AT75284B - Impulssender für selbsttätige Fernsprechanlagen. - Google Patents

Impulssender für selbsttätige Fernsprechanlagen.

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AT75284B
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Kapsch U Soehne Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Impulssender für   selbsttätige   Fernsprechanlagen. 



   Beim Übergang von einem   Fernsprechsystem   mit   Hand-oder halbselbsttätigem Betrieb   zu einem System mit vollselbsttätigem Betrieb bildet die Auswechslung aller vorhandenen Sprechapparate mit   Rücksicht   auf die damit verbundenen grossen Kosten eine besondere   Schwierigkeit.   Dazu kommt noch, dass in der Regel, nachdem es sich dabei meistens 
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 apparate keine sofortige Wiederverwendung möglich ist, wodurch   die Umschaltekostct)   Wesentlich   erhöht werden.   



   Bei Verwendung des vorliegenden Apparates ist es möglihc. die vollständige Auswechslung der Sprechapparate als Ganzes zu vermeiden. Die   vorhandenen   Sprechapparate bleiben weiter,   ohne daran etwas ändern zu müssen,   in   Verwendung,   es kommt nur der Impuylssender 
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 Aufbaues als niederer Untersatz zu dem Sprechapparat verwendet werden kann, so dass durch Verbinden von Sprechapparat und Impusschender an Ort und Stelle ein einziger Apparat zu- 
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 und Auslösevorrichtung des Apparates. 



   Auf eine vertikale Achse      sind mehrere fest miteinander verbundene Scheiben drehbar 
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 isolierten Federn 6 und 7 herstellt. Eine dritte Scheibe 8 (Arretierscheibe) besitzt an einer Stelle des kreisförmigen Umfanges eine Einkerbung 9, in   wetche das   Ende   10   eines dreiarmigen Hebels (Auslösehebel). zu liegen kommt, so dass die drei   Scheiben am Ablaufen verhindert sind, solange     der Auslösehebel in Eingrinsteilung ist.   



   Mit den drei Scheiben fest   verbunden, jedoch davon isoliert, ist ein Kontaktarm jf7 an-   gebracht, welcher bei seinem einmaligen Umlauf über sechs in einem Kreisbogen angeordnete 
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 die einzelnen   Segmente (in ihrer Normalstellung) gleitet, während gleichzeitig   die zugehörige Zahnserie der Impulsscheibe unter der Kontaktfeder 5 durchgezogen wird. Die Kontaktsegmente 
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 gehörige Schleiffeder 19 und den Kontakt 6 und 7 an der Impulsscheibe an die Leitung   LI al1-   geschlossen. so dass beim   Ablaufen sechs   Serien zu je zehn Impulsen in die Leitung   Ll   entsendet werden. 



   Wird nun das zuerst in Tätigkeit kommende Segment 12 z. B. dreimal um den Winkel   teints     Zaimes der Impulsscheibe verdreht,   so werden von den zehn Impulsen der ersten Serie 

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   Die sechs Segmentscheiben sind nacheinander auf die Achse 1 aufgeschoben und derart gekröpft, dass die Segmente selbst in eine Ebene A, B, Fig. 3, zu liegen kommen. Jede Segmentscheibe   trägt ein Zahnsegment. gO,   dessen   Zahns   denselben Winkel einschliessen, wie die Zähne der Impulsscheibe und in welches ein Sperrzahn 21 zur Fixierung der   Segmentscheibe   in der jeweilig eingestellten Lage eingreift. 



   Die Verstellung der Segmentscheiben erfolgt durch sechs Stellhebel 22 bis 27, welche um eine horizontale Achse drehbar sind und unter staubdichtem Abschluss aus der Vorderwand 0, D des Gehäuses hervorragen. Sie wirken als zweiarmige Hebel, deren zweite Enden 28 mittels Stäben 29 mit Bolzen 30 der zugehörigen Segmentscheiben   verbunden'sind.   Durch Zahnrad-   übersetzungen   31 bis 34 wird die Drehbewegung der Einstellhebel auf je eine   Nummemtrommel 35   übertragen, so dass die eingestellte Nummer durch ein Fenster im Gehäuse sichtbar wird.

   Die Ungenauigkeit, welche   durch den Übergang von der krummlinigen Bewegung   in die geradlinige und umgekehrt und durch den toten Gang in der Hebel-und Zahnradübersetzung entsteht, hat auf die Einstellung der Segmentscheiben keinen Einfluss, da die Sperrung an der Segmentscheibe selbst erfolgt, sondern nur auf die Stellung der   Nummerntrommel,   Wo sie jedoch wirkunglos bleibt. 



   Die zur Umschaltung der Zentralapparate erforderlichen Impulse auf der zweiten Leitung werden unmittelbar nach jeder   Impulsserie   auf der ersten Leitung abgegeben, und zwar sind zu diesem Zwecke in der obersten der drei Scheiben sechs Bolzen 36 eingesetzt, welche beim Ablaufen mit einer festen Kontaktfeder 37, die an die zweite Leitung angeschlossen ist, Kontakt geben. 



   Das zum Ablaufen des Apparates nötige Triebwerk wird durch einen   Aufziehhebel 38,   welcher gegen einen festen Anschlag 39 zu drücken ist, aufgezogen und durch einen Zentrifugal-
Geschwindigkeitsregler   40,   der durch die   Zahnradübersetzung 41   bis 45 von der Scheibe 2 aus in Tätigkeit gesetzt wird, auf die richtige Geschwindigkeit reguliert. 



   Die Aufziehvorrichtung ist nun so gebaut, dass erst durch das vollständige Andrücken des Aufziehhebels 38 gegen den Anschlag 39 mittels des anfangs erwähnten dreiarmigen Hebels einerseits das Kontaktwerk ausgelöst wird, anderseits zur Vermeidung von Störungen der Sprechapparat ganz abgeschaltet wird. Ausserdem findet gleichzeitig ein Ausklinken des Aufziehhebels statt, so dass der Teilnehmer durch weiteres Betätigen desselben die Abgabe der Impulse nicht stören kann. 



   Dies wird auf folgende Weise erreicht : Der Aufziehhebel ist um eine vertikale Achse 46 drehbar und drückt beim Aufziehen mit seiner Nase 47 gegen eine Klinke   48,   welche an einem Zahnsegment 49 um die   Achse 5C   drehbar gelagert ist und deren zweites, zahnförmiges Ende 51   m dip Verzahnung   eines Schwinghebels 52 eingreift, der um dieselbe Achse 46 drehbar   ist wie   der Aufziehhebel.

   Klinke und Schwinghebel werden durch eine Spiralfeder 53 gegeneinander   gepresst.   Beim Aufziehen werden also Klinke, Schwinghebel und Zahnsegment mitgenommen und mittels   einer Zahnübersetzung 54 hjss 56 auf   die Federhausachse das Triebwerk aufgezogen, bis das rechte Ende der   Klmke 48   gegen einen Anschlag 58 stösst, welcher die Klinke entgegen dem Uhrzeigersinn so Welt dreht, bis das linke Ende den Zahn des Schwinghebels 52 freigibt. 



  Beim   Loslassen des Aufziehhebels   kehrt dieser durch Federwirkung in seine Ruhelage   zurück   und der Schwinghebel wird durch die Spannung der Spiralfeder 53 eine kleine rückläufige Drehung ausführen und dabei die Klinke 48   noch Weiter zurückdrehen,   bis die gegenseitigen Zähne wieder ineinander eingreifen. Durch die letztere Bewegung der Klinke kommt ihr rechtes Ende ganz ausser Eingriff mit der Nase des   Aufziehlubeis, so   dass dieser frei bewegt werden kann, ohne dass dadurch der weitere Gang des Apparates beeinflusst werden kann.

   Auf dem   Schwinghebel ist ein Spfrrzahn   59 angebracht, welcher beim Aufziehen unter der   Schnöde 60 eines Armes   des dreiarmigen Hebels durchgleitet und bei der   rückläufigen   Bewegung des Schwinghebels den Auslösehebel mitnimmt. Dadurch wird, wie schon erwähnt, 
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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Impu1sender für selbsttätige Fernspreohanlagen, bei welchen die Zahl der Stromimpulae welche den einzelnen Ziffern der Teilnehmernummer entspricht, durch die relative Lage zwischen. mehreren,. je nach den Ziffern der Teilnehmemummer einstellbaren Kontaktsegmenten und darübergleitenden Kontaktarmen festgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Kontaktsegmente (12 bis 17) in einer Ebene liegen und von nur einem Kontaktarm (11) bestrichen werden, so dass der Apparat infolge der sich. daraus ergebenden kurzen vertikalen Achse (1) ganz flach gebaut und daher als Untersatz zu einem gewöhnlichen : Sprechapparat verwendet werden kann.
    2. Impulasender für selbsttätige Femsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von Störungen in der Abgabe der Stromimpulse der vom Teilnehmer zu betätigende Aufziehhebel (38) nach erfolgtem vollständigem Aufziehen entkuppelt wird, dass dann unmittelbar nach dem Entkuppeln (bei 47, 48) ein selbsttätiges'Auslösen des Kontaktwerkes (bei 9, 10) und ein Abschalten des Sprechapparates von der Linie stattfindet, und dass der Auslösehebel erst wieder nach erfolgter Impulsabgabe gekuppelt wird.
AT75284D 1915-02-19 1915-02-19 Impulssender für selbsttätige Fernsprechanlagen. AT75284B (de)

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