AT73667B - Umstellgestänge für Bremsen von Eisenbahnfahrzeugen. - Google Patents

Umstellgestänge für Bremsen von Eisenbahnfahrzeugen.

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AT73667B
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Rudolf Egon Flatz
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Rudolf Egon Flatz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Um8tellge8tinge   für Bremsen von Eisenbahnfahrzeugen. 
 EMI1.1 
 kränze bei angestellter Bremse   zu vergrössern   oder zu verkleinern, je nachdem der Wagen beladen oder unbeladen ist. Die Erfindung besteht darin, dass der von dem Kolben des Bremszylinders betätigte und die am Bremsgestänge angreifende Stange betätigende Hebel zwei Zapfen trägt, von denen der eine in einen Schlitz eines am Wagengestell festen Teiles und der andere in einen Schlitz eines in der Längsrichtung dieses letzteren verstellbaren Teiles eingreift und durch Verstellung dieses Teiles an das eine oder andere Ende seines Schlitzes gebracht werden kann.

   Je nach der Einstellung des verstellbaren Teiles dient der eine oder der andere Zapfen als Drehpunkt des Hebels beim Anstellen der Bremse und der Druck der Bremsklötze gegen die Radkr nze wird entsprechend geändert. 



   Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 schematisch eine Draufsicht einer Ausfilhrungsform der Erfindung bei einer Luftsaugebremse. Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht einer Ausführungsform der Erfindung bei einer   Druckluftbremse.   



   In Fig. 1 ist 1 der Bremszylinder. dessen Kolben in bekannter Weise auf einen Arm 2 einer am Wagenuntergestell gelagerten Welle 3 wirkt; ein zweiter Arm 4 dieser 
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 eines am Wagengestell festen Teiles 15 und der andere, 10, in einem zum Schlitz 13 parallelen Schlitz 12 eines am Wagengestell in der Richtung des Schlitzes 12 verschiebbaren Teiles 14 eingreift. Nach der Zeichnung ist der Teil 14 als Stange ausgeführt und wird durch einen am Gestell gelagerten Hebel 16 verstellt. 



   Bei gelöster Bremse liegt der Zapfen 11 an einem Ende des Schlitzes 13 im festen Teil 15 und der Zapfen 10 bei unbeladenem Wagen an dem in der Bewegungsrichtung der Stange, vorderen Ende des Schlitzes 12, wie die Zeichnung in vollzogenen Linien zeigt. Wird die Bremse angestellt, so dient der Zapfen 10 als Drehpunkt des Hebels 7, während der Zapfen 11 sich im Schlitz 13 bewegt. Bei beladenem Wagen wird der Hebel 16 und dadurch die Stange 14 so verstellt, dass der Zapfen 10 an dem in der Bewegungsrichtung der Stange 5 hinteren Ende des Schlitzes 12 liegt, wie die Zeichnung in punktierten Linien zeigt. Beim Anstellen der Bremse dient dann der Zapfen 11 als Drehpunkt des Hebels 7. Im ersteren Falle ist der Ausschlag des Endes 8 des Hebels 7 grösser und der Druck der Bremsklötze auf die Räder kleiner als im letzteren Falle.

   Der Hebel 16 und damit auch die Stange 14 wird in der jeweiligen Stellung durch einen Vorsteckbolzen 17 festgehalten, der durch ein Loch im Hebel   16   und das eine oder das andere von zwei entsprechend gelegenen Löchern in einer am Wagengestell festen Platte 18 gesteckt wird. 



   Bei der in Fig. 2 veranschaulichten Anordnung des   Umstellgestänges   bei einer Druckluftbremse wird der Hebel 7 unmittelbar vom Kolben des   BremszyJinders 1 betitigt   und betätigt seinerseits die am Bremsgestänge angreifende Stange 9 in der bekannten 
 EMI1.3 
 

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 Ende des   Hebe !   und greift   in den Schlitz 12 der in der Längsrichtung dieses Schlitzes verstellbaren Stange 14 ; der zweite Zapfen 11 am Hebel 7 greift in den    Schlitz 18'des   am Wagengestell festen Teiles 16.

   Befindet sich die Stange 14 samt Schlitz in der in voll-   zogenen   Linien dargestellten Lage, so dient der Zapfen 10 als Drehpunkt für den Hebel 7 ; befindet sich aber die Stange 14 nebst Schlitz 12 in der in punktierten Linien angegebenen Stellung, so dient der Zapfen 11 als Drehpunkt des Hebels. Im ersteren Falle ist der Ausschlag der Stange 9   grösser   und somit der Druck der Bremsklötze gegen die Rad-   kriii ! ze kteiner   als im letzteren Falle. Die Stange 14 wird nach Fig. 2 durch einen   Vorsteck-   bolzen 17 festgehalten, der unmittelbar durch   Löcher   der Stange und einer Platte 18 am   Wagengestell   geschoben ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Umstellgestänge für Bremsen von Eisenbahnfahrzengen, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Kolben des Bremszylinders in unveränderlicher dauernder Verbindung stehende und die am Bremsgestänge angreifende Stange betätigende Hebel mit zwei Zapfen ausgestattet ist, von denen je nach Wunsch der eine oder der andere als Drehzapfen dieses Hebels dient, um den Bremsklotzdruck grösser oder geringer zu machen, indem der eine Zapfen in einen Schlitz eines am WsgengesteH festen Tai1es und der andere in einen Schlitz eines in der Längsrichtung dieses letzteren Schlitzes verstellbaren Teiles eingreift und durch Verstellung dieses Teiles an das eine oder andere Ende seines Schlitzes gebracht werden kann.
AT73667D 1913-08-02 1913-08-02 Umstellgestänge für Bremsen von Eisenbahnfahrzeugen. AT73667B (de)

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