DE321102C - Antriebsvorrichtung fuer Pantographen von Stickmaschinen mit zwei unter einem Winkel zueinander bewegten Antriebsgliedern - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Pantographen von Stickmaschinen mit zwei unter einem Winkel zueinander bewegten Antriebsgliedern

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DE321102C
DE321102C DE1912321102D DE321102DD DE321102C DE 321102 C DE321102 C DE 321102C DE 1912321102 D DE1912321102 D DE 1912321102D DE 321102D D DE321102D D DE 321102DD DE 321102 C DE321102 C DE 321102C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/02Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with vertical needles
    • D05C9/04Work holders, e.g. frames
    • D05C9/06Feeding arrangements therefor, e.g. influenced by patterns, operated by pantographs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Pantographen von Stickmaschinen mit zwei unter einem Winkel zueinander bewegten Antriebsgliedern. Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Antriebsvorrichtungen für Pantographen von Stickmaschinen.
  • Bekanntlich sind zur Bewegung des Pantographen für Automatstickmaschinen zwei Rahmen oder Schieber (Antriebsglieder) vorhanden, von denen der eine eine Bewegung bestimmter Größe in wagerechter Richtung, der andere eine Bewegung bestimmter Größe in senkrechter Richtung ausführt. Beide Bewegungen werden dann als resultierende Bewegung mittels des Pantographen auf den Stickrahmen übertragen.
  • Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Stickmaschinen, deren Pantograph oder Gatter elektrisch gesteuert wird, was an sich bekannt ist.
  • Der Erfindung gemäß sind längs der Bahn, die ein Antriebsglied beschreibt, eine Anzahl. gleichfalls bekannter, voneinander unabhängiger Kontakte angeordnet, so daß, wenn das Antriebsglied sich bis zu einem vorher bestimmten Kontakt bewegt hat, eine Sperrung durch Vermittlung eines diesem Kontakt entsprechenden Leitungsabschnittes zur Wirkung gebracht wird, welche den Antrieb für das Antriebsglied ausrückt. Die Vörrichtung ist deshalb besonders einfacher Bauart, weil die Kontaktreihe mit elektromagnetischen Kupplungen zum Antrieb der Antriebsglieder zusammenwirkt.
  • Bei einer solchen Regelungsvorrichtung können z. B. die Kontakte durch eine Bürste o. dgl. berührt werden, die an dem Antriebsgliede angebracht ist, so daß, wenn die Bürste bis zu dem ausgewählten Kontakt bewegt wird, der elektrische Strom geschlossen wird, der das in Bewegung befindliche Antriebsglied durch Lösen der elektromagnetischen Kupplung zum Stillstand bringt.
  • Auf den Zeichnungen sind Ausführungs= beispiele der neuen Regelungsvor.-ichtung veranschaulicht, und zwar ist Fig. i ein Schaltungsschema für eine Aus-Führungsform, Fig. 2 ein Schaltungsschema für eine andere Ausführungsform.
  • Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
  • Fig. q. zeigt schematisch Einzelheiten einer weiteren Ausführung.
  • Eine Hauptwelle A treibt durch Kegelräder C Nebenwellen A'-, A2. Jede derWellen A, A', A2 sowie eine der Welle A entsprechende, in den Zeichnungen nicht dargestellte, am anderen Ende der Vorrichtung liegende Welle trägt eine lose Hülse B, die durch eine elektromagnetische Kupplung D mit der zugehörigen Welle zu gemeinsamer Drehung verbunden werden kann. Die Bewegung der Wellen A', A2 wird durch ihre Hülsen B mittels Kette und Kettenräder Ei auf einen Teil E eines Antriebsgliedes übertragen, Der Einfachheit halber ist nur das eine Antriebsglied E gezeichnet, während das andere weggelassen ist. Die vorliegende Erfindung bietet nun Mittel, um die in Bewegung befindlichen Teile augenblicklich stillzusetzen, wenn es nötig ist.
  • In der Bahn, in der sich das Antriebsglied E unter der Einwirkung der Wellen A'-, A2 bewegt, ist eine Reihe von Kontakten F angeordnet. In beständigem Reibungseingriff mit diesen Kontakten steht ein biegsames leitendes Band F1. das von auf den-Wellen Al und A2 gelagerten und gegen diese Wellen isolierten Scheiben F2 getragen wird. Das leitende Band F1 ist in der Mitte beider Stränge durch je ein Stück isolierenden Stoffes F3 unterteilt. Jeder der Kontakte F steht mit den Kontakten F4 in Verbindung, die in Berührung mit einer leitenden Trommel G treten können, was durch einen zwischen den Kontakten F4 und der Trommel G hindurchgezogenen gelochten Streifen von isolierendem Stoff überwacht wird. Sobald eine Lochung vor einen der Kontakte F4 gelangt, kann dieser in bekannter Weise mit der Kontakttrommel G Stromschluß herstellen. Mit der Kontakttrommel G ist eine Batterie oder eine andere Stromquelle H durch eine Leitung Hl und eine Bürste H2 verbunden, während von der anderen Polklemme der Stromquelle H eine Leitung H3 zu einer Klemme einer jeden der Kupplungen D auf den Wellen A:' und A2 führt. Die zweite Polklemme der auf der Welle A 1 sitzenden Kupplung ist mittels einer Bürste H4 mit dem Band F1 verbunden, und die andere Polklemme der an der Welle A2 befindlichen Kupplung ist mittels einer BürsteHs an das Band F1 angeschlossen.
  • Soll beispielsweise das Antriebsglied E so weit bewegt werden, daß es eine dem mit K bezeichneten Kontakt entsprechende Stellung einnimmt, so läßt man den zugehörigen Kontakt F4 durch eine Lochung des isolierenden Bandes mit der Kontakttrommel G in Berührung treten. Dadurch wird der elektrische Stromkreis geschlossen, der die Batterie H, die Leitung Hl, die Bürste H2, die Trommel G, den Kontakt F4, den Kontakt K,. das leitende Band F1, die Bürste H4, die Kupplung D der Welle Al und die Leitung H3 umfaßt. Infolgedessen wird die Kupplung D erregt und das Antriebsglied E bewegt, bis der Isolationsstreifen F3 mit dem Kontakt- K in Berührung tritt und dadurch der Strom unterbrochen wird. Eine Bewegung des Antriebsgliedes in der entgegengesetzten Richtung erhält man, indem der auf der anderen Seite des Isolationsstreifens liegende Kontakt erregt wird. Für das andere Antriebsglied kann eine zweite Reihe von Kontakten und Verbindungen-für Bewegungen angeordnet werden, die rechtwinklig zu den eben beschriebenen verlaufen, also durch Vermittlung der Welle A und ihrer parallel zu ihr am anderen Ende der Vorrichtung liegenden, nicht gezeichneten Gegenwelle. Durch geeignete Auswahl eines Kontaktes F4 und der zugehörigen Kontakte K für die Bewegung in zwei zueinander senkrechten Richtungen kann man somit jede gewünschte Bewegung eines Punktes erzielen. -Fig. a zeigt ein Schaltungsschema für eine andere Ausführungsform der neuen Regelungsvorrichtung, und zwar auch nur die Verbindungen für eines der beiden Antriebsglieder.
  • Auch in diesem Falle ist eine Reihe Kontakte F in der Bahn des Antriebsgliedes E vorgesehen. Dieses trägt eine Bürste F3, die aus leitendem Stoff besteht und in genau bestimmter relativer Lage zu dem Antriebsgliede angeordnet ist. Ein jeder der Kontakte F ist mit dem zugehörigen Kontakt F4 verbunden, deren Zusammenwirken mit einer Kontakttrommel G wie bei der ersten Ausführungsform mittels eines gelochten Isolationsstreifens geregelt wird. Eine zweite Kontakttrommel besitzt Kontakte G2, G3, die mit den Kupplungen D der Wellen A1, A2 verbunden sind. Die Berührung der Kontakte G2, G3 mit der Trommel G wird ebenfalls durch einen gelochten Isolationsstreifen überwacht.
  • An die eine Polklemme der Stromquelle ist durch eine Leitung L ein fester Kontakt 1V1 angeschlossen, der für gewöhnlich mit einem beweglichen Kontakt N in Berührung steht, der von einem bei N2 drehbar gelagerten Hebel N1 getragen wird. An die Bürste F3 ist die Wicklung eines Elektromagneten 0 mit ihrem einen Ende angelegt. Mit dem Elektromagneten wirkt ein Hebel 01 zusammen, der bei 02 drehhar gelagert ist und in der Regel durch eine Feder 03 gegen den Kontakthebel NI gehalten wird, so daß. der Kontakt N in Berührung mit dem Kontakt M bleibt. Der Kontakthebel NI ist durch eine Leitung N3. mit den verbleibenden. Polklemmen der Kupplungen D verbunden. Die Stromquelle H ist durch Leitung L 1,L2 an die Kontakttrommeln G, G1 angeschlossen.
  • Soll beim Betrieb die KupplungD der Welle A 1 erregt werden, so läßt man den Kontakt G2 in Berührung mit der Trommel G1 treten und wählt gleichzeitig einen der Kontakte F aus, der mit der Trommel G durch den Kontakt F4 Stromschluß herstellen soll, um den Hub des Antriebsgliedes zu begrenzen. Der ausgewählte Kontakt ist auf der Zeichnung mit K benannt. Es fließt alsdann der Strom von der Batterie durch die Leitung L1, L2, die Trommel G1, die Bürste G2 und die Leitung L3 zu einer Polklemme der Kupplung, ferner durch diese Kupplung und durch die Leitung N3, . die Kontakte N und M zum anderen Pol der Batterie zurück. Infolgedessen wird das Antriebsglied gezwungen, sich nach links zu bewegen. Sobald die Bürste F3 mit dem Kontakt .K in Berührung tritt, wird ein zweiter Stromkreis geschlossen, der die Batterie, die Leitung L', die Trommel G, den Kontakt F4, die Bürste F3, die Leitung L4, den Elektromagneten 0 und die Kontakte M und N umfaßt. Dieser Stromkreis erregt den Elektromagneten 0 ; dessen Hebel 01 wird also angezogen und gibt den Kontakthebel NI frei, der alsdann durch eine Feder N4 zurückgezogen wird, wodurch die Kontakte M und N voneinander getrennt werden. Hierdurch wird der die KupplungD beeinflussende Strom unterbrochen.
  • Bei beiden Ausführungsbeispielen sind die Lochungen des zwischen den Kontakten und der Kontakttrommel eingeschalteten Streifens genügend weit voneinander entfernt, um eine möglichst große Bewegung der beiden Antriebsglieder zu ermöglichen. Bei der zweiten Ausführungsform ist außerdem eine Rückstellhubscheibe P angeordnet, die dazu dient, die Kontakte M und N wieder miteinander in Eingriff zu bringen, und den Anker 01 mittels seiner Feder 03 in seine Anfangsstellung hinter den Kontakthebel NI zurückzubringen, nachdem die Erregung des Elektromagneten aufgehört hat. Sind die beweglichen Teile der Vorrichtung in die durch Fig. 2 veranschaulichte Lage zurückgebracht worden, so wird die Hubscheibe P in die gestrichelt angedeutete Lage gedreht, und die Vorrichtung ist alsdann für einen neuen Gebrauch bereit.
  • Fig. 3 zeigt schematisch, daß man die Kontakte F derart schalten kann, daß man nicht ebensoviel Kontakte F4 wie Kontakte F gebraucht. Zu dem Zweck sind die Kontakte F in Gruppen eingeteilt, die bei dem gewählten Beispiel je acht Kontakte umfassen. Die Nummern i einer jeden Kontaktgruppe sind untereinander verbunden, desgleichen die Nummern 2 und so fort, und die gemeinsamen Leitungen i bis 8 sind mit den Kontakten F4 verbunden. Jeder Kontaktgruppe gegenüber ist ein Kontakt F5, F6, F7 angeordnet, und wenn nun ein Kontakt F, z. B. Nr. 6, aus der dem Kontakt F7 entsprechenden Gruppe ausgewählt wird, so braucht man nur die Leitung 6 und die zum Kontakt F7 gehörige Leitung mit Strom zu versorgen. Die Zeichnung veranschaulicht nur vier Gruppen von Kontakten F, doch ist man natürlich in der Zahl dieser Gruppen nicht beschränkt. Es ist zweckmäßig, die Kontakte F so anzuordnen, daß sie ungefähr i1/2 bis 2 mm voneinander entfernt sind.
  • In Fig. q. ist eine Ausführung dargestellt, bei welcher die Kontakte F nicht in gerader Linie in der Bewegungsbahn eines Antriebsgliedes angeordnet sind, sondern auf dem Umfange eines Kommutators. Dieser Kommutator F, F7, der nach der gezeichneten Aus-. Führung feststehend gedacht ist, ist zweiteilig ausgebildet. Der eine Teil trägt Kontakte, die den obenerwähnten Kontakten F entsprechen, während der andere mit Kontakten F' versehen ist, die die Stelle der früher erwähnten Kontakte F5, F6, F7 usw. (Fig. 3) einnehmen.
  • Außerdem ist ein Umsteuerungsmotor X mit einer magnetischen oder elektroinagnetischen Bremse X' angeordnet, die auf eine auf der Welle X2 des Motors sitzende Scheibe oder auf die Welle X2 selbst einwirken kann. Auf derselben Welle sitzt eine Bürste X3, die mit dem zweiteiligen Kommutator F, F7 zusammenwirkt. Die Fortsetzung der Welle X2 bildet eine Gabel oder Hülse X4 mit einem als Mutter ausgebildeten Gewindeteil X5, in dem sich eine Spindel X6 führt, die bei X7 den Stickrahmen derart umfaßt, daß er darin gleiten kann. Eine ähnliche Verbindung Y zwischen einem Arm des Stickrahmens und einer Spindel Y1 ist für eine zweite Vorrichtung vorgesehen, die der vorstehend beschriebenen gleich ist, damit der Stickrahmen in zwei zueinander senkrechten Richtungen bewegt werden kann.
  • Wie leicht zu ersehen ist, wird der Motor X, sobald durch. die Kontakte F, F7 in ähnlicher Weise, wie bei den Kontakten F, F5, F6, F7 in Fig. 3, Strom entsandt wird, in der einen oder anderen Richtung, je nach der Lage der erregten Kommutatorkontakte, laufen, während, sobald die Kurzschlußbürste X3 die erregten Segmente erreicht, ein Kurzschließer, der dem in Fig. 2 dargestellten entspricht, in Wirkung tritt und mittels nicht gezeichneter Verbindungen bewirkt, daß die Bremse X' die Bewegung der Welle X2 augenblicklich zum Stillstand bringt. Diese Bremsverbindungen brauchen hier nicht näher erläutert zu werden, da sie an sich keinen Teil der Erfindung bilden. Statt die Bürste umlaufend und den Kommutator F, F7 stillstehend auszubilden, könnte man natürlich auch den letzteren durch die Welle. X2 in Drehung versetzen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für Pantographen von Stickrahmen mit zwei unter einem Winkel zueinander bewegten Antriebsgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn jedes der Antriebsglieder (E) eine Anzahl voneinander unabhängiger Kontakte (K, Fig. i) angeordnet ist, so daß, wenn ein Antriebsglied (E) mittels elektromagnetischer Kupplungen bis zu einem vorher bestimmten Kontakt gelangt ist, die elektromagnetischen Kupplungen durch denjenigen Leitungsabschnitt ausgelöst werden, der dem ausgewählten Kontakt (K) entspricht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied eine Bürste (F3, F; #g- 2) trägt, die die Kontakte (F) bestreicht, so daß, wenn die Bürste auf den ausgewählten Kontakt (K) trifft, ein elektrischer Stromkreis (L4) geschlossen wird, der einen Elektromagneten (0) erregt, sodaß hierdurch der die Bewegung des Antriebsliedes bewirkende Stromkreis (H, L2, D, N, b1) unterbrochen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch x oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Kontakttrommel (G) für die von dem Antriebsglied beeinflußten Kontakte eine besondere Kontakttrommel (G1) angeordnet ist, deren Kontakte (G2, G3) von einem gelochten Isolationsstreifen überwacht werden und die Bewegung des Antriebsgliedes veranlassen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch x b:s 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (F, Fig. 3) in Gruppen eingeteilt sind, deren gleichnamige Kontakte (i, 2, 3 ... ) durch gemeinsame Leitungen verbunden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch z, bei der die Antriebsglieder durch umlaufende Teile (X) angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (F, F7, Fig. q.) auf dem Umfang von Scheiben angeordnet sind und von einer mit der Antriebswelle (X2) für das Antriebsglied umlaufenden Bürste (X3) beeinflußt werden.
DE1912321102D 1912-09-04 1912-09-04 Antriebsvorrichtung fuer Pantographen von Stickmaschinen mit zwei unter einem Winkel zueinander bewegten Antriebsgliedern Expired DE321102C (de)

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