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wird der Block durch die Fliehkraft entweder gegen einen am Schwungrad fest angebrachten Anschlag 18 oder gegen den Ansatz 2 gedruckt gehalten. während des normalen Ganges, z. B. nach vorwärts, erhält die Maschine ihre gewöhnlichen Zündungen von dem durch den Ansatz 2 betätigten beweglichen Kontakt 4. Bei normalen oder sogar verhältnismässig geringen Geschwindigkeiten bis auf etwa 300 Drehungen herab, wird der Block durch die Fliehkraft aussen gehalten.
Soll die Drehrichtung umgekehrt werden, so wird der einen GriS bildende Arm des Hebels 6 gegen den Regelungsarm geschwenkt, der dann rasch in die entgegengesetzte Zündlage gedreht wird, d. h. in die Stellung, die der, Arm bei Rück- wärtadrehung einnehmen soll. Bei dieser Drehung des Hebels 6 wird der Riegel 9 freigegeben und durch die Feder 11 nach aussen geführt. Wird der Hebel 6 unmittelbar danach losgelassen, so kehrt er nicht in seine frühere Stellung zurück, sondern bleibt an dem unteren Ende des aus dem Riegel herausragenden Armes 10 stehen. Die folgenden Drehungen des Schwungrades bewirken somit keine Zündungen, weil der am Hebel 6 angebrachte Kontakt 5 des Stromschalters ausser Tätigkeit gebracht ist.
Die Geschwindigkeit des Schwungrades wird daher sehr sehne) ! verfingert. Der Einfluss der Fliehkraft auf den Block 14 nimmt ab und dieser wird bei einer gewissen vorbestimmten Geschwindigkeit des Rades durch die Federn 16 nach innen gegen die Nabe geführt. Dabei trifft der am Block angebrachte Nocken 79 den nach oben gerichteten Stift 7. 2 am Riegel und schiebt diesen zurück. Der Hebel 6 wird dadurch freigegeben, so dass der Stromschalter 4, 5 wieder in Tätigkeit kommt und die Zündungen bei der entgegengesetztel) Stellung des Regelungsarmes einsetzen ; die erste Zündung in der alten Drehrichtung der Maschine erfolgt somit zu früh, so dass ihre Drehrichtung gewechselt wird.
Der Vorgang ist derselbe beim Übergang von der Rückwärts- zur Vorwärtsdrehung.
Dadurch, dass der Ansatz 2, wie gezeigt, weit vom Mittelpunkt des Schwungrades angeordnet ist, kann der Zeitpunkt der Zündungen viel genauer einschalten werden, als wenn dieser Ansatz an der Nabe des Schwungrades angebracht wäre.
Bei der in Fig. 4 bis 9 gezeigten Ausführungsform besteht der auf der unteren Seite des
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unterbrochen. Es kann aber auch irgend eine andere geeignete Anordnung für denselben Zweck verwendet werden. An der zweiten Kontaktschiene der Dose 21 liegt ein unter Federe irkumj stehender Kontakt 29, der in einer im Regelungsarm 3 fest angebrachten, aber davon isolierten Führung 30 gleitet, die auf die obere Seite des Armes 3 reicht und dort mit einem ähnlichem
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versehenen Schleifringe 33 an der unteren Seite des Schwungrades schleift.
Zwischen der dreh baren Dose 21 und einem geeigneten Teil des Regelungsarmes ist eine Feder 34 eingespannt welche die Dose in einer bestimmten Mittellage zu halten sucht, die aber deren Drehung um einen Winkel in beiden Richtungen gestattet. Auf der unteren Seite des Regelungsarmes J ' ein von der Dose 21 umschlossener, zweiarmiger Hebel 35 angebracht, der zweckmässig als Ri) L ;
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Zapfen J6 gelagert ist. Der eine Arm des Hebels ist auf der Unterseite mit einem Ansatz 37 vetsehen, der für gewohnlich gerade über einem segmentförmigen Ansatz 38 im Boden der De" liegt und darauf ruht. Der Hebel 35 steht derart unter der Einwirkung einer Feder 39, dass der Ansatz J7 stets nach unten gegen den Boden der Dose gedrückt ist.
Am zweiten Arm des Hebels 35 liegt ein nach oben gerichteter, im Arme 3 verschiebbarer Knopf 40. der für gewöhnlich, wie 11\ Fig. 6 gezeigt, hoch gehalten wird.
Die Dose 21 ist auf tier Unterseite mit einem Arm 41 ausgestattet, der an seinem äusseren Ende eine Rolle 42 trägt. Unter dem Regelungsarm 3 ist. beispielsweise an dem oberen Lapel ein Bogen 43 mit regelbaren Stellvorrichtungen, z. B. Stellschrauben 44, an den Enden fest
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Knopfes 40 gehalten. Soll die Drehrichtung des Schwungrades umgekehrt werden, so wird nur der Regelungshebel 3 in die entgegengesetzte Endlage gebracht, d. h. in die strichpunktierte
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wird der Hebel 35 derartig geschwenkt, dass der Ansatz 37 vor das eine Ende des Ansatzes 38 l1enmtergebracht wird und dadurch die Zurückdrehung der Dose verhindert.
Die eine oder beide Kontaktschienen 22,23 werden dadurch ausser Berührung mit den an ihnen anliegenden Kontaktstücken 25, 29 geführt, so dass der Stromkreis unterbrochen wird. Die folgenden Drehungen des Schwungrades bewirken keine Zündungen, weshalb die Geschwindigkeit des Schwungrades
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gefühlt wird, d. h. in die in Fig. 9 dargestellte Stellung. In dieser Stellung trifft, er auf den Knopf 40 und drückt ihn nach unten, wodurch der Hebel 35 um seinen Zapfen 36 geschwenkt wird. so dass der Ansatz 37 am Hebel ausser Eingriff mit dem Ansatz 38 im Boden der Dose tritt. Der
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Drehrichtung des Schwungrades erfolgt zu früh, so dass die Drehrichtung gewechselt wird.
Das \ lihalten w ird natürlich dasselbe beim Übergang von rückwärts nach vorwärts, wenn der Hebel 41 mit der Dose 21 durch den Ansatz 46 in entgegengesetzter Richtung gedreht und auf dieselbe Weise durch den Ansatz 37 festgestellt wird, der in diesem Falle mit dem entgegengesetzten Ende oder Rande des Ansatzes 38 zusammenwirkt.
Die Umsteueiungsvorrichtung kann für die meisten Zweitaktmaschilten und mit einigen,
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ktafnnaschuien benutzt werden, ucd zwar auch dann, wenn der Strom durch eine Magnet- undmaschine oder einen ähnlichen Stromerzeuger erzeugt wird. PATENT ANSPRÜCHE :
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