DE321052C - Schaltvorrichtung - Google Patents

Schaltvorrichtung

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Publication number
DE321052C
DE321052C DE1919321052D DE321052DD DE321052C DE 321052 C DE321052 C DE 321052C DE 1919321052 D DE1919321052 D DE 1919321052D DE 321052D D DE321052D D DE 321052DD DE 321052 C DE321052 C DE 321052C
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DE
Germany
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wedges
wedge
friction
switching device
angle
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Expired
Application number
DE1919321052D
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GYRO AB
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/06Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface
    • F16D41/08Freewheels or freewheel clutches with intermediate wedging coupling members between an inner and an outer surface with provision for altering the freewheeling action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf Schaltvorrichtungen, die aus einem drehbar gelagerten Teil mit einer oder mehreren als Umdrehungsflächen gestalteten Reibungsflächen, einem zu diesem Teil konzentrisch verlegten, hin und her beweglichen Teil sowie zwischen diesen beiden Teilen angebrachten Klemmkörpern bestehen, welch letztere eine Kupplung der beiden erstgenannten Teile bewirken. Zweck der Erfindung ist, eine Schaltvorrichtung solcher Gattung zu schaffen, die ohne Totgang arbeitet und bei der die Klemmkörper zur Übertragung beliebig großer Kräfte gebaut werden können.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Klemmkörper aus Keilen bestehen, wobei die Reibung zwischen diesen Keilen und der Reibungsfläche oder den Reibungsflächen des drehbaren Teiles derart bemessen ist; daß die Keile in bezug auf diesen Teil selbstsperrend sind, während die Reibung zwischen den Keilen und dem hin und her beweglichen Teil derart bemessen ist, daß die Keile in bezug auf diesen Teil selbstauslösend sind. Hierdurch wird erreicht, daß die Keile bei der Bewegung des hin und her beweglichen Teiles den anderen Teil ohne jeden Totgang mitnehmen, bei der Bewegung des hin und her gehenden Teiles in der entgegengesetzten Richtung ohne jeden Kraftaufwand außer Wirkung gesetzt werden.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i stellt eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Schaltwerkes dar, das mit Schaltvorrichtungen gemäß dieser Erfindung versehen ist.
  • Fig. 2 ist ein achsialer Schnitt durch vier auf derselben Welle angeordnete einzelne Schaltvorrichtungen gemäß der Erfindung. Die zwei rechten Vorrichtungen sind im Schnitt nach der Linie A-B-F-E in Fig. i und die zwei linken Vorrichtungen sind im Schnitt nach der Linie A-B-C-D-E in Fig. i dargestellt.
  • Das in Fig. i dargestellte Schaltwerk ist zur Kraftübertragung zwischen einer Antriebswelle i und einer senkrecht dazu verlegten Welle 2 bestimmt. Auf der letztgenannten Welle ist eine Anzahl kreisförmiger Scheiben 3 festgekeilt (gemäß Fig. 2 sind vier solche Scheiben auf derselben Welle 2 angeordnet. Auf jeder Seite jeder solchen Scheibe 3 ist auf der Welle? eine Scheibe ¢ drehbar gelagert. Die beiden Scheiben q., die eine Scheibe 3 umgeben, tragen ein Querstück 5. Letzteres ist auf seiner der Scheibe 3 zugekehrten Seite mit zwei derart in bezug auf die Welle 2 konzentrischen Flächen 61 und 62 versehen, daß ein nach außen sich erweiterter Zwischenraum zwischen jeder dieser Flächen und dem Umfang der Scheibe 3 entsteht. In jedem von diesen Zwischenraum. en ist ein keilförmiger Körper 71, 7= zerlegt, der derart nach dem betreffenden Zwischenraum gestaltet ist, daß er den innersten Teil dieses Zwischenraumes erfüllt. Der Keil 71 bzw. 7' soll derart angeordnet werden, daß er bei der Bewegung des Querstückes 5 gegen den Rücken des Keiles zwischen der Fläche 61 bzw. 6= und dem Umfang der Scheibe festgeklemmt wird, während er bei der Bewegung des Querstückes 5 gegen die Spitze des Keiles ohne jeden Kraftaufwand ausgerückt wird.
  • Voraussetzung hierfür ist, daß die Reibung zwischen dem Keil und .dem Umfang der Scheibe 3 derart gewählt ist, daß der Reibungswinkel größer als der Keilwinkel ist, während die Reibung zwischen dem Keil und der Fläche 61 bzw. 6' derart gewählt werden muß, daß der Reibungswinkel kleiner als der Keilwinkel ist.
  • In der dargestellten Ausführungsform ist diese Bedingung dadurch erfüllt worden, daß der Umfang der Scheibe 3 und die damit zusammenwirkende Fläche des Keiles 71 bzw. 7I ineinandergreifende Keilnuten bzw. Keilrippen besitzen, wie in dem linken Teil von Fig. 2 dargestellt ist, während die Fläche 61 bzw. 62 und die damit zusammenwirkende Fläche des Keiles glatt ausgeführt und gut geschmiert sind. Jeder Keil 71 bzw. 7' ist durch .eine Feder 81 bzw. 8' belastet, die zwischen dem Rücken des Keiles und einem Absatz 91 bzw. g' desQuerstückes 5 eingesetzt ist. Diese Feder ist bestrebt, den Keil in .den innersten Teil .des betreffenden Zwischenraumes zwischen dem Querstück 5 und der Scheibe 3 hineinzupressen und dadurch den Keil reit dien Reibungsfächen dieser Teile in Berührung zu halten.
  • In der dargestellten Ausführungsform wirken .die beiden Keile 71, 7' für je eine Umdrehungsrichtung. Sie sind deshalb in den in entgegengesetzten Richtungensich verjüngenden Zwischenräumen zwischen dem Querstück 5 und der Scheibe 3 entgegengesetzt angeordnet.
  • . In den Scheiben q. bzw. in dem Querstück 5 ist eine Daumenscheibe io gelagert, die von außen her betätig t werden kann und mittels welcher der eine oderandere Keil derart nach außen verschoben werden kann, daß er außer Eingriff mit der. Fläche 6z bzw. 6= 1COmmt.
  • Die Querstücke 5 sind durch Lenkstangen i :i mit Vorsprüngen i2 einer auf der Antriebswslle i angeordneten Hubscheibe 13 verbunden. Die Vorsprünge 12 sind auf dem gleichen gegenseitigen Winkelabstand -verlegt. Die Seheibe 13 ist in bekannter Weise auf einem scheibenförmigen Körper =4. .gelagert, der seinerseits auf einem auf der Welle z festgekeilten Körper gelagert ist, der :einen Teil eines Zylinders mit senkrecht zur Welle i verlegter Welle bildet, und der auf seiner Mantelfläche mit in der Umfangsrichtung verlaufenden Flanschen versehen ist, die in entsprechende Nuten des scheibenförmigen Körpers 1q. eingreifen. Hierdurch wird der Körper z¢ in der Umdrehung der Welle i mitgenommen, während er jedoch um den Körper 15 in eine zur Welle i mehr oder weniger geneigte Lage gedreht werden kann. Diese Drehung erfolgt durch Längsverschiebung einer mit der Scheibe 1q. verbundenen Lenkstange 17 mit Hilfe einer nicht dargestellten Vorrichtung.
  • Wenn die Welle i in Umdrehung ist, rotiert somit auch der Körper 1q.. Durch Einstellung des Körpers 14 in eine finit Bezug auf die Welle i mehr oder weniger geneigte Lage wird der Scheibe i3 eine Kippbewegung in achsialer Richtung beigebracht, indem die Vorsprünge 1.2 nacheinander zwischen durch die Neigung der Scheibe 1q.'bestimmten Endlagen passieren. Durch die Lenkstangen i i wird diese Bewegung- auf die Querstücke 5 übertragen, die dadurch in eine Schwingung versetzt werden, und zwar mit einer gegenseitigen Phasenverschiebung, die dem Winkelabstand zwischen den Vorsprüngen 12 entspricht. Wenn ein Querstück 5 anfängt, sich in der durch den Pfeil i in Fig. i angegebenen Richtüng zu drehen, und die Daumenscheibe io derart :eingestellt ist, daß der Keil 7' außer Berührung mit der Fläche 6' gehalten ist, wie in Fig. i dargestellt ist, so wird der Keil 71, der bereits durch die Wirkung der Feder 8-1 mit -mäßigem Druck zwischen der Fläche 61 und dem Umfang,der Scheibe 3 festgeklemxut ist, zwischen diesen beiden Flächen wirksam festgeklemmt, so daß .die Scheibe 3 in der Bewegung des Querstückes unmittelbar mitgenommen wird. Wenn das Querstück umkehrt, hört der Eingriff zwischen der Fläche 61 und dem Keil zufolge der oben angegebenen Wahl der Reibungsverhältnisse sofort auf, so daß der Keil lose auf -dem Umfang der Scheibe 3 liegt und deshalb auf ihr gleiten kann, während das Querstück zurückgeht. Die Scheibe 3 wird deshalb nur in der Pfeilrichtung i bewegt. Durch Verwendung mehrerer, wie z. B. vier Schaltvorrichtungen auf derselben Welle kann eine gleichförmige Umdrehung dieser Welle erreicht werden.
  • Soll die Welle :2 in der entgegengesetzten Richtung gedreht werden, so wird die Daumenscheibe io derart gedreht; daß der Keil 71 außer Berührung mit der Fläche9 gebracht wird. Gleichzeitig hört der Eingriff zwischen der Daumenscheibe und dem Keil.7=auf, wobei letzterer durch die Feder ,82 mit der Fläche 6' in Eingriff gebracht wixd. Der i Keil 7' wird deshalb bei -der Bewegung :des Querstückes entgegengesetzt zur Richtung des Pfeiles i die Scheibe 3 mitnehmen, während er bei der Bewegung des Querstückes in der Pfeilrichtung auf der Scheibe 3 lose gleitet.
  • Abänderungen in bezug auf die Ausführung der Schaltvorrichtung können ohne Abweichung vom Wesen der Erfindung ausgeführt werden. Beispielsweise kann die erforderliche große Reibung zwischen den Keilen und der Scheibe 3 etwa durch Anbringung eines Überzuges mit hohem Reibungskoeffizienten auf den zusammenwirkenden -Flächen der Keile und der Scheibe 3 erreicht werden. Ferner können die Querstücke 5 auf einander diametral gegenüberliegenden Seiten der Scheibe 3 angeordnet werden, wodurch der Druck auf die Welle .2, wesentlich aufgehoben wird.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜciir: i. SchaItvorrichtung, bestehend aus einem drehbaren Teil mit einer oder mehreren als Umdrehungsflächen gestalteten Reibungsflächen und einem konzentrisch zum erstgenannten Teil hin und her beweglichen Teil sowie zwischen diesen beiden Teilen verlegten, keilförmigen Klemmkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibung zwischen diesen Keilen und der genannten Umdrehungsfläche oder Flächen derart gewählt ist, daß die Keile in bezug auf den drehbaren Teil selbstsperrend sind, während die Reibung zwischen den Keilen und dem hin und her beweglichen Teil so gewählt ist, daß die Keile in bezug auf diesen Teil selbstauslösend sind.
  2. 2. Ausführungsform der Schaltvorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmkeile zwischen einer zylinderförrriigen Reibungsfläche des drehbaren Teiles und einer zu dieser Fläche exzentrisch verlegten inneren Fläche des hin und her beweglichen Teiles verlegt sind, wobei der Reibungswinkel an den Berührungsflächen zwischen den Keilen und dem drehbaren Teil größer als der Keilwinkel ist, während der Reibungswinkel an den Berührungsflächen zwischen den Keilen und dem hin und her beweglichen Teil kleiner als der Keilwinkel ist.
  3. 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zylinderförmig gestaltete Reibungsfläche und die damit zusammenwirkenden Flächen der Klemmkörper ineinander eingreifende Keilnuten bzw. Keilrippen aufweisen, während die zusammenwirkenden Flächen der Keile und des hin und her beweglichen Teiles glatt sind.
  4. 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2 mit zwei entgegengesetzt angeordneten Klemmkeilen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diesen Keilen eine drehbare Daumenscheibe angeordnet ist, mittels welcher der eine oder andere Keil außer Betrieb gesetzt werden kann.
DE1919321052D 1917-09-21 1919-06-04 Schaltvorrichtung Expired DE321052C (de)

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DE1919321052D Expired DE321052C (de) 1917-09-21 1919-06-04 Schaltvorrichtung

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