DE459236C - Kombinierte Zuend- und Beleuchtungsvorrichtung als Schwungradmagnetmaschine fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Kombinierte Zuend- und Beleuchtungsvorrichtung als Schwungradmagnetmaschine fuer Brennkraftmaschinen

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DE459236C
DE459236C DEV22871D DEV0022871D DE459236C DE 459236 C DE459236 C DE 459236C DE V22871 D DEV22871 D DE V22871D DE V0022871 D DEV0022871 D DE V0022871D DE 459236 C DE459236 C DE 459236C
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DE
Germany
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flywheel
lighting device
combined ignition
commutator
brush
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DEV22871D
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/12Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
    • H02K21/22Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating around the armatures, e.g. flywheel magnetos
    • H02K21/222Flywheel magnetos
    • H02K21/225Flywheel magnetos having I-shaped, E-shaped or similarly shaped armature cores

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Kombinierte Zünd- und Beleuchtungsvorrichtung als Schwungradmagnetmaschine für Brennkraftmaschinen. Die Erfindung betrifft kombinierte Zünd-und Beleuchtungsvorrichtungen für Verbrennungskraftmaschinen, bei denen der Anker auf einem feststehenden Teile angeordnet und von im Schwungrade der Maschine liegenden Magneten umgeben ist. Gewöhnlich ist ein U-förmiger Anker vorhanden, dessen Schenkel die Spulen für Beleuchtunszwecke tragen, während der mittlere Steg die Zündspulen trägt und der Kontaktunterbrecher zwischen den freien Enden der Schenkel liegt. Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung einer Bauart, bei der die Beleuchtungsspulen zum Laden eines Sammlers benutzt werden können, während gleichzeitig eine kleine und gedrungene Vorrichtung mit wesentlichen Teilen beibehalten wird und für letztere reichlich Raum bei bequemer Zusammenbauinöglichkeit vorhanden ist.
  • Gemäß der Erfindung ist der Kontaktunterbrecher für den Magneten an einer Seite des Schwungrades und der zum Gleichrichten des dein Beleuchtungs- und Ladestromkreise zugeführten Stromes dienende Kommutator an der anderen Seite des Schwungrades gelagert, während die Kommutatorbürste an einem Deckel angeordnet sein kann, der das ganze Schwungrad einschließt und mit einer Platte in Eingriff kommen kann, die den Kontaktunterbrecher und den Anker trägt.
  • Auf diese Weise kann ein von allen vorhandenen Teilen unbehelligter Kommutator reichlicher Größe benutzt werden, der leicht zugänglich ist, und es besteht weder beim Zusammenbau noch während der Untersuchung irgendeine Gefahr der Beschädigung der Kommutatorbürste.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Abb. I ist die Ansicht des Schwungrades bei abgenommenem Deckel.
  • Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. I bei aufgesetztem Deckel.
  • Abb. 3 veranschaulicht einen Teilschnitt und zeigt eine Einrichtung zur richtigen Gegenüberstellung des Deckels und der Ankerplatte, und Abb. 4 ist ein Schaltschema des Beleuchtungs- und Ladesystems.
  • Auf der Außenfläche 4 und rund um die Befestigungsmutter 5 des die Feldmagnete 3 tragenden Schwungrades 2 herum ist ein Ring 6 aus Isoliermaterial angeordnet, der durch Druckschrauben 7 befestigt sein kann, die durch im Abstande voneinander angeordnete Ansätze 8 hindurchgehen. In der Fläche dieses Ringes 6 aus Isoliermaterial ist eine ringförmige Ausnehmung 9 vorgesehen, die zwei flache Kommutatorsegmente Io und II aufnimmt. Diese Segmente passen in die Ausnehmung und sind an ihren benachbarten Enden durch Streifen I2 aus Isoliermaterial getrennt. Das bevorzugte Herstellungsverfahren besteht darin, die Kommutatorsegmente in das Isoliermaterial einzuformen.
  • Der Deckel I3, der das Schwungrad einschließt und aus gesponnenem Metall bestehen kann, greift um die Kante einer den Anker I5 tragenden kreisförmigen Platte I4 herum und ist außerdem mit Arretierungen zur Verhinderung einer Winkelbewegung versehen. Diese Arretierungen können von Ansätzen I6 gebildet werden, die an den Deckel I3 angenietet sind und in entsprechende Aussparungen I7 des Randes der Platte I4 eingreifen.
  • Die Bürste I8 ist im Deckel I3 so gelagert, daß sie an den Flächen der Kommutatorsegmente Io und II anliegt. Sie liegt in einem Gehäuse I9, welches mit isolierenden Büchsen 2o und 2I versehen ist, von denen sich je eine an jeder Seite des Deckels befindet. Das Gehäuse reicht durch den Deckel hindurch und wird durch auf sein inneres Ende aufgeschraubte Verriegelungsmuttern 22 befestigt.
  • Vom Bürstengehäuse I9 führt eine isolierte Leitung 23 über das Innere des Deckels I3 nach dessen Seite, wo sie mit einer Klemme verbunden ist, z. B. einem-geschlitzten Stöpsel 24, der in Isoliermaterial 25 liegt und in eine Büchse 26 eingreifen kann, die in der Ankerplatte 14 gelagert, jedoch von ihr durch die Büchse 27 isoliert, und mit einem Ende der Lichtspulen 28 auf dem Anker I5 verbunden ist. Die beiden Spulen (von denen nur eine bei 28 gezeigt ist) nehmen die durch die punktierten Linien (Abb. I) begrenzte Lage ein und sind hintereinandergeschaltet. Das andere freie Ende 29 der Windung ist mit dem Stromkreise verbunden (s. das Schaltschema nach Abb. 4), in dem der Sammler 3o liegt. Der Stromkreis ist in der gebräuchlichen Weise geerdet.
  • Der Deckel kann schnell entfernt oder wieder aufgesetzt werden, ohne die Bürste I8 zu beeinflussen, während die elektrische Klemme 24 gleichzeitig selbsttätig und ohne Aufmerksamkeit zu verlangen, in oder außer Eingriff kommt.
  • Die beiden Kommutatorsegmente Io und II schließen ungleiche Winkel ein. Das größere von ihnen, Io, ist nur vorgesehen, um eine glatte Bahn für die Bürste I8 zu schaffen, und da der erzeugte Strom ein Wechselstrom ist, so wird beim Übergange der Bürste über diesen Teil der entgegengesetzt gerichtete Strom unterdrückt, so daß die Speisung des Sammlerstromkreises in einer Richtung erfolgt.
  • Es ist ein selbsttätiger Einschalter vorgesehen, der vorzugsweise aus einem bei 32 etwas jenseits der Kante des Kommutators am Schwungrade drehbar gelagerten Winkelhebel 3I besteht. Das kürzere Segment II besitzt eine Zunge 33 o. dgl., die über die Kante des Isoliermaterials 6 hinausragt und mit einem Arme 34 des Winkelhebels zusammenwirkt. Der andere Arm, der mehr oder weniger tangential zum Schwungrade liegt und an seinem freien Ende 35 belastet sein kann, wird durch eine Feder 36 in solcher Lage gehalten, daß der Arm 34 normalerweise das Segment nicht berührt. Sobald eine gewisse vorausbestimmte Drehungsgeschwindigkeit des Schwungrades erreicht ist, überwindet die auf den belasteten Arm des Hebels wirkende Zentrifugalkraft die Kraft der Feder 36, und der Hebel, der selbst geerdet ist, verbindet dann dieses Segment mit Erde und stellt dadurch den Ladestromkreis her.
  • Das Schaltschema nach Abb. 4 enthält auch einen durch einen Schalter 38 beeinflußten Beleuchtungsstromkreis für Lampen 37.
  • Aus Vorstehendem ist ersichtlich, daß ein solider Kommutator in leicht zugänglicher Lage vorgesehen werden kann, dessen Größe ihn in den Stand setzt, harter Beanspruchung zu widerstehen. Die Bürste kann ebenfalls wesentliche Größe besitzen, und ihre Anordnung ist derart, daß sie während des Zusammenbaues oder Zerlegens mit dem Kommutator in oder außer Eingriff kommt, ohne daß die geringste Gefahr ihrer Beschädigung bestünde, und weder der Kommutator noch die Bürste nehmen Raum in Anspruch, den andere Teile verlangen, noch vergrößern sie in schätzungsfähiger Weise die Gesamtgröße der Vorrichtung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Kombinierte Zünd- und Beleuchtungsvorrichtung als Schwungradmagnetmaschine für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktunterbrecher an der einen Seite des Schwungrades und der Koinmutator und die Bürste für den Beleuchtungsstromkreis an der anderen Seite des Schwungrades angeordnet sind.
  2. 2. Kombinierte Zünd- und Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürste in einem das Schwungrad einschließenden Deckel gelagert ist und auf am Schwungrade befestigten Kommutatorsegmenten aufliegt, die rings um die Schwungradhaltevorrichtung angeordnet sind.
  3. 3. Kombinierte Zünd- und Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der den Kommutator tragenden Seite des Schwungrades ein durch Zentrifugalkraft betätigter Einschalter angeordnet ist, der bei einer bestimmten Drehgeschwindigkeit mit einem der Kommutatorsegmente in Eingriff kommen kann.
  4. Kombinierte Zünd- und Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommutator von zwei gegeneinander isolierten Segmenten gebildet wird, die zusammen eine gespaltene Ringscheibe bilden, welche in zur Befestigung an der Außenseite des Schwungrades geeignetem Isoliermaterial gelagert ist.
  5. 5. Kombinierte Zünd- und Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel mit einer feststehenden, den Kontaktunterbrecher und den Anker tragenden Platte mit Hilfe von Einrichtungen zur richtigen Gegenüberstellung in Eingriff kommt, und daß gleichzeitig mit dem Abnehmen oder Aufsetzen des Deckels die elektrische Verbindung zwischen der Bürste und den Ankerspulen selbsttätig unterbrochen oder hergestellt wird.
DEV22871D 1927-04-19 1927-08-18 Kombinierte Zuend- und Beleuchtungsvorrichtung als Schwungradmagnetmaschine fuer Brennkraftmaschinen Expired DE459236C (de)

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