AT67259B - Selbsttätige Steuervorrichtung für Flugzeuge. - Google Patents

Selbsttätige Steuervorrichtung für Flugzeuge.

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AT67259B
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Alexander Blair Thaw
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Alexander Blair Thaw
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   Von letzteren werden einer oder zwei nach Massgabe der Schwankungen der Platte 18 in die Schliessung einer Batterie 49 auf dieser Platte eingeschaltet. Die Spulen der Magnete 47 sind einerseits an je eine der Kappen 50 und andererseits an je eines der Rohre 51 und das darin   ent-   haltene Quecksilber   52   angeschlossen. 



   Bei der normalen wagerechten Lage der Bodenplatte 18 steht das Quecksilber 52 (Fig. 4) in jedem der lotrechten Schenkel 53 der vier Rohre 51 in gleicher Höhe, wobei der Abstand zwischen dem Quecksilber und der Nadel 54 in jeder der Kappen 50 derselbe ist. Dieser Abstand kann je nach Erfordernis   geändert werden, um   die Stabilisiervorrichtung mehr oder minder empfindlich zu machen. 



   Dreht sich das Flugzeug samt Platte 18 um die   Längs-oder Querachse,   bis das Quecksilber in einem der lotrechten Schenkel 53 mit der Nadel 54 einer der Kappen 50 in Berührung tritt, so wird dadurch einer der Magnete 47 eingeschaltet, zieht den zugehörigen Anker 46 an und dreht dadurch den   Kupplungshebel 42 oder 43,   wodurch die entsprechende Klaue umgestellt wird.. 



   Die Klauen 39, 40 tragen an den beiden Seiten abgestumpfte Zähne 55, welche zwischen die Speichen der Trommeln 14 bis 17 eintreten. Man kann natürlich irgend welche Kupplung benutzen. 
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 dass sie mit den Trommeln in Eingriff treten, welche mit den verwindbaren Flächen A, B verbunden sind. Weiter ist dafür Sorge getragen, dass die Kappe auf einer Seite der   Längsachse   der Bodenplatte den Magneten   cm- und ausschaltet, welcher   die Verwindung auf derselben Seite der Längsachse herbeiführt. In ähnlicher Weise sind die in der Längsrichtung der Platte 18 und in der Richtung der Längsachse des Flugzeuges hintereinander gelegenen Kappen 50 in Leitungen eingeschaltet, welche Magnete 48 ein- und ausschalten und damit die Trommeln überwachen, die mit dem Höhensteuer C verbunden sind.

   Diese in der   Längsrichtung     angeoldjueteu Kappen   be-   tätigen   die Seile oder Schnüre 21 bzw. 22, welche das Höhensteuer C'nach üben oder unten drehen. 



   Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass, wenn die Kappen 50 auf eine gewisse freie Neigung des Flugzeuges eingestellt sind, bei Überschreitung dieser Grenze die verwindbaren   Yeile B   und das   Höhensteuer   C selbsttätig eingestellt werden, um der Neigung entgegenzuwirken. Das 
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 Welle 30 mit der entsprechenden Trommel 14, 15, 16 oder 17 zu kuppeln,   so dass sie sich nut   der Welle 30 dreht. Dadurch wird die eine oder die andere der Flächen A, B oder des Höhenstener C 
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 Fusses 60 befestigt und mittels einer Klemmschraube mit dem zu einem der   Magnete 47 oder   führenden Draht verbunden. 



   Das Rohr   6-1   trägt am unteren Ende ein Kegelrad   6J, in das em auf der Welle 67 festsitzendes   Kegelrad 66 eingreift. Die Welle ist in der Bodenplatte 18 gelagert und trägt eme Scheibe 68. 



  Es sind zwei Wellen 67 vorhanden, von denen jede die beiden einander gegenüberliegenden Wellen 64 und Kegelräder   6J durch   die   Kegebäder   66   treibt. Die chciben 68   sind durch Schnüre 69 mit den Steuerhebeln des Flugzeuges verbunden. Es ist soviel toter Gang   vorgesehen, dass dte     Schnüre 69   erst dann in Wirkung treten, wenn der Steuerhebel um einen gewissen Betrag gedreht 
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 sind mit den Drähten oder   Schnüren zur Betätigung   des Höhensteuers ('verbunden. 



   Wird eine der Wellen 67 gedreht, so werden die Räder 65 und Rohre 64 an den beiden Seiten der Platte 1' um gleiche Betrage gedreht und daher die gegen Drehung durch die Keile 58 gesicherten Kappen 50 gehoben oder gesenkt. Durch die vorstehend beschriebene Einrichtung wird 
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 den vorstehend angeführten Bedingungen beim Betrieb des Flugzeuges entsprechend verändert wird. Wenn der Flieger, um eine scharfe Kurve zu beschreiben, das    beitensteuer umlegt una'   gleichzeitig die Verbindungsflächen von Hand betätigt, um eine Seite derselben zu heben, so dreht sich die entsprechende Welle 67, so dass die ihr zugeordnete Kappe 50 gehoben und der Abstand zwischen ihrer Nadel 54 und dem Quecksilber im Schenkel 53 vergrössert wird.

   Durch richtige Einstellung der Drähte oder Schnüre des Flugzeuges gegenüber den Wellen 67 kann derselbe Abstand zwischen Quecksilber und Nadel beim Durchfahren scharfer Kurven sowie in 

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 der wagereehten Lage erreicht werden. Es wird somit beim natürlichen Neigen des Flugzeuges in scharfen Kurven die Sicherheit bezüglich Neigungsänderungen durch vorliegende   Stabilisiez.   vorrichtung unverändert beibehalten und letztere wird von der Stellung beim Beschreiben scharfer Kurven aus ebenso in Wirkung treten, wie von der Stellung für wagerechten Flug. 



   In Fig. 5 ist eine Abänderung der Kontakte veranschaulicht, bei welcher in die   Schenkel 3J   je drei voneinander isolierte Nadeln 71,   72, 7J von verschiedener Länge reichen.   



   Die gleichnamigen Nadeln der Kontaktvorrichtungen sind an je eine gemeinsame Schleiffeder 80,   85,   86 angeschlossen (Fig. 5). Diese Federn schleifen auf einer isolierten Scheibe 82 mit einem leitenden   Sektor 81,   der über   Drahtklemme   mit der Batterie 84 verbunden ist. 



   Wird die Scheibe gedreht,   80   geht der Sektor 81 der Reihe nach unter den Federn weg und verbindet sie dabei mit der Batterie. Jedes der Rohre   il   ist, wie in Fig. 4 gezeigt,   mit   einem der 
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 wird der dem betreffenden Rohr 51 zugeordnete Magnet 47 eingeschaltet, wenn die Scheibe so steht, dass   der Sektor 81   mit der der Nadel entsprechenden Schleiffeder Kontakt hat.

   Mit anderen Worten, wenn das Quecksilber 52 im Schenkel 53 soweit gehoben wird, dass es mit der Nadel 71 in Berührung tritt, so wird der Magnet 47 eingeschaltet, wofern die Feder   80   am Sektor 81 der Scheibe liegt, wie Fig.   f)   zeigt, in der die starken Linien die   Leitungen der Xadeln 77 andeuten.   während die Leitungen der Nadeln 72, 73 durch schwache Linien angedeutet sind. 



   Wenn bei Betätigung der Steuerhebel des Flugzeuges die Schnur 88 bewegt wird. um die   Scheibe   zu drehen, so dass der Sektor 81 mit der Feder 86 in Berührung tritt, so werden die 
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 Magnete 47 zu erregen.   Steigt jedoch   das Quecksilber   bil ! zur Nadel 73. 80   wird die Leitung durch einen der Magnete geschlossen, der dann die Stabilisiervorrichtung betätigt. 



   Man bemerkt. dass zwei Bürsten 85 vorhanden sind, um die Scheibe   82   in der einen oder in der anderen Richtung drehen und die Nadel   7   für Wandungen nach rechts oder links verwenden zu können. 



   Da bei der vorstehend beschriebenen Vorrichtung eine kontinuierlich rotierende Welle vorgesehen ist. mit der jede der Trommeln 14 bis 17 nur zeitweilig in Emgriff tritt, so könnte dieser Eingriff bis zum Bruch der   verbindbaren   Flächen dauern, was den Sturz des Flugzeuges nach sich ziehen würde. 



   Um dies zu   vermeiden,     smd   am   Uestell   federnde Bürsten 89 (Fig. 2) isoliert angeordnet, 
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 wodurch die isolierende Belegung unter den Bürsten   89     wegschleift, die Magnete wieder   eingeschaltet werdne und die Trommel wieder gekuppelt wird. Dadurch werden die schädlichen 
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 Elektromotor oder Druckluft benutzen, die im Bedarfsfall aus einen Behälter in Zylinder eintreten gelassen wird oder   auch einen anderen Motor, der zweckmässig vom Triebmotor des   Flugzeuges unabhängig ist. 
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 Flugzeuges von der   Xormailage eingerückt werden   kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromquelle mit den EMI3.6
AT67259D 1913-03-07 1913-03-07 Selbsttätige Steuervorrichtung für Flugzeuge. AT67259B (de)

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