EMI3.5 
   ktafnnaschuien benutzt werden, ucd zwar   auch dann, wenn der Strom durch eine Magnet- undmaschine oder einen ähnlichen Stromerzeuger erzeugt wird. PATENT   ANSPRÜCHE   : 
 EMI3.6 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
    5, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromschalter aus einer auf einem Zapfen (20) am Regelungshebel (3) drehbar befestigten zylindrischen Dose (21) besteht, die an ihrem Umfange mit zwei untereinander leitend verbundenen Kontakt. EMI4.2 derartig zusammenwirkt, dass beim Umstellen des Regelungehebels dieser Ansatz den Hebel (41) und damit die Dose (21) dreht, so dass der Stromkreis an der einen oder beiden Kontakt- schienen (22, 23) unterbrochen wird, in welcher Stellung die Dose durch eine geeignete Sperrvornchtung festgehalten wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung für den Stromschalter aus einem auf dem Boden der Dose (21) angebrachten, segmentförmigen Ansatz (38) besteht, an dessen Oberseite ein Ansatz oder ein Vorsprung (37) an dem einen Arm eines am Regelungshebel (3) gelagelten, unter Federwirkung stehenden, zweiarmigen Hebels (35) anliegt, in dessen zweiten Arm ein im Regelungshebel (3) verschiebbarer Knopf (40) oder dgl.
    eingreift, zum Zwecke, dass beim Drehen der Dose der Ansatz (37) am Hebel (3/)) vor das eine oder das andere Ende des Ansatzes (38) in der Dose geführt werden und diese gesperrt halten kann, bis der Fliehkraftregler (49 infolge der verringerten Geschwindigkeit auf den Knopf (sua) trifft und diesen herunterdrückt, wodurch die Sperrvorrichtung (35, 37, 38) für den Stromschalter ausgerückt wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der durch Fliehkraft betätigte Regler aus einem auf einem Zapfen (50) an der Unterseite des Schwungrades (1) gelagerten. unter Federwirkung stehenden, zweiarmigen Hebel (49) besteht, der mit Stellschrauben (52, 53) versehen ist, die seine beiden Endlagen bestimmen.
AT76755D 1917-04-06 1917-04-06 Umsteuerungsvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen mit elektrischer Zündung. AT76755B (de)

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