AT73641B - Verfahren zur Herstellung asphaltartiger Massen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung asphaltartiger Massen.

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

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    Die Öle, welche sich bei der trockenen Destillation der aus den asphaltartigen Massen herstellbaren Fällüngen bzw. bei dem zur Herstellung von fein verteiltem Metall und dgl. folgenden Erhitzen der Schwermetallsalzällungen bilden, lassen sich auch in folgender Weise weiterverärbeiten, Erhitzt man diese öle in Mischung mit fein verteiltem Schwefel, wie Schwefel-   blumen, unter Zusatz von katalytisch wirkenden Substanzen, wie   z. B. Chlorschwefel, Kupfer-   pulver, Kupteroxyd, Quecksilberoxyd, einige Stunden auf Temperaturen von etwa   1700 bis     so entstehen festo oder nahezu feste Substanzen, welche den Schwefel in gebundener Form enthalten.

   Die als Katalysator zugesetzte Substanz kann dann, wenn sie nicht Chlorsehwefel ist,    durch Auskochen mit Chloroform oder ähnliche Lösungsmitteln abgschieden werden, und es bleibt dann nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels die geschwefelte Substanz zurück. 



    J dieselbe   ist in Wasser unlöslich. 



   Durch Erwärmen mit konzentrierter Schwefelsäure lässt sich die Substanz nur schwer in lösliche Form überführen. Dies gelingt dagegen mit   anhydridhaltiger   Schwefelsäure (z. B. mit. 



    20% figer   rauchender Schwefelsäure) beim Erwärmen auf 90 bis 100 . 



   Nach beendeter   Sulfierung   scheidet man die übereschüssige Schwefelsäure durch Eintragen in Wasser ab (das sulfierte Produkt ist in mässig   verdünnter Schwefelsäure schwer löslich.     dagegen in Wasser löslich)   und erhält dann durch Ausfällen der wässerigen Lössung mit Kochsalz oder anderen geeigneten   Fällungsmittetn die Sulfosäurc der geschwefelten Substanzen   in wasserlöslicher Form. 



   Die nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren hergestellten, schwefelhaltigen Massen lassen sich zu technischen und pharmazeutischen Zwecken verwenden bzw. weiterverarbeiten. 



  So kann man aus ihnen   Schwefelsalben,-seifen und   dgl.   herstellen, indem man sie mit geeignetti   Fetten bzw. Emulstions-, Suspensions- der Lösungsmedien verreibt oder vermischt. 



   PATENT -ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung asphaltartiger Massen, dadurch gekennzeichnet, dass man die bei der Raffination schwerer Mineralöle mit Schwefelsäure entstehenden Säureharze mit einer zur Auslaugung der in diesen   Säureharzen   noch vorhandenen   Öle ausreichenden Menge eines   löslichen Mittels (z. B. Benzin, Petroleum) solange behandelt, bis ein   Harzruckstand verbleibt.   der nach Entfernung der in ihm enthaltenen Schwefelsäure durch Behandeln mit Wasser in Wasser löslich ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ass die EMI3.1 leicht pulverisiebare Stoffe bilden.
    4. Weiterbildung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die konzentrierten, wässerigen Lösungen der asphaltartigen Massen bzw. deren Fällungen mit Chlornatrium oder dgl. mit Petroleumrückständen, Teer, Kreosot oder dgl. emulgiert werden, worauf aus den Emulsionen durch Zusatz von Metallsalzen die asphaltartigen Massen gleichzeitig mit den zugesetzten Stoffen als homogene Massen abgeschieden werden.
    5. Weiterbildung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den wasserlöslichen, asphaltartigen Massen herstellbaren Fällungen trocken destilliert werden.
    Weit Weiterbildung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Salzen oder Hydroxyden von Schwermetallen erhaltenen Fällungen erhitzt werden, wobei EMI3.2
AT73641D 1912-04-30 1913-03-31 Verfahren zur Herstellung asphaltartiger Massen. AT73641B (de)

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