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Öl-undSchlammabscheider.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf einen Öl-und Schlammabscheider, insbesondere zur Reinigung von Kesselspeisewasser, und besteht im wesentlichen darin, dass in einem die zu reinigende Flüssigkeit aufnehmenden Behälter durch zweckentsprechende Unterteilung desselben die gleichzeitige Öl-und Schlammabsonderung in mehreren Kammern erfolgt.
Erfindungsgemäss ist der Behälter durch eine oder mehrere schräg eingesetzte Zwischenwände zickzackförmigen Profiles in zwei oder mehrere, durch Rohrumlauf miteinander verbundene Räume geteilt, derart, dass diese Zwischenwände jeweils den Boden der einen bzw. die Decke der nächstfolgenden Kammer bilden, so dass sich in jeder dieser Kammern in den Senkungen des Zwischenbodens der Schlamm und an der durch die Zacken unterteilten Decke das Öl abscheidet, wobei die abgesonderten Stoffe in bekannter Weise unter Druck durch eine gemeinsame Rohrleitung fortgeleitet werden.
In der Zeichnung ist der 01-und Schlammabscheider beispiatsweise durch eine Zwischenwand in zwei Kammern unterteilt. Fig. 1 zeigt die Einrichtung im Längsschnitt nach der Ebene x-x in Fig. 2. Fig. 2 veranschaulicht einen'Querschnitt und Fig. 3 eine Vorderansicht des Erfindungsgegenstandes.
Der Öl-und Schlammabscheider besteht dem dargestellten Ausfahrungsbeispiele entsprechend aus einem prismatischen Gefässe 1 mit pyramidenförmigem Deckel- bzw. Boden-
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gebaut ist, die das Gefäss- 1 in einen oberen und unteren Absouderungsraum teilt.
An den oberen Kämmen der Zwischenwände sind die bekannten Stauwände 5 und an den unteren Kämmen die Wände 6 befestigt. Durch den Stutzen 7 tritt das Speisewasser aus dem Speisewasserkessel in den Behälter 1. 8 ist ein Stutzen an der obersten Stelle des Deckels 2, welcher mit Ventilen 9 und Ölstandzeigern 10, 11 versehen ist. Von der Kammer des Ventiles 9 zweigt ein mittels Hahnes 13 regel bares. Abflussrohr 14 ab.
Mittels des Rohres 15 steht die Einrichtung mit dem Oberteile des Speisewasber- kessels in Verbindung, so dass in beiden Räumen gleicher Druck besteht. 16 ist ein Oberlaufstutzen für das schon zum grossen Teil entölte und entschlammte Speisewasser, das durch ein Ventil 17 und einen Übergangsstittzen 18 in den durch die Innenseite der Zellenwand abgeschlossenen unteren Raum II des Abscheiders gelangt.
Die durch die oberen Kämme 19 der Zwischenwand gebildeten Zellen im oberen Teile dus Raumes II stehen durch Dreiwpghähne 20 mit einem Sammelrohr 21 in Verbindung, aus welchem das im Raume II abgeschiedene Öl in das senkrechte Rohr 22 bzw. den Öletandsanzeiger 23, 24 gelangt, der durch das Rohr 2. J, a mit dem Speisekessel in Verbindung steht. Bei 25 verlässt das reine Wasser den Abscheider und gelangt zur Speisewasserpumpe.
Die Wirkungsweise des Öl- und Schlammabscheiders ist daher folgende : Das Wasser stösst im Raume I nacheinander an die Querwand 5, wodurch sich einerseits das 01 abscheidet und schliesslich in das Rohr 10 mit Ölstandsanzeiger 11 emporsteigt, andererseits lagert sich der Schlamm in den unteren Kämmen 26 der Zwischenwand ab und wird von hier durch Dreiweghähno 27, Sammelrohr 28 und Rohrleitung 29 fortgeschafft.
Nachdem das Wasser in dieser Art zum Teile gereinigt wurde, gelangt es durch den Rohrumlauf 16, 17 und 18 in den Raum II, in welchem in ähnlicher Weise die
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Ausscheidung des Öles an den oberen Kämmen der Zwischenwand und die gemeinschaftliche Absonderung des Schlammes an dem Boden des Raumes II erfolgt.
Die Ableitung des in dem Rohre 10 befindlichen Öles sowie die Ableitung den Öles aus dem Rohre 22 erfolgt einfach in der Weise, dass man diese Sammelrohre von dem Behälter 1 durch die Absperrorgane 9 bzw. 20 absperrt und hierauf den Druck des Speisekessels in den genannten Rohren zur Wirkung kommen lässt, der dann das Öl durch das Rohr 14 bzw, das Sammelrohr 83 in den Ölablass fördert.
Der am Boden des Raumes II abgelagerte Schlamm wird durch zeitweises Öffnen des Ventiles 81 durch den Stutzen 30 in den Schlammablass 32 abgelassen, das Wasser verlässt bei 25 vollkommen gereinigt den Behälter.
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