<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Das Ende der Hülse p trägt einen Kupplungshohlkegel v, in welchen ein Kupplungskegel w eingreifen kann, welcher auf einer auf der Welle d aufgekeilten Muffe a : verschiebbar ist und von dieser in Drehung versetzt wird. Durch Verschiebung des Kupplungskegels 10 kann die Hülse p mit der Antriebswelle d gekuppelt werden, so dass es möglich ist, jeden einzelnen Spulkopf unabhängig von den übrigen von der Antriebswelle aus zu betätigen oder zum Stillstand zu bringen.
Der Kupplungskegel M'kann mittels eines Zapfens z (Fig. 9) verschoben werden, welcher an einem kurzen Arm oder Ansatz 2 einer Welle 3 vorgesehen ist. Die Welle 3 ist in einem Lager 4 drehbar, welches von einem an der Bank b befestigten Stützarm 5 getragen wird. Eine später beschriebene, selbsttätige Abstellvorrichtung bewirkt bei Fadenbruch oder Fadenablauf das
EMI2.2
Einkerbungen versehene Scheibe 6 lose angeordnet, deren nach unten verlängerte Nabe 7 ausgeschnitten ist (Fig. 4 und 5). In diesem Ausschnitt ist eine Halbmutter oder ein Muttersegment 8 angeordnet, welches an einer Klammer 9 befestigt ist. Die Klammer 9 trägt eine Feder 10, die
EMI2.3
Der Eingriff der Halbmutter 8 bewirkt, dass sich die verzahnte Scheibe 6 mit der Welle h hebt und senkt, wenn diese letztere bei ihrer Drehung infolge der Wirkung der Kurvenbahn w gehoben bzw. gesenkt wird. Da die Halbmutter 8 auch mit Reibung in das Gewinde i eingreift, rotiert sie mit der Welle h und nimmt hiebei die verzahnte Scheibe 6 mit, deren Stellung in bezug anf die Welle h somit immer unverändert bleibt. Die Nabe der Scheibe 6 ist nach oben zu einer Hülse 11 verlängert, auf welcher ein Arm 12 lose angeordnet ist, dessen freies Ende mit einer Ausnehmung 13 versehen ist und derart eine Gabel bildet, welche eine an dem vertikalen Ständer e vorgesehene Führungsleiste 14 umklammern. Dadurch wird der Arm 12 bei seiner Aufund Abbewegung geführt und verhindert, sich zu drehen.
An einem seitlichen Fortsatz 15 des Armes 12 ist ein Draht oder Finger 16 drehbar befestigt, der an einem Ende mit einem Hake n oder Ohr 17 versehen ist, weiches den Faden zu der Spule u führt. Das andere Ende 18 dieses Drahtes 16 ist abwärtsgebogen und trägt einen gleichfalls abwärtsgerichteten Fortsatz 19. der für gewöhnlich von dem verzahnten Umfang des Rades 6 entfernt gehalten wird. Ein Kugellager : 10 (Fig. 01) dient zur Verminderung der Reibung bei der Rotation der verzahnten Scheibe 6.
Der von einer Haspel, Spule oder dgl. abgewickelte Faden geht zunächst durch eine Spannvorrichtung 21 (Fig. 2) irgend welcher Konstruktion, hierauf durch den Haken oder das Ohr 77 des drehbaren Drahtes oder Fingers 16 und wird dann auf die SpU) t < gewickelt. Damit dl- Garnwindungen beim Kopfe der Spule beginnen, wird die Scheibe 6 auf der Schraube i so weit
EMI2.4
Haken 17 sich gegenüber dem vollen Spulendurchmesser am unteren Ende der Spule einstellt, wobei vorausgesetzt ist, dass das Fussende der Spule in üblicher Weise kegelförmig ausgebildet ist, so wird der Haken 77 auswärtsgcdreht und in die in Fig. 3 mit strichlierten Linien angedeutete Stellung gebracht.
Hiebei wird der abwärtsgerichtete Ansatz 19 des Armes 18 einwärtsbewegt und mit dem verzahnten oder gekerbten Umfangder Scheibe 6 zum Eingriff gebracht. Dadurch wird die infolge des unter Reibung erfolgenden Eingriffes der Halbmutter 8 in das Gewinde 10 bewirkte Drehbewegung der Scheibe 6 plötzlich gehemmt ; die Schraubenspindel 1 rotiert in der nunmehr an einer Drehung verhinderten Mutter 8 und hebt diese sowie die Scheibe 6 um einen geringen Betrag.
Der Anfangspunkt der Schraubenwindungen des Fadens wird daher jedesmal, wenn der Garnfaden nach Aufwindung einer Schichte zu dem vollen Spulendurchmesser zurückgekehrt ist, gehoben, 80 dass der Faden in regelmässigen, übereinanderliegenden Lagen aufgewickelt und ein Kötzer von gleichbleibendem Durchmesser gebildet wird.
Ferner sind Mittel vorgesehen, welche zum selbsttätigen Abstellen eines Spulkopfes bei Fadenbruch oder Fadenablauf dienen. Der von der Spannvorrichtung 21 (Fig. 2) kommende Faden wird, bevor er in den Haken oder das ihr 17 eintritt, unter einen als Fadenwächter dienenden Draht oder Stift 23 geführt, der an der Seite eines Stosshebels 24 befestigt ist, welcher bei 25 an den einen Arm eines drehbar an den Stützarm 5 befestigten Winkelhebels 26 angelenkt ist. Der Hebel 26 trägt seitlich einen Ansatz 27 (Fig. 8 und 9), der bei normalem Gang des Spulkopfes
<Desc/Clms Page number 3>
in einen Schlitz 28 einer an der Welle 3 befestigten Scheibe 29 hineinreicht. Eine auf den abwärtsgerichteten Arm des Winkelhebels 26 wirkende Feder 30, hält den Ansatz 27 in Eingriff mit der Scheibe 29.
Bei eintretendem Fadenbruch oder Fadenablauf kann sich der Stosshebel 24 senken, so dass sein freies Ende in die Bahn eines unter Federwirkung stehenden Stiftes oder Kolbens 31
EMI3.1
der Scheibe 29 gebracht, worauf eine Feder 33 zur Wirkung gelangt und die Welle 3 um einen Winkel drehen kann. Dadurch wird der Kupplungskugel u : ausser Eingriff mit dem Hohlkegel v gebracht und die Hülse p sowie die von ihr angetriebenen Organe zum Stillstand gebracht.
Eine an dem abwärtsgerichteten Arm des Winkel hebels 26 angebrachte, sich nach hinten erstreckende Stange 34 (Fig. 6,7) geht durch eine Öse oder Schleife, welche sich an dem unteren Ende einer vertikal verschiebbaren Stange 35 befindet, deren oberes Ende einen Finger oder Arm 36 (Fig. 1 und 6) trägt. Wenn ein Kötzer von gewünschter Länge fertiggestellt und die verzahnte Scheibe 6 mit dem Arme 12 am oberen Ende der Welle h angelangt ist, wird der Finger 36 von dem Arme 12 erfasst und zugleich mit der Stange 35 gehoben. Dadurch wird der Winkelhebel 26 mittels der Stange 34 um seinen Befestigungsbolzen gedreht, sein Ansatz 27 tritt aus der Kerbe 28 der Scheibe 29 heraus und gibt diese frei, worauf die Feder 33 die Welle 3 drehen und in der beschriebenen Weise den betreffenden Spulkopf zum Stillstand bringen kann.
Nach Fertigstellung eines Kötzers wird die Klammer' (Fig. 4 und 5) so betätigt, dass die
EMI3.2
längs der Welle h in ihre Anfangsstellung abwärtsaeschoben werden.
Bei der in Fig. 10 dargestellten Abänderung der zum Abstellen des Spulkopfes bei Fadenbruch oder Fadenablauf dienenden Wächtereinrichtung ist, der den Wächterdraht 23 tragende Stosshebet 2X an einem Arme 37 drehbar befestigt, welcher durch eine Blattfeder 38 hindurchgeht. Diese an irgend einem unbeweglichen Teil befestigte Feder 38 hält für gewöhnlich das vordere Ende 39 des Armes 37 in Eingriff mit einer Kerbe oder Ausnehmung 28 einer Scheibe 29, welche
EMI3.3
worauf in der vorhin beschriebenen Weise eine Feder die Welle 3 drehen und den betreffenden Spulkopf abstelten kann.
Soll der Faden auf Papierhülsen oder auf Spulen, deren Ende nicht kegelformig ausgebildet
EMI3.4
des Kötzerfusses entsprechenden Leitkurve versehene Platte je) (Fig. 3) derart angebracht. dass ein an einem Ansatze 42 des Armes 12 drechbar befestigter Hebel 41 während der Bildung des KötzeransatzesaufderLeitkurvederPlatte40schleiftundbeijederVertikalbewegungder
EMI3.5
Erfindung dadurch geändert wird, anders ausgeführt werden ; beispielsweise kann die vertikale Welle h anstatt durch Schraubenräder mittets anderer Organe angetrieben werden, obwohl sich Schraubenräder für die grosse Geschwindigkeit, mit welcher die Spulköpfe arbeiten, sehr gut eignen.
Mittels der breschriebenen Spulaschine kann das Garn in dichten, festen und nicht verschiebbaren Lagen auf die Spulen gewickelt und infolgedessen Kötzer hergestellt werden, die bei gleicher Grösse mehr Garn enthalten als die mittels der bisher üblichen Spulmaschinen erzeugten, überdies bringt die grössere Geschwindigkeit, mit welcher die der Erfindung gemäss
EMI3.6
Maschinen mit sich.
, PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kötzerspulmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Spulkopf mit einer lotrechten,
EMI3.7