CH166014A - Druckvorrichtung für Registrierkassen und Buchungsmaschinen. - Google Patents

Druckvorrichtung für Registrierkassen und Buchungsmaschinen.

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CH166014A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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  Druckvorrichtung für Registrierkassen und     Buchungsmaschinen.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf     Druckvorrichtungen    für Registrierkassen  und Buchungsmaschinen und betrifft die An  ordnung von Drucktypen, welche Belege mit       Zeilennummern    versehen.  



  Dieser Aufdruck kann     1#s-ährend    des Ma  schinenganges oder nach     demselben        sta,ttfiu-          den.     



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbei-          .spiel    für eine Buchungsmaschine :dargestellt,  bei welcher die Einstellung des Beleges ver  mittelst eines Drucktisches erfolgt, der     dureh     eine von Tasten beeinflusste und vom     3Ia-          schinengang    betätigte Einstellvorrichtung  auf die jeweils gewünschte Zeile eingestellt  werden kann.

   Es zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht auf die Druckvor  richtung mit: einer nach Dezimalen unterteil  ten Einstellvorrichtung für den     Drucktisch,          Fig.    2 einen     Längssehnitt    nach     II-II     der     Fig.    1,       Fig.    3     einen    Schnitt nach     III-III    der       Fig.    1,         Fig.    4 eine Draufsicht auf eine andere  Ausführungsform der     Druckvorrichtung,

            Fig.    5 einen Längsschnitt nach     V-V     .der     Fig.    4.  



  Die Einstellung des Drucktisches auf die  jeweils gewünschte Zeile erfolgt bei dem der  Beschreibung     zugrundeliegenden    Ausfüh  rungsbeispiel durch eine     Zeileneinstellvor-          ri:chtung,    welche im Prinzip bekannt und da  her nachstehend nur kurz beschrieben ist.  



  Dieselbe umfasst zwei Tastenbänke, von  denen die eine neun Tasten 101 für die Einer  und die andere beispielsweise drei Tasten  102 für die Zehner :der Zeilennummer auf  weist. Unter :der     Einertastenreihe    sind zwei  mit schraubenlinienförmig verteilten Stufen  versehene Schaltglieder 104 und 121 angeord  net, welche durch den     Maschinenantrieb    in  entgegengesetzter Richtung derart komple  mentär angetrieben werden, dass sie mit ihren  entsprechenden Stufen von beiden Seiten ge  gen den Fuss der jeweils gedrückten Zeilen  taste<B>101</B> herangeführt werden und den-      selben     zangenartig    umfassen.

   Die dadurch  bewirkte Bewegung des     Hauptschaltgliedes     104 wird über geeignete Zwischenglie  der auf eine Zahnstange 227a über  tragen, welche demnach auf eine Stel  lung     eingestellt    wird,' deren Entfernung  von der Nullage nach rechts     sovielen    Einhei  ten entspricht, als der Wert der jeweils ge  drückten     Einertaste    darstellt. Dabei ist es  für das Wesen der Erfindung belanglos, ob  die Einstellung der Zahnstange bei jedem Ma  schinengang aus der Nullage oder unmittel  bar aus -der vorherigen Einstellung erfolgt.

    In gleicher Weise werden zwei ähnliche  Schaltglieder 128 und 1.29, welche unter der       Zehnertastenreihe    angeordnet sind, in zuein  ander entgegengesetzten Richtungen derart  komplementär     angetrieben,    dass sie mit ihren  entsprechenden     Stufen    den Fuss der jeweils  gedrückten Zehnertaste 102 zangenartig um  fassen.

   Dabei wird die von der gedrückten  Zehnertaste begrenzte Bewegung des Haupt  schaltgliedes 128 derart auf eine Zahnstange  227b übertragen, dass dieselbe, je nachdem,  ob die     Zehner-,    Zwanziger- oder     Dreissiger-          Taste    gedrückt ist, um 21/2;

   5 oder 71/2 Ein  heiten nach links     gegenüber    ihrer Nullage  verstellt     wird.    Die Bewegungen der beiden  Zahnstangen 227a und 227b werden vermit  telst eines Differentialgetriebes 139 bis 142  unter     vierfacher    Übersetzung der von der  Zehnerstange 227b     eingeführten    Bewegung  zu einer gemeinsamen Bewegung zusammen  gesetzt, durch     welche,der    Drucktisch 146 ver  mittelst Zahnrades 144 und Zahnstange 145  auf die durch die gedrückten     Zeilentasten    be  stimmte Zeile eingestellt wird.  



  Mit der Zahnstange 227b für die Zehner  der     Zeilennummer    steht ein Zahnrad 305 in  Eingriff, welches durch eine Welle 300 mit  einem Zahnrad 307     verbunden    ist, das seiner  seits mit einem     Typenrad    308 kämmt. Eben  so steht mit der     Einerzahnstanbe    227a ein  Zahnrad 301 in Eingriff, welches durch eine  Hülse     302    mit einem Zahnrad 303 verbunden  ist, das mit einem Typenrad 304 kämmt.  Durch diese Verbindung wird das Typenrad  304 gemäss der Einstellung der Einerzahn-         stange    227a und, das Typenrad 308 gemäss  derjenigen der Zehnerzahnstange 227b ein  gestellt.

   Infolge der     2i/2    mal so grossen  Schaltschritte der Zehnerzahnstange gegen  über denjenigen der     Einerzahnstange    sind die  Typenabstände des     Zehnertypenrades    308  und die Teilung des Zahnrades 307 21/2 mal  so gross gehalten, wie diejenigen des. Einer  zahnrades 304, so     dass    also die beiden Zeilen  typenräder durch die     Einstellung    der Zahn  stangen 227a und 2'27b auf die den gedrück  ten Zeilentasten entsprechende Zeilennummer  eingestellt werden.

   Die beiden Typenräder  für die Zeilennummer sind am vordern Ende  eines     Typenradsatzes    angeordnet und gelan  gen durch die Druckbewegung eines beson  deren oder eines allen Typen dieses Druck  stockes     gemeinsamen    Druckhammers 3-09 zum  Abdruck auf den Beleg.  



  Die Einstellung der Typenräder für die  Zeilennummer kann auch unmittelbar von  der Einstellbewegung des Drucktisches ab  geleitet werden, und zwar     in,    folgender Weise:  Das Zahnrad 144, welches sich     dauernd     in Eingriff mit der Tischzahnstange 145 be  findet und daher entsprechend der Grösse und  Richtung .der Tischbewegung gedreht wird.       ist    in diesem Falle mit einem Stirnzahnrad  310 (Fug. 4 und 5) starr verbunden. Dieses  Zahnrad 310 steht durch ein Übersetzungs  getriebe 311 bis 314 mit einem Zählrad 315  in Verbindung. Das Zählrad 315 ist durch  eine Hülse 302 mit dem Zahnrad 303 verbun  den, das mit dem     Einertypenrad    304 kämmt.

    Infolge dieser Verbindung wird das Einer  typenrad bei jeder     Verstellung    des     Druck-          tisches    um     soviele    Einheiten vor- oder rück  wärts verdreht, als der Drucktisch Zeilen  schritte in der einen oder andern Richtung  ausführt. Das Zählrad 315 ist mit einer  Sperrscheibe 316 starr verbunden, welche       Zehnerschaltverzahnungen    317 trägt, die mit  einem     Schaltritzel    318 zusammenwirken.

   Das       Schaltritzel    318 wird für gewöhnlich durch  die Sperrscheibe 316 gesperrt gehalten,     wel-          ,    mit ihrer     Umfancsfläche,    in eine der       c        'he   <B>C</B>  Lücken 318a des     Schaltritzels    318 ein  greift, .die durch Weglassen jeden zwei-           ten    Zahnes des     Schaltritzels.    in der  Ebene der Sperrscheibe gebildet werden.

    Wenn im     Einertypenrad    ein Übergang von  9 auf 0 oder von 0 auf 9 stattfindet, gelangt  eine der an der Sperrscheibe 816 angeordne  ten     Zehnerschaltverzahnungen    817 in den Be  reich der vollen Verzahnung des     Schaltritzels     818 und dreht dasselbe um zwei Teilungen  in der einen oder andern Richtung. Die volle  Verzahnung des     Schaltritzels    steht in stän  digem Eingriff mit einem Zahnrad 319, wel  ches mit dem Zahnrad 307 starr     verbunden     ist, das mit dem     Zehnertypenrad    308 kämmt.

    Infolge dieser Verbindung wird das Zehner  typenrad bei jedem Übergang des Einer  typenrades von 9 auf 0 um eine Einheit vor  wärts und bei jedem Übergang von 0 auf 9  um eine Einheit     rückwärts    geschaltet. Da  durch sind die Typenräder 301, 308 für die  Zeilennummer stets auf .die Nummer derjeni  gen Zeile eingestellt, in welcher sich der  Drucktisch befindet.  



  Die erfindungsgemässe Druckvorrichtung       kann    auch auf Maschinen angewandt werden,  bei welchen der Beleg nicht von einem ein  stellbaren Drucktisch, sondern von einer an  dern     Zeileneinstellvorrichtung,    zum Beispiel  einem     Förderrollenpaar,    auf die zu be  druckende Zeile eingestellt wird. Der Beleg  wird hierbei beim Einlegen gegen einen  festen Anschlag angelegt und durch ein     För-          derrollenpaa.r    so weit gefördert, bis die zu       bedruckende    Zeile den eingestellten Typen  gegenüberliegt.

   Hierbei kann die Bewegung  der angetriebenen     Förderrolle    -     ebenso    wie  die     Drucktischbewegnng    der vorher beschrie  benen Ausführung - durch     voreingestellte     Anschläge (Zeilentasten) begrenzt werden.

    Die Bewegung für die     Einstellunb    der  Typenräder der Zeilennummer kann hierbei  - ebenso wie bei der Ausführung mit Druck  tisch - entweder von der angetriebenen     För-          derrolle    unter Vermittlung eines Zähler  schaltwerkes 3.15 bis 319 oder bei Verwen  dung der vorher beschriebenen     Zeileneinstell-          vorrichtung    mit dezimal unterteilten Einstell  gliedern 227a, 227b von den letzteren ab  genommen werden.    Der     Druckhammer    für die     Zeilennummer     kann auch während des Maschinenganges ge  spannt, aber erst nach dessen Ende ausgelöst  werden, so dass der Druck erst nachdem Ma  schinengang erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckvorrichtung für Registrierkassen und Buchungsmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass Drucktypen vorgesehen sind, welche Belege mit Zeilennummern versehen. UNTERAI\TSPRüCHE 1. Druckvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die EiDStel- lung der Typenträger (304 bezw. 308) von der Einstellung des zu bedruckenden De leges abhängig gemacht ist.
    2. Druckvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstel lung der Typenträger (304 bezw. 308) durch die Zeilenfördervorriehtung für den Beleg erfolgt. 3. Druckvorrichtung nach Unteranspruch 2; mit einer nach Dezimalen unterteilten Zeileneinstellvorrichtung für den Beleg, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstel lung jedes Stellenwertes der Typenträger (80.1 bezw. 308) durch das der entspie- chenden Dezimale zugeordnete Schaltlied der Zeileneinstellvorrichtung erfolgt. :t.
    Druckvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die den ein zelnen Dezimalen der Zeileneinstellvor- richtung zugeordneten Zahnstangen (227a bezw. 227b) über ein Zwischengetriebe (301, 303 bezw. 305, 307) mit dem ent sprechenden Stellenwert der Typenträger (304 bezw. 808) unmittelbar bewegungs übertragend verbunden sind. 5. Druckvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstel lung der Typenträger (304 bezw. 308) .durch den die zu bedruckenden Belege aufnehmenden Drucktisch (146) erfolgt. 6.
    Druckvorrichtung nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein Getriebe (315 bis 319), welches die Einstellbewegiuig der Zeilenfördervorrichtung oder des Drucktisches nach Dezimalen unterteilt und auf die betreffenden Stellenwerte der Typenträger (304 bezw. 308) überträgt. 7. Druckvorrichtung nach Unteranspruch G, dadurch gekennzeichnet, dass der Typen träger der Einerstelle (304) bei der Ein stellbewegung .die gleiche Zahl von Bewe- gungsabschnitten ausführt wie der zu be- .
    druckende Beleg, während die Typen träger der höheren Stellenwerte (308) un ter Vermittlung von Zehnerschaltgliedern (817 und<B>318)</B> weitergeschaltet werden.
CH166014D 1931-11-20 1932-11-04 Druckvorrichtung für Registrierkassen und Buchungsmaschinen. CH166014A (de)

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