AT75921B - Hakenkupplung für nach dem Protzensystem gebaute Fahrzeuge. - Google Patents

Hakenkupplung für nach dem Protzensystem gebaute Fahrzeuge.

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AT75921B
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coupling
hook
hook coupling
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plate
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August Warchalowski
Manfred Von Weiss
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August Warchalowski
Manfred Von Weiss
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 Teller 4 mit einer Randnut versehen, in welcher in der   Norme, liage   die Randwulst des Tellers 11 zu liegen kommt. In dem an dem Teller 4 befestigten Protzhakengehäuse 3 ist ein federnder Schnapper 12 gelagert, der in das Hakenmaul reicht und in bekannter Weise ein unbeabsichtigtes Herausspringen der eingehängten Protzöse 8 verhindert. 



   Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende : Bei der in Fig. l veranschaulichten Stellung 
 EMI2.2 
 die Protzöse 8 ganz frei in dem Haken 7 verdrehen kann. Diese Stellung der Kupplung eignet sich insbesondere beim Fahren in stark   hügeligem     Gelände,   um bei der in Fig. 8 beispielsweise veranschaulichten Stellung der Karren eine vollkommen freie Beweglichkeit der   Deichsel zn   erzielen. 



   Wird der Exzenter 5 durch Vermittlung des Handhebels 6 verdreht, so nimmt der Haken die in Fig. 2 veranschaulichte Lage ein, d. h. der Anschlag 7 wird zum Anliegen an den Anschlag. 9 gebracht. Hiedurch ist eine teilweise federnde Gelenkkupplung gebildet. Dem Einknicken der Kupplungsstelle wird ein Hindernis nicht entgegengesetzt, das Anheben der Kupplungsstelle kann aber nur unter Überwindung der Federkraft erfolgen. Wird nämlich die Kupplungsstelle angehoben, so kann dies infolge der durch das   Aneinanderliegen der Anschläge   7 und 9 hervorgerufenen starren Verbindung nur unter Auseinanderklappen der Teller um den unteren Rand 
 EMI2.3 
 spitze gleitet und derart den Haken nach oben hin freigibt.

   Wird dann die Kupplungsstelle wieder gehoben, bzw. kehren die Karren in die   Normatiage zurück, so gleitet das Sperrstück   selbsttätig wieder in die Sperrstellung und stellt die starre Verbindung zwischen den Kupplungteilen wieder her. Das Einhängen der Öse ist bei jeder Stellung des Hakens möglich und es ist ganz gleichgiltig, ob sich der Haken in der gehobenen oder gesenkten Lage befindet. 



   Dem Verschränken der Radachsen wird unabhängig davon, ob die Kupplung als gewöhn- 
 EMI2.4 
 somit auch des Protzhakengehäuses, wodurch die Teller 11 und 4 eine relative Verdrehung zueinander erfahren. Diese Verdrehung kann aber infolge der ovalen   Ausgeatttung   der Teller nur dann erfolgen, wenn die Randwulst des Tellers 11 aus der Nut des Tellers 4 gehoben wird. 



  Der die Randnut des Tellers 4 begrenzende Flansch kommt also auf die Wulst des Tellers 11 zu   hegen   und erfolgt hiedurch ein Auheben des Tellers 4 entgegen der Wirkung der Feder, welche die Teller und somit die Kupplungsteile wieder in die Normallage, in welcher die   Randwuiat   m die Nut zu liegen kommt, zurückzuführen sucht. Der die Teller 4 und 11 miteinander ver- 

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 bindende Bolzen 1 ist exzentrisch in den Tellern angeordnet, wodurch in bekannter Weise die   ausgleichende   Wirkung der federnden Gelenkkupplung auf das Gewicht der Stange hervorgerufen wird.

   Durch die in der Zugrichtung liegende Feder wird in bekannter Weise ein Anziehen der gekuppelten Karren nur unter Überwindung der Federkraft   ermöglicht,   wobei die ineinandergreifenden   Tellerränder   die Teller in ihrer gegenseitigen Lage sichern. Diese Sicherung der relativen Lage der beiden Teller zueinander ist für die Erhaltung des Protzhakens 2 in der 
 EMI3.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE,   1. Hakenkupplung   für narh dem Protzensystem gebaute Fahrzeuge, bei welcher wenigstens einer der Kupplungsteile gegen Federwirkung beweglich angeordnet ist, dadurch gekennzeiehnet,   dass   die ineinandergehängten Kupplungsglieder   unter-und oberhalb des Dreh-bzw. Kipp-   punktes gegeneinander   abgestützt   werden können, zum Zwecke, die normal als   gewöhnliche   Hakenkupplung wirkende Verbindung in eine halbstarre oder ganzstarre federnde Gelenkverbindung umwandeln zu können.

Claims (1)

  1. 2. Hakenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Kupplungsteile in einer senkrecht zur Radachse stehenden Ebene verschwenkbar und in verschiedenen Stellungen feststellbar ist, so dass er je nach seiner relativen Lage-zum Wagenrahinen oberoder unterhalb des Kippunktes der federnden Verbindung zitmAnliegen an den zweiten EMI3.2 "nicher mit einem zweiten Teller (11) universlagelenkig und federnd verbunden ist.
    4. Hakenkupplunf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Kupplungteil ein umklappbarer Stützteil (10) angeordnet ist, der sich in der Gebrauchslage gegen den anderen Kupplungsteil legt und derart die beiden Kupplungsteile gegeneinander abstützt.
    5. Hakenkupplung nach Anspruch 4, bei weicher der Stützteil an dem Osenteit angeordnet ist. dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche desselben abgeschrägt und das Hakenende EMI3.3
AT75921D 1914-03-17 1914-03-17 Hakenkupplung für nach dem Protzensystem gebaute Fahrzeuge. AT75921B (de)

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