AT67816B - Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Briketts unter Verwendung von Sulfitzelluloseablauge als Bindemittel. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Briketts unter Verwendung von Sulfitzelluloseablauge als Bindemittel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Briketts unter Verwendung von Sulfltzellulose- ablauge als Bindemittel. Die Bestrebungen, eingedickte Sulfitablauge in der Brikettierindustrie als Bindemittel einzuführen, haben bisher zu keinem befriedigenden Ergebnisse geführt, weit das Bindemittel wasserlöslich blieb. Nur der Weg der Verkokung dieses Bindemittels hat bisher zu einem durchgehend wasserunlöslichen Brikett geführt. Das Verfahren erfordert aber eine hohe Temperatur von etwa 3000 C und mehr, die. abgesehen von den dabei auch oft entstehenden Bränden, von vielen Materialien, wie Steinkohlen, nicht ohne nachteilige Veränderung ertragen wird. Es kam also darauf an, das Bindemittel bei niederer Temperatur und schneller wasserunlöslich zu machen. Weiterhin zeigten aber die Briketts den Mangel, dass sie im Feuer zersprangen und ein grosser Teil des Brennstoffes unverbrannt in die Asche ging. Es wurde festgestellt, dass der Kalkgehalt der Sulfitlauge der Grund des Zerfallen im Feuer war. Daher muss also mit einer kalkfreien Sulfitlauge brikettiert werden. Eine gute Entkalkung der Sulfitlauge wird dadurch erreicht, dass man weit eingedickte Lauge mit Schwefelsäure versetzt, derart, dass nur ein geringer Überschuss über den Kalkgehalt, etwa O'o% auf Trockensubstanz gerechnet, vorhanden ist. Je dicker die Sulfitlauge ist, desto quantitativer fällt der Kalk aus ; es handelt sich da um Konzentrationen von 30 bis 400 Bé. Man hat schon mehrfach mit Schwefelsäure Entkalkungen probiert, ohne jedoch das angestrebte Ziel zu erreichen. Wollte man Rohlaugen oder überhaupt dünne Laugen mit Schwefelsäure versetzen, wie es bereits geschehen ist, so bekommt man erst bei grossem Säureüberschuss eine Kalkfällung ; dieselbe fällt aber sehr mangelhaft aus. Eine technisch brauchbare Entkalkung ist auf diesem Wege nicht erreichbar. Wollte man aber selbst die schlecht entkalkte Roblauge eindicken, um sie bindefähig zu machen, so würde die Lauge verkohlen wegen des starken Überschusses an Schwefelsäure, die ausserdem noch die Apparaturen stark angreift. Es ist ein Brikettierverfahren bekannt, nach welchem ein Schwefelsäurezusatz von 15% konzentrierter Schwefelsäure zur eingedickten Sulfitlauge verwendet wird. Man hat da aber nicht erkannt, dass man den ausgefällte : Gips hätte entfernen müssen, der den Trockenprozess des Briketts wegen seines Wassergehaltes verlangsamt und die Haltbarkeit des Briketts im Feuer herabsetzt. Der grosse Überschuss an Schwefelsäure bringt die Sulfitlauge beim Erwärmen aber schon vorzeitig zum Verkohlen und ist bei der Trocknung viel zu schwer zu entfernen, keineswegs schon um 1000 C. Gut entkalkte dicke Sulfitlauge ist sehr leicht zersetzlich und wird schon um lOOC durch Verkohlung wasserunlöslich, wenn ein kleiner Überschuss an Schwefelsäure vorhanden ist. Bei der Brikettierung mit einem so vorbereiteten Bindemittel fallen also die angeführten Übelstände weg. Es ist zu beachten, dass die Sulfitlauge beim Zusatz von Schwefelsäure sowie bei den folgenden Manipulationen keiner vorzeitigen, verkohlend wirkenden Erwärmung ausgesetzt wird, da verkohltes Material nicht mehr bindet und somit ein unrationeller Laugenverbrauch verursacht würde. Das Verfahren verläuft also derart, dass stark eingedickte Sulfitlauge mit Schwefelsäure versetzt wird unter Zugabe eines geringen Überschusses über den berechneten Kalkgehalt, etwa O' & O/o auf Trockensubstanz der Lauge gerechnet. Zur Gipseutfernung. die durch Filtration oder Absetzen erfolgt, wird die Lauge etwas verdünnt und dann auf brikettierfähige Konsistenz gebracht. Das so vorbereitete Bindemittel wird mit Brennstoffklein gemischt, gepresst und bei etwa 1000 C zur Wasserunlöslichkeit getrocknet. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- EMI1.1 Verfahren zur Herstellung wasserunlòslichor Briketts unter Verwendung von Suint- zelluloseablauge als Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, dass die eingedickte Sulfitzelluloseablauge ohne zersetzende Erwärmung, eventuell unter Abkühlung mit Schwefelsäure im Überschuss, etwa U'50/0 auf Trockensubstanz der Lauge berechnet, versetzt, nach Verdünnung von Gips befreit, wieder konzentriert, mit Brennstoffktein vermengt und mit diesem brikettiert wird, worauf die erhaltenen Briketts bei etwa 1000 C getrocknet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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