AT65134B - Additionsmaschine mit Rechenstäben. - Google Patents

Additionsmaschine mit Rechenstäben.

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AT65134B
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Max Klaczko
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Max Klaczko
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Addltion8maschine mit Rechenstäben.   



   Es sind Additionsmaschinen bekannt, bei denen die Zahlen auf Stäben angebracht sind* die in ihrer Längsrichtung verschoben werden können, wobei die eine Verschiebungsrichtung den normalen Zahlen und die andere Richtung den   Komplementzahlen entspricht.   



   Ein grosser Ubelstand dieser Art von Rechenmaschinen war bisher die mangelhafte Führung der   Stabe, die, achieberartig ausgebildet,   gewöhnlich mit einem besonderen Rechenstift betätigt wurden, zu welchem Zweck die Rechenstäbe mit entsprechenden Löchern versehen waren. 



  Sollte die Verschiebung mit der Hand erfolgen, so waren die Stäbe mit Knöpfen versehen, die dann unmittelbar mit dem Finger gegriffen wurden. 



   Die Richtung der den Rechenstäben zu erteilenden Verschiebung hat man durch verschiedene Färbung der beiden Stabhälften kenntlich gemacht. Doch wird durch das Aufpassen auf die Farbenfelder die Aufmerksamkeit des Rechnenden zu sehr in Anspruch genommen. 



   Die Anschläge für die Bewegungsbegrenzung der Rechenstäbe sind zudem bei den bisherigen   Ausführungen   mangelhafter, wodurch Irrtümer möglich waren. 



   Diese   Ubelstände   sind durch die Erfindung beseitigt, die auf der Zeichnung in zwei beispielsweisen    Ausführungsformenr   dargestellt ist. 



   Fig. 1 ist ein Querschnitt einer   Additionsmaschine   gemäss der Erfindung nach der Linie   -B   der Fig. 2,
Fig. 2 Grundriss derselben, wobei die obere Platte teilweise entfernt ist,
Fig. 3 ein Längsschnitt nach dem Linienzug C-D der Fig. 2 ;
Fig. 4, 5 und 6 sind die gleichen Darstellungen einer anderen Ausführungsform der Rechenmaschine. 



   Die Rechenstäbe 1 sind winkelförmig ausgebildet, und zwar so, dass die Schenkel 2 in entsprechenden Schlitzen 3 des Gehäuses 4 horizontal geführt werden, während die Sicherung gegen vertikale Verschiebung durch die Schenkel 5 erzielt wird, die oben an der Gehäusewand 6 anliegen und auf Rollen oder   Stäben gelagert   sind. 
 EMI1.1 
 löcher 9 einzeln sichtbar werden können. 



   Die Schenkel 2 sind mit zwei Gruppen   sägeformiger Zähne versehen. deren Teilungen   gleich den Abständen der Anzeigeziffern 8 wie auch der neben den Führungsschlitzen 3 angebrachten 
 EMI1.2 
 befindlichen Gruppe den Zähnen der anderen Hälfte   (Gruppe) entgegengesetzt gerichtet smd     (Fig. 3).   



   Das Gehäuse ist an den Enden der Führungsschlitze 3 mit Abschwingungen 11 und 12 versehen, die unter dem gleichen Winkel geneigt sind, wie die Rücken der Zähne. Daher ist die 
 EMI1.3 
 geneigt.   Diese Abschrägungen   dienen beim Rechnen dem Finger als Anschlag. 



   Der Richtung der Zähne gibt die auszufuhrende Bewegungsrichtung an. Soll z. B. die Zahl 6 eingestellt werden, so wird der Zahn, der bei der   Einstellxiner   6 steht (in der Zeichnung also einer der Zähne 13) mit dem Finger gegriffen und, da er nach unten weist, bis zum Anschlag 11 geführt. 



  In dem   zugehörigen   Schauloch 9 wird nun   elle 6 sichtbar.   Soll nun 6 hinzuaddiert werden, so wird wieder der Zahn, der bei der Einstellzahl 6 steht, mit dem Finger gegriffen. Weil der Rechen-   stab aber nach unten geschoben worden ist, so ist diesmal einer der Zähne 14 der zu greifende. 



  Dieser ist aber entgegengesetzt dem ersten gerichtet, folglich muss der Zahn bis zum Anschlag 12   geführt und zugleich in der   nächstfolgenden Stelle   die   Zehne. rkorrektur durch Hinzuaddieren   
 EMI1.4 
 

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   Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel befinden sich die Schauöffnungen 9 am unteren Ende der Führungsschlitze 3. 



   Diese Stelle ist aber für die Schauöffnungen aus mehreren Gründen unzweckmässig. Besonders ist es störend, dass man mit dem Finger, mit einem Stift oder mit dem sonst zum Bewegen der Rechenstäbe dienenden Gegenstand die Zahl verdeckt, die in dem dem jeweilig eingestellten Stab zugeordneten Schauloch erscheint, und ferner nehmen die   Schauöffnungen   bei dieser Anordnung schon im Laufe kurzer Zeit unter der Einwirkung der Finger mehr oder weniger Staub und Schmutz an. 



   Dieser Übelstand ist bei der in Fig. 4 : bis 6 dargestellten Ausführung vermieden, bei der die Schaulöcher in etwa der halben Länge jener Schieberschlitze angebracht sind. 



   In diesem Falle beginnen die Zahlen 8 bei der in Fig. 5 gezeichneten Lage der Rechenstäbe in der Höhe der   Schauöffnungen 19 mit NuJl   und reichen nach dem oberen Ende der Stäbe hin bis zur Zahl 9. 



   Soll z. B die Zahl 4 eingestellt werden, so wird der vierte Zahn von unten des betreffenden   Recbenstabes   (also einer der Zähne   13)   mit dem Finger gegriffen und, weil er nach unten weist, bis zum unteren Anschlag 11 des Gehäuses geführt. In dem zugehörigen Schauloch 19 erscheint nun eine 4. 



   Das Auffinden der richtigen Zähne macht gar keine Schwierigkeit, weil der Rechnende sich bewusst ist, dass bei der Nullstellung der Rechenstäbe ihr sich jeweilig neben jeder Schau- öffnung 19 befinden (ler Zahn der Zahl 5 entspricht. Man hat also nur mit einem Blick sowohl nach unten als auch nach oben hin je höchstens vier Zähne abzuzählen, wobei man sich bewusst ist, dass unterhalb der Schauöffnungen 19 die Zahlen 4,3, 2, 1 und oberhalb derselben die Zahlen 6,7, 8,9 zu denken sind. 



   Durch diese Anordnung der Schaulöcher   19,   welche die beschriebene besondere Art der Anordnung der Zahlen 8 auf den Rechenstäben zur Folge hat, erzielt man eine sehr gute Uber-   sicitttichkeit   des Apparates ; denn, weil die Resultatreihe nun in der Mitte liegt, bleibt das Resultat stets unverdeckt und offen sichtbar, auch wenn die Finger sich noch auf den Rechenstäben am Anschlag 11 oder   7. ? befinden.   Ferner findet ein Überstreichen der   Schauöffnungen   durch die Finger nicht mehr statt, weil diese sich stets nur von den   Schauöffnungen     hinweg-nc. ch   oben und nach unten bin-bewegen.

   Ausserdem ist eine besondere Zahlenskala auf der Oberplatte des Apparates neben den Schlitzen bei dieser Anordnung nicht   mehr nötig, weil   man die vier Zähne ober-und unterhalb der Schauöffnungen rasch übersehen und mit einem Blick abzählen kann. Durch den Fortfall solcher Zablenskalen wird der Apparat viel übersichtlicher als bisher und leichter zu handhaben, ferner kann er dadurch bedeutend schmäler gehalten werden, weil der früher für diese Skalen erforderliche Raum fortfällt. Dadurch gewnt das Ganze an Hand-   lifhkeit.   



   Die Stangen 1 können auch mit einem   Häderzählwerk   mit oder ohne Wendegetriebe (für Addition allein (d. h. ohne Subtraktion) verbunden werden ; und zwar mit oder ohne Druck-   vorrichtung.   



     PATHNTANSPRÜCHK   :
1. Rechenmaschine mit hin   und her schiebbaren Rechenstäben,   dadurch gekennzeichnet,   dass   die   Rechenstäbe   (1) winkelförmig ausgebildet sind, wobei der eine Schenkel   (2)   für die wagerechte und der andere (5) für die lotrechte Führung des Rechenstabes   (1)   dient.

Claims (1)

  1. 2. Rechenmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenstäbe (1) mit zwei Gruppen entgegengesetztgerichteter Zähne (13 bzw. 1. versehen sind. die durch ihre Form die Richtung anzeigen, in der sie durch Eingreifen mit dem Finger verschoben werden sollen.
    : 1. Rechenmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse der Rechenmaschine befindliche Anschlagleisten (11 und 12) der Form der Zähne (13 bzw. 14) gemäss abgeschrägt sind.
    4. Rechenmaschine nach Anspruch l, bei der die auf den in Längsschlitzen verschiebbaren Rechenstäben verzeichneten Zahlen in Schauöffnungen erscheinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schauöffnungen (19) auf halber Länge der Längsschlitze (3) angebracht sind.
AT65134D 1911-06-13 1912-04-12 Additionsmaschine mit Rechenstäben. AT65134B (de)

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DE65134X 1911-06-13

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AT65134B true AT65134B (de) 1914-06-10

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ID=5632745

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AT65134D AT65134B (de) 1911-06-13 1912-04-12 Additionsmaschine mit Rechenstäben.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745510C (de) * 1933-09-08 1944-05-05 Rechenvorrichtung für Addition und Subtraktion

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745510C (de) * 1933-09-08 1944-05-05 Rechenvorrichtung für Addition und Subtraktion

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