DE494906C - Rechenmaschine mit Druckwerk und mit Einrichtungen fuer den selbsttaetigen Abdruck der Summe fuer Tabellenrechnungen - Google Patents

Rechenmaschine mit Druckwerk und mit Einrichtungen fuer den selbsttaetigen Abdruck der Summe fuer Tabellenrechnungen

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DE494906C
DE494906C DEZ16684D DEZ0016684D DE494906C DE 494906 C DE494906 C DE 494906C DE Z16684 D DEZ16684 D DE Z16684D DE Z0016684 D DEZ0016684 D DE Z0016684D DE 494906 C DE494906 C DE 494906C
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  • Rechenmaschine mit Druckwerk und mit Einrichtungen für den selbsttätigen Abdruck der Summe für Tabellenrechnungen Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der Rechenmaschinen mit Druckwerk für den selbsttätigen Abdruck der Summe für Tabellenrechnungen, bei welchen am Papierwagen nebeneinander eine Reihe von unabhängigen Zählwerken angeordnet sind, die bei Verschiebung des Papierwagens von Kolonne zu Kolonne nacheinander in die Ebene des mit dem Druckwerk verbundenen Stellwerks gelangen.
  • Bei den bekannten Rechenmaschinen dieser Art ist es bisher nur möglich, in den Kolonnen und Zeilen der Tabellen positive Postenwerte zu schreiben und in Kolonnen- und Zeilentotal additiv zu sammeln. Durch die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Rechenmaschine soll es ermöglicht werden, auch subtraktive Posten in den Kolonnen und Zeilen zu drucken und die Kolonnen- und Zeilentotale, die sich aus einer Reihe von additiven und subtraktiven Posten jeweilig zusammensetzen, richtig zu drucken. Als Zahlenbeispiel für eine derartige Tabellenrechnung, wie sie die Masehine nach der vorliegenden Anmeldung ausführen soll, diene die folgende Tabelle:
    Name Beträge Abzug 1 Abzug II Zuschlag I Zuschlag 1I Summe
    A 400,00 200,0o 150,0o 50,00 200,00 300,00
    B 200,00 150,0o 100,0o 250,00 200,0o 400,00
    C 6o,oo 15,0o 25,0o 40,00 50,0o xxo,oo
    D 1200,0o 1000,0o 100,0o 50,00 - 150,0o
    E 300,00 50,00 250,0o 10,0o 20,0o 30,00
    216o,oo I 1415,00 1 625,00 1 400,00 1 470,00 I ggo,oo
    In dieser Tabelle sind die Beträge der ersten Kolonne additiver Art, der zweiten Kolonne subtraktiver Art, der dritten Kolonne subtraktiver Art, der vierten Kolonne additiver Art und der fünften Kolonne additiver Art. Die Zeilentotale (letzte Kolonne) setzen sich also aus einer Reihe von additiven und subtraktiven Beträgen, die in den einzelnen Zeilen aufeinanderfolgen, zusammen, während die Kolonnentotale die Gesamtbeträge der Kolonnen, die an sich additiver oder subtraktiver Art sein können (Kolonne 2 und 3 subtraktiver Art), angeben.
  • Die Lösung der Aufgabe wird dadurch herbeigeführt, daß neben den mit dem Wagen verschieblichen Zählwerken zwei ortsfeste, seitlich nicht verschiebliche Zählwerke angeordnet sind, die in bezug auf das Stellwerk der Maschine unabhängig voneinander auf Addition, auf Subtraktion und auf Summendruck geschaltet werden können, so daß die in den einzelnen verschieblichen, mit dem Druckwagen fest verbundenen Zählwerken aufgenommenen Beträge additiv oder subtraktiv von jedem der beiden ortsfesten Zählwerke übernommen und bei Totalschaltung die Totalsummen dieser Beträge auf das Druckwerk übertragen werden können.
  • In einer beispielsweisen Ausführungsform ist der Erfindungsgegenstand in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Rechenschema, Abb. 2 die Maschine in Vorderansicht, Abb.3 in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt.
  • Gemäß Abb. 2 ist i das Gehäuse mit in an sich bekannter Weise angeordnetem Postentastenfeld 2 und Steuertastenfeld 3. q. ist der längs einer festen Schiene 5 auf der Rückseite des Gehäuses geführte Schreibwagen mit der Schreibwalze 6. 7 ist ein von den Postentasten aus in an sich bekannter Weise eingestelltes Typendruckwerk, z. B. Typenstangen-, Typenrollen- u. dgl. Druckwerk, das je nach der höchst vorkommenden Zifferngröße sieben und mehr Stellen aufweisen kann. Mit dem Wagen q. verschieblich ist nun eine Gruppe von Zählwerken 8, 8', 8" usw. nebeneinander und voneinander unabhängig angeordnet. Jedes dieser Zählwerke wird je nach der Einstellung des Wagens 6, die z-. B. mittels Tabulator von Kolonne zu Kolonne der zu bildenden Rechnungstabelle stattfindet, in die Ebene des Druckwerkes gerückt. In der Abb. 2 befindet sich gerade das Zählwerk 81" in dieser Stellung. Ein jedes dieser Zählwerke 8 ff. arbeitet dauernd auf Addition, d. h. in einer bestimmten Drehrichtung. Das in die Ebene des Druckwerkes 7 eingerückte Zählwerk 8 (im Beispielsfalle 8"') wird nun bei Einstellung des Druckwerkes vom Tastenfeld aus durch ein in Abb:3 dargestelltes Stellwerk, das mit den einzustellenden Typenorganen (Typenstangen) gekuppelt ist, um den Betrag der eingestellten Typen geschaltet.
  • Gemäß Abb. 3 wird angenommen, daß vom Postentastenfeld 2 aus Typenstangen 9 in an sich bekannter Weise gemäß den durch die Postentasten eingestellten Posten gehoben werden. Mit den Schäften der Typenstangen 9 z. B. durch Stift und Schlitz gekuppelt sind um Zapfen io schwingende Zahnset mente i i. Mit diesen Zahnsegmenten ist das in die Ebene des Typendruckwerks durch den Wagen jeweils gerückte Zählwerk, z. B. 8"', in Eingriff zu bringen, und zwar durch einen Schaltmechanismus, z. B. einen Schwingrahmen 12, längs dessen quer über die Maschine verlaufender Traverse 13 die Zählwerksrahmen mit Gabeln i f. gleiten. Während also der Wagen q. das jeweils einer Kolonne zugeordnete Zählwerk der verschieblichen Zählwerksgruppe in den Bereich des Druckwerkes schiebt, schaltet im gegebenen Augenblick der Schwingrahmen 12 dieses Zählwerk in Eingriff mit den voreingestellten Zahnsegmenten i i, so daß bei Rückbewegung des Typenwerks in seine Anfangslage der eingestellte Typenwerkwert auf dieses Zählwerk übertragen wird.
  • Selbstverständlich sind entweder die Zählwerke 8 mit einer Zehnerschaltung versehen, oder, was einfacher ist, im übrigen an sich auch bekannt ist, es ist eine Zehnerschaltung in dem von den Typenstangen 9 geschalteten Stellwerk i i angeordnet. Anstatt die Eingriffslage eines verschobenen Zählwerkes mit dem Stellwerk i i durch Senken des Zählwerkes herbeizuführen, kann diese Eingriffslage auch umgekehrt durch Heben des Stellwerkes i z herbeigeführt werden. Daraus ergibt sich, daß die Summe der Posten einer Kolonne auf das einer Kolonne zugeordnete Zählwerk (im Beispielsfalle 8"') von Zeile zu Zeile übertragen wird, und daß dieses Zählwerk am Ende einer Kolonne die Summe der einzelnen in der Kolonne zum Abdruck gelangten Posten enthält, so daß nunmehr durch eine an sich bekannte Totalschaltung der Summenwert in diesem Zählwerk auf das Typenwerk übertragen werden kann, infolgedessen die Kolonnensumme am Ende der Kolonne in die Tabelle eingedruckt wird.
  • Um nun neben den Kolonnentotalen auch die Zeilentotale bilden zu können, d. h. die Summe der Werte, die auf die einzelnen nebeneinanderliegenden Zählwerke 8 bei Verschiebung des Wagens (von links nach rechts oder von rechts nach links) übertragen werden, ist ein besonderes ortsfestes, d. h. nicht seitlich verschiebliches_Zählwerk (in Abb.2 das Zählwerk 15, in Abb. 3 gleichfalls mit 15 bezeichnet) vorgesehen. Dieses Zählwerk 15 kann von einem besonderen Stellwerk 16 aus, das eine besondere Zehnerschaltung in an sich bekannter Ausführung aufweist, angetrieben werden, wird dabei jedoch in an und. für sich bekannter Weise vom Papierwagen aus so geschaltet, @daß es die Posten der Zählwerke 8, welche einer positiven Kolonne zugeordnet sind, additiv aufnimmt, die Werte eines Zählwerkes 8, welches einer negativenKolonne zugeordnet ist, subtraktiv aufnimmt, mit der Folge, daß der Endwert im Zählwerlt 15 am Ende einer Reihe, d. h. am Ende der Verschiebung des Wagens 6 nach links bzw. nach rechts, dem Zeilentotal der Tabelle gleich ist, so daß nunmehr durch eine Totalschaltung dieses Zählwerkes 15 das Typenwerk 9 auf die Totalsumme in diesem Zählwerk eingestellt werden kann und diese Totalsumme am Ende einer Zeile der Tabelle zum Abdruck gelangt.
  • Es mag bemerkt werden, daß das Zählwerk 15, welches nach Abb. 3 von einem besonderen Stellwerk 16 mit Zehnerschaltung 17 angetrieben wird, ebenso wie die Zählwerke 8 von dem mit den Typenstangen gekuppelten Stellwerk i i aus durch ein Zwischenübertragungsglied angetrieben werden kann.
  • Um schließlich das Gesamttotal, d. h. den Endwert aller einzelnen Beträge, die durch das Zählwerk 15 hindurchgegangen sind, aufzunehmen, ist ein zweites ortsfestes, d. h. seitlich nicht verschiebliches Zählwerk (das Zählwerk 18) in der Maschine angeordnet, das in Abhängigkeit vom Zählwerk 15 so geschaltet wird, daß jeweils ein im Zählwerk 15 aufgenommener Betrag auf es im gleichen Sinne übertragen wird, additiv oder subtraktiv, so daß trotz der am Ende einer Zeile erfolgenden Löschung des Betrages im Zählwerk 15 im Zählwerk 18, in welchem diese einzelnen Beträge nicht gelöscht werden, die Endsumme dieser Beträge, d. h. das Gesamttotal, am Abschluß der Tabellenrechnung gebildet ist, mit der Folge, daß nun durch einen Totalzug dieses Zählwerks die Endsumme in das Druckwerk eingestellt und am Ende der Tabelle zum Abdruck gebracht werden kann.
  • Daß die Anordnung auch so getroffen werden kann, daß die beiden Zählwerke 15 und 18 in ihrer Funktion miteinander vertauschbar sind, nämlich so, @daß das Zählwerk. 18 die Zeilentotale bildet und das Zählwerk 15 das Gesamttotal, ist selbstverständlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit Druckwerk. und mit Einrichtungen für den selbsttätigen Abdruck der Summe für Tabellenrechnungen, dadurch gekennzeichnet, daß neben den in bekannter Weise mit .dem Wagen verschieblichen Zählwerken zwei ortsfeste, seitlich nicht verschiebliche Zählwerke angeordnet sind, die in bezug auf das Stellwerk der Maschine unabhängig voneinander auf Addition und auf Subtraktion sowie auf Summendruck geschaltet werden können.
DEZ16684D 1927-03-15 1927-03-15 Rechenmaschine mit Druckwerk und mit Einrichtungen fuer den selbsttaetigen Abdruck der Summe fuer Tabellenrechnungen Expired DE494906C (de)

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