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Impulssender für selbsttätige Fernsprechanlagen.
Beim Übergang von einem Fernsprechsystem mit Hand-oder halbselbsttätigem Betrieb zu einem System mit vollselbsttätigem Betrieb bildet die Auswechslung aller vorhandenen Sprechapparate mit Rücksicht auf die damit verbundenen grossen Kosten eine besondere Schwierigkeit. Dazu kommt noch, dass in der Regel, nachdem es sich dabei meistens
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apparate keine sofortige Wiederverwendung möglich ist, wodurch die Umschaltekostct) Wesentlich erhöht werden.
Bei Verwendung des vorliegenden Apparates ist es möglihc. die vollständige Auswechslung der Sprechapparate als Ganzes zu vermeiden. Die vorhandenen Sprechapparate bleiben weiter, ohne daran etwas ändern zu müssen, in Verwendung, es kommt nur der Impuylssender
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Aufbaues als niederer Untersatz zu dem Sprechapparat verwendet werden kann, so dass durch Verbinden von Sprechapparat und Impusschender an Ort und Stelle ein einziger Apparat zu-
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und Auslösevorrichtung des Apparates.
Auf eine vertikale Achse sind mehrere fest miteinander verbundene Scheiben drehbar
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isolierten Federn 6 und 7 herstellt. Eine dritte Scheibe 8 (Arretierscheibe) besitzt an einer Stelle des kreisförmigen Umfanges eine Einkerbung 9, in wetche das Ende 10 eines dreiarmigen Hebels (Auslösehebel). zu liegen kommt, so dass die drei Scheiben am Ablaufen verhindert sind, solange der Auslösehebel in Eingrinsteilung ist.
Mit den drei Scheiben fest verbunden, jedoch davon isoliert, ist ein Kontaktarm jf7 an- gebracht, welcher bei seinem einmaligen Umlauf über sechs in einem Kreisbogen angeordnete
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die einzelnen Segmente (in ihrer Normalstellung) gleitet, während gleichzeitig die zugehörige Zahnserie der Impulsscheibe unter der Kontaktfeder 5 durchgezogen wird. Die Kontaktsegmente
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gehörige Schleiffeder 19 und den Kontakt 6 und 7 an der Impulsscheibe an die Leitung LI al1- geschlossen. so dass beim Ablaufen sechs Serien zu je zehn Impulsen in die Leitung Ll entsendet werden.
Wird nun das zuerst in Tätigkeit kommende Segment 12 z. B. dreimal um den Winkel teints Zaimes der Impulsscheibe verdreht, so werden von den zehn Impulsen der ersten Serie
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Die sechs Segmentscheiben sind nacheinander auf die Achse 1 aufgeschoben und derart gekröpft, dass die Segmente selbst in eine Ebene A, B, Fig. 3, zu liegen kommen. Jede Segmentscheibe trägt ein Zahnsegment. gO, dessen Zahns denselben Winkel einschliessen, wie die Zähne der Impulsscheibe und in welches ein Sperrzahn 21 zur Fixierung der Segmentscheibe in der jeweilig eingestellten Lage eingreift.
Die Verstellung der Segmentscheiben erfolgt durch sechs Stellhebel 22 bis 27, welche um eine horizontale Achse drehbar sind und unter staubdichtem Abschluss aus der Vorderwand 0, D des Gehäuses hervorragen. Sie wirken als zweiarmige Hebel, deren zweite Enden 28 mittels Stäben 29 mit Bolzen 30 der zugehörigen Segmentscheiben verbunden'sind. Durch Zahnrad- übersetzungen 31 bis 34 wird die Drehbewegung der Einstellhebel auf je eine Nummemtrommel 35 übertragen, so dass die eingestellte Nummer durch ein Fenster im Gehäuse sichtbar wird.
Die Ungenauigkeit, welche durch den Übergang von der krummlinigen Bewegung in die geradlinige und umgekehrt und durch den toten Gang in der Hebel-und Zahnradübersetzung entsteht, hat auf die Einstellung der Segmentscheiben keinen Einfluss, da die Sperrung an der Segmentscheibe selbst erfolgt, sondern nur auf die Stellung der Nummerntrommel, Wo sie jedoch wirkunglos bleibt.
Die zur Umschaltung der Zentralapparate erforderlichen Impulse auf der zweiten Leitung werden unmittelbar nach jeder Impulsserie auf der ersten Leitung abgegeben, und zwar sind zu diesem Zwecke in der obersten der drei Scheiben sechs Bolzen 36 eingesetzt, welche beim Ablaufen mit einer festen Kontaktfeder 37, die an die zweite Leitung angeschlossen ist, Kontakt geben.
Das zum Ablaufen des Apparates nötige Triebwerk wird durch einen Aufziehhebel 38, welcher gegen einen festen Anschlag 39 zu drücken ist, aufgezogen und durch einen Zentrifugal-
Geschwindigkeitsregler 40, der durch die Zahnradübersetzung 41 bis 45 von der Scheibe 2 aus in Tätigkeit gesetzt wird, auf die richtige Geschwindigkeit reguliert.
Die Aufziehvorrichtung ist nun so gebaut, dass erst durch das vollständige Andrücken des Aufziehhebels 38 gegen den Anschlag 39 mittels des anfangs erwähnten dreiarmigen Hebels einerseits das Kontaktwerk ausgelöst wird, anderseits zur Vermeidung von Störungen der Sprechapparat ganz abgeschaltet wird. Ausserdem findet gleichzeitig ein Ausklinken des Aufziehhebels statt, so dass der Teilnehmer durch weiteres Betätigen desselben die Abgabe der Impulse nicht stören kann.
Dies wird auf folgende Weise erreicht : Der Aufziehhebel ist um eine vertikale Achse 46 drehbar und drückt beim Aufziehen mit seiner Nase 47 gegen eine Klinke 48, welche an einem Zahnsegment 49 um die Achse 5C drehbar gelagert ist und deren zweites, zahnförmiges Ende 51 m dip Verzahnung eines Schwinghebels 52 eingreift, der um dieselbe Achse 46 drehbar ist wie der Aufziehhebel.
Klinke und Schwinghebel werden durch eine Spiralfeder 53 gegeneinander gepresst. Beim Aufziehen werden also Klinke, Schwinghebel und Zahnsegment mitgenommen und mittels einer Zahnübersetzung 54 hjss 56 auf die Federhausachse das Triebwerk aufgezogen, bis das rechte Ende der Klmke 48 gegen einen Anschlag 58 stösst, welcher die Klinke entgegen dem Uhrzeigersinn so Welt dreht, bis das linke Ende den Zahn des Schwinghebels 52 freigibt.
Beim Loslassen des Aufziehhebels kehrt dieser durch Federwirkung in seine Ruhelage zurück und der Schwinghebel wird durch die Spannung der Spiralfeder 53 eine kleine rückläufige Drehung ausführen und dabei die Klinke 48 noch Weiter zurückdrehen, bis die gegenseitigen Zähne wieder ineinander eingreifen. Durch die letztere Bewegung der Klinke kommt ihr rechtes Ende ganz ausser Eingriff mit der Nase des Aufziehlubeis, so dass dieser frei bewegt werden kann, ohne dass dadurch der weitere Gang des Apparates beeinflusst werden kann.
Auf dem Schwinghebel ist ein Spfrrzahn 59 angebracht, welcher beim Aufziehen unter der Schnöde 60 eines Armes des dreiarmigen Hebels durchgleitet und bei der rückläufigen Bewegung des Schwinghebels den Auslösehebel mitnimmt. Dadurch wird, wie schon erwähnt,
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