DE24021C - Vorrichtung zum Reinigen des Kesselspeisewassers - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen des KesselspeisewassersInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMJ
Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat, mit Hülfe dessen das Kesselspeisewasser von
Luft, Fett, Schlamm und sonstigen fremden Körpern befreit werden soll.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt durch
den Apparat nach x-x in Fig. 4,
Fig. 2 ein Querschnitt nach y-y in Fig. 1,
Fig. 3 ein Querschnitt nach z-z in Fig. 1,
Fig. 4 eine obere Ansicht des Apparates (nach Wegnahme des Deckels und einiger anderen
Theile) mit dem Rohr K und den dazu gehörigen Theilen, theilweise im Schnitt;
Fig. 5 ein Längsschnitt und
Fig. 6 eine obere Ansicht des Luftventils M.
In einem trogförmigen Behälter A, auf welchem der Deckel B durch Bolzen befestigt ist,
sind durch Zwischenwände C mehrere Abtheilungen gebildet. Diese Zwischenwände reichen,
mit Ausnahme der äufsersten Wand rechts, nicht vollständig bis zu dem oberen Rand
von A, schliefsen dagegen seitlich dicht ab. Die Zwischenwände an den beiden Enden sind
senkrecht zu der Längsachse des Behälters angeordnet, während die dazwischenliegenden
Wände C schief zu der Längsachse stehen, wie aus Fig. 4 ersichtlich. Die dem rechten Ende
des Behälters zunächst stehende Zwischenwand C reicht bis zum oberen Rand des Behälters A
und berührt mit ihrem oberen Rand den unteren Rand der in dem Deckel angebrachten
Querwand D, Fig. 1, 2 und 5. In der letzteren befindet sich oben eine Oeffnung d, durch
welche die Luft von den übrigen Abtheilungen zu dem von der äufseren Zwischenwand CD
und der Endwand des Behälters A eingeschlossenen Raum gelangen kann. Am oberen
Rand der am meisten rechts liegenden Scheidewand C und der daranstofsenden Seitenwand
des Behälters ist eine quadrantförmige Platte E befestigt, und unter dieser befindet sich in der
Seite des Behälters eine Oeffnung a, durch welche das auf dem Wasser schwimmende Fett
abfliefsen kann.
Jede Scheidewand C ist mit einer Oeffnung F versehen, so jedoch, dafs wenn die Oeffnung F
der einen Zwischenwand C tief angebracht ist, die der folgenden Zwischenwand hoch liegt
u. s. w. KvS. diese Weise wird das Wasser auf
seinem Wege von einer Abtheilung zur anderen gezwungen, auf- und abzufiiefsen. In der Seitenwand
des Behälters, nächst dem Boden einer jeden Abtheilung, ist ein Reinigungshahn G angebracht,
durch welchen der Schlamm, der sich nach und nach in den Abtheilungen ansammelt,
ausgeblasen werden kann.
An den beiden Enden des Behälters A führen Rohre H nach Ventilgehäusen J, welche
mit dem Speisewasserzuflufsrohr K verbunden sind. Durch Ventile L kann man die Verbindung
zwischen dem Rohr K und dem Behälter A unterbrechen, in welchem Falle alsdann
das Speisewasser durch das Rohr K direct nach dem Kessel gelangt, ohne den Behälter A
zu passiren. Diese Vorrichtung ist wichtig, damit keine . Störung im Kesselbetrieb eintritt,
wenn der Reinigungsapparat einmal nicht gehörig functioniren sollte.
In der von der Scheidewand C D und der Endwand des Behälters A gebildeten Abtheilung
ist ein aufwärts gebogenes Ventilgehäuse M in die Wand des Behälters A eingeschraubt.
Der Kanal P, Fig. 5, dieses Gehäuses führt ins
Freie, während der nach oben gerichtete Kanal 5 in die Endabtheilung des Behälters mündet.
Ein in der Führung R steckender Ventilkegel N vermittelt und unterbricht die Verbindung zwischen
den Kanälen P und 5. Der Ventilkegel N
sitzt an dem ihn mit Schwimmer Q verbindenden Hebel O und wird von dem auf dem
Wasserspiegel gehaltenen Schwimmer Q für gewöhnlich gegen seinen Sitz gedrückt, wodurch
die Verbindung zwischen P und .S unterbrochen ist. Wenn aber durch die aus dem Wasser
ausgeschiedene Luft der Luftdruck in der Endabtheilung wächst, so wird hierdurch das in
dieser Abtheilung befindliche Wasser niedergedrückt. Mit dem sinkenden Wasserspiegel
sinkt aber auch der Schwimmer Q und zieht das Ventil N von seinem Sitze ab. Hierdurch
wird die Verbindung zwischen 5 und P hergestellt und die geprefste Luft kann alsdann
durch diese beiden Kanäle nach aufsen entweichen.
Claims (1)
- Patent-AnSprüche:Eine Vorrichtung zum Reinigen des Kesselspeisewassers, bestehend aus dem Behälter A B, den mit versetzt angeordneten Verbindungsöiifnungen F versehenen Scheidewänden C und den Reinigungshähnen G.
Dieselbe Vorrichtung in Verbindung mit der Querplatte B und der Oeffnung α für den Abflufs des auf dem Wasser schwimmenden Fettes.Dieselbe Vorrichtung in Verbindung mit der durchgehenden Scheidewand CD, der Oeffnung d und dem Ventil M N zum selbsttätigen Ablassen der geprefsten Luft. Dieselbe Vorrichtung in Verbindung mit dem Zuflufsrohr K und den Ventilen JL, welche gegebenen Falles die Verbindung zwischen dem Apparat und dem Rohr K unterbrechen, so dafs alsdann das Speisewasser, ohne den Apparat zu passiren, direct in den Kessel gelangt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24021C true DE24021C (de) |
Family
ID=300543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24021D Active DE24021C (de) | Vorrichtung zum Reinigen des Kesselspeisewassers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24021C (de) |
-
0
- DE DENDAT24021D patent/DE24021C/de active Active
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