DE129111C - - Google Patents
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- DE129111C DE129111C DENDAT129111D DE129111DA DE129111C DE 129111 C DE129111 C DE 129111C DE NDAT129111 D DENDAT129111 D DE NDAT129111D DE 129111D A DE129111D A DE 129111DA DE 129111 C DE129111 C DE 129111C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/02—Details
- B60M1/08—Arrangements for energising and de-energising power line sections using mechanical actuation by the passing vehicle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den für elektrische Bahnen verwendeten Schaltern, welche zum Schliefsen und Oeffnen
eines Stromkreises durch Anschläge gedreht werden,. kann es häufig vorkommen, dafs den
beweglichen Theilen durch den Anschlag eine gröfsere Bewegung ertheilt wird als nothwendig
ist, um den Schalter umzustellen. Die hierbei stattfindende, für die erforderliche Stellungsänderung
nicht nothwendige Bewegung kann manchmal schädlich werden, insofern, als durch sie die beweglichen Theile des Schalters
über die Stellung, welche sie einnehmen sollten, hinausgeführt werden. Dieses zu vermeiden,
ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Die neue Vorrichtung soll nachstehend in ihrer Anwendung auf die bekannten Drehkreuze
oder Drehsterne, wie in den Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellt, beschrieben
werden. Dieser Schalter besitzt einen Cylinder ι aus nichtleitendem Stoff, welcher Cylinder
auf einem Theil seines Umfanges eine oder mehrere Contactplatten 2 trägt. Contactfedern
oder Contactbürsten 4 schleifen auf dem Umfange des Cylinders, die eine derselben ist beispielsweis
mit der Hauptleitung und die andere mit einem der Theilleiter der Stromzuführungsanlage
verbunden.
Auf der Welle 3 des Cylinders 1 sitzt ein Sternrad 5 mit Armen, welche nach einander
durch Anschläge der auf den Schienen fahrenden Wagen derartig verstellt werden, dafs die
Welle 3 jedesmal um ein bestimmtes Stück weiter gedreht wird. .
Diese Vorrichtung wird nun auf der Welle 3 des Schalters angebracht.
In den Fig. 3 bis 8 ist eine Ausführungsform der Vorrichtung in gröfserem Mafsstabe
dargestellt.
Die Welle 3 ruht in Lagern eines Gehäuses 6, so dafs sie eine Drehbewegung, nicht aber
eine axiale Bewegung ausführen kann. Das Drehkreuz selbst ist aufserhalb des Gehäuses 6
auf der Welle 3 befestigt und in Fig. 3 nicht dargestellt. Der Schaltcylinder 1 ist innerhalb
des Gehäuses 6 auf der Welle 3 aufgekeilt.
Auf einem unrunden Theile 7 der Welle 3 ist ein in axialer Richtung verschiebbarer Theil
angeordnet, welcher mit der Welle 3 gedreht wird. Bei der Ausfuhrungsform nach Fig. 3
und 4 besitzt dieser Theil die Form eines Rades 8; dasselbe ist in Fig. 6 allein in Seiten-
und Endansicht dargestellt. Das Rad 8 besitzt abgeschrägte Sperrzähne 9 auf der einen Seite
und schräge Einschnitte 10 auf dem Umfange. Der -Boden dieser Einschnitte steigt von der
die Sperrzähne tragenden Seite aus nach der anderen Seite hin an, bis er den Umfang des
Rades erreicht. Die Anzahl der Einschnitte 10 entspricht der Anzahl der Arme des Sternrades.
Die Entfernung der Einschnitte von einander entspricht dem Winkel, um welchen
die Welle 3 jedesmal gedreht werden soll.
Die Sperrzähne 9 des Rades 8 greifen für gewöhnlich in ähnliche Zähne 12 eines Rades
11 (Fig. 3) ein. Dieses Rad 11 ist lose
auf einem runden Theile der Welle 3 angeordnet. Die den Zähnen 12 gegenüber liegende
Seite des Rades 11 ist ebenfalls mit Sperrzähnen 13 ausgerüstet, welche in entgegengesetzter
Richtung geneigt sind wie die Zähne 9 des Rades 8. Das Rad 11 mit seinen Zähnen
ist in Fig. 7 allein in der Seitenansicht und zwei Endansichten dargestellt.
Die Zähne 13 des Rades 11 greifen für gewöhnlich
in ähnliche Zähne 14 eines Rades oder Ringes 15 ein. Der letztere ist in Fig. 8
allein in Seiten- und Endansicht dargestellt. Der Ring 1 5 ist an dem Apparatgehäuse 6 befestigt
(s. Fig. 3) und die Zähne 13 und 14 werden durch eine Feder 16 in Eingriff gehalten.
Wenn die Welle 3 vom Drehkreuz 5 aus in der einen Richtung theilweis gedreht wird,
so nimmt sie den Schaltcylinder 1 und das Rad 8 mit, wobei das letztere infolge der Abschrägung
seiner auf den entgegengesetzt abgeschrägten Zähnen 12 gleitenden Zähne 9, entgegen
der Wirkung der Feder 16, axial verschoben, d.h. von dem Rade 11 entfernt wird.
Das Rad 11 selbst bleibt durch Eingriff seiner Zähne 13 in die feststehenden Zähne 14 in
Ruhe. Sobald das Rad 8 um einen Zahn gedreht ist, fallen seine Zähne 9 in die Zähne 12
des Rades 11 wieder ein.
Dreht sich die Welle 3 in entgegengesetzter Richtung zu der eben betrachteten, so bleiben
die Zähne 9 und 12 der Räder 8 und 11 in Eingriff und diese Räder drehen sich zusammen.
Die Zähne 13 des Rades 11 dagegen gleiten über die Zähne 14 des feststehenden Rades 15,
wobei die Räder 8 und 11, entgegen der Wirkung der Feder 16, axial verschoben werden.
Sobald die Zähne 13 des Rades 11, nach
Drehung der Räder 8 und 11 um einen Zahn, von den Spitzen der Zähne 14 des Rades 15
abgleiten (Fig. 5), bringt die Feder 16 die Zähne 13 und 14 wieder zum Eingriff.
Diese Wirkung allein schon regelt die Stellung, in welcher die Schalterwelle stehen bleibt.
Um aber das Anhalten der Welle in den richtigen Stellungen ganz sicher herbeizuführen,
ist noch ein Ring 17 vorgesehen, der zunächst als feststehend angesehen werden soll. Dieser
Ring 17 wird von dem Gehäuse 6 getragen und besitzt radiale Oeffnungen, in welchen je
ein durch Feder nach innen gedruckter Kolben oder Schieber 18 sich befindet. Diese Schieber
stützen sich gegen den Umfang des Rades 8 an den Stellen, an denen er nicht unterbrochen
ist. Wenn das Rad 8 durch die Theildrehung axial verschoben wird, liegen die Schieber 18 noch auf dem cylindrischen
Umfange des Rades 8 auf. Sobald aber die Welle 3 und das Rad 8 um den erforderlichen
Winkel gedreht und axial verschoben sind, werden die Schieber 18 in die Einschnitte
10 am Umfange des Rades 8 eingedrückt, wodurch dieses und die Welle 3 sicher
angehalten werden.
Unmittelbar nach dem Anhalten drückt die Feder 16, welche stärker ' ist als die Federn
der Schieber 18, das Rad 8 in die in Fig. 3 gezeichnete Ruhestellung zurück und die Schieber
18 werden durch die Bodenabschrägung der Einschnitte 10 aus diesen wieder herausgetrieben.
Man erkennt aus der beschriebenen Wirkungsweise, dafs der die Schieber 18 tragende
Ring 17 vollkommen fest in dem Gehäuse 6 angeordnet sein kann, es ist aber vorzuziehen,
ihn in Richtung der Drehbewegung federnd anzuordnen, um die vom Anschlag herrührenden
Stöfse zu mildern. Zu diesem Zwecke besitzt der Ring 17 äufsere radiale Vorsprünge 19
und befindet sich in einem kreisförmigen Einschnitt des Gehäuses 6. Dieser kreisförmige
Einschnitt besitzt feste innere Vorsprünge 20. Zwischen den Vorsprüngen 20 des Gehäuses
und den Ansätzen 19 des Ringes 17 befinden sich Federn 21, so dafs der Ring 17 in Richtung
der Drehbewegung federnd gestützt ist. Der bei jeder Drehung des Sternrades auftretende
Stofs wird daher von den Federn 21 aufgenommen und der beim Stofs aus seiner
Lage gebrachte Ring 17 wird nach dem Stofs durch die Federn 21 wieder zurückgeführt.
Unter Beibehaltung des Grundgedankens und der wesentlichen Mittel kann der Einrichtung
auch die in den Fig. 9 bis 19 dargestellte Ausführungsform gegeben werden, bei
der die radialen Schieber 18 fortfallen.
Auf der Welle 3 ist ein Rad 22 befestigt mit Zähnen 23 auf seinem Umfange. Die
Zähne 23 bilden Schraubengänge, aus welchen in bestimmten Zwischenräumen Theile herausgeschnitten
sind. Das Rad 22 mit seinen Zähnen ist allein in Fig. 12, 13 und 14 dargestellt.
Das Rad 22 wird von einem Rade oder Ringe 24 umgeben, der innen Zähne zum Eingriff
mit den Zähnen 23 besitzt. Dieser Ring 24 ist allein in Fig. 15, 16 und 17 dargestellt.
Der Ring 24 besitzt einen nach innen ragenden Plantsch 25, dessen Innenkante zu Zähnen 26
ausgeschnitten ist. Diese Zähne haben die Form von Schraubengangtheilen. Am anderen
Ende des Ringes 24 stehen Ansätze 27 nach innen hin vor.
Die Welle 3 geht central durch den gezahnten Ring 24 und dieser wird durch Federn
in axialer Richtung derart eingestellt, dafs die Zähne 26 seines inneren Flantsches 25 in die
Zähne 23 des Rades 22 eingreifen. Diese Stellung ist für einen der Zähne 23 des Rades
22 in Fig. 16 bei 36 punktirt eingezeichnet.
Der Ring 24 kann sich nicht drehen, wenn die Welle 3 durch das Sternrad gedreht wird.
Die Zähne 23 des Rades 22 wirken somit gegen die Zähne 26 des Ringes 24, wodurch dieser,
entgegen der Wirkung der vorher erwähnten Federn, axial verschoben wird, genau in derselben
Weise, wie das Rad 8 bei der Einrichtung nach Fig. 3. Wenn die Zähne 23 des
Claims (2)
1. Ein Drehkreuz zur An- und Abschaltung der Theilleiter elektrischer Bahnen vom
Wagen aus, gekennzeichnet durch ein auf der Schalterwelle (3) axial verschiebbar angeordnetes
Rad oder einen Ring (8 oder 24) mit abgeschrägten Sperrzähnen, welche bei jeder Theildrehung der Schalterwelle (3)
durch die Zähne eines feststehenden Rades (15) oder eines Rades (22) der Schalter-
.' welle derart beeinflufst werden, dafs das Rad (8) bezw. der Ring (24) axial verschoben
wird, bis die Spitzen der zusammenwirkenden Zähne von einander abgleiten, wodurch Sperrorgane, z. B. federnde
Schieber (18) oder Vorsprünge (27), zur Wirkung kommen, welche die Drehbewegung
der Schalterwelle (3) bei der gegebenen Wlnkelgröfse aufhalten, worauf
durch eine bei der axialen Verschiebung des Rades (8) oder des Ringes (24) gespannte
Feder (16 oder 35) das Rad oder der Ring in die Ruhestellung wieder zurückgeführt
wird.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, zum Zweck, die Schalterwelle
nach jeder Richtung drehen zu können, dadurch gekennzeichnet, dafs das Rad (8 bezw. 22), wenn durch die Schalterwelle
(3) gedreht, auf ein Zwischenrad (11 bezw. 24) wirkt, welches bei Drehung
der Welle in der einen Richtung festgehalten wird und die axiale Verschiebung
des betreffenden Theiles bewirkt, bei Drehung der Welle in entgegengesetzter Richtung aber von dem Rade (8 bezw. 22)
mitgenommen wird, wobei die Zähne des Zwischenrades (11 bezw. 24) gegen die
Za'hne eines sich nicht drehenden Rades (15 bezw. 29) wirken und die axiale Verschiebung
herbeiführen, so dais in allen Fällen eine Sperrvorrichtung zur Wirksamkeit
gebracht und die Schalterwelle angehalten wird, nachdem sie um einen bestimmten Winkel gedreht ist und hierauf
der axial verschobene Theil durch eine Feder in seine normale Ruhestellung zurückgeführt
wird.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dafs das axial verschiebbare Rad (8) direct von der Schalterwelle (3) gedreht wird und
mit schrägen Einschnitten (10) auf seinem Umfange versehen ist, in welche nach jeder
der Theildrehungen infolge der axialen Verschiebung des Rades federnde Schieber (18) einfallen, so dais das Rad und mit
ihm die Schalterwelle (3) angehalten wird, worauf eine durch die axiale Verschiebung
des Rades (8) gespannte Feder (16) dieses Rad in seine Ruhestellung zurückbringt
und die Sperrschieber (18) aus den Einschnitten (10) des Rades (8) wieder herausschiebt.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dafs das Rad (22) starr auf der Schalterwelle (3) befestigt ist, und die Zähne (23)
dieses Rades federnd gegen schräge Sperrzähne (26) im Innern eines axial verschiebbaren
Ringes (24) geprefst gehalten werden, so dafs bei Drehung der Welle (3)
der Ring (24) axial verschoben wird, wodurch, sobald die Zähne (23) des auf der Welle (3). sitzenden Rades (22) von den
Spitzen der Zähne (26) des Ringes (24) abgleiten, die Vorsprünge (27) dieses Ringes
sich vor die Zähne (23) schieben und die Welle (3) anhalten, worauf sofort der Ring (24) durch Federn in seine Ruhestellung
zurückgeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129111C true DE129111C (de) |
Family
ID=397597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT129111D Active DE129111C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129111C (de) |
-
0
- DE DENDAT129111D patent/DE129111C/de active Active
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