AT72451B - Verfahren zur Herstellung von hochkonzentrierten, viskosen Emulsionsmassen aus Asphalt, Teer, Pech, Harzen, Balsamen, Ölen, Paraffinen und anderen Kohlenwasserstoffen, Kresolen und sonstigen in Wasser unlöslichen oder schwerlöslichen Stoffen oder Gemischen solcher. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hochkonzentrierten, viskosen Emulsionsmassen aus Asphalt, Teer, Pech, Harzen, Balsamen, Ölen, Paraffinen und anderen Kohlenwasserstoffen, Kresolen und sonstigen in Wasser unlöslichen oder schwerlöslichen Stoffen oder Gemischen solcher.

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  Verfahren zur Herstellung von hochkonzentrierten, viskosen Emulsionsmassen aus Asphalt, Teer, Pech, Harzen, Balsamen, Ölen, Paraffinen und anderen Kohlenwasserstoffen, Kresole und sonstigen in Wasser unlöslichen oder schwerlöslichen Stoffen oder Gemischen solcher. 



   Zur Herstellung technisch wertvoller, mit Wasser emulgierbarer Produkte aus Asphalt, Teeren, Pech, Harzen, Ölen. anderen Kohlenwasserstoffen, Kresolen und anderen in Wasser unlöslichen oder schwerlöslichen Stoffen sind eine Reihe von Verfahren bekanntgeworden, denen mancherlei   Übelstände   anhaften. Diese Verfahren gründen sich auf die Verwendung von Leim, Seifen, Alkalien, Stärke, Dextrin und dgl. Dadurch werden die Produkte nicht unerheblich   vertel'.. ; td deren Anwendung sind   in mancher Beziehung Schranken gesetzt. Man hat nun auch bereits vorgeschlagen (österreichisches Patentblatt 
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 wasserlöslich zu   machen.

   Dabei v'ar   aber von der Herstellung hochkonzentrierter, viskoser Emulsionen aus diesen Stoffen   nie ! :' die Kode. vielmehr sollte   offenbar eine echte Lösung 
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 beliebig verdünnbare hochkonzentrierte, viskose Emulsion zu bringen. Auch besitzen die nach dem bekannten Verfahren herstellbaren wässerigen L0sungen nicht die Eigenschaft, 
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 die   Teeröle     unlöslich   zurückzulassen. 



   Dagegen zeigen (lie nach dem vorliegenden Verfahren erhältlichen Produkte nach 
 EMI1.4 
 Die schon erwähnte Wasserbeständigkeit des getrockneten Produktes lässt sich dabei nur erzielen, wenn eine   verhältnismässig   grosse Menge des zu emulgierenden Stoffs mit einer verhältnismässig geringen Menge des Emulgiermittels verarbeitet wird. Diese Wasserbeständigkeit ist ein Vorzug, der beispielsweise bei der Verwendung von Teer, Asphalt oder Ölen als wetterfeste Anstrichmittel von ganz erheblicher Bedeutung ist. 



   Ausserdem haben diese   Emulsionsgemische die bisher   nicht bekannte Eigenschaft, auch auf Zusatz von sauren oder neutralen Salzlösungen emulgiert zu bleiben, wodurch bei Verwendung als Staubbindemittel die Möglichkeit geboten wird, die staubbindenden Eigenschaften ganz heterogener Substanzen, wie Teer oder Mineralöl mit Chlormagnesium- 
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 metallsalze verwendet werden sollen, ist diese Eigenschaft äussert wertvoll. Wurde man beispielsweise eine mit Alkali, Seife, Leim usw. hergestellte Emulsion mit einer Quecksilber- 
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 treffenden Emulsionsträger und die Bildung einer wässerigen Emulsion würde verhindert. Anders im vorliegenden Falle, wo diese Emulsion glatt gebildet wird und beliebig mit Wasser verdünnt werden kann.

   Ebenso war es bisher nicht möglich, öl-, teer-, harzhaltige und ähnliche Emulsionen mit Formaldehyd oder Gerbstoffen zu vereinigen, ohne dass die betreffenden kolloidalen Lösungen zerstört wurden. Auch dies   lässt   sich mit den neuen Emulsionen glatt erreichen, wodurch es gelingt, hochwertige Arznei-und Desinfektionsmittel sowie technisch wertvolle Gerbstoffprodukte aus Teeren, Ölen, Kresolen, Teerölen, Kohlenwasserstoffen usw. mit Formaldehyd oder Gerbstoffen vereinigt zu erhalten. Auch kann man gieich bei Herstellung der Emulsionen an Stelle von Wasser der zu emulgierenden   Masse   wässerige Lösungen von neutralen oder sauren Salzen, Gerbstoffe oder Formaldehyd zusetzen. 



   Ein weiterer Vorzug des vorliegenden Verfahrens besteht darin, dass man bei Anwendung von   Chlormetallsalzen,   wie   Cblorkalzium,   Chlormagnesium, Chlorzink u. a. m. durch späteren Zusatz von Oxyden oder Karbonaten dieser Metalle äusserst feste Massen erhalten   kanu,   indem die entstehenden Oxychloride vereint mit den Teeren, Ölen Harzen usw. sehr innige Verbindungen geben. 



   Die Herstellung der hochprozentigen Emulsionen geschieht zweckmässig in der Weise, dass man der neutralisierten oder schwach alkalisierten eingedickten   Sulsstablauge   allmählich soviel von der zu emulgierenden Substanz in kleinen Anteilen unter Rühren zusetzt, bis eine fast feste Masse entstanden ist, worauf man abwechselnd geringe Mengen Wasser und weitere Mengen der zu emulgierenden Substanz unter ständigem kräftigem Durcharbeiten zusetzt, bis die beabsichtigte Konzentration erreicht ist. 



   Die nach dem Verfahren hergestellten Produkte sollen als Anstrich-, ImprägnierungsKonservierungs-, Staubbinde-,   Desinfektions-und   Farbbindemittel, Buch-, Zeugdruck-, Appretur-, Metall-und andere Putzmassen für medizinische, kosmetische und viele andere Zwecke Verwendung finden. Sie sind auch in Verdünnung dauernd haltbar, was bei Emulsionsprodukten von grosser Bedeutung ist. 



   Im folgenden werden einige Ausführungsbeispiele für Herstellung der neuen 
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   In 250   g   zweckmässig mit Kalkm, lch neutralisierte, eingedickte   SaIsstzeUuloseabiange   trägt man unter Umrühren allmählich 250 g einer Mischung von 100   9   Asphait, 100   9   Teer und 50   9 Teeröl   ein, bis die Massa    gleichmässig, pastenförmig   geworden ist.

   Dann rührt man abwechselnd etwas Wasser und von dem gleichen Teergemisch ein, bis im ganzen 1250 9 des letzteren und 150 g Wasser verbraucht sind und arbeitet solange innig durch, bis ein homogenes in Wasser   voUkommen emulgierbares   Produkt ent- 
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 neutralisierter Zellstoffablauge nach Beispiel I emulgiert, doch benutzt man an Stelle von Wasser abwechselnd   40 /oige Formaldehydlösung   und Wasser, bis im Ganzen   100 g   Formaldehydlösung verbraucht ist. Gesamtgewicht der erhaltenen Emulsion : 825 g. 



   Beispiel V. 



   500 g der nach Beispiel I erhaltenen Paste verdünnt man mit 1 kg Chlormagnesiumlauge von 300 BE und verarbeitet alsdann mit dieser Lösung noch 1 kg Magnesit und 600 g Sägespäne, bis eine knetbare Masse entsteht, welche geformt werden kann. Dieselbe erstarrt in 12 Stunden zu einer sehr harten   widerstandsfähigen   Masse. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung von hochkonzentrierten, viskosen Emulsionsmassen aus Asphalt, Teer, Pech, Harzen, Balsamen, Ölen, Paraffinen und anderen Kohlenwasserstoffen, <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 angewendet wird und dass beide Bestandteile mit wenig Wasser innig durchmischt werden, wodurch eine Masse erhalten wird, die nach dem Verdunsten des Wassers die emulgierte Substanz schwer oder unlöslich zurücklässt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man der eingedickten, möglichst neutralisierten oder schwach alkalisierten Ablauge soviel von der zu emulgierende EMI3.2 ist, worauf man abwechselnd geringe Wassermengen und weitere Mengen der zu emulgierende Substanz unter tilchtigem Durcharbeiten zugibt, bis die beabsichtigte Konzentration erreicht ist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung der Emulsion an Stelle von Wasser wässerige Lösungen von sauren oder neutralen Salzen, Gerbstoffen oder Formaldehyd zur Anwendung gelangen.
    4. Weitere Ausbildung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man zu den Metallchloride, wie Chlorkalzium, Chlormagnesium oder Chlorzink enthaltenden Emulsionen Oxyde oder Karbonate der betreffenden Metalle und gegebenenfalls Füllstoffe, wie z. B. Sägespäne zusetzt, wodurch feste wasserbeständige Massen erhalten werden.
AT72451D 1912-06-02 1912-06-02 Verfahren zur Herstellung von hochkonzentrierten, viskosen Emulsionsmassen aus Asphalt, Teer, Pech, Harzen, Balsamen, Ölen, Paraffinen und anderen Kohlenwasserstoffen, Kresolen und sonstigen in Wasser unlöslichen oder schwerlöslichen Stoffen oder Gemischen solcher. AT72451B (de)

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