Druckvorrichtung für Registrierkassen und Buchungsmaschinen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Druckvorrichtungen für Registrierkassen und Buchungsmaschinen und betrifft die An ordnung von Drucktypen, welche Belege mit Zeilennummern versehen.
Dieser Aufdruck kann 1#s-ährend des Ma schinenganges oder nach demselben sta,ttfiu- den.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei- .spiel für eine Buchungsmaschine :dargestellt, bei welcher die Einstellung des Beleges ver mittelst eines Drucktisches erfolgt, der dureh eine von Tasten beeinflusste und vom 3Ia- schinengang betätigte Einstellvorrichtung auf die jeweils gewünschte Zeile eingestellt werden kann.
Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Druckvor richtung mit: einer nach Dezimalen unterteil ten Einstellvorrichtung für den Drucktisch, Fig. 2 einen Längssehnitt nach II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach III-III der Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Druckvorrichtung,
Fig. 5 einen Längsschnitt nach V-V .der Fig. 4.
Die Einstellung des Drucktisches auf die jeweils gewünschte Zeile erfolgt bei dem der Beschreibung zugrundeliegenden Ausfüh rungsbeispiel durch eine Zeileneinstellvor- ri:chtung, welche im Prinzip bekannt und da her nachstehend nur kurz beschrieben ist.
Dieselbe umfasst zwei Tastenbänke, von denen die eine neun Tasten 101 für die Einer und die andere beispielsweise drei Tasten 102 für die Zehner :der Zeilennummer auf weist. Unter :der Einertastenreihe sind zwei mit schraubenlinienförmig verteilten Stufen versehene Schaltglieder 104 und 121 angeord net, welche durch den Maschinenantrieb in entgegengesetzter Richtung derart komple mentär angetrieben werden, dass sie mit ihren entsprechenden Stufen von beiden Seiten ge gen den Fuss der jeweils gedrückten Zeilen taste<B>101</B> herangeführt werden und den- selben zangenartig umfassen.
Die dadurch bewirkte Bewegung des Hauptschaltgliedes 104 wird über geeignete Zwischenglie der auf eine Zahnstange 227a über tragen, welche demnach auf eine Stel lung eingestellt wird,' deren Entfernung von der Nullage nach rechts sovielen Einhei ten entspricht, als der Wert der jeweils ge drückten Einertaste darstellt. Dabei ist es für das Wesen der Erfindung belanglos, ob die Einstellung der Zahnstange bei jedem Ma schinengang aus der Nullage oder unmittel bar aus -der vorherigen Einstellung erfolgt.
In gleicher Weise werden zwei ähnliche Schaltglieder 128 und 1.29, welche unter der Zehnertastenreihe angeordnet sind, in zuein ander entgegengesetzten Richtungen derart komplementär angetrieben, dass sie mit ihren entsprechenden Stufen den Fuss der jeweils gedrückten Zehnertaste 102 zangenartig um fassen.
Dabei wird die von der gedrückten Zehnertaste begrenzte Bewegung des Haupt schaltgliedes 128 derart auf eine Zahnstange 227b übertragen, dass dieselbe, je nachdem, ob die Zehner-, Zwanziger- oder Dreissiger- Taste gedrückt ist, um 21/2;
5 oder 71/2 Ein heiten nach links gegenüber ihrer Nullage verstellt wird. Die Bewegungen der beiden Zahnstangen 227a und 227b werden vermit telst eines Differentialgetriebes 139 bis 142 unter vierfacher Übersetzung der von der Zehnerstange 227b eingeführten Bewegung zu einer gemeinsamen Bewegung zusammen gesetzt, durch welche,der Drucktisch 146 ver mittelst Zahnrades 144 und Zahnstange 145 auf die durch die gedrückten Zeilentasten be stimmte Zeile eingestellt wird.
Mit der Zahnstange 227b für die Zehner der Zeilennummer steht ein Zahnrad 305 in Eingriff, welches durch eine Welle 300 mit einem Zahnrad 307 verbunden ist, das seiner seits mit einem Typenrad 308 kämmt. Eben so steht mit der Einerzahnstanbe 227a ein Zahnrad 301 in Eingriff, welches durch eine Hülse 302 mit einem Zahnrad 303 verbunden ist, das mit einem Typenrad 304 kämmt. Durch diese Verbindung wird das Typenrad 304 gemäss der Einstellung der Einerzahn- stange 227a und, das Typenrad 308 gemäss derjenigen der Zehnerzahnstange 227b ein gestellt.
Infolge der 2i/2 mal so grossen Schaltschritte der Zehnerzahnstange gegen über denjenigen der Einerzahnstange sind die Typenabstände des Zehnertypenrades 308 und die Teilung des Zahnrades 307 21/2 mal so gross gehalten, wie diejenigen des. Einer zahnrades 304, so dass also die beiden Zeilen typenräder durch die Einstellung der Zahn stangen 227a und 2'27b auf die den gedrück ten Zeilentasten entsprechende Zeilennummer eingestellt werden.
Die beiden Typenräder für die Zeilennummer sind am vordern Ende eines Typenradsatzes angeordnet und gelan gen durch die Druckbewegung eines beson deren oder eines allen Typen dieses Druck stockes gemeinsamen Druckhammers 3-09 zum Abdruck auf den Beleg.
Die Einstellung der Typenräder für die Zeilennummer kann auch unmittelbar von der Einstellbewegung des Drucktisches ab geleitet werden, und zwar in, folgender Weise: Das Zahnrad 144, welches sich dauernd in Eingriff mit der Tischzahnstange 145 be findet und daher entsprechend der Grösse und Richtung .der Tischbewegung gedreht wird. ist in diesem Falle mit einem Stirnzahnrad 310 (Fug. 4 und 5) starr verbunden. Dieses Zahnrad 310 steht durch ein Übersetzungs getriebe 311 bis 314 mit einem Zählrad 315 in Verbindung. Das Zählrad 315 ist durch eine Hülse 302 mit dem Zahnrad 303 verbun den, das mit dem Einertypenrad 304 kämmt.
Infolge dieser Verbindung wird das Einer typenrad bei jeder Verstellung des Druck- tisches um soviele Einheiten vor- oder rück wärts verdreht, als der Drucktisch Zeilen schritte in der einen oder andern Richtung ausführt. Das Zählrad 315 ist mit einer Sperrscheibe 316 starr verbunden, welche Zehnerschaltverzahnungen 317 trägt, die mit einem Schaltritzel 318 zusammenwirken.
Das Schaltritzel 318 wird für gewöhnlich durch die Sperrscheibe 316 gesperrt gehalten, wel- , mit ihrer Umfancsfläche, in eine der c 'he <B>C</B> Lücken 318a des Schaltritzels 318 ein greift, .die durch Weglassen jeden zwei- ten Zahnes des Schaltritzels. in der Ebene der Sperrscheibe gebildet werden.
Wenn im Einertypenrad ein Übergang von 9 auf 0 oder von 0 auf 9 stattfindet, gelangt eine der an der Sperrscheibe 816 angeordne ten Zehnerschaltverzahnungen 817 in den Be reich der vollen Verzahnung des Schaltritzels 818 und dreht dasselbe um zwei Teilungen in der einen oder andern Richtung. Die volle Verzahnung des Schaltritzels steht in stän digem Eingriff mit einem Zahnrad 319, wel ches mit dem Zahnrad 307 starr verbunden ist, das mit dem Zehnertypenrad 308 kämmt.
Infolge dieser Verbindung wird das Zehner typenrad bei jedem Übergang des Einer typenrades von 9 auf 0 um eine Einheit vor wärts und bei jedem Übergang von 0 auf 9 um eine Einheit rückwärts geschaltet. Da durch sind die Typenräder 301, 308 für die Zeilennummer stets auf .die Nummer derjeni gen Zeile eingestellt, in welcher sich der Drucktisch befindet.
Die erfindungsgemässe Druckvorrichtung kann auch auf Maschinen angewandt werden, bei welchen der Beleg nicht von einem ein stellbaren Drucktisch, sondern von einer an dern Zeileneinstellvorrichtung, zum Beispiel einem Förderrollenpaar, auf die zu be druckende Zeile eingestellt wird. Der Beleg wird hierbei beim Einlegen gegen einen festen Anschlag angelegt und durch ein För- derrollenpaa.r so weit gefördert, bis die zu bedruckende Zeile den eingestellten Typen gegenüberliegt.
Hierbei kann die Bewegung der angetriebenen Förderrolle - ebenso wie die Drucktischbewegnng der vorher beschrie benen Ausführung - durch voreingestellte Anschläge (Zeilentasten) begrenzt werden.
Die Bewegung für die Einstellunb der Typenräder der Zeilennummer kann hierbei - ebenso wie bei der Ausführung mit Druck tisch - entweder von der angetriebenen För- derrolle unter Vermittlung eines Zähler schaltwerkes 3.15 bis 319 oder bei Verwen dung der vorher beschriebenen Zeileneinstell- vorrichtung mit dezimal unterteilten Einstell gliedern 227a, 227b von den letzteren ab genommen werden. Der Druckhammer für die Zeilennummer kann auch während des Maschinenganges ge spannt, aber erst nach dessen Ende ausgelöst werden, so dass der Druck erst nachdem Ma schinengang erfolgt.