DE24021C - Vorrichtung zum Reinigen des Kesselspeisewassers - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen des Kesselspeisewassers

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DE24021C
DE24021C DENDAT24021D DE24021DA DE24021C DE 24021 C DE24021 C DE 24021C DE NDAT24021 D DENDAT24021 D DE NDAT24021D DE 24021D A DE24021D A DE 24021DA DE 24021 C DE24021 C DE 24021C
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Germany
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container
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feed water
cleaning
water
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DENDAT24021D
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English (en)
Original Assignee
D. D. WASS und L. KATZENSTEIN in New-York
Publication of DE24021C publication Critical patent/DE24021C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMJ
Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat, mit Hülfe dessen das Kesselspeisewasser von Luft, Fett, Schlamm und sonstigen fremden Körpern befreit werden soll.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt durch den Apparat nach x-x in Fig. 4,
Fig. 2 ein Querschnitt nach y-y in Fig. 1,
Fig. 3 ein Querschnitt nach z-z in Fig. 1,
Fig. 4 eine obere Ansicht des Apparates (nach Wegnahme des Deckels und einiger anderen Theile) mit dem Rohr K und den dazu gehörigen Theilen, theilweise im Schnitt; Fig. 5 ein Längsschnitt und
Fig. 6 eine obere Ansicht des Luftventils M.
In einem trogförmigen Behälter A, auf welchem der Deckel B durch Bolzen befestigt ist, sind durch Zwischenwände C mehrere Abtheilungen gebildet. Diese Zwischenwände reichen, mit Ausnahme der äufsersten Wand rechts, nicht vollständig bis zu dem oberen Rand von A, schliefsen dagegen seitlich dicht ab. Die Zwischenwände an den beiden Enden sind senkrecht zu der Längsachse des Behälters angeordnet, während die dazwischenliegenden Wände C schief zu der Längsachse stehen, wie aus Fig. 4 ersichtlich. Die dem rechten Ende des Behälters zunächst stehende Zwischenwand C reicht bis zum oberen Rand des Behälters A und berührt mit ihrem oberen Rand den unteren Rand der in dem Deckel angebrachten Querwand D, Fig. 1, 2 und 5. In der letzteren befindet sich oben eine Oeffnung d, durch welche die Luft von den übrigen Abtheilungen zu dem von der äufseren Zwischenwand CD und der Endwand des Behälters A eingeschlossenen Raum gelangen kann. Am oberen Rand der am meisten rechts liegenden Scheidewand C und der daranstofsenden Seitenwand des Behälters ist eine quadrantförmige Platte E befestigt, und unter dieser befindet sich in der Seite des Behälters eine Oeffnung a, durch welche das auf dem Wasser schwimmende Fett abfliefsen kann.
Jede Scheidewand C ist mit einer Oeffnung F versehen, so jedoch, dafs wenn die Oeffnung F der einen Zwischenwand C tief angebracht ist, die der folgenden Zwischenwand hoch liegt u. s. w. KvS. diese Weise wird das Wasser auf seinem Wege von einer Abtheilung zur anderen gezwungen, auf- und abzufiiefsen. In der Seitenwand des Behälters, nächst dem Boden einer jeden Abtheilung, ist ein Reinigungshahn G angebracht, durch welchen der Schlamm, der sich nach und nach in den Abtheilungen ansammelt, ausgeblasen werden kann.
An den beiden Enden des Behälters A führen Rohre H nach Ventilgehäusen J, welche mit dem Speisewasserzuflufsrohr K verbunden sind. Durch Ventile L kann man die Verbindung zwischen dem Rohr K und dem Behälter A unterbrechen, in welchem Falle alsdann das Speisewasser durch das Rohr K direct nach dem Kessel gelangt, ohne den Behälter A zu passiren. Diese Vorrichtung ist wichtig, damit keine . Störung im Kesselbetrieb eintritt, wenn der Reinigungsapparat einmal nicht gehörig functioniren sollte.
In der von der Scheidewand C D und der Endwand des Behälters A gebildeten Abtheilung ist ein aufwärts gebogenes Ventilgehäuse M in die Wand des Behälters A eingeschraubt.
Der Kanal P, Fig. 5, dieses Gehäuses führt ins Freie, während der nach oben gerichtete Kanal 5 in die Endabtheilung des Behälters mündet. Ein in der Führung R steckender Ventilkegel N vermittelt und unterbricht die Verbindung zwischen den Kanälen P und 5. Der Ventilkegel N sitzt an dem ihn mit Schwimmer Q verbindenden Hebel O und wird von dem auf dem Wasserspiegel gehaltenen Schwimmer Q für gewöhnlich gegen seinen Sitz gedrückt, wodurch die Verbindung zwischen P und .S unterbrochen ist. Wenn aber durch die aus dem Wasser ausgeschiedene Luft der Luftdruck in der Endabtheilung wächst, so wird hierdurch das in dieser Abtheilung befindliche Wasser niedergedrückt. Mit dem sinkenden Wasserspiegel sinkt aber auch der Schwimmer Q und zieht das Ventil N von seinem Sitze ab. Hierdurch wird die Verbindung zwischen 5 und P hergestellt und die geprefste Luft kann alsdann durch diese beiden Kanäle nach aufsen entweichen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Eine Vorrichtung zum Reinigen des Kesselspeisewassers, bestehend aus dem Behälter A B, den mit versetzt angeordneten Verbindungsöiifnungen F versehenen Scheidewänden C und den Reinigungshähnen G.
    Dieselbe Vorrichtung in Verbindung mit der Querplatte B und der Oeffnung α für den Abflufs des auf dem Wasser schwimmenden Fettes.
    Dieselbe Vorrichtung in Verbindung mit der durchgehenden Scheidewand CD, der Oeffnung d und dem Ventil M N zum selbsttätigen Ablassen der geprefsten Luft. Dieselbe Vorrichtung in Verbindung mit dem Zuflufsrohr K und den Ventilen JL, welche gegebenen Falles die Verbindung zwischen dem Apparat und dem Rohr K unterbrechen, so dafs alsdann das Speisewasser, ohne den Apparat zu passiren, direct in den Kessel gelangt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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