AT67900B - Öl- und Schlammabscheider. - Google Patents

Öl- und Schlammabscheider.

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AT67900B
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  Öl-undSchlammabscheider. 



   Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf einen   Öl-und Schlammabscheider,   insbesondere zur Reinigung von Kesselspeisewasser, und besteht im wesentlichen darin, dass in einem die zu reinigende Flüssigkeit aufnehmenden Behälter durch zweckentsprechende Unterteilung desselben die gleichzeitige Öl-und Schlammabsonderung in mehreren Kammern erfolgt. 



   Erfindungsgemäss ist der Behälter durch eine oder mehrere schräg eingesetzte Zwischenwände zickzackförmigen Profiles in zwei oder mehrere, durch Rohrumlauf miteinander verbundene Räume geteilt, derart, dass diese Zwischenwände jeweils den Boden der einen bzw. die Decke der nächstfolgenden Kammer bilden, so dass sich in jeder dieser Kammern in den Senkungen des Zwischenbodens der Schlamm und an der durch die Zacken unterteilten Decke das Öl abscheidet, wobei die abgesonderten Stoffe in bekannter Weise unter Druck durch eine gemeinsame Rohrleitung fortgeleitet werden. 



   In der Zeichnung ist der   01-und Schlammabscheider beispiatsweise   durch eine Zwischenwand in zwei   Kammern   unterteilt. Fig. 1 zeigt die Einrichtung im Längsschnitt nach der Ebene x-x in Fig. 2. Fig. 2 veranschaulicht einen'Querschnitt und Fig. 3 eine Vorderansicht des Erfindungsgegenstandes. 



   Der   Öl-und Schlammabscheider besteht   dem dargestellten Ausfahrungsbeispiele entsprechend aus einem prismatischen Gefässe 1 mit pyramidenförmigem Deckel- bzw. Boden- 
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 gebaut ist, die das   Gefäss-   1 in einen oberen und unteren Absouderungsraum teilt. 



   An den oberen Kämmen der Zwischenwände sind die bekannten Stauwände 5 und an den unteren Kämmen die Wände 6 befestigt. Durch den Stutzen 7 tritt das Speisewasser aus dem Speisewasserkessel in den Behälter 1. 8 ist ein Stutzen an der obersten Stelle des Deckels 2, welcher mit Ventilen 9 und Ölstandzeigern 10, 11 versehen ist. Von der Kammer des Ventiles 9 zweigt ein mittels Hahnes 13   regel bares. Abflussrohr 14   ab.

   Mittels des Rohres 15 steht die Einrichtung mit dem Oberteile des   Speisewasber-   kessels in Verbindung, so dass in beiden Räumen gleicher Druck besteht. 16 ist ein   Oberlaufstutzen   für das schon zum grossen Teil entölte und entschlammte Speisewasser, das durch ein Ventil 17 und einen   Übergangsstittzen   18 in den durch die Innenseite der Zellenwand abgeschlossenen unteren Raum II des Abscheiders gelangt. 



   Die durch die oberen Kämme 19 der Zwischenwand gebildeten Zellen im oberen Teile dus Raumes II stehen durch   Dreiwpghähne 20   mit einem Sammelrohr 21 in Verbindung, aus welchem das im Raume II abgeschiedene Öl in das senkrechte Rohr 22 bzw. den   Öletandsanzeiger 23, 24 gelangt,   der durch das Rohr   2. J, a   mit dem Speisekessel in Verbindung steht. Bei 25 verlässt das reine Wasser den Abscheider und gelangt zur   Speisewasserpumpe.   



   Die Wirkungsweise des Öl- und Schlammabscheiders ist daher folgende : Das Wasser stösst im Raume I nacheinander an die Querwand 5, wodurch sich einerseits das   01   abscheidet und schliesslich in das Rohr 10 mit   Ölstandsanzeiger     11 emporsteigt,   andererseits lagert sich der Schlamm in den unteren Kämmen 26 der Zwischenwand ab und wird von hier durch   Dreiweghähno   27,   Sammelrohr   28 und Rohrleitung 29   fortgeschafft.   



   Nachdem das Wasser in dieser Art zum Teile gereinigt wurde, gelangt es durch den Rohrumlauf   16, 17   und 18 in den Raum   II,   in welchem in ähnlicher Weise die 

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 Ausscheidung des Öles an den oberen Kämmen der Zwischenwand und die gemeinschaftliche Absonderung des Schlammes an dem Boden des Raumes II erfolgt. 



   Die Ableitung des in dem Rohre 10 befindlichen Öles sowie die Ableitung den Öles aus dem Rohre 22 erfolgt einfach in der Weise, dass man diese Sammelrohre von dem Behälter 1 durch die Absperrorgane 9 bzw. 20 absperrt und hierauf den Druck des Speisekessels in den genannten Rohren zur Wirkung kommen lässt, der dann das Öl durch das   Rohr 14 bzw,   das Sammelrohr 83 in den Ölablass fördert. 



   Der am Boden des Raumes II abgelagerte Schlamm wird durch zeitweises Öffnen des Ventiles 81 durch den Stutzen 30 in den Schlammablass 32 abgelassen, das Wasser verlässt bei   25   vollkommen gereinigt den Behälter. 
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Claims (1)

  1. so dass in dem einen Raume (1) in den Senkungen des Zwischenbodens (4) Schlammabsonderung und in den oberen Kämmen der Zwischenwand (4) des benachbarten Raumes (II) Ölansammlung stattfindet, wobei in der obersten und untersten Kammer die Öl. bzw. Schlammabsonderung in dem durch den Behälterdeckel (2) bzw. Boden (3) bestimmten Raum erfolgt und die Ableitung der abgesonderten Stoffe in bekannter Weise unter Druck durch gemeinschaftliche Rohrleitungen vorgenommen wird
AT67900D 1913-08-07 1913-08-07 Öl- und Schlammabscheider. AT67900B (de)

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