AT71009B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, in welchen Verbindungen über Anrufsucher hergestellt werden. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, in welchen Verbindungen über Anrufsucher hergestellt werden.

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AT71009B
AT71009B AT71009DA AT71009B AT 71009 B AT71009 B AT 71009B AT 71009D A AT71009D A AT 71009DA AT 71009 B AT71009 B AT 71009B
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  Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, in welchen Verbindungen über Anrufsucher hergestellt werden. 



   Das Stammpatent betrifft eine Anordnung, hei welcher jeder von mehreren eine Hauptgruppe bildenden Untergruppen von Teilnehmern eine besondere Einstellvorrichtung zugeordnet ist, wobei die einzelnen Einstellvorrichtungen (Anrufsucher) der Untergruppen einer Hauptgruppe untereinander verbunden und gemeinschaftlich einer Verbindungsleitung zugeordnet sind. 



  Es ist ferner jeder Untergruppe ein   Wählersucher   individuell zugeordnet, wobei die Wähler- 
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 dem gemeinschaftlichen   Wählersucher   zugeordnet. Durch diese Anordnungen sind jedoch einige in gewissen Fällen störende Fehlerquellen bedingt. Ebenso nimmt die Erledigung vorliegender Anrufe, da durch die Zuordnung des   Prüfrelais   zu den   Wählersuchem   ein Teilnehmer auf die Erledigung seines Anrufes   solange marten   muss, bis die vorherliegenden Anrufe aufgenommen sind, unter Umständen eine ziemlich lange Zeit in Anspruch. so dass vom Teilnehmer Impuls ausgesandt werden können, ehe ein Anrufsucher auf seine   Leitung   eingestellt wurde.

   Auch ist die Abhängigkeit der   Wählersucher   der einzelnen Untergruppen   voneinander   nicht immer vorteilhaft. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung sind nun jeder Hauptgruppe von Teilnehmern nur zwei Verteiler   bzw. Wählersucher zugeordnet,   von denen der eine die zu benutzende Verbindungs- 
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   Am   Gruppenwähler   schliesst Relais C seine Kontakte   90, und 95. Über 9 bereitet   es den Stromkreis des Besetztrelais BR1 vor und am Kontakt 95 den Stromkreis des Auslösemagneten M. 



  Durch Ansprechen des Relais   A   wurde über Kontakt 89 das Verzögerungsrelais V1 eingeschaltet. 



   Sind alle über einen Vorwähler erreichbaren Verbindungsleitungen, Wähler usw. besetzt, 
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 auf die Verbindung oder hängt er nach Schluss des Gespräches seinen Hörer an, so wird Relais A aberregt. Es öffnet seinen Kontakt   89 und schliesst   seinen Kontakt 93. Nach einiger Zeit lässt auch Relais   F,   seinen Anker abfallen und der Stromkreis des Auslösemagneten M ist hergestellt : Erde,   93,   94,   95,   M, Batterie, Erde. Relais   M   öffnet seinen Kontakt 96 und unterbricht dadurch den   Stromfluss   über die Prüfader, so dass die Relais C und   P2   aberregt werden. P2 unterbricht 
 EMI3.2 
 oben erwähnt, weitergeschaltet werden.

   Nach einiger Zeit lässt auch Relais V seinen Anker abfallen, Nunmehr ist der Stromkreis der   Antriebsmagnete   D1 und Da geschossen und wird erst wieder unterbrochen, wenn die Wähler   AS,   und   VW,   die Ruhelage erreichen. Durch das Ansprechen des   Drehmagneten   D1 kann eine Erregung des Relais W1 nicht mehr stattfinden, da am Wählersucher   tF'S"selbst wenn   er auf dieser Leitung stehen würde, der Kontakt 136 nicht geschlossen ist und auch erst geschlossen werden kann, wenn durch die Ruhelage aller Anrufsucher AS, bis   A84   der Erregerstromkreis für Relais G Zustandekommen kann. Die Anlegung eines Differentialstromes an die Wicklung   1I   des Relais   Anl   ist daher während der Weiterlaufbewegung verhindert. 



   Verzichtet ein Teilnehmer auf ein Gespräch, noch ehe ein Anrufsucher eine Leitung gefunden hat, so muss Vorsorge getroffen werden, dass der Strom über die Wicklung II des Differentialrelais An1 ebenfalls unterbrochen wird, da sonst dieser   Stromfluss   bestehen bleibt und die Anreizung weiterer Anrufsucher zur Folge haben würde. Dieses geschieht durch das   8-Relais,   welches nur beim Vorliegen von Anrufen den   Differentialstrom   vorbereitet und geschlossen hält. 



   Es   sei nunmehr   der Fall betrachtet, dass mehrere Anrufe, beispielsweise in der Untergruppe 1. vorliegen. Nachdem ein Anrufsucher   A81   der Verbindungsleitung VL1 angereizt wurde, ist, wie 
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 und   Kontakt 170   erfolgt die Erregung des Relais W2, das sich über   172   in einen Haltestromkreis einschaltet und bei 171   von dieser Anreizleitung abschaltet.   Nach dem ersten Schritt ist ein zweiter Differentialstrom für Wicklung II des Relais   Ans geschlossen   :

   Erde, 166, 165, Arm   c   von As2I. 172, 173, Widerstand   ? ", 122, II, Batterie, Erde.   Entspricht nunmehr die   Za. hl der   an Wicklung II liegenden Widerstände der Zahl der an Wicklung I liegenden, so kann das Relais An1 seinen Anker abfallen lassen und öffnet seine Kontakte 124 und 123. Die Erledigung dieser zweiten Verbindung erfolgt in geschilderter Weise, wie bei der ersten Verbindung. 
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 Erde. Die Einschaltung von   tfg,   Einschaltung des   Differentialstromes   für An2 und Erledigung der Verbindung erfolgt in der geschilderten Weise. 



   Wie vorstehend beschrieben,   müssbii,   wenn in mehreren Untergruppen Rufe vorliegen, erst alle Rufe in einer Untergruppe erledigt sein, ehe der   Wählersucher     WS2   sich auf die nächste   Untergruppe einstellt und die dort vorliegenden Rufe aufnimmt. Es kann selbstverständlich die Einrichtung derart getroffen werden, dass sich nach Aufnahme eines Anreizes infolge Ab-   

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 erregung des Relais   G   ein weiteres Relais eingeschaltet wird, welches den Wählersucher WSz auf eine andere Untergruppe schaltet. Hiedurch würde nacheinander je ein. Anruf einer Untergruppe aufgenommen werden und nicht zunächst alle Anreize einer Untergruppe. 



   Ferner muss auch Vorsorge getroffen werden, dass bei Störung in einer Einstellvorrichtung, beispielsweise   AS2   der Untergruppe Il an der Verbindungsleitung   FJ, nur   diese Einstellvorrichtung dem Betriebe entzogen wird, während die übrigen Einstellvorrichtungen im Betrieb bleiben. Erreicht wird dieses durch die Untersuchungsschalter US. Wenn AS2 gestört sein sollte, 
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 eines Anrufes aus der Untergruppe   11   auf diese Verbindungsleitung ein, so würde normalerweise D2 den ersten Stoss erhalten. Da aber 182 offen war, so fliesst der   Anreizimpuls   über 
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 vorrichtung AS2II der zweiten Untergruppe an der Verbindungsleitung   FZ   und reizt diese an. 



  Dadurch ist die Möglichkeit gegeben. nur eine gestörte Einstellvorrichtung dem Verkehr zu entziehen, ohne die übrigen Einstellvorrichtungen der gleichen Verbindungsleitung zu beeinflussen. 



   Die in Fig. 3 dargestellte Abänderung der Schaltung nach Fig 1 und 2 hat den Zweck, ein möglichst gleichmässiges Aufnehmen der aus den einzelnen Gruppen einlaufenden Anrufe ohne Bevorzugung einer Untergruppe zu erzielen. Dies geschieht dadurch, dass nach Aufnahme eines Anreizes in einer Untergruppe vor Aufnahme der weiteren Anreize in dieser Gruppe erst je ein Anruf in den übrigen Untergruppen aufgenommen wird. Die Einzelheiten der Schaltung entsprechen dem oben   beschriebenen   Ausführungsbeispiel, es ist im wesentlichen nur ein   Diiierentìalrelais     Di   hinzugefügt, dessen Stromkreis bzw. Stromkreise von dem Zustande der Anrufrelais An1, An2 ... abhängig sind.

   In dem Stromkreis des ersten Anreizimpulses (Erde, 
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 wie oben beschrieben, das Relais G seinen Anker fallen lässt, so wird das Relais X seine Anker noch eine kurze Zeit angezogen halten, so   dass Ströme für   die Wicklungen des Relais Dt entstehen : 
 EMI4.4 


Claims (1)

  1. (Schalter f7 < S) an den Einstellvorrichtungen der Untergruppen, durch welche bei Störung einer Einstellvorrichtung nur diese ausgeschaltet wird und ein für diese einlaufender Anreiz auf die Einstellvorrichtung einer anderen Verbindungsleitung geschaltet wird, während die Einstell- vorrichtungen der übrigen Untergruppen an der Verbindungsleitung dem Verkehr nicht entzogen werden.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem ersten Anreizimpuls ein Differentialrelais (Di) eingeschaltet wird, dessen Erregungszustand von der Zahl der gerade mit Anrufen belegten Untergruupen abhängig ist und das auf den Prüfstrom- kreis des Suchers nach der anrufenden Untergruppe derart einwirkt, dass eine Fortschaltung des Suchers auf die nächste Gruppe nach Aufnahme je eines Anruies aus einer Untergruppe stattfindet.
AT71009D 1912-07-30 1914-09-11 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen, in welchen Verbindungen über Anrufsucher hergestellt werden. AT71009B (de)

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