AT136468B - Zeilen-Numeriervorrichtung für Registrierkassen und Buchungsmaschinen. - Google Patents

Zeilen-Numeriervorrichtung für Registrierkassen und Buchungsmaschinen.

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AT136468B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf Registrierkassen und   Buchungsmaschinen   mit einer Einrichtung, durch welche der zu bedruckende Beleg (von Hand   oder vom Maschinengang) auf die jeweils zu bedruckende   Zeile eingestellt werden   kann.   
 EMI1.2 
 dass die Maschine genau zwischen den Zeilenlinien druckt, müssen die letzteren genau zu dem Aussenrand der Belege abgestimmt sein.

   Um die erheblichen Kosten für das genaue Vordrucken dieser Formulare, welche für Gebrauch und Vorrat stets in grosser Anzahl vorhanden sein müssen, zu ersparen und die bedruckten Zeilen aber trotzdem zu numerieren, ist gemäss der Erfindung eine Einrichtung vorgesehen, durch   welche die Zeilennummer zweckmässig   in Abhängigkeit von der Zeileneinstellvorriehtung des Beleges während des Maschinenganges auf den Beleg gedruckt wird. Hiefür sind in dem Typenradsatz der Druckvorrichtung ein oder mehrere Typenräder für die   Zeilennummer   angeordnet, welche durch die Zeileneinstellvorrichtung für den Beleg auf die entsprechende Zeilennummer eingestellt werden. 



   In den Zeichnungen ist ein   Ausführungsbeispiel   für eine   Buchungsmaschine   dargestellt, bei welcher die Einstellung des Beleges vermittels eines   Druektisches   erfolgt, der durch eine von Tasten beeinflusste und vom   Maschinengang   betätigte Einstellvorrichtung auf die jeweils gewünschte Zeile eingestellt werden kann. Es zeigen :
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Zeilennumeriervorrichtung mit einer nach Dezimalen unter- 
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 einen Schnitt nach 111-111 der Fig.   l,   Fig. 4 eine Draufsicht auf eine andere   Ausführung der Zeilen-   numeriervorrichtung, Fig. 5 einen   Längsschnitt   nach V-V der Fig. 4. 



   Die Einstellung des Drucktisches auf die jeweils gewünschte Zeile erfolgt bei dem der Beschreibung 
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 stehend nur kurz beschrieben ist. 



   Dieselbe umfasst zwei Tastenbänke, von denen die eine neun Tasten 101 für die Einer und die andere beispielsweise drei Tasten 102 für die Zehner der   Zeilennummer   aufweist. Unter der Einertastenreihe sind zwei mit   schraubenlinienförmig   verteilten Stufen versehene Schaltglieder 104 und   727 ange-   ordnet, welche durch den Maschinenantrieb in entgegengesetzter Richtung derart komplementär angetrieben werden, dass sie mit ihren entsprechenden Stufen von beiden Seiten gegen den Fuss der jeweils gedrückten Zeilentaste 101 herangeführt werden und denselben zangenartig umfassen.

   Die dadurch bewirkte Bewegung des   Hauptsehaltgliedes   104 wird über geeignete Zwischenglieder auf eine Zahnstange 227 a übertragen, welche, demnach auf eine Stellung eingestellt wird, deren Entfernung von der Nullage nach rechts so vielen Einheiten entspricht, als der Wert der jeweils   gedrückten   Einertaste darstellt. Dabei ist es für das Wesen der Erfindung belanglos, ob die Einstellung der   Zahnstange   bei jedem Maschinengang aus der Nullage oder unmittelbar ans der vorherigen Einstellung erfolgt.

   In gleicher Weise werden zwei ähnliche Schaltglieder   1 : 28 und 1.'29, welche   unter der Zehnertastenreihe angeordnet sind, in zueinander entgegengesetzten Richtungen derart komplementär angetrieben, dass sie mit ihren 

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 entsprechenden Stufen den Fuss der jeweils gedrückten Zehnertaste 102 zangenartig umfassen. Dabei wird die von der gedruckten Zehnertaste begrenzte Bewegung des Hauptschaltgliedes 128 derart auf eine Zahnstange 227 übertragen, dass dieselbe, je nachdem, ob die Zehner-, Zwanziger-oder Dreissigertaste gedrückt ist, um 2¸, 5 oder   71/2   Einheiten nach links gegenüber ihrer Nullage verstellt wird.

   Die Bewegungen der beiden Zahnstangen 227 a und 227 b werden vermittels eines Differentialgetriebes139-142 unter vierfacher Übersetzung der von der   Zehnerzahnstange     227 b eingefihrten   Bewegung zu einer gemeinsamen Bewegung zusammengesetzt, durch welche der Drucktisch 146 vermittels Zahnrad 144 und Zahn-   stange 145 auf   die durch die   gedrückten   Zeilentasten bestimmte Zeile eingestellt wird. 



   Mit der Zahnstange 227 b für die Zehner der Zeilennummer steht ein Zahnrad 305 in Eingriff, welches durch eine Welle   300   mit einem Zahnrad 307 verbunden ist, das seinerseits mit einem Typenrad 308 kämmt. Ebenso steht mit der Einerzahnstange 227 a ein Zahnrad 301 in Eingriff, welches durch eine Hülse   302   mit einem Zahnrad 303 verbunden ist, das mit einem Typenrad   304   kämmt.

   Durch diese Verbindung wird das Typenrad 304 gemäss der Einstellung der Einerzahnstange 227 a und das Typen- 
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 Zehnertypenrades 308 und die Teilung des Zahnrades   307 2y''al   so gross gehalten wie diejenigen des   Einerzahnrades 304,   so dass also die beiden Zeilentypenräder durch die Einstellung der Zahnstangen   227   a und   227 b   auf die den gedrückten Zeilentasten entsprechende Zeilennummer eingestellt werden. Die beiden Typenräder für die   Zeilennummer   sind am vorderen Ende eines Typenradsatzes angeordnet und gelangen durch die   Druekbeweg1U1g   eines besonderen oder eines allen Typen dieses Druckstockes gemeinsamen Druckhammers 309 zum Abdruck auf den Beleg. 



   Die Einstellung der Typenräder für die Zeilennummer kann, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinträchtigen, auch unmittelbar von der Einstellbewegung des Drucktisches abgeleitet werden, u.   zw.   in folgender Weise : Das Zahnrad 144, welches sich dauernd in Eingriff mit der Tischzahnstange 145 befindet und daher entsprechend der Grösse und Richtung der Tischbewegung gedreht wird, ist in diesem Falle mit einem Stirnzahnrad.   HO   starr verbunden (Fig. 4 und 5). Dieses Zahnrad 310 steht durch ein Übersetzungsgetriebe 311-314 mit einem   Zähh'ad   315 in Verbindung. Das   Zählrad 315   ist durch eine Hülse 302 mit dem Zahnrad 303 verbunden, das mit dem Einertypenrad   304   kämmt.

   Infolge dieser Verbindung wird das Einertypenrad bei jeder Verstellung des   Druektisehes   um so viele Einheiten voroder   rückwärts   verdreht, als der   Drucktisch Zeilenschritte   in der einen oder andern Richtung ausführt. Das   Zählrad   315 ist mit einer Sperrscheibe 316 starr verbunden, welche Zehnerschaltverzahnungen 317 
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 die Sperrscheibe 316 gesperrt gehalten, welche mit ihrer   Umfangsfläche   in eine der Lücken. 318 a des   Srhaltritzels 318 eingreift,   die durch Weglassen jeden zweiten Zahnes des Schaltritzels in der Ebene der Sperrscheibe gebildet werden.

   Wenn im Einertypenrad ein Übergang von 9 auf 0 oder von 0 auf 9 stattfindet, gelangt eine der an der Sperrscheibe 316 angeordneten Zehnerschaltverzahnungen 317 in den Bereich der vollen Verzahnung des Schaltritzels 318 und dreht dasselbe um zwei Teilungen in der einen oder andern Richtung. Die volle Verzahnung des   Schaltritzels   steht in ständigem Eingriff mit einem   Zahnrad 319, welches   mit dem Zahnrad   307   starr verbunden ist, das mit dem Zehnertypenrad 308 kämmt. 



  Infolge dieser Verbindung wird das Zehnertypenrad bei jedem Übergang des Einertypenrades von9 auf 0 um eine Einheit vorwärts und bei jedem Übergang von 0 auf 9 um eine Einheit   rückwärts   geschaltet. 



  Dadurch sind die Typenräder 304, 308 für die Zeilennummer stets auf die Nummer derjenigen Zeile eingestellt, in welcher sich der Drucktisch befindet. 



   Der   Erfindungsgedanke   kann auch auf Maschinen angewandt werden, bei welchen der Beleg nicht von einem einstellbaren Drucktisch, sondern von einer andern Zeileneinstellvorriehtung, z. B. einem Förderrollenpaar, auf die zu bedruckende Zeile eingestellt wird. Der Beleg wird hiebei beim Einlegen gegen einen festen Anschlag angelegt und durch ein von Hand oder vom Maschinengang ange- 
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   überliegt.   Hiebei kann die Bewegung der angetriebenen Förderrolle - ebenso wie die Drucktischbewegung der vorher beschriebenen Ausführung-durch voreingestellte Anschläge (Zeilentasten) begrenzt werden.

   Die Bewegung für die Einstellung der Typenräder der   Zeilennummer   kann hiebei-ebenso wie bei der Ausführung mit   Drucktisch - entweder   von der angetriebenen Förderrolle unter Vermittlung eines   Zählerschaltwerkes 315-819 oder bei Verwendung der vorher beschriebenen Zeileneinstellvorrichtung mit dezimal unterteilten Einstellgliedern 227 a, 227 b (Fig. 3) von den Förderrollen abgenommen werden.   



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1.   Druckvorrichtung für Registrierkassen   und   Buchungsmaschinen,   gekennzeichnet durch einen oder mehrere Typenträger, welche zweckmässig während des   Maschinenganges   einen oder mehrere zu bedruckende Belege mit einer Zeilennummer versehen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Typen- EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3>
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Typenträger ( ?04, 308) durch die Zeileneinstellfördervorrichtung für den Beleg erfolgt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3 mit einer nach Dezimalen unterteilten Zeileneinstellvorrichtung EMI3.1 tragend verbunden sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Typenträger (304, 308) durch den die zu bedruckenden Belege aufnehmenden Drucktisch (146) erfolgt. EMI3.2 Beleg, während die Typenträger der höheren Stellenwerte (308) unter Vermittlung von Zehnerschaltgliedern 7,-18) weitergeschaltet werden.
AT136468D 1931-11-20 1932-11-04 Zeilen-Numeriervorrichtung für Registrierkassen und Buchungsmaschinen. AT136468B (de)

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DE136468X 1931-11-20

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